IFAT 2026 zeigt Wege in die zirkuläre Zukunft

Rohstoffsicherheit im Fokus

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Seit 60 Jahren gehört die IFAT zu den wichtigsten globalen Plattformen für Umwelttechnik und nachhaltige Infrastruktur. Themen wie Digitalisierung, Recycling, Trinkwasserversorgung, Klimaresilienz und Kommunaltechnik stehen im Fokus der nächsten Ausgabe der Messe, die vom 4. bis 7. Mai 2026 in München stattfindet. Wenn sich am ersten Messetag die Türen öffnen, stehen über 3.200 Aussteller aus mehr als 60 Ländern bereit, um ihre Strategien und zukunftsweisenden Lösungen für Wasser, Recycling und Zirkularität vorzustellen.

Die Herausforderungen rund um das Thema Rohstoffsicherheit könnten heute kaum größer sein. Geopolitische Spannungen, fragile Lieferketten und steigende Rohstoffpreise machen Maßnahmen erforderlich, um Ressourcen effizienter zu nutzen und die wirtschaftliche Resilienz zu stärken. Zirkularität gilt zunehmend als entscheidender Faktor, um Rohstoffabhängigkeiten zu reduzieren und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu sichern. Umso wichtiger ist es, dass die Aussteller Impulse und Innovationen für mehr Rohstoffsicherheit nach München mitbringen.

Kreislaufwirtschaft ist ein Muss

Auch im Veranstaltungsprogramm spielt dieses Thema eine wichtige Rolle. Auf der Orange Stage in Halle A5 widmen sich mehrere Podiumsdiskussionen den Chancen und Strategien einer zukunftsfähigen Kreislaufwirtschaft. „Die Transformation zur zirkulären und ressourceneffizienten Wirtschaft ist kein Zukunftsprojekt mehr, sondern Voraussetzung für Stabilität, Rohstoffresilienz, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit“, sagt IFAT-Fachbeirat Dr. Johannes F. Kirchhoff.

Angesichts geopolitischer Risiken, hybrider Bedrohungen und neuer gesetzlicher Vorgaben gewinnt auch der Schutz kritischer Infrastrukturen an Bedeutung. Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung sind davon unmittelbar betroffen. Auf der IFAT steht das Thema u. a. beim „Tag der resilienten Kommunen“ am 7. Mai im Fokus.

Überall in den Messehallen findet sich ein attraktives Veranstaltungsprogramm für Wissenstransfer und Austausch. Auf der Blue Stage stehen beispielsweise Fragen rund um Wasserressourcen, Wasserwiederverwendung, Kanalinstandhaltung und klimaresiliente Infrastruktur im Fokus. Die Orange Stage beleuchtet neben der Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz auch Stoffstrommanagement, Logistik sowie Mobilität und Technik in der Kommunal- und Abfallwirtschaft. Die Green Stage bietet Ausstellern Raum, um konkrete Produkte, Lösungen und Innovationen vorzustellen und im direkten Austausch zu erläutern. Ergänzt wird das Angebot durch Lösungstouren, Spotlight Areas und Cross-Industry Sessions. Die Startup Area stellt innovative Zukunftsideen und Kooperationsmodelle in den Vordergrund.

Recycling live erleben

Auch Live-Demonstrationen werden geboten. Auf dem Freigelände demonstriert bspw. die BDSV unter dem Titel „Stahl- und Metallrecycling im Zeichen von Green Steel“ moderne mechanische Zerlegeverfahren live vor Publikum. 

Und da sich der Umgang mit Bau- und Abbruchabfällen im Wandel befindet, können  in der VDMA Crushing Zone interessierte Besucher Rückbau, Zerkleinerung und Aufbereitung live erleben – eine eindrucksvolle Demonstration für hochwertiges und praxisnahes Recycling von Bau- und Abbruchabfällen.

Weitere Informationen:

ifat.de

(Autor: Paul Deder)

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