Robert Bosch GmbH
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Bosch hat speziell für Baumaschinen einen Baukasten mit abgestimmten Systemen und Sensoren für weiterführende Assistenzfunktionen entwickelt. Zusätzlich bietet das Unternehmen zusammen mit Bosch Rexroth mit dem Off-Highway Robotics Controller eine leistungsstarke Steuereinheit, die das Kernstück der automatisierten Maschine bildet und bei komplexen Anwendungsfällen unterstützen und entlasten kann. Für die Vision der automatisierten Baustelle der Zukunft bietet Bosch bereits heute verschiedene Assistenzfunktionen für Baumaschinen. Diese entlasten den Maschinenführer bei seiner anspruchsvollen Tätigkeit und machen die Baustelle sicherer.
Die verschiedenen Funktionen tragen zur direkten Arbeitsunterstützung wie beispielsweise der Sensierung der Schaufelbeladung von Baggern oder einer Kollisionswarnung zur Front- und Heckabsicherung der Maschine bei. Erkennen die Systeme Personen oder Gegenstände im Gefahrenbereich, warnen sie den Fahrer akustisch und/oder optisch und zeigen die Objekte auf dem Display an. Der Fahrer behält damit auch unübersichtliche Bereiche seiner Maschine komplett im Blick.
Der Sensorbaukasten besteht aus unterschiedlichen Ultraschall- und Radarsystemen sowie einem Multikamerasystem. Dieser ermöglicht Kunden die Systeme flexibel und maßgeschneidert auf die spezifischen Anwendungen und Assistenzfunktionen abzustimmen. Dafür greift Bosch auf das Know-how sowie die bewährten Basistechnologien aus dem Automobilbereich zurück und entwickelt diese kontinuierlich für den Off-Highway-Einsatz weiter. Die Systeme vereinen dadurch hohe Funktionssicherheit und große Robustheit, auch unter widrigen Einsatzbedingungen.
Für die einfache optische Aufbereitung der Sensorinformationen hat Bosch das Off-Highway Vision System entwickelt. Dies zeigt den Videostream des Multikamerasystems und erstellt ein Overlay, das erkannte Objekte im Detektionsbereich der Radar- und Ultraschallsensoren optisch hervorhebt. Durch eine elektronische Fusion der Sensordaten werden die Vorteile der unterschiedlichen Sensorprinzipien optimal kombiniert und so die Leistungsfähigkeit des Assistenzsystems erhöht. Das Off-Highway Vision System ist als Prototypensystem ausgelegt. Hersteller von Baumaschinen erhalten damit einen validierten funktionalen Grundbaukasten mit dem sie nach dem „Plug & Play“-Prinzip eigene Assistenzsysteme konzipieren und entwickeln können – abgestimmt auf ihre Anforderungen. Zum möglichen Funktionsumfang zählen beispielsweise eine „Tot-Winkel“-Überwachung, eine Objekterkennung oder eine Manövrierassistenz.
Die derzeit verfügbaren Assistenzfunktionen sind eine erste Stufe hin zur vollautomatisierten und vernetzten Baumaschine der Zukunft. Gemeinsam mit Bosch Rexroth erleichtert Bosch den Herstellern von Baumaschinen den Schritt zur Maschinenautomatisierung durch ein abgestimmtes, in sich geprüftes und verifiziertes Komplettsystem, den Off-Highway Robotics Controller (ORC). Dieses umfasst die Sensorik sowie ein elektronisches Steuergerät und bildet das Bindeglied zwischen den Sensorsteuergeräten und der maschinenseitigen Elektronik. Als zentrale Einheit unterstützt der ORC die Sensor Fusion, Geländekartierung sowie Objekt Lokalisierung und bildet damit die Basis und nächsten Schritt für die Teil- und Voll-Automatisierung.
Die Soft- und Hardware zur Automatisierung von Bosch lässt sich nahtlos in das digitale Ökosystem BODAS (Bosch Rexroth Digital Application Solutions) integrieren. Mit BODAS steht den Nutzern ein Bündel an Mobilelektronik-Lösungen zur Verfügung, die die digitale Transformation unterstützen und damit die Produktivität und Effizienz erhöhen und die Automatisierung vereinfachen.
Mit neuen Lösungen zur Staubabsaugung von Bosch können Bauprofis und Handwerker staubarm und konform technischer Anforderungen arbeiten. Die Absaugbohrer Expert SDS Clean plus-8X und SDS Clean max-8X aus dem Expert-Zubehörprogramm sorgen für eine bis zu 25-mal bessere Staubentfernung als das Pendant ohne Staubabsaugung. Das schont Anwender, Maschinen und Zubehör und erleichtert die Arbeit des Baustellenteams.
Bauer B-Tronic 4 bündelt als Steuer- und Bedieninterface Funktionen, Prozessdaten und Assistenzsysteme in einer einheitlichen Umgebung und bildet damit die Grundlage für effiziente Arbeitsabläufe auf der Baustelle. Die Steuerung wird in unterschiedlichsten Spezialtiefbau-Maschinen eingesetzt von Bauer-Drehbohrgeräten und -Seilbaggern bis hin zu Rammgeräten der Marke RTG. Das System unterstützt den Fahrer im Betrieb, automatisiert wiederkehrende Abläufe und liefert Daten für Auswertung und Planung. Sensoren erfassen kontinuierlich Betriebsdaten, die in der Kabine, auf mobilen Endgeräten und im Büro verfügbar sind. Nun hat Bauer die nächste Entwicklungsstufe auf den Markt gebracht: die B-Tronic 5. Sie wurde speziell für Drehbohrgeräte entwickelt und setzt den Fokus konsequent auf Dynamik, Prozessunterstützung und praxisnahe Bedienung bei anspruchsvollen Bohranwendungen.
Parts Assistant ist eine digitale Anwendung zur Vereinfachung der Teile-Identifikation und der Wartungsvorbereitung für Liebherr-Spezialtiefbaumaschinen, -Seilbagger und -Raupenkrane bis zu einer Traglast von 400 t. Die App kombiniert KI-gestützte Teile-Erkennung mit einer Auflistung der fälligen Wartungsintervalle und soll eine seit Langem bestehende betriebliche Herausforderung lösen: die schnelle, fehlerfreie Bestellung der passenden Teile zum richtigen Zeitpunkt.
Pfreundt bietet ab sofort eine flexible Lösung für Unternehmen, die moderne Wiegetechnik nutzen möchten, ohne hohe Investitionskosten in Kauf nehmen zu müssen: die WK60 Absetzkipperwaage gibt es jetzt auch zur Miete. Das kabellose Wiegesystem kann unabhängig vom Fahrzeughersteller in jeden Absetzkipper eingebaut werden, auch nachträglich. Im Mietpaket enthalten sind eine ab Werk konformitätsbewertete WK60 Absetzkipperwaage sowie der Einbau durch einen Pfreundt-Servicetechniker. Die Waage ist nach der Montage sofort einsatzbereit, sei es für den gewerblichen Handel oder als Kontrollwaage zur Vermeidung von Überladungen.
Dieci führt neue Hi-Tech-Lösungen zur Verbesserung der betrieblichen Effizienz und des Remote-Flottenmanagements seiner Maschinen ein. Im Mittelpunkt steht das Dieci Telematics System (DTS), das vom Unternehmen entwickelte Telematiksystem. Ab sofort ist das Dieci Telematics System serienmäßig an allen damit kompatiblen Maschinen installiert und als kostenloses, 36 Monate laufendes Abonnement im Preis inbegriffen. Darüber hinaus führt Dieci eine Drei-Jahres-Garantie auf seine Maschinen ein und baut damit sein Engagement in Sachen Qualität, Zuverlässigkeit und Kundenbetreuung weiter aus.
Hydraulik arbeitet unter oft widrigen Bedingungen. Hohe Drücke, wechselnde Temperaturen, dynamische Bewegungen und unterschiedliche Medien wirken permanent auf alle Komponenten ein. Während Zylinder, Pumpen oder Ventile konstruktiv viel Aufmerksamkeit erhalten, wird die Dichtung häufig als notwendiges Standardbauteil betrachtet. Erst wenn Leckagen auftreten oder Stillstände entstehen, rückt sie in den Fokus. Genau an diesem Punkt setzt das Unternehmen ttv an. Seit mehr als 40 Jahren beschäftigt sich ttv mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen Hydrauliksysteme in der Praxis maximal effizient und zuverlässig arbeiten.
Bohnenkamp bietet ein umfassendes Reifenportfolio und praxisnahe Einsatzberatung für Recycling, Abbruch und Schrottumschlag. Auf Recyclinghöfen und in vergleichbaren Einsatzbereichen herrschen besonders anspruchsvolle Betriebsbedingungen. Scharfkantige Materialien, hohe Einsatzgewichte, permanente Rangierbewegungen und wechselnde Untergründe führen zu außergewöhnlich hohen mechanischen Belastungen. Dabei werden Profil, Karkasse und Felgen kontinuierlich beansprucht, was den Verschleiß deutlich erhöht.
Aufbauend auf der Einführung der Raupenbagger der Serie 9 im Jahr 2025 stellt das Develon nun eine neue Generation intelligenter Sicherheitslösungen vor, die optional erhältlich sind. Dazu gehört das E-Stop-System als erste speziell für den Baggermarkt entwickelte Technologie dieser Art. Dieses System stoppt die Maschinenbewegung automatisch, sobald sich eine Person innerhalb einer Sicherheitszone von 4 m befindet. Die E-Stop-Technologie ist mit Notbremssystemen aus der Automobilindustrie vergleichbar.
Schalter, Tasten, Hebel: Früher bewegten sich ohne sie keine Bagger, Radlader oder Raupen. Längst hat sich jedoch die Art und Weise verändert, wie Fahrer mit ihren Arbeitsgeräten per Wischbewegung interagieren, seitdem Touchscreen-Monitore das Nonplusultra in der Kabine geworden sind und sich die Bedienlogik von Smartphones bei der Steuerung von Fahrzeugen durchgesetzt hat. Durch Touchpads wird die Maschinenbedienung sicherer und benutzerfreundlicher, indem sich darüber zentrale Maschinenfunktionen, Arbeitsmodi und Assistenzsysteme auf einen Blick erfassen und einstellen lassen. Gleichzeitig ermöglichen Touchpads eine in-dividuell anpassbare Benutzeroberfläche, ausgerichtet auf verschiedene Fahrerprofile.
Für Cat Radlader der unterschiedlichsten Größenklassen gibt es eine Vielzahl Assistenzsysteme, die den Maschineneinsatz noch effizienter gestalten und den Bediener gezielt unterstützen. Während erfahrene Fahrer mit ihrer Hilfe das Potenzial des Geräts voll ausschöpfen, erzielen Neulinge sofort gute Arbeitsergebnisse.