Fernco: Universalanschluss FA-UNI 150

Hauptrohre fehlerfrei seitlich anbinden

Fernco GmbH

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Deutschland

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Fehlerhafte seitliche Anschlüsse sind die Ursache für viele Schäden in der unterirdischen Infrastruktur, etwa für einragende Rohrleitungen, Wurzeleinwuchs und undichte Verbindungen durch falsche oder gar fehlende Formteile. Die Folgen sind oft weitreichend und teuer: Rohre verstopfen, Schmutzwasser, das aus dem Kanalnetz austritt, verunreinigt das Grundwasser und Kläranlagen müssen größere Wassermengen bewältigen. Um seitliche Anschlüsse fehlerfrei, aber dennoch mit wenig Aufwand bewerkstelligen zu können, hat Fernco das Anschlusselement FA-UNI 150 entwickelt: Es verbindet Rohre aller Art auf einfache Weise und damit zu geringen Montagekosten mit Hauptrohren aus Steinzeug oder Beton.

Steinzeugrohre der Nennweite DN 150 können Monteure direkt über diese Komponente an Steinzeug- und Betonhauptleitungen anschließen. Andere Rohrarten wie GFK-, Eternit- oder Gussrohre benötigen für den dichten Anschluss lediglich den patentierten Flexring FR 150.

FA-UNI 150 kommt bei der Neuverlegung zum Einsatz, kann aber auch nachträglich im 90°-Winkel zur Rohrachse angebracht werden. Zur Montage des Elementes muss das Hauptrohr nicht komplett freigelegt oder durchtrennt werden, sodass das Rohrbett unbeschädigt bleibt. Nach der Kernbohrung mit einem Durchmesser von 172 mm (Standardbohrkrone) setzen Installateure das Anschlusselement in korrekter Position auf das Bohrloch. Ob sie dafür zusätzliche Einlegeringe brauchen, hängt von der Wanddicke des Hauptrohres ab: Beton-, Steinzeug- und GFK-Hauptrohre mit einer Stärke von mehr als 54 mm benötigen keine Einlegeringe, für die Mindestwandstärke von 23 mm sind da- gegen zwei Einlegeringe erforderlich.

Ist die blaue Einschlaghülse richtig positioniert, schlagen die Monteure die Hülse mit der Fernco Einschlaghilfe ein, sodass sie fest auf dem Elastomerkörper aufsitzt. Abschließend wird das Anschlussrohr in die Elastomer-Muffe gesteckt: Steinzeug DN 150 ohne, Rohre aus Kunststoff oder anderen Materialien mit dem Fernco Flexring FR 150.

Die Kompressionsdichtung und die Muffe des Anschlusselementes sind aus EPDM (Ethylen-Propylen-Dien-Monomer-)Kautschuk nach DIN EN 681-1 gefertigt. Der Grundkörper und die Spannhülse bestehen aus einem schlagfesten ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol-Copolymere-)Kunststoff. Das Gleitmittel, das werksseitig auf die Innenseite aufgetragen ist, wird aktiviert, sobald das Anschlusselement gewässert wird. Die leistungsstarke FA-UNI-Verbindung widersteht einem Rohrinnendruck von 0,5 bar und eignet sich für normale Bodenverhältnisse.

 www.fernco.de

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Ein wichtiger Schritt für Dywidag und seine Kunden: Das DYWI Drill-Hohlstab-System ist nun offiziell durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) für die dauerhafte Anwendung im Spezialtiefbau bauaufsichtlich genehmigt. Bislang war das System in Deutschland für temporäre Maßnahmen zugelassen. Für Bauunternehmen, Planer und Behörden bedeutet das mehr Planungssicherheit und Flexibilität.