Carolabrücke (Dresden)

Mit Leichtigkeit verbreitert

Bei der Sanierung der Dresdner Carolabrücke werden Carbonbewehrungen in die Betonschicht eingearbeitet

Projekt:
Sanierung der Dresdner Carolabrücke

Bauunternehmen:
Hentschke Bau GmbH, Bautzen

Errichtung Bauwerk:
1967 bis 1971 (zweite Carolabrücke)

Größe Bauwerk:
375 m lang, 32 m breit

Verkehrsbelastung:
38.000 Fahrzeuge pro Tag

Spuren:
4 Fahrspuren, 2 Straßenbahngleise, 2 Fuß- und Radwege

Produkte im Einsatz:
Carbon- und Basaltbewehrungen

Lieferant Carbonbewehrung:
Solidian GmbH, Albstadt

Zeitraum Sanierung:
November 2019 bis Juni 2021 (Abschnitt A)

Sanierungskosten:
ca. 5,7 Mio. Euro (Abschnitt A)

Die im Krieg zerstörte Carolabrücke wurde 1971 wieder aufgebaut und gilt seitdem als einer der wichtigsten Verbindungswege in die Dresdner Innenstadt. Auch wenn sich das Tragwerk der Elbbrücke nach wie vor in einem guten Zustand befindet, musste sie nicht zuletzt aufgrund von mangelhafter Unterhaltung zu DDR-Zeiten grundlegend instand gesetzt werden. Zudem sollten die Fahrbahnausstattung und -gestaltung den gegenwärtigen Nutzungsanforderungen angepasst werden. So war das Ziel in diesem Zusammenhang, den Geh- und Radweg von 3,60 m auf 4,25 m zu verbreitern, was mit herkömmlichen Materialien aus statischen Gründen nicht möglich war. Gelöst wurde diese Herausforderung durch den Einsatz von Carbonbeton, der erstmals im Großbrückenbau zur Anwendung kam.

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