Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU)
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10715 Berlin
Deutschland
Jedes Jahr kommt es in der Bauwirtschaft und den baunahen Dienstleistungen zu rund 7.000 Unfällen mit Leitern. Zur „Aktionswoche Gerüste und Leitern“ der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) vom 8. bis 12. Juni macht die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) deshalb auf die Risiken aufmerksam und zeigt, wie Leitern sicher eingesetzt werden können.
Die Aktionswoche ist Teil des bundesweiten Experimentierjahres der von Bund, Ländern und gesetzlicher Unfallversicherung getragenen Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) zum Thema „Absturz“. Ziel ist es, typische Unfallrisiken sichtbar zu machen und Prävention im Arbeitsalltag zu stärken. In der GDA arbeiten Bund, Länder und Unfallversicherungsträger gemeinsam daran, Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu verbessern und Arbeitsunfälle zu verhindern.
„Die Unfallzahlen verdeutlichen: Abstürze von Leitern sind keineswegs harmlos“, sagt Hans-Jürgen Wellnhofer, kommissarischer Leiter der Hauptabteilung Prävention bei der BG BAU. „Sie führen zu schweren Verletzungen - wie Fersenbeinbrüchen -, langen Ausfallzeiten und verursachen hohe Kosten. Für Betroffene haben sie oft schwerwiegende persönliche und berufliche Folgen. Deshalb muss vor jedem Einsatz geprüft werden, ob ein Gerüst, eine Hubarbeitsbühne oder ein Podest sicherer sind. Wo dennoch Leitern eingesetzt werden, gilt: die passende Leiter auswählen, ihren Zustand prüfen und die Sicherheitsregeln konsequent einhalten.“
Sichere Leiternutzung: Vorgaben und Praxishilfen
Klare Vorgaben für die Verwendung von Leitern finden sich in der DGUV Vorschrift 38 „Bauarbeiten“ sowie in der Technischen Regel für Betriebssicherheit TRBS 2121 Teil 2. Eine praxisnahe Orientierung für den Arbeitsalltag bietet darüber hinaus das 5-Punkte-Programm der BG BAU. Es unterstützt Betriebe und Beschäftigte dabei, Leitern sicher auszuwählen, einzusetzen und typische Fehler zu vermeiden. Die fünf Punkte lauten:
1. Alternativen zur Leiter prüfen: Gibt es Arbeitsmittel mit geringerer Gefährdung?
Wenn es kein sichereres Arbeitsmittel gibt, dann gilt:
2. Geeignete Leiter: Auswahl der Leiter entsprechend der Tätigkeit und der benutzenden Person
3. Um die Sicherheit zu erhöhen, passendes und aufeinander abgestimmtes Leiterzubehör verwenden
4. Beschäftigte unterweisen: regelmäßig, mindestens einmal im Jahr
5. Leitern prüfen: Vor jedem Einsatz kontrollieren, ob die Leiter in einwandfreiem Zustand ist. Mindestens einmal im Jahr ist eine Prüfung erforderlich.
Stufe statt Sprosse
Schon Abstürze aus ein bis zwei Metern Höhe können schwere Verletzungen verursachen. Umso wichtiger ist es, die richtige Auswahl zu treffen. Werden Leitern als Arbeitsplatz oder Verkehrsweg eingesetzt, gilt: Stufe statt Sprosse. Stufen- oder Plattformleitern bieten einen sichereren und ergonomischeren Stand als schmale Sprossen. Beschädigte oder verschlissene Leitern dürfen nicht weiterverwendet und müssen konsequent aus dem Einsatz genommen werden.
Zuschüsse für sichere Alternativen
Wenn Mitgliedsunternehmen auf sichere Arbeitsmittel umsteigen, erhalten sie eine finanzielle Förderung durch die BG BAU. Arbeitsschutzprämien gibt es zum Beispiel für Investitionen in Leiteralternativen und ergänzende Arbeitsmittel, darunter die leichte Plattform-Leiter, Podestleitern, Ein-Personen-Gerüste, Tritte, Arbeits- und Kleinpodeste sowie Leiterzubehör.
Weitere Informationen:
Leiterunfälle | BG BAU Aktuell
Sichere Alternativen zu Leitern auf Baustellen
Sichere Verwendung von Anlegeleitern
Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) baut ihr Förderprogramm aus: Neue förderfähige Produkte für den Arbeitsschutz sowie vereinfachte Bedingungen und angepasste Strukturen setzen zusätzliche Anreize für sichere und gesunde Arbeitsbedingungen in der Bauwirtschaft. Gleichzeitig laufen zum 30. Juni 2026 mehrere bestehende Prämien aus. Es gelten jedoch Übergangsregelungen.
Absturzprävention, Ergonomie und digitale Sicherheitslösungen stehen im Mittelpunkt des Messeauftritts der BG BAU auf der DACH+HOLZ International 2026 in Köln. In Halle 9 zeigt die Berufsgenossenschaft, wie innovative Technik und praxisnahe Arbeitsschutzkonzepte helfen, Unfälle zu vermeiden und die Gesundheit von Beschäftigten am Bau nachhaltig zu schützen.
Mehr Sicherheit auf der Baustelle – dafür sorgt die BG BAU mit zwei neuen Arbeitsschutzprämien, die ab 1. Januar 2026 zur Verfügung stehen. Mit finanziellen Zuschüssen unterstützt die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft Unternehmen dabei, praxisgerechte Lösungen für mehr Arbeitssicherheit umzusetzen. Im Mittelpunkt stehen dabei aktuelle Risikobereiche im Baualltag – vom ergonomischen Arbeiten im Holzbau bis zum sicheren Heben und Positionieren von Lasten.
Mit der Novellierung der Gefahrstoffverordnung treten zum 19. Dezember weitreichende Änderungen für den Umgang mit Asbest in Kraft. Besonders betroffen sind Bau- und Handwerksbetriebe, die Arbeiten im Gebäudebestand ausführen. Neue Genehmigungs-, Anzeige- und Nachweispflichten erhöhen die Anforderungen an Unternehmen deutlich. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) gibt einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen und unterstützt Betriebe bei der praxisgerechten Umsetzung.
Eisige Temperaturen, rutschige Flächen und schlechte Sicht: Wer im Winter draußen arbeitet, ist höheren Gesundheits- und Unfallrisiken ausgesetzt. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) zeigt, wie sich die Gefährdungen minimieren lassen, damit Beschäftigte auch bei Minusgraden sicher arbeiten können und gesund bleiben.
Arbeitgeber müssen dokumentieren, wann und wie lange Beschäftigte gefährlichen Stoffen ausgesetzt sind. Diese Pflicht ist in der Gefahrstoffverordnung geregelt. Mit Hilfe der Zentralen Expositionsdatenbank (ZED) lassen sich die Einträge zentral erfassen. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) stellt dafür eine Eingabehilfe zur Verfügung.
Seit März kann die ultraviolette (UV) Strahlung der Sonne intensiv sein und damit Beschäftigte im Freien schädigen. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) ruft die Unternehmen der Bauindustrie daher auf, geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen und bietet mit Ihren UV-Schutzpaketen Unterstützung an.
Der Resch-Verlag hat jetzt die frisch überarbeitete und erweiterte 4. Auflage des Lehrbuchs Krane herausgebracht. Auf 448 Seiten mit 597 Bildern, Grafiken, Tabellen und Zeichnungen erhalten Unternehmer, Einsatzleiter und speziell Ausbilder (aber auch interessierte Kranführer) detailliertes Hintergrundwissen. Es ist Vorschrift, Kranführer zu schulen und zu unterweisen. Neben Beispiellehrplänen und der optimalen Ausstattung für den Schulungsraum geht das Lehrbuch auch auf die verschiedenen Lerntypen ein – und sogar auf aktuelle Erkenntnisse zum Vergessen von Informationen inklusive Tipps für den Ausbilder, wie diesem Phänomen entgegenzuwirken ist.
Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) baut ihr Förderprogramm aus: Neue förderfähige Produkte für den Arbeitsschutz sowie vereinfachte Bedingungen und angepasste Strukturen setzen zusätzliche Anreize für sichere und gesunde Arbeitsbedingungen in der Bauwirtschaft. Gleichzeitig laufen zum 30. Juni 2026 mehrere bestehende Prämien aus. Es gelten jedoch Übergangsregelungen.
Um Unfallrisiken zu minimieren, fördert die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) die Anschaffung sicherer Arbeitsmittel wie Leitern, Tritte und Fahrgerüste. Der Steigtechnik-Hersteller Krause bietet zahlreiche Produkte, die höchsten Sicherheitsstandards entsprechen und für die BG BAU Förderung qualifiziert sind. Die neuesten förderfähigen Lösungen sind die Teleskop-Plattformleiter SkyMatic und der mobile Montagetritt mit Gitterroststufen.
Sicheres Arbeiten bei stylischem Auftreten versprechen die neuen Sicherheitsschuhe von Strauss. Die Modelle decken unterschiedlichste Anforderungen und Schutzklassen ab und sind allesamt nach EN ISO 20345 zertifiziert. Sie bieten alle Grundeigenschaften für gute Sicherheitsschuhe: starker Zehenschutz, rutschhemmende Sohlen, je nach Anforderung zusätzlich Durchtritt- und Wetterschutz. Von klassischen Sicherheitsschuhen heben sie sich jedoch mit ihrem laut Strauss einzigartigem Trekking-Design ab.
Robust, sichtbar und zunehmend nachhaltig: Arbeitskleidung auf der Baustelle muss heute weit mehr leisten als nur Schutz vor Wind und Wetter. Sie soll extremen Belastungen standhalten, hohe Sicherheitsstandards erfüllen, ergonomisch sitzen und zugleich den wachsenden Anforderungen an Nachhaltigkeit gerecht werden. Welche Lösungen moderne Workwear für Hoch-, Tief- und Straßenbau bietet, welche Rolle Normen und Komfort spielen und warum Arbeitskleidung auch im Wettbewerb um Fachkräfte an Bedeutung gewinnt, darüber spricht bpz mit Andreas Bühner, Sales Director DACH beim Arbeitskleidungsspezialisten Fristads.
Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, steht das Baustellenpersonal vor besonderen Herausforderungen: Kälte, Wind und Nässe dürfen weder Konzentration noch Bewegungsfreiheit beeinträchtigen. Leistungsfähige Arbeitskleidung wird daher zu einem entscheidenden Faktor für die Sicherheit, Ausdauer und Effizienz im Arbeitsalltag. Für die kommende Wintersaison hat Snickers Workwear, eine Marke der Hultafors Group, eine Reihe neuer Produkte vorgestellt, die speziell auf die Bedürfnisse von Profis im Außeneinsatz zugeschnitten sind.
Zur A+A 2025 stellte Haix sein komplett überarbeitetes Workwear-Schuhportfolio vor. Mit den drei klar definierten Linien SAFETY, HEAVY DUTY und HEAVY DUTY EXTREME bietet der Premiumhersteller für unterschiedliche Arbeitsumgebungen passgenaue Lösungen – vom Produktionsbetrieb bis zum Extremeinsatz auf einer Baustelle. Im Fokus stehen dabei Sicherheit, Komfort und Leistungsfähigkeit, unterstützt durch die innovative XLR8-Technologie, die Stabilität, Fußgesundheit und Belastbarkeit in allen Situationen gewährleistet.
Auf der A + A präsentierte Dolezych Innovationen für das sichere Heben, Anschlagen und Sichern von Lasten. Im Mittelpunkt standen Lösungen, die Effizienz, Ergonomie und Sicherheit im Arbeitsalltag verbessern. Dabei war der Messestand so gestaltet, dass Besucher die neuesten Entwicklungen direkt vor Ort selbst ausprobieren konnten. So konnten Interessierte etwa den Ratschlastspanner DoQuick, den digitalen Vorspannkraftanzeiger DoMessPro oder die textile Kette DoNova testen. Ergänzt wurde das Programm durch die Vorstellung der DoUltra-Rundschlinge sowie leistungsstarker Hebel- und Flaschenzüge der BlackSeries und GreySeries.