SANY Europe GmbH
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Deutschland
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Mit einem starken Auftritt auf der NordBau in Neumünster hat Sany erneut unter Beweis gestellt, dass die Marke im europäischen Markt fest etabliert ist. Auf dem Messestand präsentierte der Hersteller – über seinen Importeur Putzmeister – einen repräsentativen Querschnitt seines umfassenden Portfolios: vom neuen Mikrobagger bis hin zu schweren Maschinen für Gewinnungs- und Erdbaueinsätze. Deutlich wurde dabei vor allem eines: Sany treibt die Themen Innovation, Nachhaltigkeit und Kundennähe konsequent voran.
Ein Highlight des Messeauftritts war der elektrische Radlader SW956E, der stellvertretend für die nächste Generation großdimensionierter Elektromaschinen steht. Mit 20 t Einsatzgewicht, einer Schaufelkapazität von 3,5 m³ und Schnellladefähigkeit bietet er hohe Produktivität ohne Emissionen. Der Radlader eignet sich besonders für den Materialumschlag und für Einsätze in Hallen, da er die Leistung eines klassischen Dieselmodells mit den Vorteilen moderner Elektromobilität kombiniert. Das Potenzial als Gamechanger wird nicht zuletzt durch die deutlich reduzierten Betriebskosten und Fördermöglichkeiten von bis zu 30 % im stationären Einsatz unterstrichen.
Die Elektropräsenz ergänzte Sany mit dem SY35E, der vom 9. bis 11. Oktober auf der RATL in Karlsruhe im Demoeinsatz zu sehen sein wird. Der vollelektrische Minibagger bietet bis zu acht Stunden Laufzeit, 30 % weniger Energieverbrauch sowie eine Schnellladefunktion und setzt damit neue Maßstäbe im Segment kompakter Elektrobagger.
Auch bei den konventionellen Kompaktmaschinen setzte Sany Akzente: Mit dem SY10U stellte das Unternehmen seinen ersten Mikrobagger vor. Er überzeugt durch kompakte Abmessungen, hohe Wendigkeit und ein starkes Leistungspotenzial. Dank variabler Spurweite von nur 745 bis 1.100 mm passt er sogar durch Standardtüren und ist damit ideal für den Garten- und Landschaftsbau, enge Innenräume oder schmale Zufahrten. Trotz seiner geringen Größe gewährleistet er hohe Standfestigkeit durch optimierte Gewichtsverteilung und ausfahrbares Fahrwerk. Ausgestattet mit einem modernen Kubota-Motor und Load-Sensing-Hydrauliksystem zeigt der SY10U eindrucksvoll, dass Kompaktheit und Leistung keine Gegensätze sein müssen.
Neben den Maschinen rückten auch die passenden Anbaugeräte in den Fokus. Mit Ausrüstungen wie Tiltrotatoren, Baumscheren und weiteren Spezialanwendungen demonstrierte Sany, wie sich die Einsatzmöglichkeiten nochmals deutlich erweitern lassen. Damit setzt der Hersteller ein klares Signal: Entscheidend ist nicht allein die Maschine, sondern das aufeinander abgestimmte Gesamtpaket, das Produktivität auf der Baustelle maximiert und Anwendern echten Mehrwert bietet.
Die Resonanz auf der NordBau machte deutlich, dass Sany in Deutschland und Europa auf einem stabilen Fundament steht. Ein dichtes Händlernetz, ein klares Serviceversprechen und die starke Partnerschaft mit Putzmeister schaffen Vertrauen und langfristige Perspektiven. Zum ersten Mal traten Sany und Putzmeister als gemeinsame Aussteller auf – ein deutliches Signal für die gemeinsame Strategie in der DACH-Region. Die Bündelung von Vertriebs- und Servicekompetenz stärkt nicht nur die Marktpräsenz, sondern bietet Kunden die Sicherheit, auf ein eingespieltes Netzwerk aus Maschinen- und Anwendungsexpertise zurückgreifen zu können.
Nach dem erfolgreichen Auftritt in Neumünster richtet sich der Blick bereits nach vorn: Auf der RATL in Karlsruhe (RecyclingAKTIV & TiefbauLIVE) vom 9. bis 11. Oktober 2025 wird Sany den Besuchern erneut die Möglichkeit geben, Maschinen im Praxiseinsatz zu erleben. Neben dem SY35E im Demoeinsatz stehen dort weitere Kompaktmaschinen sowie batterieelektrische Modelle im Mittelpunkt.
Am Stand F412 können Interessenten Sany-Maschinen vor Ort in Aktion erleben, sich mit Experten auszutauschen und das umfassende Portfolio kennenzulernen.
Weitere Informationen:
Auf einer Baustelle der Kibag Holding AG in der Schweiz läuft seit einigen Wochen ein besonderer Test: Das führende Bau- und Baustoffunternehmen setzt den batterieelektrischen Raupenbagger SANY SY215E unter realen Bedingungen ein. Die Maschine mit 23 t Einsatzgewicht arbeitet nahezu geräuschlos und emissionsfrei – ein deutlicher Kontrast zu herkömmlichen Dieselbaggern.
Jürgen Voss, Technical Sales Manager bei Sany Europe, sprach mit bpz-Fachautor Kai Moll u. a. über neue Minibagger-Modelle mit konventionellem Heck.
Auf bis zu 4 mm genau arbeitet eine Cat Raupe D4, wenn ein Planum auf kiesigem und sandigem Boden anzulegen ist. Unterstützt wird sie dabei von einer Reihe von Assistenzsystemen, allen voran einer 3D-Steuerung. Drei Möglichkeiten stehen dem Maschinisten mit der integrierten Trimble Maschinensteuerung zur Verfügung: Er kann eine 2D-Steuerung mit Laser nutzen, alternativ greift er auf eine 3D-Steuerung in Verbindung mit UTS oder GPS zurück.
Einst entstanden in Königsbrunn im Fertigteilwerk von Hochtief Bauteile aus Beton. Doch die Produktion ruhte dort schon lange. Die Baumarktkette Globus und das Dehner Gartencenter erschließen und bebauen das weitläufige Gelände neu. Dafür mussten die alten Produktionsanlagen weichen. Den Rückbau von 250 000 Kubikmetern umbautem Raum stemmt das Abbruchunternehmen Hafner Baumgartl. Ein Kraftakt, wie sich an der eingesetzten Maschinentechnik ablesen lässt.
DEVELON, ehemals Doosan Construction Equipment, hat sein Angebot an knickgelenkten Muldenkippern (ADT) um eine aktualisierte Kabine erweitert, die den Fahrerkomfort, die Produktivität und die Sicherheit auf der Baustelle maximiert.
Zwei neue Modelle erweitern die Mobilbagger-Produktpalette von Komatsu im Bereich der großen Baumaschinen bis 20 t Einsatzgewicht: der PW148-11 und der PW190-11. Die neuen Maschinen können auf engstem Raum arbeiten und schnell zur nächsten Baustelle transportiert werden, ohne dass dafür ein Spezialtieflader erforderlich ist. Mit einer niedrigen Bauhöhe von nur 3,1 m sind Transporte auf gängigen Tiefladern bis 4 m Ladehöhe bei beiden Modellen möglich. Der kurze Hecküberstand des PW148-11 von 1,80 m ist prädestiniert für enge Baustellen.
Develon hat zahlreiche Neuerungen bei seinen Mobilbaggern der Klasse von 14 bis 21 t eingeführt, die eine deutliche Leistungssteigerung, höhere Sicherheit und mehr Bedienerkomfort mit sich bringen. Die sechs modernisierten Modelle sind am „K“ in der Modellbezeichnung erkennbar: der DX140W-7K, der DX160W-7K, der DX165WR-7K, der DX170W-7K, der DX190W-7K sowie der DX210W-7K.
Für die Augusta Gleistechnik GmbH aus Augsburg war die präzise Verlegung neuer Weichen bei Augsburg ein entscheidender Schritt zur Modernisierung der Gleisinfrastruktur. Liebherr-Mietpartner GmbH unterstützte mit einem Zweiwegebagger A 922 Rail und einer Planierraupe PR 716 mit Leica 2D-Steuerung – für höchste Genauigkeit, Effizienz und eine reibungslose Umsetzung.
Seine Geologie macht den Abbau zu einer täglichen Herausforderung: der Steinbruch Mergelstetten bei Heidenheim an der Brenz. Angesichts der variierenden Schichtstärken von Kalk und Mergel-Einschlüssen müssen die Baumaschinen präzise zusammenspielen, um jeden Tag die geforderten Rohstoffmengen für die gewünschten Rezepturen und vorgegebenen Qualitätsanforderungen in der Zementproduktion im angrenzenden Werk von SCHWENK zu gewinnen. Bis zu neun Ladestellen, verteilt auf verschiedenen Sohlen, müssen in der Lagerstätte angefahren werden. Daraus resultieren lange Distanzen von 800 Metern bis zu drei Kilometern, die zurückzulegen sind. Und dann wären da auch noch Steigungen. Das sind die Bedingungen, denen dort Gewinnungsmaschinen ausgesetzt sind. Diesen muss sich auch der neue Cat Muldenkipper stellen, der soeben die Flotte mit drei weiteren Skw in der knapp 60-Tonnen-Klasse ergänzt.
Auf einer Baustelle im Münsterland trafen zwei Raupenbagger aufeinander. Beides sind Liebherr-Maschinen, doch zwischen ihnen liegen 55 Jahre Maschinenentwicklung. Der eine ist ein Liebherr R 901 aus dem Jahr 1968 mit rund 10 Tonnen Gewicht und kantigem Design. Er wurde liebevoll restauriert. Der andere: ein hochmoderner Liebherr R 978 SME mit über 80 Tonnen Gewicht und Hightech-Ausstattung, entwickelt für die Gewinnungsindustrie. Die beiden Exponate verbindet eine gemeinsame Geschichte.
Mit einem 944 fing alles an: 1959 rollte Caterpillar den Markt für Radlader auf. Das Modell war der erste Cat Radlader mit Allradantrieb, der von einem Gasmotor mit 105 PS angetrieben wurde. Er verfügte über ein Vierganggetriebe, einen Drehmomentwandler und einen stabilen Rahmen in Kastenprofil-Bauweise, wodurch er einen neuen Standard hinsichtlich Haltbarkeit und Leistung von Baumaschinen setzte. Im Laufe der Jahrzehnte hat Caterpillar seine Produktreihe ausgebaut und um Hydrauliksysteme, ergonomische Bedienelemente und integrierte Technologien ergänzt. Nun wird die Baumaschinengeschichte um ein Kapitel fortgeschrieben. Die Baureihe in der 30-Tonnen-Klasse wird um den 980 GC erweitert.