FRÄNKISCHE Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG
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Hellinger Str. 1
97486 Königsberg/Bayern
Deutschland
Tel.: 09525 88-8357
Im Zentrum des Auftritts von Fränkische auf der IFAT 2026 stehen Lösungen für das Regenwassermanagement in der klimaresilienten Stadt. Im Mittelpunkt stehen dabei Systeme zur Regenwasserbewirtschaftung von der vorgelagerten Behandlung belasteter Regenabflüsse bis zur Rückhaltung und Ableitung des Niederschlagswassers, der nutzungsorientierten Speicherung und der kontrollierten Versickerung. Diese Lösungen unterstützen neben einer umweltschonenden Entwässerung versiegelter Flächen insbesondere die Realisierung blau-grüner Infrastrukturen. Damit schaffen sie die grundlegenden Voraussetzungen für die sichere Bewältigung von klimawandelbedingten Extremwettersituationen wie Starkregen oder langanhaltenden Hitze- und Trockenperioden. Zudem ermöglichen sie einen optimalen Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser.
Als Lösung für die Regenwasserbehandlung im Zuge der Entwässerung vor allem großer Verkehrsflächen zeigt Fränkische Sedimentationsanlagen mit Strömungstrenner, die Grob- und Feinstoffe ausfiltern und Leichtflüssigkeiten bei Regen- wie Trockenwetter sicher zurückhalten. Darüber hinaus informiert das Unternehmen über die neuen Varianten seiner dezentralen SediSubstrator Regenwasserbehandlungsanlagen. Die SediSubstrator Systeme können sowohl vor der unterirdischen Versickerung ins Grundwasser als auch vor der Einleitung in Oberflächengewässer eingesetzt werden und ermöglichen eine DWA-A-102- und DWA-A-138-1-konforme Reinigung belasteter Abflüsse von Verkehrs-, Gewerbe- und Industrieflächen.
Die neuen Anlagen vom Typ SediSubstrator Eco bieten jetzt auch für die Belastungskategorien I und II nach DWA-A 138-1 eine passgenaue, wirtschaftliche und platzsparende Alternative zu Mulden-Rigolen-Anlagen. Sie leisten damit nicht zuletzt in hochverdichteten urbanen Räumen einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Grundwasser und Oberflächengewässern. Zur Betriebsüberwachung nach DWA-A 138-1 wird ergänzend eine sensorbasierte Monitoring-Lösung vorgestellt.
Für die zuverlässige Rückhaltung und kontrollierte Versickerung oder Ableitung auch großer Niederschlagswassermengen präsentiert Fränkische zum einen modular kombinierbare Füllkörper und Kontrollschächte für den Bau von kiesfreien Versickerungsrigolen. Zum anderen sind modular aufgebaute Speicherrigolensysteme zu sehen, die über Rückhaltung und Ableitung hinaus auch als Zisterne genutzt werden können und so die langfristige Bevorratung von Regenwasser ermöglichen, sei es zur trinkwassersparenden Bewässerung urbaner Grünflächen oder zur Bereitstellung von Löschwasser im Brandfall. Dadurch lassen sich auch in sehr heißen, trockenen Sommern viele typische Wasserbedarfe abdecken. Abgerundet wird das Lösungsangebot für die klimaresiliente Stadt durch leistungsstarke Planungstools wie die Berechnungssoftware RigoPLAN und die Zeichnungsbibliothek RigoCAD, die ebenfalls am Messestand vorgeführt werden.
Messestand: B3, 427/526
Weitere Informationen:
Fränkische erweitert sein Portfolio im Regenwassermanagement und bringt eine neue Generation an Schächten auf den Markt: QuadroControl ST-S(tandard) ergänzt den neuen Stapelblock Rigofill ST-S. QuadroControl ST-A(dvanced) ist der Schacht für das Rigofill inspect System. Die Systemschächte haben ein offenes Design und sind mit einer großzügigen Zugangsöffnung ausgestattet, passend für bevorstehende Inspektionsaufgaben. Zudem lassen sich die Rohranschlüsse nun flexibel auf der Baustelle herstellen.
Fränkische hat auf der IFAT 2024 neue Produkte zur Versickerung und Regenwassernutzung vorgestellt: im Bereich der Rigolenfüllkörper und zur Löschwassernutzung. Darüber hinaus hat das Unternehmen sein bewährtes Produktportfolio zum Transport, Reinigen, Speichern und Ableiten von Regenwasser gezeigt.
Regenwassermanagement spielt eine entscheidende Rolle in der Stadtplanung und ist von großer Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung urbaner Räume. Dadurch können die Städte widerstandsfähiger gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels gemacht und gleichzeitig ökologisch verträglicher gestaltet werden. Mit den DIBt-zugelassenen RigoCollect-Anlagen von Fränkische Rohrwerke lässt sich das Regenwasser nutzen, rückhalten und als Löschwasser bevorraten.
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) definiert die allgemein anerkannten Regeln der Technik in der Niederschlagswasserbehandlung neu. Die SediPipe Anlagen von Fränkische entsprechen der neuen Richtlinie DWA-A 102-2/BWK-A 3-2 bereits. Dies bestätigt ein eigens ausgearbeitetes und bereits fachlich anerkanntes Nachweisverfahren.
Die Kunststoff-Füllkörper Rigofill ST und Rigofill ST-B von Fränkische sind besonders leistungsstarke Regenwasserspeicher. Sie bieten für jede Aufgabe in der Regenwasserbewirtschaftung die optimale Lösung: Die stapelbaren, wartungsfreundlichen und äußerst langlebigen Rigolen- Blöcke sind ausgelegt für Verkehrslasten bis SLW 30 oder SLW 60 und können als Ganz- oder Halbblöcke zu beliebig großen Anlagen zusammengefügt werden.
Auf der IFAT 2026 präsentiert Mall neben seinen Lösungen für Regenwasser, Abwasser und den Umgang mit wasser-gefährdenden Flüssigkeiten erstmals auch Produkte für den Einsatz im Trinkwasserbereich. Dazu gehört der Mengenmessschacht VodaCheck zur präzisen Durchflussmessung, den Mall erstmals auf seinem Messestand zeigt. Im Produktbereich Regenwasser liegt der Schwerpunkt auf neuen und gemäß den Anforderungen der aktuellen DWA-Arbeitsblätter A 138 und A 102 weiterentwickelten Lösungen zur Behandlung und Versickerung, wie z.B. der Kombinationsanlage ViaPro zur Behandlung vor einer Versickerung.
Zur IFAT 2026 erweitert ACO sein Stormclean‑Portfolio um eine neue Systemlösung für die Linienentwässerung. ACO DRAIN Stormclean ist in Kombination mit den ACO DRAIN Rinnensystemen Multiline oder PowerDrain ein lineares Regenwasserbehandlungssystem mit Filterkasten für eine Anschlussfläche von 100 bis 400 m². Eine integrierte Vorbehandlung schützt die nachgelagerte Substratfilterstufe und sorgt für lange Wartungsintervalle. Das mehrstufige System hält abfiltrierbare Stoffe (AFS63), Schwermetalle, Mikroplastik und weitere typische Verkehrsflächenbelastungen sicher zurück.
Auf der IFAT präsentiert Rehau als Systemanbieter zukunftssichere Lösungen für Wassermanagement, Kanaltechnik sowie Geothermie und Nahwärme. Zu den Highlights zählen die cloudbasierte Planungssoftware RAUSIKKO NEO, die modulare Speicherlösung RAUSIKKO Box MX und das nachhaltige Abwassersystem nevoPP mit erweiterten Dimensionen bis DN 800. Ergänzt werden diese durch innovative Reinigungslösungen, 3D-Druck-Schächte und TÜV-zertifizierte Erdwärmesonden sowie neue Nahwärmerohre mit flexibler CLIP-FLEX-Muffe.
Kann verfügt über eine ganze Produktpalette an klimafreundlichen Pflastersteinen, die den CO2 einsparen. Das Herzstück ist der neuartige Pflasterstein ProKlima Zero. Er reduziert 100 % CO2 gegenüber einem herkömmlich hergestellten Betonpflaster. Dies gelingt durch den Einsatz eines innovativen CO2-speichernden Rohstoffs. Die Kompensation des CO2 findet beim ProKlima Zero nicht extern statt, sondern im Stein selbst. Basis für diese Technologie ist der natürliche Kohlenstoffkreislauf. Bei diesem Prozess bewegen sich die Kohlenstoffatome frei zwischen der Atmosphäre, dem Land, den Ozeanen sowie den lebenden Organismen. Wälder, Moore und Ozeane nehmen das CO2 aus der Atmosphäre auf und stellen es den Pflanzen zur Photosynthese und zum Wachstum zur Verfügung. Die Pflanzen speichern den Kohlenstoff. Erst durch das Absterben oder Verbrennen wird er wieder freigesetzt.
Auf ihrem Messestand zeigt die Funke Kunststoffe GmbH, wie Infrastruktur heute funktioniert: vernetzt, durchdacht, praxisnah und systemorientiert. Im Fokus stehen innovative Lösungen aus den Bereichen Regenwasserbewirtschaftung, Hausanschlüsse, Rohrverbindungen, Schachtabstürze und Bodenbefestigung. Stellvertretend zu nennen sind der Funke VPS Turbo, mit dem sich Hausanschlüsse nachträglich herstellen lassen, sowie der UrbanClean Filter, der ein breites Spektrum an Schadstoffen aus dem urbanen Raum zurückhält.
Im Ansbacher Stadtteil Meinhardswinden ersetzte die Abwasserentsorgung Ansbach AöR ein in die Jahre gekommenes Kanalnetz durch ein modernes, modifiziertes Mischsystem. Besondere Herausforderungen stellten dabei die beengten Platzverhältnisse im Straßenraum sowie die geringe Distanz zwischen Misch- und Fremdwasserkanal dar. Um beide Leitungen trotz enger Baugräben dauerhaft und betriebssicher zu führen, kamen kompakte Rohr- und Schachtlösungen aus Kunststoff zum Einsatz.
Fehlerhafte seitliche Anschlüsse sind die Ursache für viele Schäden in der unterirdischen Infrastruktur, etwa für einragende Rohrleitungen, Wurzeleinwuchs und undichte Verbindungen durch falsche oder gar fehlende Formteile. Die Folgen sind oft weitreichend und teuer: Rohre verstopfen, Schmutzwasser, das aus dem Kanalnetz austritt, verunreinigt das Grundwasser und Kläranlagen müssen größere Wassermengen bewältigen. Um seitliche Anschlüsse fehlerfrei, aber dennoch mit wenig Aufwand bewerkstelligen zu können, hat Fernco das Anschlusselement FA-UNI 150 entwickelt: Es verbindet Rohre aller Art auf einfache Weise und damit zu geringen Montagekosten mit Hauptrohren aus Steinzeug oder Beton.
Die Max Wild GmbH hat einen Flüssigboden entwickelt, den sie aus mineralischen Bauabfällen aufbereitet. Der innovative Verfüllbaustoff kommt im z.B. Fernwärmenetz als Bettung zum Einsatz und punktet beim Verlegen der Leitungen für Fernwärme und -kälte sowie Lichtwellenleiter. Flüssigboden ist ein zeitweise fließfähiger und selbstverdichtender Verfüllbaustoff für eine hohlraum- und erschütterungsfreie Verfüllung. Er ist dauerhaft wiederaushubfähig, wodurch sich der ausgehärtete Flüssigboden leicht mit einem Spaten lösen lässt. Weil Flüssigboden vorwiegend aus Bodenaushub besteht, der wiederverwertet wird, ist der Recyclingbaustoff zudem eine ressourcenschonende Alternative und ein wichtiger Schritt hin zu CO2-reduziertem Bauen.