SBM Mineral Processing GmbH
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Oberweis 401
4664 Oberweis
Österreich
Schon bei seiner Vorstellung vor zwei Jahren hat der Prallbrecher REMAX 600 optisch und technisch signalisiert, dass ihm die Zukunft gehört. Seitdem steht die 80 Tonnen schwere Anlage im Mittelpunkt des Forschungsprojekts „Autonomes Brechen“, an dem der österreichische Aufbereitungsspezialist SBM zusammen mit den Experten der Montanuniversität Leoben arbeitet. Bis 2026 soll die intelligente Maschine marktreif sein und Antworten auf die aktuellen und künftigen Herausforderungen bieten, mit denen sich Aufbereitungsunternehmen konfrontiert sehen.
Seit vier Jahren arbeiten die Partner an der notwendigen „reaktiven“ Anlagentechnik und entwickeln Sensoren zur Erkennung des Aufgabeguts und zuverlässigen Überprüfung der Endprodukte. Parallel dazu entsteht auf Basis leistungsfähiger cloud-basierter Kommunikation ein weltumspannendes 24/7-Netzwerk zur grundlegend neuen KI-gestützten Verarbeitung material- und prozess-relevanter Daten im ständigen Austausch zwischen den Brechern vor Ort, ihren „digitalen Zwillingen“ in der SBM-Base und den ständig mit weltweiten Referenz-Ergebnissen gefütterten Datenbanken in Oberweis und Leoben.
Auf dem Weg zur Autonomie
Grundsätzlich ist der Weg zum autonomen Brechen mit den Entwicklungsschritten und -stufen hin zum selbstfahrenden Auto vergleichbar: Weitgehend automatisierte Kontroll- und Assistenz-Funktionen entlasten den Fahrer schon heute, partiell ermöglichen neue Sensoren bereits das kontrolliert „freihändige“ Fahren. In der freilich noch recht visionären autonomen Automobilität steht das Fahrzeug rechtzeitig vollgetankt bereit, hat entsprechend des Fahrtziels und der gewünschten Ankunft sowohl Route als auch Fahrmodus vorausgewählt und bringt seine Passagiere sicher, wirtschaftlich, umweltfreundlich und vor allem lenkradlos ans Ziel.
„Übersetzt in die Aufbereitungspraxis bedeutet dies, dass der Kunde seine Anlagen bereits vor dem Einsatz ausgehend vom Ausgangsmaterial und den gewünschten Endprodukten optimal ausrüsten kann – egal ob er den Job möglichst schnell oder möglichst wirtschaftlich erledigen will“, erklärt SBM-Verkaufsleiter Aufbereitung Helmut Haider. „Vor einem geplanten Einsatz weiß der Betreiber zudem, ob innerhalb der Laufzeit des Auftrags oder der erwarteten Produktionstonnage Wartungsarbeiten fällig werden oder ob einzelne Werkzeuge ihre Verschleißgrenze erreichen. Das erhöht die Verfügbarkeit entscheidend.“
Auch das „lenkradlose Fahren“ sollen die zukünftig autonomen SBM-Brecher beherrschen: „Hauptaufgabe eines Radlader- oder Baggerführers ist die kontinuierliche Beschickung des Brechers, die schnelle Rückverladung der aufgehaldeten Endprodukte und in vielen Betrieben auch noch die parallele Bedienung eigener oder Lieferfahrzeuge von Kunden. Muss er gleichzeitig noch das Ladematerial auf die richtige Zusammensetzung, Übergrößen oder Fremdstoffe ‚screenen‘, senkt das entscheidend die Produktivität“, so Haider. Entsprechend werden die autonomen SBM-Brecher auch die stoffliche Eingangskontrolle am Aufgabebunker übernehmen: Naturstein-Rohstoffe oder unterschiedliche Baurestmassen soll die KI-gestützte Sensorik im Endausbau korrekt erkennen können.
Gute Basis vorhanden
Wichtige Grundlagen für die Entwicklungsarbeiten bot die 2018 vorgestellte und heute in 2. Generation serienmäßig in allen SBM-Brechern eingesetzte Anlagensteuerung CRUSH CONTROL. Das SPS-basierte System nutzt konsequent die Vorteile der weitgehend elektrifizierten Haupt- und Nebenantriebe und erfasst kontinuierlich alle Lastzustände, Brechereinstellungen oder Wiegedaten. Bspw. über die gezielte Anpassung der Aufgeber-Geschwindigkeit ist bereits CRUSH CONTROL in der Lage, den Produktionsprozess entlang voreingestellter Parameter selbsttätig zu steuern, wobei hier noch klar der störungsfreie Betrieb im Vordergrund steht. Alle Einstellungen und automatisierten Routinen lassen sich über ein großes 10-Zoll-Display wählen, das ebenso kontinuierlich über die Betriebszustände informiert. Darüber hinaus bietet bereits CRUSH CONTROL eine cloudbasierte Kommunikationsplattform mit personalisiertem App-Zugriff und Telemetrie-Unterstützung.
Neben dem großen Bestand an gesteins- und prozessrelevanten Daten aus dem SBM-Prüflabor und den Leobener Archiven bilden aktuell erhobene Einsatzdaten eine unverzichtbare Grundlage für das KI-gestützte autonome Brechen: Erste maschinenspezifische Werte wurden bereits bei den Prototypen-Tests des REMAX 600 gesammelt. Parallel dazu erzielten die Entwickler im vergangenen Jahr einen wichtigen Durchbruch bei der optischen Echtzeiterkennung der produzierten Korngrößen, die über eine speziell entwickelte Sensorik am Hauptaustragsband vor dem Siebmodul erfasst werden. In umfassenden 1:1-Versuchen bewährte sich die neue Einheit unter typischen Bedingungen im Steinbruch und Recyling, gleichzeitig wurden das Analyse-Verfahren und seine für die schnelle Erfassung und Verarbeitung notwendigen Algorithmen insbesondere unter Berücksichtigung geltender Qualitätsanforderungen (u.a. DIN EN 932/933) optimiert. Alle Ergebnisse konnten über Wiegeband-Daten bzw. Produktprüfungen erfolgreich validiert werden.
Aktuell laufen die Arbeiten an der Einbindung der ebenso in Zusammenarbeit mit der Universität Leoben entwickelten neuen vollhydraulischen Brechspaltverstellung des Prallbrechers des REMAX 600. Das neue System ermöglicht die vollautomatische Anpassung der Brechcharakteristik an das Aufgabegut bzw. die gewünschten Endprodukte. Dies verhindert zuverlässig übermäßigen Verschleiß, gleichzeitig erfassen spezielle Sensoren auch den Zustand der Werkzeuge und gewährleisten eine hohe Endproduktqualität. Eine wichtige Entwicklungsstufe betrifft die Kategorisierung des Aufgabeguts: Auch hier setzen die Entwicklungspartner auf ein KI-gestütztes Detektionssystem, das die produktionstechnischen Eigenschaften des Ausgangsmaterial (Härtegrad, Größenverteilung, Fülleranteil, etc.) in Echtzeit bewertet.
Transparente Information
Bis zur geplanten Marktreife der maschinentechnischen Innovationen 2026 wird SBM auch sein Informationsnetzwerk weiter optimieren. Cloudbasierte Datenverbindungen gewährleisten dann die kontinuierliche Verbindung jedes autonomen Brechers weltweit mit der SBM-Zentrale. Was wie ein Widerspruch klingt, ist Grundlage für die KI-gestützte Produktion vor Ort, die über einen „digitalen Zwilling“ mit vollem Zugriff auf den immer weiter wachsenden Datenpool begleitet wird. Zudem erhält der Betreiber volle Transparenz über seine Maschine und deren Produktionsdaten – die gegenüber heute weit größeren Zugriffsmöglichkeiten auf einzelne Verarbeitungsschritte oder Maschinenkomponenten gewährleisten darüber hinaus die höchste Verfügbarkeit, unabhängig vom Standort der Anlage.
bpz meint: Hohe Energiekosten, strenge Umweltanforderungen und Fachkräftemangel bei unverändert hohen Ansprüchen an Produktionsbedingungen und -qualität machen veränderte Arbeitsweisen und Investitionen in neue Technologien notwendig. Die Idee des autonomen Brechers, an der SBM zusammen mit Partnern arbeitet, könnte zur Lösung einiger der dringendsten Probleme der Aufbereitungsunternehmen beitragen und ihre Wirtschaftlichkeit erhöhen.
Weitere Informationen:
www.sbm-mp.at
SBM Mineral Processing zeigte auf der steinexpo, wie sich stationäre und mobile Aufbereitung mit moderner Betontechnik und neuen Partnerschaften zu einem schlüssigen Kreislaufkonzept verbinden lassen. Im Mittelpunkt standen die mobile Mischanlage EUROMIX 1600 NOVA, ein breites Aufbereitungsportfolio und das Angebot des neuen Kooperationspartners AetasVerde für ganzheitliche Boden- und Recyclingprojekte. Trotz organisatorischer Anfangshürden am aktiven Steinbruch-Messeplatz zieht SBM ein positives Fazit und unterstreicht damit den Anspruch, Komplettanbieter im Steine-und-Erden-Sektor zu sein.
Im Zuge der umfassenden Sanierung eines rund 11 km langen Abschnitts der Südautobahn A2 südlich von Wien setzt die Strabag AG auf konsequente Ressourcenschonung und geschlossene Stoffkreisläufe. Von April 2025 bis Oktober 2026 werden dabei große Mengen an Asphalt- und Betonaufbruch direkt vor Ort aufbereitet und wiederverwertet. Ein temporäres Recycling- und Betonwerk ermöglicht die nahezu vollständige Rückführung der anfallenden Materialien in den Straßenbau und reduziert Transportaufwand, Kosten sowie Umweltbelastungen erheblich.
Überschusskörnungen stellen viele Betreiber vor erhebliche Herausforderungen. Häufig wird das hochwertige Gestein platzraubend zwischengelagert oder im Zuge von Verfüllungen unter Wert entsorgt. Dabei lassen sich auch größere Mengen mit überschaubarem technischem Aufwand effizient aufbereiten – wie im Werk 2 Saaldorf der deutsch-österreichischen Moosleitner-Gruppe. Dort verarbeitet ein raupenmobiler SBM-Vertikalprallbrecher überschüssige Kieskörnungen zu hochwertigem Brechsand.
Der Bau der internationalen Beschleunigeranlage FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) stellt eines der größten Forschungsbauprojekte weltweit dar. Neben der Errichtung eines Beschleunigerringtunnels werden auf einem etwa 20 Hektar großen Areal weitere Gebäude für die Unterbringung von hochtechnologischen Forschungsgeräten entstehen. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird diese hochkomplexe Anlage Einblicke in die Struktur der Materie ermöglichen und Antworten zur Entwicklung des Universums liefern. Um den enormen Betonbedarf der Baustelle von über 600.000 m³ zu decken, haben sich die Verantwortlichen für eine Vorort-Produktion des Baustoffs entschieden – umgesetzt mit der supermobilen Betonmischtechnik von SBM.
Die Erfolgsgeschichte von SBM begann mit der Entwicklung der sogenannten Schwenk-Balken-Mühle (SBM). Mit dieser neuartigen Brechtechnik revolutionierte Franz Wageneder, Eigentümer eines Sand- und Kieswerks, den Markt und legte damit den Grundstein für die erfolgreiche Positionierung des Unternehmens. Heute zählt SBM mit Sitz in Oberweis (Österreich) zu den europaweit führenden Anbietern – nicht nur im Bereich mobiler und stationärer Aufbereitungstechnik, sondern auch bei Betonmischanlagen für Transport- und Werksbeton. Auf der bauma feierte das Unternehmen sein 75-jähriges Bestehen und präsentierte Neuheiten aus beiden Sparten.
SBM Mineral Processing präsentiert auf der bevorstehenden bauma 2025 ein breitgefächertes Angebot an neuen und weiterentwickelten Technologien: Neben innovativen mobilen Brecheranlagen und modernen Betonmischwerken stellt das Unternehmen auch technologische Neuerungen vor, die zur Weiterentwicklung der Branche beitragen. Zudem blickt SBM auf 75 Jahre Firmengeschichte zurück und hebt wichtige Meilensteine in der Unternehmensentwicklung hervor.
Bereits seit ein paar Jahren hat SBM Mineral Processing mit dem EUROMIX 3300 SPACE eine mobile Betonmischanlage mit besonders großem Platzangebot im Programm. Nun hat das Unternehmen sein SPACE-Konzept auf seine kleinste Anlagenklasse übertragen. Die neue EUROMIX 1600 NOVA verspricht schnellen Einsatz an jedem Ort innerhalb kürzester Zeit. Sie wurde jetzt am Unternehmensstandort im österreichischen Oberweis mehr als 100 Kunden, Händlern und Journalisten vorgestellt und ging zeitgleich damit in den Verkauf.
Bereits seit ein paar Jahren hat SBM Mineral Processing mit dem EUROMIX 3300 SPACE eine mobile Betonmischanlage mit besonders großem Platzangebot im Programm. Nun hat das Unternehmen sein SPACE-Konzept auf seine kleinste Anlagenklasse übertragen. Die neue EUROMIX 1600 NOVA verspricht schnellen Einsatz an jedem Ort innerhalb kürzester Zeit. Sie wurde jetzt am Unternehmensstandort im österreichischen Oberweis mehr als 100 Kunden, Händlern und Journalisten vorgestellt und ging zeitgleich damit in den Verkauf.
Seit Spätsommer vergangenen Jahres arbeitet eine Betonmischanlage DYNAMIX 2500 von SBM Mineral Processing am Standort Weingarten der Frischbeton Eberle GmbH. Erstmals kommt die semi-mobile Anlage in innovativer Modulbauweise gemeinsam mit einem ebenso modular aufgebauten SBM-Hochbunker zum Einsatz, der die platzsparende Vorhaltung von 540 m³ Zuschlagstoffen ermöglicht.
Acht Monate nach dem Start der Bauarbeiten hat Birco im Mai 2023 an seinem Hauptsitz Baden-Baden eine neue Betonmischanlage in Betrieb genommen. Durch die leistungsstarke und weitgehend automatisierte Anlage kann der Spezialist für Oberflächenentwässerung und Regenwasserbehandlung seine Kapazität verdoppeln und das Kerngeschäft langfristig sichern. Zudem kann nun flexibler als bisher mit kundenspezifischen Rezepturen umgegangen und effektiver an der Entwicklung neuer Betonprodukte gearbeitet werden.
Mit einem Team aus durchgehend über sechzig eigenen Mitarbeitern aus den Geschäftsbereichen Betonmischtechnik und Aufbereitungstechnik war die SBM Mineral Processing GmbH in München präsent. Unterstützt durch nochmals rund achtzig Produktspezialisten von bestehenden und neuen Händlern präsentierte man die gesamte Bandbreite der SBM-Lösungen für stationäre Werke und zukunftsweisende mobile Technologien.
Mit der Markteinführung des neuen REMAX 600 im markanten Stealth-Design nimmt SBM Mineral Processing die nächste wichtige Etappe hin zum „autonomen Brechen“. In München informiert der österreichische Aufbereitungsspezialist unter anderem über sein weit fortgeschrittenes Entwicklungsprojekt, das bereits in naher Zukunft die mobile Aufbereitung revolutionieren soll.
Die Kenntnis der spezifischen Gesteinseigenschaften ist eine wichtige Voraussetzung für die Auslegung und den effizienten Betrieb von Aufbereitungsanlagen. Daher betreibt SBM Mineral Processing aus dem österreichischen Oberweis seit jeher einen hohen Aufwand in der Beprobung und Bewertung unterschiedlicher Ausgangsstoffe sowie der realisierten Produktionsergebnisse. Im eigenen Gesteinslabor validieren Spezialisten nicht nur die Effizienz neuer oder weiterentwickelter Maschinen, sondern liefern auch die Grundlagen für aufgabenspezifische Lösungen der SBM-Anlagenplaner.
Einen umfassenden Überblick über die aktuelle diesel-elektrische bzw. vollelektrische Mobilbrecher-Technologie von SBM Mineral Processing bieten die Präsentationen der deutschen SBM-Regionalpartner Kurz Aufbereitungsanlagen und Moerschen Mobile Aufbereitung auf der RecyclingAKTIV Anfang Mai in Karlsruhe. Insgesamt sieben raupen- und kufenmobile Anlagen von 25 bis 45 t Betriebsgewicht zeigen beide Händler in statischen Bereichen und auf der gemeinsamen Live-Demo ihrer unmittelbar aneinandergrenzenden Messestände. Unter den Backen- und Prallbrechern finden sich echte Messepremieren sowie neue Anbau-Optionen, mit denen sich Effizienz und Flexibilität der SBM-Mobiltechnik gerade bei Recycling-Anwendungen weiter steigern lassen.
Auch wenn kompakte Brecher für die Stadt immer beliebter werden – die 40- Tonnen-Klasse bei der mobilen Aufbereitung ist das Maß aller Dinge, wenn es darum geht, hohe Produktivität mit praxistauglichem Transport und kurzen Setup-Zeiten zu vereinen. Mit den neuen Backenbrechern JAWMAX 400/450 sowie dem Prallbrecher REMAX 450 hat der österreichische Hersteller SBM gleich drei Neuzugänge in der Mittelklasse vorzuweisen. Anfang Mai wurden die neuen Maschinen Händlern und Pressevertretern im Liezener Werk vorgestellt.
Der mobile Prallbrecher Remax 1111 Maxi von SBM erweitert die Remax Reihe um eine leistungsstarke, ökonomische Anlage. Die Anforderungen an die Anlage waren kompakt, effizient und leistungsstark zu sein. Somit gehört die raupenmobile Anlage mit 29,8 t (ohne Optionen) zur Kompaktklasse der Serie. Das Gesamtgewicht mit Nachsiebeinheit beträgt 34,5 t und bietet mit ihren Abmessungen optimale Transportierbarkeit für diese Anlagengröße. Die Standard-Bunkergröße beträgt 3,3 m³, mit der hydraulisch klappbaren Bunkerwanderhöhung, die vom Boden aus bedien- und verriegelbar ist, erhöht sich das Bunkervolumen auf 6 m³. Das integrierte 2-Deck-Vorsieb inklusive Seitenaustragsband, die aggressive Einlaufgeometrie und die Abzugsrinne unter dem Prallbrecher zur schonenden Übergabe auf das Hauptaustragsband sorgen für guten Materialfluss.
Die Newcomer-Serie der SBM Mineral Processing vereint gebündeltes Know-how der Marken SBM und MFL. Erstmals mit Siebeinheit präsentiert sich die raupenmobile Backenbrechanlage JAWMAX 1006 ECO/MAXI technisch ausgereift und als kompaktes Kraftpaket.
Liebherr präsentierte auf der steinexpo 2026 den knickgelenkten Muldenkipper TA 230 Litronic für Transportaufgaben in der Gewinnungsindustrie und im Abraumtransport. Neben einem statischen Exponat war die Maschine auch im Rahmen einer Demo-Show unter praxisnahen Bedingungen zu sehen. Der 30-Tonnen-Muldenkipper verfügt über eine Nutzlast von bis zu 28 t, eine Muldenkapazität von bis zu 18,10 m³ sowie einen Motor mit 265 kW beziehungsweise 360 PS.
Auf der steinexpo 2026 präsentierten Schlüter für Baumaschinen, Kuhn Baumaschinen Deutschland, Sennebogen und Dxbau Solutions aktuelle Maschinen- und Digitallösungen für die Gewinnungsindustrie. Im aktiven Steinbruch der MHI in Homberg standen vom 2. bis 5. September insbesondere Komatsu-Großmaschinen, Abbruchtechnik sowie Anwendungen für Vermessung und digitale Betriebsabläufe im Mittelpunkt. Die Fachmesse bot den beteiligten Unternehmen zugleich Raum für den direkten Austausch mit Kunden, Partnern und Branchenvertretern.
Develon zieht nach seiner zweiten Teilnahme an der steinexpo eine positive Bilanz. Im Mittelpunkt des Messeauftritts standen Maschinen der neuen 9er-Serie sowie digitale Sicherheits- und Assistenzsysteme, die sowohl am Stand als auch im praktischen Einsatz demonstriert wurden. Für Aufmerksamkeit sorgte zudem der elektrisch angetriebene Mobilbagger DX160WE-7K, der auf großes Besucherinteresse stieß. Auf der Demo-Fläche zeigte Develon schließlich, wie Raupenbagger, Radlader und knickgelenkter Dumper unter den realen Bedingungen eines Steinbruchs zusammenspielen.
Die steinexpo im MHI-Basaltsteinbruch Nieder-Ofleiden bot Zeppelin einmal mehr die passende Kulisse, um eindrucksvoll zu zeigen, wie Caterpillar und Zeppelin Produktivität, Sicherheit und digitale Vernetzung in der Rohstoffgewinnung und im Transport miteinander verbinden. Im Mittelpunkt standen dabei die Cat Radlader 966 XE und 988 XE, der Cat Hochlöffelbagger 395 sowie der neue Cat Muldenkipper 775 Kinetic, ergänzt durch digitale Lösungen wie VisionLink Productivity, Cat Detect, Cat Command und die Cat Central App.
SBM Mineral Processing zeigte auf der steinexpo, wie sich stationäre und mobile Aufbereitung mit moderner Betontechnik und neuen Partnerschaften zu einem schlüssigen Kreislaufkonzept verbinden lassen. Im Mittelpunkt standen die mobile Mischanlage EUROMIX 1600 NOVA, ein breites Aufbereitungsportfolio und das Angebot des neuen Kooperationspartners AetasVerde für ganzheitliche Boden- und Recyclingprojekte. Trotz organisatorischer Anfangshürden am aktiven Steinbruch-Messeplatz zieht SBM ein positives Fazit und unterstreicht damit den Anspruch, Komplettanbieter im Steine-und-Erden-Sektor zu sein.
Kobelco zieht ein positives Fazit der steinexpo in Nieder-Ofleiden: Die Fachbesucherfrequenzen stimmten, die Gespräche reichten vom zügigen Abschluss bis zu vielversprechenden Erstkontakten. Den Rückenwind aus dem Abbruchsektor nutzte das Unternehmen, um am eigenen Stand gezielt Brücken in die Gewinnung zu schlagen. Im Mittelpunkt standen dabei ausgestellte Highlights wie der +50-t-Abbruchbagger SK400DLC-11E mit NEXT-Wechselsystem, der 85-Tonner SK850LC-11 mit 382 kW und FRD-Anbauhammer sowie der kleinste europäische Kobelco SK10SR-2E als Show-Stopper.
Sennebogen präsentiert auf der Steinexpo zwei Abbruchmaschinen für unterschiedliche Anforderungen im Rückbau. Auf der Sennebogen-Freifläche A39 steht der 830 E Demolition Vario Tool mit Longfront-Ausrüstung im Mittelpunkt. Zusätzlich zeigt das Unternehmen den 825 E Demolition auf dem Stand C15 von MBI. Fachbesucher erhalten im Steinbruch der Mitteldeutschen Hartstein-Industrie einen praxisnahen Einblick in das Sennebogen-Abbruch-Produktportfolio. Der Fokus liegt auf flexiblen Ausrüstungskonzepten, hoher Standsicherheit, präzisem Arbeiten und wirtschaftlicher Baustellenlogistik.
Zeppelin zeigt auf der Steinexpo auf einer Fläche von knapp 3 800 m2, wie Cat Baumaschinen und Dienstleistungen die Produktivität in der Rohstoffgewinnung und Aufbereitung steigern können. Die Kosten pro Tonne stehen im Fokus. Neben Cat Radladern für Hochleistungseinsätze werden auch kraftvolle Cat Muldenkipper, der Cat Hochlöffelbagger 395, der Cat Grader 120 sowie ein für den zweiten Lebenszyklus wiederaufbereiteter Cat Muldenkipper 772G präsentiert.
Volvo Construction Equipment präsentiert sich auf der Steinexpo 2026 mit einem umfassenden Portfolio für Steinbruch- und Bergbauanwendungen. Im Fokus stehen leistungsstarke Maschinen, neue Modelle und Lösungen für mehr Effizienz, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Ergänzt wird der Auftritt durch elektrische Maschinen und digitale Services, die nachhaltige und vernetzte Betriebsabläufe unterstützen. Ein besonderes Highlight sind die Deutschlandpremieren des starren Muldenkippers R60 und des Raupenbaggers EC560.