Vom 19. bis 21. Juni zeigte das Thermometer in Fornsbach bei Murrhardt mehr als 30 °C im Schatten – beste Voraussetzungen also für ein Festwochenende mit kühlen Getränken, guter Stimmung und gleich zwei Anlässen zum Feiern. Holp beging sein 25-jähriges Firmenjubiläum und weihte zugleich den neuen Firmensitz ein, der genügend Platz für die weitere Entwicklung des Maschinenbauers bieten soll. Den Auftakt machte am Freitag eine Veranstaltung mit Händlern, Geschäftspartnern und Vertretern der Fachpresse. Bei einer persönlichen Führung gewährte Geschäftsführer Günter Holp Einblicke hinter die Kulissen und nahm die Gäste mit auf eine Reise durch die Unternehmensgeschichte. Dabei wurde schnell klar: Der Weg des schwäbischen Tüftlers war alles andere als geradlinig – am Ende aber eine echte Erfolgsgeschichte.
Erfolg als Industrieunternehmen entsteht selten durch einen einzelnen Faktor. Es braucht eine gute Idee, aus der ein Produkt mit echtem Mehrwert wird, einen Standort mit ausreichend Raum für Entwicklung und Produktion, ein engagiertes Team – und Kunden sowie Partner, die über viele Jahre hinweg Vertrauen schenken. Genau dieses Zusammenspiel wurde beim Festwochenende von Holp im neuen Firmengebäude in Fornsbach spürbar. Unter den Gästen waren zahlreiche Händler, die den Produktlösungen des Unternehmens seit den ersten Tagen die Treue halten und sie aktiv mitvermarktet haben. Ebenso sichtbar war der Einsatz der Mitarbeiter, die mit großer Leidenschaft hinter ihrem Unternehmen stehen. Und nicht zuletzt vermittelte der moderne Neubau einen klaren Eindruck davon, wohin die Reise gehen soll: Holp ist auf Zukunftskurs – mit viel Potenzial für weiteres Wachstum.
Mit Tüftler-Gen ausgestattet
An Ideen hat es Inhaber und Geschäftsführer Günter Holp nie gemangelt. Schon sein Vater Franz Holp, Gründer der heutigen Holp Wegebau GmbH & Co. KG, begleitete neben dem Tagesgeschäft regelmäßig Entwicklungsarbeiten an Liebherr-Raupenmaschinen. Dieses Tüftler-Gen übernahm auch Günter Holp, der nach seinem Einstieg in den Familienbetrieb im Jahr 1990 rasch Optimierungspotenziale erkannte und nach praktischen technischen Lösungen suchte.
Kurzerhand entwickelte er einen Grabenschlepplöffel, um den Arbeitsalltag auf der Baustelle effizienter zu gestalten. Aus der kontinuierlichen Suche nach Verbesserungen entstanden weitere Entwicklungen wie der VarioLöffel, für den später ein Patent angemeldet wurde. Holp erkannte früh, dass die Vorteile seiner Eigenentwicklungen auch für andere Anwender interessant sein würden. Deshalb gründete er 2001 ein eigenes Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und den Bau intelligenter Anbaugeräte spezialisierte – nicht mit großen Marketingversprechen, sondern mit messbaren Effizienzgewinnen im täglichen Einsatz. Der eigene Wegebau-Betrieb spielte dabei von Anfang an eine entscheidende Rolle und dient bis heute als Premium-Testfeld unter realen Baustellenbedingungen.
Den wohl wichtigsten Meilenstein in der Unternehmensgeschichte markierte 2007 die Entwicklung des RotoTop, der bis heute das Hauptprodukt von Holp ist. Der Drehantrieb macht durch seine 360°-Endlosrotation jedes Anbaugerät drehbar und ermöglicht es, viele Arbeiten schneller und ohne ständiges Umsetzen des Baggers auszuführen. Dadurch gewinnt die Maschine deutlich an Flexibilität im Einsatz. Gleichzeitig sorgt die flache Bauweise des Antriebs für hohe Losbrech- und Reißkräfte.
Heute umfasst die Holp-Produktpalette komplette Serien von Drehantrieben, Tiltrotatoren und Anbaugeräten für Bagger mit Einsatzgewichten von 600 kg bis 45 t. Mit rund 40 Mitarbeitern und einem neuen, auf weiteres Wachstum ausgelegten Betriebsgebäude sieht sich das Unternehmen bestens für die kommenden Jahre aufgestellt.
Bauen im Wandel
Dass die Zukunft alles andere als einfach wird, daran ließ Holps Co-Geschäftsführer Torsten Schick in seiner Ansprache keinen Zweifel. Sein Blick richtete sich daher nicht auf die vergangenen 25 Jahre, sondern auf die nächste Dekade. Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens sei geprägt von innovativen Produkten, starken Partnerschaften und kontinuierlichem Wachstum. Doch die Herausforderungen der Zukunft ließen sich nicht mehr von einzelnen Unternehmen allein bewältigen. „Hersteller, Händler, Distributoren, Lieferanten und Anwender müssen enger zusammenrücken, um langfristig erfolgreich zu sein“, betont Schick.
Besonders eindringlich sprach er den zunehmenden Fachkräftemangel an. Der Arbeitsmarkt verändere sich bereits heute spürbar – eine Entwicklung, die sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen werde. Künftig müssten weniger Menschen mehr leisten. Der Schlüssel dazu seien intelligente Technologien, die Produktivität und Effizienz steigern. Produktivität, so Schick, werde zur entscheidenden Währung der Bauwirtschaft.
Gleichzeitig nehme die Komplexität auf den Baustellen stetig zu. Bauprojekte würden anspruchsvoller, Dokumentationspflichten umfangreicher und Planungsprozesse detaillierter. Digitale Werkzeuge, Automatisierung und Künstliche Intelligenz seien deshalb keine Zukunftsmusik mehr, sondern hielten zunehmend Einzug in den Baustellenalltag. Dabei gehe es nicht darum, Menschen zu ersetzen, sondern sie zu unterstützen. Technologie müsse helfen, knappe personelle Ressourcen auszugleichen und Arbeitsabläufe effizienter zu gestalten.
Auch der bevorstehende Umbau der Infrastruktur werde die Branche über Jahre beschäftigen. Ob Straßen und Brücken, Schienenwege, Glasfasernetze, Stromtrassen oder die Energieversorgung – der Investitionsbedarf sei enorm. Gleichzeitig stiegen die Anforderungen an Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Baugeschwindigkeit. Hinzu kämen volatile Märkte und unsichere Lieferketten. Umso wichtiger würden Verlässlichkeit, Service und partnerschaftliche Zusammenarbeit.
Schick machte deutlich, dass Innovationen bei Holp nicht im Konferenzraum entstehen, sondern dort, wo sie später funktionieren müssen – auf der Baustelle. Wichtige Impulse lieferten der enge Austausch mit Händlern und Anwendern sowie die rund 7.000 m² große Testarena gegenüber dem Firmengebäude. Dort werden neue Produkte unter realen Bedingungen gemeinsam mit Maschinenführern und Kunden erprobt und weiterentwickelt.
Viel Platz für die Zukunft
Die Voraussetzungen für die nächsten Entwicklungsschritte schafft Holp nun im neuen Firmengebäude. Neben modernen Büro- und Schulungsräumen stehen dort eine großzügige Produktionshalle sowie erweiterte Lagerkapazitäten zur Verfügung. Vorausgegangen war eine außergewöhnlich starke Wachstumsphase: Zwischen 2019 und 2022 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um rund 40 %. Die bisherigen Räumlichkeiten stießen damit zunehmend an ihre Grenzen.
Seit 2023 entstand nur einen Steinwurf vom bisherigen Gebäude entfernt der Neubau. Bereits 2024 konnten Verwaltung und Produktion einziehen, während im Außenbereich noch in vollem Gange gearbeitet wurde. Dass Günter Holp auch heute noch lieber gestaltet als verwaltet, zeigte sich dabei einmal mehr. Den Außenbereich mit Schwimmteich und einer „Ruheoase“ für die Belegschaft legte der leidenschaftliche Baggerfahrer selbst an. Noch am Tag vor der offiziellen Einweihung saß der Firmenchef im Bagger und verpasste dem Eingangsbereich den letzten Feinschliff – nach eigener Aussage der ideale Ausgleich zur Schreibtischarbeit.
Bei einem Rundgang durch die Produktion erläuterte Torsten Schick, dass der Umzug bewusst genutzt wurde, um Abläufe grundlegend neu zu organisieren. Optimierte Materialflüsse, kürzere Durchlaufzeiten und eine digital gesteuerte Fertigung sollen die Produktion effizienter machen. Die neue Halle bietet nicht nur ausreichend Platz für Lager, Warenein- und -ausgang sowie eine moderne Lackieranlage, sondern auch für einen eigenen Servicebereich. Dort werden RotoTop-Drehantriebe nach rund 8.000 Betriebsstunden überholt und für ein weiteres Baggerleben fit gemacht. Das Gebäude selbst wurde so ausgelegt, dass es langfristig sogar eine Verdoppelung der heutigen Belegschaft aufnehmen könnte.
Europa im Blick
Dass dieses Potenzial genutzt werden könnte, hält Schick für durchaus realistisch. Vor allem im Ausland gewinnen die Holp-Produkte zunehmend an Bekanntheit, der Exportanteil wächst kontinuierlich. Trotz aller Herausforderungen blickt der Co-Geschäftsführer deshalb optimistisch nach vorn. Seine Vision: In jedem europäischen Markt soll ein starker, gut geschulter Vertriebspartner die Produkte und die Philosophie des Unternehmens vertreten.
„Nachhaltiges Wachstum entsteht nicht durch möglichst viele Partner, sondern durch die richtigen – Partner, die Verantwortung übernehmen und langfristig denken“, betont Schick. Als Beispiel nannte er den langjährigen Schweizer Importeur Ullmann, der Holp seit rund zwei Jahrzehnten begleitet und sich gemeinsam mit dem Unternehmen kontinuierlich weiterentwickelt hat.
Zum Abschluss seiner Rede überwog daher der Optimismus. Die Bauwirtschaft stehe zwar vor großen Aufgaben, biete zugleich aber enorme Chancen. Oder, wie Schick es formulierte: „Aus guten Produkten entstehen Kunden, aus guten Partnerschaften Zukunft. Und deshalb freue ich mich auf alles, was wir in den nächsten Jahren gemeinsam erreichen werden.“
bpz meint: Das 25-jährige Jubiläum und die Einweihung des neuen Firmensitzes zeigen, wie sich Holp vom kleinen Tüftlerbetrieb zu einem etablierten Anbieter im Bereich der Baggeranbaugeräte entwickelt hat. Grundlage dafür waren praxisnahe Ideen, kontinuierliche Weiterentwicklung und der enge Austausch mit Anwendern und Partnern. Mit dem neuen Gebäude sind nun die Voraussetzungen geschaffen, um Prozesse weiter zu optimieren und zukünftige Herausforderungen anzugehen. Wohin die Reise führt, wird dabei vor allem die Fähigkeit entscheiden, auch künftig Lösungen mit echtem Praxisnutzen zu entwickeln.
Weiter Informationen:
(Autor: Paul Deder)
Mit einem kompakten Mobilbagger und einem fest angebauten Rotationsadapter erledigt der Lohnunternehmer Andreas Jansen aus Rheinland-Pfalz vielfältige Aufgaben in der Landschaftspflege besonders effizient. Die Kombination aus JCB Hydradig und RotoTop ermöglicht flexible Arbeitsbewegungen, reduziert den Bedarf an manueller Nacharbeit und hat sich sowohl im kommunalen Einsatz als auch in der Land- und Forstwirtschaft bewährt.
Um Arbeitsprozesse effizienter zu gestalten und körperlich belastende Handarbeit zu reduzieren, setzt die Zehnder Straßenbau GmbH aus Rudersberg seit mehreren Jahren auf den RotoTop-Drehantrieb von Holp. Die Ausstattung ihrer Bagger mit diesem System bringt nicht nur eine spürbare Erleichterung für die Maschinenführer mit sich, sondern auch wirtschaftliche Vorteile – etwa durch den Verzicht auf kostenintensivere Anbaugeräte mit integrierter Rotation.
Vor 45 Jahren von Franz Holp als Erdbauunternehmen gegründet, hat sich die Holp GmbH im Laufe der Jahrzehnte zu einem Pionier der Baumaschinenbranche entwickelt. Seit der Sohn des Firmengründers, Günter Holp, die Leitung des Fornsbacher Familienunternehmens übernommen hat, liegt der Fokus auf der Entwicklung innovativer Produkte, die auf Mehrwert und Leistungssteigerung ausgerichtet sind. Vom VarioLöffel über den MultiGrip und KranFix bis hin zum RotoTop hat Holp wegweisende Lösungen entwickelt und patentiert, die den Arbeitsalltag von Maschinenführern erleichtern. Im Gespräch mit den Geschäftsführern Günter Holp und Torsten Schick werfen wir einen Blick auf die Anfänge des Unternehmens, beleuchten aktuelle Herausforderungen und diskutieren Optimierungspotenziale für die Branche.
Wenn Bagger im Tief- und Straßenbau ihren Dienst verrichten, dann geht es nicht nur um Parameter wie Motorleistung, Grabkraft und Hubkapazität. Auch die Flexibilität im Einsatz spielt eine große Rolle genauso wie die Möglichkeit, die Anbauwerkzeuge ohne zeitraubendes Umsetzen der Maschine genau steuern zu können. Ein Drehantrieb wie der RotoTop von Holp verleiht der Maschine Vielseitigkeit und Präzision bei der Arbeit.
Der VarioLöffel von Holp zählt zu den vielseitigsten Baggerlöffeln auf dem Markt. Dank seiner innovativen Konstruktion mit zwei Öffnungen ist er ideal geeignet für eine Vielzahl von Anwendungen im Erd- und Kanalbau sowie im GaLaBau – von der Grabenaushubarbeit bis hin zum Abziehen von Fahrbahn-Banketten. Kürzlich hat sich dieses multifunktionale Anbaugerät auch im Hochwasserschutz bewährt, indem es maßgeblich dazu beitrug, eine Halle vor Überflutung zu schützen.
Die Trinitz Bauwerksanierung GmbH hat ihren Schwerpunkt in der Instandsetzung von Betonbauwerken, bei der statischen Sicherung von historischen Objekten und in der Restaurierung. Weil das Unternehmen im Zuge der Bauprojekte auch Gründungs- und Bohrarbeiten durchführt, kommen Bohrlafetten als Bagger-Anbaugeräte zum Einsatz. Um solche Einsätze zu optimieren, nutzt Trinitz seit Kurzem auch den Drehmotor RotoTop von Holp.
Seit 15 Jahren sorgt der RotoTop von Holp an Baggern für höhere Leistung und damit größere Wirtschaftlichkeit auf Baustellen. Mittlerweile stehen für alle Bagger mit einem Einsatzgewicht zwischen 600 kg und 45 t Modelle der endlosdrehbaren Antriebe zur Verfügung; bei minimalem Aufbau und maximaler Ölmenge am Anbaugerät. Die RotoTop-Range ist inzwischen auf elf fein abgestimmte Modelle gewachsen. Jetzt wurden die ersten Modelle der aus hochwertigem Aluminium gefertigten Serie 2 auf Messe RecyclingAKTIV & Tiefbau/LIVE in Karlsruhe gezeigt.
Im Bauhof Eningen hat man seit kurzem den Holp VarioLöffel im Einsatz und ist überaus überrascht, wie viele unterschiedliche Aufgaben von nur einem Anbaugerät in kurzer Zeit erledigt werden. Gleichzeitig wird hier ein wichtiger Beitrag zur Pflege der Infrastruktur übernommen, die auch dem Hochwasser- und Naturschutz dient.
Holp baut die Modellrange seiner RotoTop-Drehantriebe aus. Um den Kunden die Möglichkeit zu geben, alle Bagger von 0,6 bis 45 t mit einem RotoTop auszustatten, stellt Holp auf der bauma 2022 die neuen Modelle RT.92, RT.22 und RT32 vor. Zudem gibt es zusätzliche Abstufungen bei den Drehantrieben sowie Heavy Duty-Ausführungen wie den 201 HD und 301 HD.
Der Druck auf Kupplungen an Anbaugeräten ist oft so hoch, dass diese sich nur schwer lösen lassen. Im allgegenwärtigen Zeitdruck wird dann häufig zum Hammer gegriffen – das Hydrauliköl spritzt und die Kupplung ist defekt, sobald dies ein paarmal wiederholt wurde. Die Holp GmbH bietet nun mit der QuickOn Zange ein Werkzeug, das alle diese Probleme lösen und die Lebensdauer von Kupplungen erheblich verlängern soll.
Damit Anbaugeräte wie Tieflöffel und Greifer in verschiedenen Größen in allen Situationen und für zahlreiche Arbeiten genutzt werden können, bietet die Holp GmbH eine Lösung, die dem Bau-Unternehmer in ganz besonderem Maße Flexibilität in der Baustellen-Logistik verschafft: Der Drehantrieb RotoTop mit einer Achtfach-Drehdurchführung und einem Umschaltventil am Drehantrieb schafft die Möglichkeit, vorhandene Anbaugeräte effizienter zu nutzen und damit beträchtliches Investitionskapital zu sparen. Er wird laut Holp in den letzten Jahren immer häufiger von Bauunternehmen nachgefragt, die Bagger von 4 bis 35 t mit vollhydraulischem Schnellwechsler im Einsatz haben und diese mit den unterschiedlichsten Anbaugeräten nutzen möchten.
Heute ist ein Bagger ein multifunktionaler Geräteträger, mit dem eine Reihe von Aufgaben auf der Baustelle – vom Aushub über Bodenverdichtung bis hin zu Abbrucharbeiten – erledigt werden können. Dem auf die jeweilige Baustelle angepassten Einsatz von Anbaugeräten kommt dabei eine große Bedeutung zu. Das weiß auch Jörg Marpe von Marpe Bau aus Twistetal: Für die produktive und wirtschaftliche Nutzung der Anbauwerkzeuge setzt der Geschäftsführer auf den Drehantrieb RotoTop der Holp GmbH. Dadurch können die Anbaugeräte in jeder Arbeitsstellung positioniert werden, was den Arbeitsbereich erweitert und den Zeitaufwand für die Positionswechsel des Baggers reduziert.
Die Anforderungen im Abbruch haben sich in den letzten Jahren in zweierlei Hinsicht stark gewandelt: Zum einen kommen nun immer häufiger Gebäude aus den 80er, 90er oder gar aus den 2000er Jahren zum Abbruch, die ursprünglich auf eine längere Lebensdauer ausgerichtet waren, besonders feste Betonstrukturen aufweisen und mit viel Stahl bewehrt sind. Zum anderen muss heute ein Pulverisierer nicht nur den eigentlichen Rückbau auf effiziente Art meistern, sondern auch die sekundären Arbeiten wie die Zerkleinerung des abgebrochenen Materials direkt auf der Baustelle mit erledigen, wozu beispielsweise das Schneiden von Stahlbewehrungen gehört. Um den Anforderungen des Marktes immer einen Schritt voraus zu sein, bietet der niederländische Anbaugeräte-Hersteller Rotar die RDP-Serie der Abbruch-Pulverisierer, die derzeit weiter optimiert wird.
Mit dem neuen PTH Excavator Crusher EC-S bringt PTH Products Maschinenbau eine Weltneuheit für Minibagger von ca. 2 bis 5 t auf den Markt. Das kompakte Anbaugerät kombiniert Steinbrecher, Fräse und Mulcher in einem Gerät und erweitert den Minibagger um völlig neue Einsatzmöglichkeiten im Trailbau, Erdbau, Forst, Garten- und Landschaftsbau sowie im kommunalen Bereich und für alle Minibagger Besitzer.
Terra Infrastructure GmbH hat auf der Bau- und Handwerksfachmesse OstBau im Juni in Bernau Produkte aus den Bereichen Maschinentechnik, Grabenverbau und Ankertechnik vorgestellt. Im Mittelpunkt stand dabei unter anderem eine Müller Seitengriff-Baggeranbauvibrationsramme MS-6. Im Gegensatz zu herkömmlichen Vibrationsrammen, die von oben auf das Profil aufgesetzt werden müssen, greift die MS-6 das Bauteil von der Seite. Dadurch eignet sie sich besonders für Arbeiten bei geringer Bauhöhe, enge Baustellen, sowie innerstädtische Baustellen mit wenig Platz.
Erde, Sedimente und Kies lassen sich auch ohne teure Spezialgeräte von groben Steinen, Wurzeln und Unrat trennen. Sortierlöffel sind dafür eine oft unterschätzte Lösung, die viel Effizienzpotenzial birgt. Mit den drei Sortierlöffel-Serien MSL, CSL und HSL von Lehnhoff können Unternehmer diese Effizienzchance nutzen. Mit ihren durchdachten Siebböden und widerstandsfähiger Konstruktion lassen sich Materialien gezielt separieren, Arbeitsprozesse beschleunigen und Ressourcen schonen. Vor allem in der Pflege von Flussläufen, im Tiefbau oder im Garten- und Landschaftsbau können sie viel Nutzen bringen. Aber auch für die Vorabsortierung bei der Weiterverarbeitung mit Brech- und Siebanlagen können sie einen wertvollen Beitrag leisten.
Seit Januar 2026 rückwirkend liefert Epiroc ausgewählte Baggeranbaugeräte, die mit dem Epiroc-Telematiksystem HATCON ausgestattet sind, mit einer erweiterten Garantie aus, die 36 Monate oder eine definierte Anzahl von Betriebsstunden abdeckt – bis zu 3.000 Stunden je nach Produktkategorie, je nachdem, was zuerst eintritt. Die Garantie gilt für: Epiroc Combi Cutter, Concrete Busters, Bulk- und Demolition-Pulverisierer sowie hydraulische Verdichter. Sie umfasst außerdem alle Querschneidkopffräsen und V-Schneidkopffräsen, die von Epiroc und Erkat Powered by Epiroc hergestellt werden, sofern sie mit HATCON ausgestattet sind.
Die Woodcracker C-Serie deckt mit sechs Modellen ein breites Einsatzspektrum in der mechanisierten Holzernte ab. Dank schlanker Bauweise, hoher Schneidleistung und flexibler Anbaumöglichkeiten eignen sich die Fällgreifer für unterschiedlichste Trägerfahrzeuge und Einsatzbedingungen – von der klassischen Baumernte über Hanglagen bis hin zu Arbeiten entlang von Verkehrswegen und bei der Problembaumfällung. Robuste Konstruktion, verschleißfeste Materialien und ein auf den harten Außeneinsatz ausgelegtes Beschichtungssystem unterstreichen den professionellen Anspruch der Serie.
Mit einem kompakten Mobilbagger und einem fest angebauten Rotationsadapter erledigt der Lohnunternehmer Andreas Jansen aus Rheinland-Pfalz vielfältige Aufgaben in der Landschaftspflege besonders effizient. Die Kombination aus JCB Hydradig und RotoTop ermöglicht flexible Arbeitsbewegungen, reduziert den Bedarf an manueller Nacharbeit und hat sich sowohl im kommunalen Einsatz als auch in der Land- und Forstwirtschaft bewährt.
Die HS-Schoch Gruppe hat einen neuen Felstieflöffel der Klasse 16 für den schweren Erdbau und Gesteinsabbau auf den Markt gebracht. Der Löffel bietet mehr Effizienz und geringeres Gewicht – bei gleichbleibender Lebensdauer. Im Fokus der Entwicklung stand ein smarter Materialeinsatz: Durch die Kombination aus HARDOX 400 und 450, teils in 30 mm Materialstärke, konnte auf zusätzliche Verschleißstreifen verzichtet werden. Das Ergebnis: Bis zu 500 kg weniger Eigengewicht – bei unveränderter Standzeit. Das spart Kraftstoff und reduziert die Belastung für die Maschine und damit langfristig die Betriebskosten.