Die Hausausstellung der Bauer Maschinen GmbH hat sich auch 2026 einmal mehr als fester Branchentreffpunkt des internationalen Spezialtiefbaus erwiesen. Mehr als 1.400 Gäste aus aller Welt kamen in Schrobenhausen zusammen, um Neuheiten, Trends und Herausforderungen der Branche zu diskutieren. Eingeladen hatten dieses Jahr Dr. Martin Thormann, Vorstand der Bauer AG, und Wulf Flos, Geschäftsführer der Bauer Maschinen GmbH, unter dem Motto „Born in drilling, growing for the future“.
„Unsere Hausausstellung ist auch eine Einladung – zum Austausch von Ideen, zum Erleben der neuesten Technologien im Spezialtiefbau und zum gemeinsamen Gestalten der Zukunft“, so Martin Thormann in seiner Ansprache.
Wulf Flos stimmte ein: „Wir freuen uns, Sie in Schrobenhausen begrüßen zu dürfen. Viele von Ihnen begleiten uns seit Jahren. Wir freuen wir uns darauf, Ihnen unsere Technik live zu zeigen und zugleich einen Ausblick auf wichtige Zukunftsprojekte wie den großflächigen Ausbau unseres Standorts in Aresing zu geben.“
Vielseitige Drehbohrgeräte
Auf dem zur Ausstellungsfläche umfunktionierten Innenhof der Hauptverwaltung präsentierte Bauer einen Querschnitt seiner Produktpalette. Im Fokus standen dabei die Drehbohrgeräte, darunter die BG 50 als Nachfolgemodell des Bestsellers BG 45 in der V-Geräteklasse. Neben dem neuem Trägergerät, dem BAUER BT 145 mit vielen bewährten Features (die integrierte Serviceplattform als ein Beispiel) verfügt das Bohrgerät über ein erhöhtes Drehmoment sowie eine gesteigerte Bohrleistung. So wurde unter anderem die Single-Pass-Bohrtiefe um 7 % und die Hauptwindenzugkraft um 11 % erhöht. Insgesamt ist die BG 50 auf eine hohe hydraulische Leistung ausgelegt und ist mit 470 kW nun auch mit 8 % mehr Dieselleistung ausgestattet. Ebenso sind Mobilisierung und Demobilisierung jetzt in der Ausbaustufe einfacher: Ein verlängerter Mast lässt sich ohne Hilfskran aufstellen. Zusammengefasst überzeugt die BG 50 von Bauer mit mehr Leistung bei nahezu gleichem Einsatzgewicht sowie mit optimierten Handling-Eigenschaften.
Ebenfalls wurde die bereits auf der bauma erfolgreich eingeführte BG 36 H mit optionalem Ausbauunterwagen, ausgerüstet für Endlosschneckenbohren (CFA) mit Kelly-Verlängerung und Schneckenputzer, gezeigt. In dieser Konfiguration können noch größere Bohrdurchmesser und Bohrtiefen realisiert werden. Kennzeichnend ist ihre schnelle Umrüstbarkeit vom Kelly- auf das CFA-Verfahren. Mit der BG 30 H stellte Bauer zudem ein Gerät aus, das sich mit wenigen Handgriffen zur Low-Head-Version umbauen lässt und sich damit besonders für Baustellen mit begrenzter Arbeitshöhe eignet. Durch ein ausgeklügeltes System an optional einbaubaren Mastverlängerungen lässt sich die BG 30 H perfekt auf die unterschiedlichsten, projektspezifischen Bauraumhöhen optimieren. Im mittleren Drehmomentbereich positioniert, deckt sie ein breites Anwendungsspektrum ab. Alle Drehbohrgeräte werden sukzessive mit der BAUER B-Tronic 5 ausgestattet. Die Bedienoberfläche zeichnet sich durch eine intuitive Handhabung aus; auch kann die B-Tronic 5 durch Userprofile und Anzeigeanpassung individuell vom Anwender personalisiert werden.
Schlitzwand und Seilbagger
In Sachen Schlitzwandtechnik war der Greiferträger GB 80 S mit DHG/V Hydraulikgreifer zu sehen. Mit dem Gerät können Schlitzwände bis in 80 m Tiefe und mit einer Breite von bis zu 1,8 m hergestellt werden. Für anspruchsvolle Bodenverhältnisse stehen optional einlagige Freifallwinden zur Verfügung. Ergänzend sorgt das Energy-Efficient-Power-Paket (EEP) mit Energierückgewinnungssystem für eine Reduzierung des Energieverbrauchs. Darüber hinaus präsentierte Bauer einen MC 96 Seilbagger mit neu entwickeltem Stapelballast, ausgestattet mit einer BC 35 Fräse und HDS 135 T Schlauchaufrollsystem, welches die maximal mögliche Frästiefe mit MC 96 auf bis zu 135 m erweitert und auch bis zu dieser Tiefe ein Verdrehen der Fräse ermöglicht. Gezeigt wurde außerdem die Bodenmischfräse BCM 5 L, deren bewährtes Design mit einer Schlitzlänge von 2.800 mm im Feld breite Anwendung findet.
Robuste Rammtechnik
Im Bereich der Rammtechnik war die neue RG 22 S von RTG ein Highlight. Das Gerät, das auch für Kelly-Bohrungen geeignet ist, verfügt über ein neues kinematisches System mit großem Reichweitenbereich. Dank des FreeLock-Systems lässt sich der schwenkbare Mast stufenlos zwischen −90° und +90° positionieren. Ein integrierter Kelly-Mastkopf ermöglicht sowohl Kelly-Bohrungen als auch Single-Pass-Verfahren. Weitere Charakteristika sind ein zulässiges Drehmoment von bis zu 240 kNm, eine Zugkraft von bis zu 600 kN für Single-Pass-Anwendungen sowie eine freihängende Last von bis zu 30 t bei nicht abgestütztem Mast. Ein größeres Gegengewicht von bis zu 17,2 t sorgt für ein Plus an Stabilität.
Weitere Exponate der RTG Rammtechnik waren eine RG 19 mit Telemäkler, eine eRG 21 T hybrid sowie die MPZ 700-800 Spundwandpresse. Letztere ist stufenlos für Spundwandbreiten mit Z-Profilen von 700 bis 800 mm einsetzbar. Eine hydraulisch arretierbare Drehvorrichtung, eine deutlich höhere Hubgeschwindigkeit beim Pressen und Ziehen sowie ein automatisches Programm erhöhen zusätzlich Effizienz und Bedienkomfort.
Universal- und Ankerbohrgeräte von Klemm
Leistungsstarke Weiterentwicklungen bewährter Baureihen sowie das elektro-hydraulische Zero-Emission-Bohrgerät KR 806-3E – inklusive Live-Gerätevorführungen – hatte die Klemm Bohrtechnik GmbH im Gepäck. So punktet das gezeigte Universal- und Ankerbohrgerät KR 801-3GK mit großer Reichweite dank eines um 90° schwenkbaren Knickauslegers. Eine kompakte Bauweise, ein 129-kW-Motor sowie moderne Funkfernsteuerung sorgen für eine hohe Leistungsfähigkeit und flexible Einsatzmöglichkeiten auch auf beengten Baustellen. Mit der KR 710-3G präsentierte KLEMM zudem eine leistungsstärkere Weiterentwicklung ihrer bewährten KR 709-3G. Ein stärkerer Drehantrieb und höhere Rückzugskräfte ermöglichen produktiveres Bohren bei der Herstellung von Pfählen oder Hochdruckinjektionen. Für Geothermie-Anwendungen wurde die kompakte KR 708-3GW gezeigt, die speziell für oberflächennahe Sondenbohrungen ausgelegt ist. Energieeffiziente Hydraulik, flexible Kinematik und optionale Zusatztechnik ermöglichen vielseitige Einsätze auch unter beengten Baustellenbedingungen. Besonderes Interesse galt der KR 806-3E. Das elektro-hydraulische Zero-Emission-Bohrgerät arbeitet lokal emissionsfrei und mit deutlich reduzierten Lärm- und Staubemissionen. Dank Netzanschluss und zusätzlicher Batterie lässt es sich flexibel betreiben und eignet sich insbesondere für Baustellen mit hohen Anforderungen an Emissionsreduktion.
Ergänzende Systeme und Komponenten
Zu den weiteren Exponaten zählten die RB 65 Universalbohranlage für Anwendungen wie Brunnenbau, Geothermie und Exploration sowie Misch-, Pump- und Trenntechnik von Bauer MAT Slurry Handling Systems, darunter eine CMS 50 Mischanlage, eine IPA 460 Injektionsanlage und eine HPI 800 Hochdruckpumpe. Auch die Eurodrill GmbH zeigte ein repräsentatives Spektrum ihrer Bohrantriebe, darunter elektrisch und hydraulisch angetriebene Drehantriebe und eine kompakte Doppelkopfbohranlage. Last but not least präsentierte der Geschäftsbereich Parts & Service der Bauer Maschinen GmbH eine Auswahl an Bohrwerkzeugen.
Auch für die Region ein Gewinn
Neben dem fachlichen Programm wurde ebenfalls deutlich, wie stark die Veranstaltung in die Region hineinwirkt: Zahlreiche Hotelzimmer im Umkreis von rund 50 km um Schrobenhausen waren belegt. Viele Leistungen kamen bewusst aus der Umgebung – vom Messebau aus München über Blumenschmuck und gärtnerische Arbeiten aus Schrobenhausen bis hin zu kulinarischen Angeboten wie Eis und Süßwaren eines örtlichen Traditionsbetriebs oder einer Brezenpizza aus Pfaffenhofen. Auch eine Textilstickerei aus Karlskron sowie ein Getränkelieferant aus Kühbach waren eingebunden. Die Bauer-Hausausstellung wurde damit nicht nur zum Treffpunkt der Branche, sondern erneut auch zu einem spürbaren wirtschaftlichen Impuls für die Region.
Abwechslungsreiches Rahmenprogramm und Jubiläum
Neben dem informellen Austausch innerhalb der Branche und den Produktpräsentationen sorgten Live-Demonstrationen, Werksführungen, Expertenrunden und Abendveranstaltungen für hohes Interesse. Zudem stand das Event in diesem Jahr im Zeichen eines besonderen Jubiläums: 50 Jahre Bauer-Drehbohrgeräte.
1976 brachte Bauer sein erstes Drehbohrgerät BG 7 auf den Markt, mit robustem Mast, massiver Kellystange und leistungsstarker Hydraulik, konsequent für das Pfahlbohren ausgelegt. Die Leistungssteigerung war enorm: Statt zwei Pfählen pro Woche konnten nun mehrere Pfähle pro Tag hergestellt werden. Das Gerät revolutionierte die Arbeit auf der Baustelle.
Aus der zunächst für den Eigenbedarf entwickelten Maschine entstand schnell eine erfolgreiche Gerätefamilie: Auf die BG 7 folgten die BG 11 und BG 22, später die BG 30. Heute reicht das Portfolio von der kompakten BG 15 H bis zur leistungsstarken BG 55. „Eines bleibt jedoch unverändert: Bauer-Drehbohrgeräte prägen seit einem halben Jahrhundert den Spezialtiefbau und entwickeln sich mit den Anforderungen der Baustellen kontinuierlich weiter“, bekräftigte Wulf Flos.
Weitere Informationen:
Video Bauer Hausausstellung 2026
Weitere Produkte des Herstellers BAUER Aktiengesellschaft:
Zunehmender Autoverkehr, immer mehr Radfahrer und Fußgänger – und das bei beengten Platzverhältnissen zwischen Bahndamm und Häuserfront: Die Trippstadter Straße im Süden von Kaiserslautern ist seit Jahren ein Nadelöhr. Nun wird das in die Jahre gekommene Verkehrskonzept aus den 1980ern grundlegend überarbeitet. Seit August laufen die Vorarbeiten für den Ausbau des Abschnitts zwischen Karcher- und Logenstraße. Ziel ist es, den Verkehrsfluss auf der Südtangente zu optimieren, die Verkehrsströme besser zu verteilen und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
Seit 1980 präsentiert die Bauer Maschinen GmbH auf der bauma Innovationen aus der Welt des Spezialtiefbaus. Wer also Dreh- und Ankerbohrgeräte, Fräsen- und Schlitzwandtechnik, Ramm- oder Mischtechnik der neuesten Generation hautnah erleben will, der sollte definitiv einen Besuch am rund 2.750 m² großen Stand FN 519 im Freigelände Nord einplanen.
Seit November 2022 errichtet Bauer die Baugrube und das Fundament für das 32.000 m² große Büroprojekt Port ONE Berlin, das von der M-Port Optima Office Center GmbH realisiert wird. Auf der Großbaustelle am Friedrich-Krause-Ufer in Berlin setzt das Bauunternehmen in Zusammenarbeit mit der Konzerntochter RTG Rammtechnik GmbH auf innovative Technologien im Spezialtiefbau.
Auf dem diesjährigen bauma-Messestand der Bauer Maschinen Gruppe steht vor allem das Thema Nachhaltigkeit im Fokus. Das Unternehmen zeigt mit insgesamt vier Großdrehbohrgeräten einen kleinen Ausschnitt der verschiedene Anwendungsfälle und Gerätelinien. Im Bereich der Multifunktionsgeräte geben die BG 45 und BG 23 H einen kleinen Einblick in das Spektrum der Anwendungen, der Kinematiksysteme und der Trägergeräte.
Bauer Maschinen bietet ein neuartiges Fräsensystem, das neue Einsatzmöglichkeiten bei der Herstellung von Schlitzwänden eröffnet: das Bauer Cube System. Das elektrisch angetriebene Fräsensystem wurde exakt in Container-Abmessungen entwickelt. Damit kann es beispielsweise in Mikrotunneln mit kleinen Durchmessern von nur 3,8 m problemlos eingesetzt werden.
Zum Schutz der Anlieger im unteren Mangfalltal vor Überschwemmungen wird in der Gemeinde Feldkirchen-Westerham im Landkreis Rosenheim ein Hochwasserrückhaltebecken mit einem Fassungsvermögen von insgesamt ca. 6,6 Mio. m3 gebaut. Bauer Spezialtiefbau und der Arge-Partner Josef Rädlinger Bauunternehmen wurden vom Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim, mit einer Reihe von Bauarbeiten beauftragt.
Im städtischen Umfeld bestehen bereits strikte Regulierungen in Bezug auf Abgas- und Lärmemissionen sowie erschütterungsfreies Arbeiten, die durch die ausführenden Firmen zu beachten sind. Im größeren Rahmen wird der ökologische Fußabdruck der Baustellen zu einem wichtigen, auch unmittelbar betriebswirtschaftlich relevanten Faktor. Vor diesem Hintergrund hat der Baumaschinenhersteller Bauer jetzt erstmals eine elektrisch angetriebene Fräseinheit auf Basis eines Seilbaggers BAUER MC 96 vorgestellt.Der 500 kW starke Elektroantrieb hat im Vergleich zum Dieselantrieb viele Vorteile, die insbesondere in relativ stationären Spezialtiefbauverfahren, wie dem Fräsen, gut umzusetzen sind. Gerade hier sorgt der Elektroantrieb für besonders interessante Einspareffekte bei hoher Effizienz und niedrigen Emissionen.
In der Hauptstadt Abu Dhabi etwa entsteht derzeit ein ganz neuer Stadtteil, der nach Beendigung der Baumaßnahmen rund 22.000 Menschen ein neues Zuhause geben soll. Damit der Baugrund die Lasten der geplanten Bauwerke aufnehmen kann, muss dieser verdichtet und in seiner Tragfähigkeit verbessert werden. Dabei vertraut der Bauer Maschinen-Kunde Menard Vibro Middle East (Dubai) auf die Leistungsstärke des innovativen und hochfunktionellen BAUER MC 96 Seilbagger.
Der Bereich der Offshore-Energiegewinnung erlebt einen weltweiten Boom. Offshore Öl- und Gas-Plattformen sowie Windkraftparks werden üblicherweise auf Stahlrohrpfählen gegründet, die mit hydraulischen Schlaghämmern in den Meeresboden getrieben werden. Doch vor allem in ölreichen, tropischen Küstenregionen besteht der Meeresboden häufig aus brüchigem, kalkhaltigem Muschelsand. In diesen Böden erreichen gerammte Pfähle nicht die erforderliche Festigkeit für dauerhafte Gründungen, da der Sand durch die dynamische Belastung beim Rammen zerstört wird. Für dieses Problem bietet die Bauer Maschinen GmbH mit der Midos-Technologie eine wirtschaftliche Lösung
Die beiden Bohrgerätelinien ValueLine für das Kellybohren und PremiumLine enthalten Multifunktionsgeräte für verschiedenste Anwendungen im Spezialtiefbau. Mit der mittleren Plattformreihe ValueLine bietet die Bauer Maschinen GmbH eine neue Generation von Drehbohrgeräten an, die für Bohrpfähle mit einem Durchmesser von bis zu 2,5 m und einer Bohrtiefe von bis zu 70 m ausgelegt ist. Die mittlere Plattformreihe umfasst die BG 26 in der kostengünstigsten Ausführung und in der größeren Ausführung die BG 30.
Die BAUER Maschinengruppe war im April auf der INTERMAT 2015 in Paris vertreten und stellte neue Geräte sowie innovative Konzepte für den Spezialtiefbau vor. Das Kernprodukt der BAUER Maschinen GmbH waren auch auf der Messe die Drehbohrgeräte. Darunter auch die BG 30 ValueLine - ein Bohrgerät, das speziell für die Anforderungen des Kellybohrens optimiert wurde.
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Passend zum diesjährigen IFAT-Motto „Lösungen für eine verantwortungsvolle Zukunft“ präsentiert der NODIG-Hersteller Tracto nachhaltige Verfahren für die zukunftsfähige Sanierung der unterirdischen Infrastruktur mittels grabenloser Technologien. Zu den wirtschaftlichen Lösungen, die zugleich den Anforderungen des Klimaschutzes gerecht werden, zählen neben der Berst-Technologie auch eine neue Einschubeinheit für die Rohr-in-Rohr-Erneuerung im TIP-Verfahren.
In Neu-Taipeh (Taiwan) zeigt das Unternehmen Tung Feng, wie eine Kombination aus dem Trägergerät LBX 600 mit hydraulischem Greifer HSG 5-18 und dem Seilbagger HS 8130.1 mit der Fräse LSC 8-18 von Liebherr für effizienten Aushub und präzise Schlitzwände auf einer beengten urbanen Baustelle sorgt.
Mit dem neuen GRUNDODRILL 20N stellt Tracto eine leistungsstarke Jet-Bohranlage vor, die auf Basis eines bewährten Konzepts auf mehr Effizienz, Prozesssicherheit und Produktivität bei komplexen HDD-Projekten ausgelegt ist. Als Antwort auf die gestiegenen Anforderungen im Infrastrukturausbau wurde der GRUNDODRILL 20N in zwei Modellvarianten mit unterschiedlichen Gestängelängen realisiert.
Für die Sicherung von Baugruben mit komplexer Einbausituation oder mit großen Rohrdurchmessern bietet die TWF Tiefbautechnik GmbH aus Heinsberg sein XL-Schlittenbox-System. Mit einer Verbauhöhe von rund 3,15 m und variablen Längen eignet sich der Rollenschlittenverbau beispielsweise für den Einbau mehrerer Zisternenmodule in einer zusammenhängenden Baugrube. Der Verbau lässt sich präzise an die Zisternenbaugrube und die angrenzenden Anschlussgräben anpassen, ein entscheidender Vorteil bei knappen Platzverhältnissen und tiefen Baugruben, in denen die Sicherheit der Mannschaft oberste Priorität hat.
Mit praxisnahen Schulungen, Trainings und individuellen Vorführungen vermittelt Tracto das nötige Know-how, um die NODIG-Technologie effizient und wirtschaftlich einzusetzen. So profitieren Anwender, Auftraggeber und Planer gleichermaßen – von gesteigerter Kompetenz bis zu optimal kalkulierten Projekten im grabenlosen Bauen.
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Der Ausbau der Energie- und Dateninfrastruktur gehört zu den größten Aufgaben der kommenden Jahrzehnte. Allein in Deutschland sind bis 2045 Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe notwendig, um Stromtrassen, Verteilnetze und Glasfasernetzwerke zukunftsfähig auszubauen. Mit grabenlosen Bauverfahren lassen sich diese Projekte deutlich schneller, kostengünstiger und nachhaltiger umsetzen. Auf der NordBau 2025 in Neumünster präsentiert Tracto als marktführender NODIG-Anbieter seine neuesten Lösungen und Technologien, die Bauunternehmen dabei unterstützen, anspruchsvolle Leitungsbauprojekte effizient zu realisieren.
Tracto präsentierte auf der bauma 2025 gleich zwei neue HDD-Bohranlagen. Das 300-kN HDD-Spülbohrgerät GRUNDODRILL JCS300 gehört zur neuen GRUNDODRILL Generation hochautomatisierter Bohranlagen, und ist die leistungsstärkste Jet-Bohranlage in ihrer Klasse. Speziell für lange Bohrungen wie im Trassenbau wurde der JCS300 mit 4,5 m langen Bohrgestängen ausgestattet, von denen das Magazin 70 Stück bereithält. Erste Verkäufe konnte Tracto bereits am Messestand abschließen.
