Funke-Besuch in Hamm-Uentrop: Nachhaltigkeit, Praxisnähe und Digitalisierung im Fokus

Innovationen für den Tiefbau von morgen

Funke Kunststoffe GmbH

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Deutschland

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Boßeln verloren, fachlich gewonnen: Beim Journalisten-Stammtisch von Funke Kunststoffe gab es in Hamm-Uentrop jede Menge Innovationen zu entdecken. Im Fokus standen nachhaltige Kanalrohrsysteme, neue Montagekonzepte und digitale Werkzeuge für die Regenwasserbewirtschaftung. Deutlich wurde dabei, dass Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit im Tiefbau längst kein Widerspruch mehr sein müssen. Viele der vorgestellten Entwicklungen zielen darauf ab, den Arbeitsalltag auf der Baustelle spürbar zu erleichtern.

Der alljährliche Journalisten-Stammtisch von Funke Kunststoffe bietet eine ideale Gelegenheit, die Innovationskraft des westfälischen Familienunternehmens aus nächster Nähe kennenzulernen. Auch in diesem Jahr gab es in Hamm-Uentrop wieder zahlreiche Neuheiten zu entdecken. Zwar blieb das Journalisten-Team beim traditionellen Boßeln gegen die erfahrenen Gastgeber chancenlos, dafür entschädigten spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um Kanalrohr- und Schachtsysteme sowie die Regenwasserbewirtschaftung. Nur wenige Wochen nach der IFAT gewährte Funke einen umfassenden Einblick in Branchentrends und die eigene Produktentwicklung.

Ressourcenschonung am Bau

Die Kreislaufwirtschaft gewinnt in der Baubranche zunehmend an Bedeutung. Schließlich werden hier enorme Mengen an Rohstoffen eingesetzt und zugleich große Mengen an Bau- und Abbruchabfällen erzeugt – bei Sanierungen genauso wie bei Rückbauprojekten. Mit rund 198,8 Mio. t entfiel im Jahr 2023 mehr als die Hälfte des gesamten Brutto-Abfallaufkommens in Deutschland auf die Abfallgruppe „Bau- und Abbruchabfälle“. Umso wichtiger sind die Wiederverwendung von Baustoffen, rückbaufreundliche Konstruktionen und ressourcenschonende Bauweisen. Sie tragen dazu bei, CO2-Emissionen langfristig zu reduzieren und gleichzeitig die Abhängigkeit von Primärrohstoffen sowie angespannten Lieferketten zu verringern.

Diese Ziele verfolgt auch Funke bei der Entwicklung neuer Produkte und der Optimierung der eigenen Unternehmensprozesse. „Aus Sicht von Funke gibt es zwei Stellschrauben, an denen wir im Zuge unserer Dekarbonisierung ansetzen können“, erklärt Dr. Tobias Westhues, Forschungs- und Entwicklungsingenieur bei Funke. „Zum einen den Corporate Carbon Footprint (CCF), also die Klimabilanz unseres Unternehmens, und zum anderen den Product Carbon Footprint (PCF), der die Treibhausgasemissionen eines Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus beschreibt.“

Den CO2-Fußabdruck des Unternehmens konnte Funke seit Einführung des Energiemanagementsystems nach ISO 50001 innerhalb von elf Jahren um 88 % reduzieren. Dazu trägt u. a. die vollständige Umstellung auf Ökostrom bei. Zudem werden der Fuhrpark und die Flurförderzeuge schrittweise elektrifiziert. Auch bei den eigenen Produkten setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit: Durch den Einsatz von sortenreinem PVC-U lassen sich die Rohrsysteme mehrfach recyceln, während moderne Produktionsverfahren im Werk Materialverluste und Abfälle auf ein Minimum reduzieren.

Mit innovativen Produkten C02-Fußabdruck senken

Ein gutes Beispiel für einen optimierten Product Carbon Footprint (PCF) ist das Funke-Kanalrohrsystem Pipe2Pipe. Das durchgängige System vom Hausanschluss bis zum Sammler besteht zu gleichen Teilen aus PVC-U-Rezyklat und mit Ökostrom produziertem PVC-U. Dadurch lässt sich der CO2-Fußabdruck gegenüber konventionellen HS-Kanalrohren um rund 50 % reduzieren. Gleichzeitig bleiben Stabilität, Sicherheit und Verlegeeigenschaften auf gewohnt hohem Niveau – bei Qualität und Lebensdauer müssen Anwender keine Kompromisse eingehen. 

Noch einen Schritt weiter geht das Unternehmen mit dem Plant2Pipe-System, das vollständig aus bio-attributed PVC-U hergestellt wird. Dabei werden pflanzliche Rohstoffe verwendet, die das Erdöl ersetzen. Dadurch sinkt der CO2-Fußabdruck gegenüber konventionellen Produkten um rund 80 %. Bauunternehmen können ihre projektspezifischen Emissionen somit bereits durch die Wahl des Rohrsystems deutlich reduzieren. Darüber hinaus fertigt Funke sämtliche Hausanschlüsse aus 100 % bio-attributed PVC-U.

Nach Unternehmensangaben wurden seit 2024 durch den Einsatz der klimaoptimierten Kanalrohre bereits rund 750 t CO2e gegenüber der Verwendung von fossilem PVC-U-Neumaterial eingespart. Zur Einordnung dieser Größenordnung verweist Funke auf einen Vergleich aus der Natur: Eine Buche benötigt rund 80 Jahre, um insgesamt etwa eine Tonne CO2 zu binden – das entspricht lediglich rund 12,5 kg pro Jahr. Die Zahlen verdeutlichen, welchen Beitrag materialseitige Innovationen zur Dekarbonisierung der Bauwirtschaft leisten können.

Wie groß dieses Potenzial auch bei einzelnen Projekten ist, erläutert Dr. Westhues anhand eines fiktiven Neubaugebiets mit 110 Bauplätzen. Für die Schmutz- und Regenwasserentwässerung werden dabei rund 5 km Rohrleitungen mit einer Gesamtmasse von etwa 70 t sowie rund 2.500 Formteile mit weiteren 4 t Material angesetzt. Würde das Projekt mit dem Kanalrohrsystem Funke Pipe2Pipe umgesetzt, ließen sich gegenüber einem HS-Kanalrohrsystem aus dem Jahr 2015 rund 75 t CO2e einsparen – eine Reduzierung des Product Carbon Footprint um etwa 50 %. Beim Einsatz des Plant2Pipe-Systems erhöht sich die Einsparung sogar auf rund 120 t CO2e. Das entspricht einer Verringerung des produktbezogenen CO2-Fußabdrucks um etwa 80 %.

VPS-Anschluss der neuen Generation

Funke entwickelt nicht nur nachhaltige Rohrsysteme, sondern auch Lösungen, die den Arbeitsalltag auf der Baustelle spürbar erleichtern. Schließlich profitieren Verarbeiter vor allem von Produkten, die sich schnell, einfach und fehlerfrei montieren lassen. Genau hier setzt der auf der IFAT vorgestellte VPS Turbo an. Der Anschluss für die seitliche Einbindung von Hausanschlussleitungen in Hauptrohre wurde gegenüber der Vorgängerversion konstruktiv überarbeitet, um den Montageaufwand deutlich zu reduzieren.

„Unser Ziel war es, den Einbau der Hausanschlussleitung zu vereinfachen und so zu gestalten, dass Montagefehler weitgehend ausgeschlossen werden können“, erklärt Rudolf Töws, Leiter Technik bei Funke Kunststoffe. Während beim bisherigen VPS-Anschluss für die fachgerechte Montage ein Drehmomentschlüssel erforderlich war, genügt beim VPS Turbo ein handelsüblicher Akku-Bohrschrauber mit 19er Steckschlüssel. „Reißt die obere Schraube beim Eindrehen ab, ist das erforderliche Anzugsmoment erreicht“, erläutert Töws.

Damit erhält das ausführende Unternehmen gleichzeitig eine einfache optische Kontrolle über die korrekte Montage. Der optimale Anpressdruck der Dichtung ist sichergestellt, wodurch sowohl die Dichtheit als auch die mechanische Belastbarkeit des Anschlusses zuverlässig gewährleistet werden.

Der VPS Turbo DN/OD 160 eignet sich für Rohrwanddicken ab 7 mm bis hin zu nahezu beliebigen Wandstärken und kann in Hauptrohre der Nennweiten DN 300 bis DN 2400 eingebunden werden. Herzstück der Konstruktion ist ein flexibler Dichtkragen, der sich dreidimensional an die Bohrlochkante des Hauptrohres anpasst und dadurch entlang der Rohrkrümmung gleichmäßig anliegt. Zusammen mit der speziell entwickelten Dichtung unterhalb des Dichtkragens entsteht ein dauerhaft form- und kraftschlüssiger Anschluss.

Digitale Unterstützung für die Regenwasserplanung

Pünktlich zur IFAT hat Funke außerdem den AquaFlowManager vorgestellt – ein digitales Planungstool für moderne Konzepte der Regenwasserbewirtschaftung. Die Software unterstützt Fachplaner und Ingenieure dabei, hydrologische und hydraulische Zusammenhänge frühzeitig und zuverlässig in ihre Planungen einzubeziehen. Anhand von Parametern wie angeschlossener Fläche, Bodenbeschaffenheit oder Regenspende berechnet das Programm automatisch Abflussmengen, erforderliche Speichervolumina und Drosselabflüsse. Das schafft Planungssicherheit, spart Zeit und reduziert das Risiko von Fehldimensionierungen.

Der AquaFlowManager soll zugleich die technische Kundenberatung des Unternehmens entlasten – allerdings nicht, indem er sie ersetzt. „Wir glauben nicht, dass wir mit dem Programm weniger Arbeit haben werden. Vielmehr erreichen wir damit den Kunden, der auch abends oder am Wochenende noch im Büro sitzt und innerhalb kürzester Zeit praktikable Lösungsvorschläge und fertige Ausschreibungstexte für sein Projekt haben will“, erklärt Töws. Darüber hinaus ermöglicht die Software eine erste Kostenschätzung für die benötigte Anlage.

Die Resonanz auf den AquaFlowManager fällt nach Angaben des Unternehmens bislang durchweg positiv aus. „Ende April haben wir die Software in einem Live-Stream vor rund 500 Teilnehmern vorgestellt und direkt im Anschluss die ersten Anmeldungen erhalten“, berichtet Töws. Täglich kämen weitere Nutzer hinzu. Bereits wenige Wochen nach dem Marktstart verzeichne die Plattform mehr als 200 registrierte Anwender, knapp 1.000 berechnete Projekte sowie die ersten daraus entstandenen Aufträge. „Wir sind zufrieden“, fasst Töws zusammen.

Lösung für zugfeste Verbindungen

Mit dem KlemmTrac bietet Funke eine Lösung, um Steckverbindungen im HS-Kanalrohrsystem längskraftschlüssig und dauerhaft zugfest auszuführen. Entwickelt wurde das System ursprünglich für JGS-Anlagen (Jauche-, Gülle- und Silagesickersaftanlagen), bei denen aufgrund des hohen Gefährdungspotenzials für das Grundwasser strenge bauliche und technische Anforderungen gelten. „Bei solchen Anlagen dürfen sich die Verbindungen nicht wieder lösen. Da Klebeverbindungen keine hundertprozentige Sicherheit bieten und Schweißverbindungen einen höheren Aufwand sowie speziell geschultes Personal erfordern, wollen wir mit KlemmTrac eine gleichwertige und zugleich einfachere Lösung anbieten“, erklärt Töws.

Das System besteht aus zwei Halbschalen aus schlagzähem PVC-U. Integrierte Haltekrallen – jeweils drei pro Halbschale – greifen beim Anziehen formschlüssig in die Rohroberfläche ein und gewährleisten eine hohe Auszugsicherheit über die gesamte Einstecktiefe. KlemmTrac ist aktuell in den Nennweiten DN/OD 110, 160 und 200 verfügbar und ermöglicht nun auch im Kanalbau längskraftschlüssige Rohrverbindungen. „Gegenüber geschweißten Verbindungen bietet KlemmTrac einen entscheidenden Vorteil: Selbst wenn sich das Rohrleitungssystem geringfügig auseinanderzieht, bleibt die Verbindung dicht“, so Töws.

Im Tiefbau bietet das System insbesondere bei Steil- und Gefällestrecken sowie in setzungsgefährdeten Böden zusätzliche Sicherheit und Stabilität. Weitere Einsatzmöglichkeiten sieht Funke in Wasserschutzzonen, da hier durch den Einsatz von KlemmTrac die Intervalle für vorgeschriebene Überprüfungen von Rohrsystemen verlängert werden können.

Neue Sickermulde spart Arbeitsschritte

Die Regenwasserbehandlung gehört bei Funke längst zum etablierten Produktportfolio: Seit mehr als 20 Jahren bietet der Hersteller mit dem D-Rainclean-System Lösungen für die Behandlung von Oberflächenabflüssen an. Neu hinzugekommen ist nun eine Sickermulde, die die Reinigung des Niederschlagswassers mit einer kontrollierten Ableitung kombiniert. „Ist eine Versickerung vor Ort nicht möglich oder zulässig – etwa aufgrund kontaminierter oder schlecht versickerungsfähiger Böden –, muss das Wasser auch nach der Behandlung sauber abgeleitet werden. Dafür haben wir die D-Rainclean Sickermulde FE Collect entwickelt“, erklärt Töws. Typische Einsatzbereiche sind Verkehrsflächen, Parkplätze sowie Hof- und Dachflächen.  

Die Sickermulde FE ist mit werkseitig vorgefertigten Betonfundamenten ausgestattet, die eine schnelle, sichere und witterungsunabhängige Montage ermöglichen. Neben den seitlichen und unteren Fundamentelementen verfügt das System über eine integrierte Halbrohrschale DN 300. Diese ermöglicht den gezielten Abtransport des gereinigten Niederschlagswassers über entsprechende Anschlusselemente.

Während die FE Collect bereits auf der IFAT vorgestellt wurde, arbeitet Funke bereits an einer weiteren Sickermulden-Variante mit zusätzlichem Montagevorteil. „Die neue Ausführung ist werkseitig bereits mit einem integrierten Bordstein versehen“, erläutert Töws. „Das nachträgliche Einbetonieren des Bordsteins nach der Installation der Sickermulde sowie der Einbau des dazwischenliegenden Läufersteins entfallen damit auf der Baustelle. Durch die Komplettlösung kann sich der Bauunternehmer zwei Arbeitsschritte sparen.“ Neben der höheren Einbaugeschwindigkeit soll die neue Ausführung auch eine gleichbleibend hohe Qualität der Bauausführung sicherstellen.

Zahlreiche Produktoptimierungen

Im Rahmen seiner Präsentation stellte der Funke-Chef-Techniker zudem mehrere Weiterentwicklungen bestehender Produkte vor. So überträgt der Hersteller seine bewährte farbliche Kennzeichnung der HS-Kanalrohrsysteme – Blau für Regenwasser sowie Braun für Schmutz- und Mischwasser – künftig auch auf den Schachtbereich. Auf Wunsch erhalten Kunden die begehbaren Schächte DN 800 und DN 1000 nun mit entsprechend farblich gestalteten Gerinnen beziehungsweise Bermen. Dadurch lässt sich bereits beim Blick in den Schacht erkennen, welchem Entwässerungssystem die Anlage zugeordnet ist.

Für die D-Rainclean-Sickermulde bietet Funke außerdem eine neu entwickelte, Pkw-befahrbare Abdeckung der Klasse B aus faserverstärktem Kunststoff an. Im Vergleich zu herkömmlichen Gussabdeckungen reduziert das geringere Gewicht den Montageaufwand und erleichtert die Handhabung auf der Baustelle – ohne Abstriche bei der erforderlichen Stabilität. 

bpz meint: Der Journalisten-Stammtisch von Funke Kunststoffe hat gezeigt, dass nachhaltige Lösungen im Tiefbau zunehmend mit praktischen Vorteilen für die Baustelle verbunden werden. Ob CO2-reduzierte Rohrsysteme, montagefreundliche Anschlusslösungen oder digitale Werkzeuge für die Regenwasserplanung – viele der vorgestellten Entwicklungen zielen darauf ab, Ressourcen zu schonen und gleichzeitig Prozesse effizienter zu gestalten. Besonders deutlich wurde, dass Klimaschutz nicht allein über politische Vorgaben, sondern auch über konkrete Produktentscheidungen und optimierte Bauabläufe vorangetrieben werden kann.

Weiter Informationen: 

www.funkegruppe.de

 

(Autor: Paul Deder)

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Das schlanke, monolithische Profil der Entwässerungsrinne BG-FILCOTEN one urban s fügt sich zurückhaltend in die umgebende Architektur ein. (Bild: BG-Graspointner)
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Das schlanke, monolithische Profil der Entwässerungsrinne BG-FILCOTEN one urban s fügt sich zurückhaltend in die umgebende Architektur ein. (Bild: BG-Graspointner)

BG-Graspointner hat seine monolithischen Entwässerungsrinnen um eine Variante mit schmalem Schlitzeinlauf erweitert: Die BG-FILCOTEN one urban s. Mit ihrer dezenten Linienführung und der Belastungsklasse bis D 400 ist die Entwässerungslösung ausgelegt für innerstädtische Räume, in denen hohe Belastbarkeit und gestalterischer Anspruch gefragt sind. Die Rinne besteht aus dem innovativen Hochleistungsbeton FILCOTEN HPC und ist massiv aus einem Guss gefertigt. Das macht sie dauerhaft robust. Typische Einsatzbereiche sind Fußgängerzonen, Radwege, Sportanlagen sowie Garten- und Landschaftsbau und Pkw-Parkplätze. In NW 100 mit 12 mm und NW 150 mit 15 mm Schlitzweite sind beide besonders fußgänger- und radfahrerfreundlich. Die NW 100 eignet sich auch für kleinere Flächen. Ihr schlankes, monolithisches Profil fügt sich zurückhaltend in die umgebende Architektur ein.

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Ruhig und puristisch wirkt die Terrassenplatte Levio, hier in der Farbstellung creme. (Bild: Kann)
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Ruhig und puristisch wirkt die Terrassenplatte Levio, hier in der Farbstellung creme. (Bild: Kann)

Kann hat ab sofort zwei neue Terrassenplatten im Angebot, Levio mit gediegen zeitlosem Design und Chara für stilübergreifende Gestaltungen. Bei Levio handelt es sich um eine preisgünstige Gestaltungsplatte, die Kann als modern, stilvoll und hochwertig beschreibt. Ihre feinkörnige Oberfläche besteht aus hochwertigen Edelsplitten. Die beiden Oberflächenvarianten geschliffen und geschliffen + gestrahlt lassen die Farben der Natursteinkörnungen auf jeweils unterschiedliche, prägnante Art hervortreten. In Verbindung mit den dezenten Grau- und Beigetönen des verwendeten Oberflächenmaterials ergibt sich so eine ruhige Farbgebung mit puristischer Anmutung. Neben ihrer ansprechenden Optik zeichnet die Platte durch eine gute Begehbarkeit aus. Erhältlich ist Levio in den vier Farbtönen grau, anthrazit, dem Grau-Beigeton greige sowie creme im Format 60 x 40 cm in 3,8 cm Dicke.

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In Bereichen mit gelegentlichem Pkw-Verkehr, etwa der Grundstückseinfahrt, lässt sich Zentano antik dank seiner Dicke von 8 cm und dem KANN-Tec12-Verschiebeschutz gut einsetzen. (Bild: Kann, Bendorf)
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Bei der Flächengestaltung gilt es häufig, sowohl gewachsene wie auch moderne Architektur mit einzubinden. Das Ergebnis soll weder zu geradlinig noch zu rustikal wirken. Um beide Stilrichtungen auf einen Nenner zu bringen, bietet Kann jetzt das Gestaltungspflaster Zentano antik an. Seine Besonderheit liegt im gemäßigten rustikalen Look mit unregelmäßig gealterten Kanten und einem naturnahen Farbbild. So entsteht der Eindruck einer ursprünglichen Alterung.

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Zwei Jahre nach der letzten Aktualisierung ist die 11. Auflage des „Ratgebers Regenwasser“ von Mall erschienen. Fachbuchautor und Regenwasser-Experte Klaus W. König hat auch diesmal wieder zwölf aktuell diskutierte Fachthemen der Siedlungswasserwirtschaft für einen zeitgemäßen Umgang mit Regenwasser zusammengetragen.

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Neben seinen Neu- und Weiterentwicklungen in den Bereichen Regenwasser, Abwasser und wassergefährdende Flüssigkeiten zeigt Mall auf der IFAT 2026 erstmals auch Produkte für den Einsatz im Trinkwasser-Umfeld. (Bild: Mall)
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Neben seinen Neu- und Weiterentwicklungen in den Bereichen Regenwasser, Abwasser und wassergefährdende Flüssigkeiten zeigt Mall auf der IFAT 2026 erstmals auch Produkte für den Einsatz im Trinkwasser-Umfeld. (Bild: Mall)

Auf der IFAT 2026 präsentiert Mall neben seinen Lösungen für Regenwasser, Abwasser und den Umgang mit wasser-gefährdenden Flüssigkeiten erstmals auch Produkte für den Einsatz im Trinkwasserbereich. Dazu gehört der Mengenmessschacht VodaCheck zur präzisen Durchflussmessung, den Mall erstmals auf seinem Messestand zeigt. Im Produktbereich Regenwasser liegt der Schwerpunkt auf neuen und gemäß den Anforderungen der aktuellen DWA-Arbeitsblätter A 138 und A 102 weiterentwickelten Lösungen zur Behandlung und Versickerung, wie z.B. der Kombinationsanlage ViaPro zur Behandlung vor einer Versickerung.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Dank effektiver Reinigung des Niederschlagswasser nach DWA-A 138-1 eignet sich die ACO Stormclean Familie im Straßenbereich zur Bewässerung der Baumstandorte. (Bild: Aco)
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Dank effektiver Reinigung des Niederschlagswasser nach DWA-A 138-1 eignet sich die ACO Stormclean Familie im Straßenbereich zur Bewässerung der Baumstandorte. (Bild: Aco)

Zur IFAT 2026 erweitert ACO sein Stormclean‑Portfolio um eine neue Systemlösung für die Linienentwässerung. ACO DRAIN Stormclean ist in Kombination mit den ACO DRAIN Rinnensystemen Multiline oder PowerDrain ein lineares Regenwasserbehandlungssystem mit Filterkasten für eine Anschlussfläche von 100 bis 400 m². Eine integrierte Vorbehandlung schützt die nachgelagerte Substratfilterstufe und sorgt für lange Wartungsintervalle. Das mehrstufige System hält abfiltrierbare Stoffe (AFS63), Schwermetalle, Mikroplastik und weitere typische Verkehrsflächenbelastungen sicher zurück.

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Rehau: Neue Lösungen für Regenwasser, Kanal und Nahwärme
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Auf der IFAT präsentiert Rehau als Systemanbieter zukunftssichere Lösungen für Wassermanagement, Kanaltechnik sowie Geothermie und Nahwärme. Zu den Highlights zählen die cloudbasierte Planungssoftware RAUSIKKO NEO, die modulare Speicherlösung RAUSIKKO Box MX und das nachhaltige Abwassersystem nevoPP mit erweiterten Dimensionen bis DN 800. Ergänzt werden diese durch innovative Reinigungslösungen, 3D-Druck-Schächte und TÜV-zertifizierte Erdwärmesonden sowie neue Nahwärmerohre mit flexibler CLIP-FLEX-Muffe.