TRACTO-TECHNIK GmbH & Co. KG
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57368 Lennestadt
Deutschland
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Die Sanierung der unterirdischen Infrastruktur ist ein dringendes Thema. Man geht nach Studien davon aus, dass in Deutschland allein etwa 20% der Wasser-Infrastruktur sanierungsbedürftig sind, jedoch pro Jahr nur etwa 1% des Gesamtnetzes saniert wird. Auch 19% der Kanäle in Deutschland weisen schwere Schäden auf. Das bedeutet, dass 114.000 km Kanalisation so schnell wie möglich saniert werden müssen. Diese Zahlen verdeutlichen den großen Bedarf an der entsprechenden Technik und Know-how für die nachhaltige Instandsetzung der Leitungen. Als technologischer Wegbereiter der Berst-Technologie bietet der NODIG-Hersteller TRACTO dafür ein vollständiges Sortiment sicher anwendbarer Systeme kombiniert mit einem praxisorientierten Expertenservice und individueller Projektunterstützung.
Grabenlose Verfahren machen Netze fit für die Zukunft
Risse, Scherbenbildung, Muffenversätze, Deformationen, Wurzeleinwuchs oder allgemeine Undichtigkeiten: Wenn Kanal- und Leitungsrohre am Ende ihrer Lebensdauer angelangt sind, muss gehandelt werden. Während die Sanierung im offenen Graben meist nicht praktikabel ist und Reparaturverfahren nur vorübergehend Abhilfe schaffen, bietet die grabenlose Rohrerneuerung die nachhaltigste und schonendste Lösung, um überalterte und schadhafte Netze aller Art langfristig fit für die Zukunft zu machen. Schlüsseltechnologie ist hier das Berst-Verfahren: Die alte Rohrleitung wird aufgebrochen und radial in das umgebende Erdreich verdrängt, während im gleichen Arbeitsschritt das neue Rohr in den freien Querschnitt eingezogen wird. Durch den Einzug neuer Rohre mit größerem Durchmesser zudem die hydraulische Leistung im selben Arbeitsgang angepasst werden. Dieser Vorteil ist vor allem für vorhandene Leitungsnetze von Bedeutung, die an ihre Kapazitätsgrenzen gekommen sind. Das statische Berst-Verfahren mit GRUNDOBURST eignet sich für die trassengleiche Erneuerung von DN 50 bis 1.200 und kann von/zu Schacht und/oder Grube eingesetzt werden.
Praxisnahes Expertenwissen für die Sanierungsbranche
Komplettanbieter TRACTO bündelt seine jahrzehntelange Expertise im ‚Pipe Bursting Center‘, das Technologie, Anwendungspraxis und Projektwissen zusammenführt. Die Experten des PBC vermitteln Wissen in Form von Vorführungen, Vorträgen und Trainings, beraten Bauunternehmen bei Verfahrensauswahl und Systemauslegung oder begleiten die meist sehr individuellen Sanierungs-Projekte bei Bedarf von der Planung bis Umsetzung. Ein weiterer Schwerpunkt des PBC ist es, den wachsenden Markt für die Berst-Technologie weiterzuentwickeln und das Produktportfolio so zu optimieren, dass TRACTO als Lösungsanbieter für die zukünftigen Herausforderungen in der Rohrsanierung gerüstet ist.
Neue TIP-Einschubeinheit für Rohr-im-Rohr-Erneuerung
Zur IFAT zeigt TRACTO mit einer neuen Einschubeinheit für die Rohr-im-Rohr-Erneuerung im TIP-Verfahren (= Tight-In-Pipe) eine weitere minimalinvasive Lösung für die grabenlose Rohrsanierung von Schacht zu Schacht: Von einem Startschacht aus werden die neuen Rohre mithilfe hydraulischer Zylinder Rohr für Rohr in das defekte Altrohr eingeschoben. Ein Kalibrierkopf gleicht vorhandene Deformationen während des Einbaus aus und stellt den kreisförmigen Querschnitt wieder her. Das neue Rohr liegt eng am Altrohr an; der dabei entstehende minimale Ringspalt muss nicht verfüllt werden. Das Ergebnis des TIP-Verfahren ist eine statisch selbsttragende, geprüfte neue Rohrleitung mit langer Nutzungsdauer – verdrängungsfrei realisiert und mit kürzesten Bauzeiten. TRACTO bietet es von DN 200 bis DN 500 an.
Ein Besuch am TRACTO-Messestand C3.529 auf der IFAT lohnt sich besonders für Bauunternehmer, die in der Rohr- und Kanalsanierung tätig sind oder werden wollen, aber auch für Verantwortliche aus Ver- und Entsorgungsunternehmen. Die Experten des Pipe Bursting Center stehen vom 04.05. bis 07.05.2026 für alle Fragen zur Verfügung.
Passend zum diesjährigen IFAT-Motto „Lösungen für eine verantwortungsvolle Zukunft“ präsentiert der NODIG-Hersteller Tracto nachhaltige Verfahren für die zukunftsfähige Sanierung der unterirdischen Infrastruktur mittels grabenloser Technologien. Zu den wirtschaftlichen Lösungen, die zugleich den Anforderungen des Klimaschutzes gerecht werden, zählen neben der Berst-Technologie auch eine neue Einschubeinheit für die Rohr-in-Rohr-Erneuerung im TIP-Verfahren.
Mit dem neuen GRUNDODRILL 20N stellt Tracto eine leistungsstarke Jet-Bohranlage vor, die auf Basis eines bewährten Konzepts auf mehr Effizienz, Prozesssicherheit und Produktivität bei komplexen HDD-Projekten ausgelegt ist. Als Antwort auf die gestiegenen Anforderungen im Infrastrukturausbau wurde der GRUNDODRILL 20N in zwei Modellvarianten mit unterschiedlichen Gestängelängen realisiert.
Mit praxisnahen Schulungen, Trainings und individuellen Vorführungen vermittelt Tracto das nötige Know-how, um die NODIG-Technologie effizient und wirtschaftlich einzusetzen. So profitieren Anwender, Auftraggeber und Planer gleichermaßen – von gesteigerter Kompetenz bis zu optimal kalkulierten Projekten im grabenlosen Bauen.
Der Ausbau der Energie- und Dateninfrastruktur gehört zu den größten Aufgaben der kommenden Jahrzehnte. Allein in Deutschland sind bis 2045 Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe notwendig, um Stromtrassen, Verteilnetze und Glasfasernetzwerke zukunftsfähig auszubauen. Mit grabenlosen Bauverfahren lassen sich diese Projekte deutlich schneller, kostengünstiger und nachhaltiger umsetzen. Auf der NordBau 2025 in Neumünster präsentiert Tracto als marktführender NODIG-Anbieter seine neuesten Lösungen und Technologien, die Bauunternehmen dabei unterstützen, anspruchsvolle Leitungsbauprojekte effizient zu realisieren.
Tracto präsentierte auf der bauma 2025 gleich zwei neue HDD-Bohranlagen. Das 300-kN HDD-Spülbohrgerät GRUNDODRILL JCS300 gehört zur neuen GRUNDODRILL Generation hochautomatisierter Bohranlagen, und ist die leistungsstärkste Jet-Bohranlage in ihrer Klasse. Speziell für lange Bohrungen wie im Trassenbau wurde der JCS300 mit 4,5 m langen Bohrgestängen ausgestattet, von denen das Magazin 70 Stück bereithält. Erste Verkäufe konnte Tracto bereits am Messestand abschließen.
Die Transformation der Infrastrukturen ist zweifelsohne ein Schlüssel zur Erreichung der weltweiten Nachhaltigkeitsziele. Im Leitungsbau erfordern neue Technologien und Energiekonzepte den Umbau und die Modernisierung der Netze. Die große Herausforderung ist, diese Infrastrukturen auf möglichst schonende und gleichzeitig effiziente Art zukunftsfähig zu machen. Auf der bauma 2025 zeigt Tracto, wie die Bau- und Versorgungswirtschaft von einem Komplettangebot aus flexibler Spitzentechnologie und praxisorientiertem Expertenservice rund um das grabenlose Bauen profitieren kann.
Die Tracto-Technik GmbH & Co. KG verfolgt als innovatives Unternehmen das langfristige Ziel, den Bohrprozess bis hin zum autonomen Bohrvorgang zu automatisieren. Auf diesem Weg werden schrittweise Assistenzsysteme für einzelne Teilvorgänge entwickelt, die auf umfangreiche Datenmengen angewiesen sind. Daher ist die systematische Digitalisierung aller Bohrprozesse ein entscheidender Zwischenschritt, um den grabenlosen Leitungsbau weiter zu optimieren und zukunftsfähig zu gestalten.