Hauraton GmbH & Co.KG
Kontakt:
Werkstr. 13
56437 Rastatt
Deutschland
Tel.: 07222 9580
Hauraton, ein Anbieter für ganzheitliche Lösungen im Regenwassermanagement, baut sein Portfolio weiter aus. Das Unternehmen hat auf der GaLaBau 2024 seine neuesten Entwicklungen vorgestellt Im Mittelpunkt des Messeauftritts standen Regenwassermanagement-Konzepte, die das Behandeln, Versickern, Zurückhalten und Weiterverwenden von Niederschlagswasser in den Fokus rücken. Die Hauraton-Lösungen sollen den Bau und die Planung städtische Infrastrukturen in Städten zukunftssicher und wassersensibel machen.
Das patentierte Filterrinnensystem Drainfix Clean mit dem Filtersubstrat Carbotec 100, ist hier der zentrale Baustein im Hauraton-Portfolio. Das Sortiment wurde noch breiter aufgestellt. Die Drainfix Clean RNC auf Basis der beliebten Recyfix-Kunststoffrinnen komplettiert nun das bisher bewährte Drainfix-Clean-FSU-Rinnensortiment aus faserbewehrtem Beton. Damit erschließen sich weitere Anwendungsbereiche und vielfältige Möglichkeiten für komplexe Bau- und Entwässerungsprojekte.
Hauraton stellte auch neue Produkte mit hohen gestalterischen Ansprüchen vor. Sowohl viele verschiedene Abdeckungsdesigns als auch die unterschiedlichen Werkstoffe des Rinnenmaterials bieten jegliche Gestaltungsfreiheit. Gleich, welches Material für ein Projekt zum Einsatz kommt, Beton, Kunststoff oder Stahl, die Rinnenspezialisten haben langjährige Praxiserfahrungen mit allen drei Werkstoffvarianten. Sie bieten durchgängige Lösungen und einheitliche Abdeckungsdesigns, die direkt vor Ort im Boden des Messestandes getestet und begutachtet werden können.
Zur Steelfix Regular, der geschlossenen Kastenrinne aus Stahl, und der Sockelrinne Steelfix Air, einer Spezialrinne für die Entwässerung und Hinterlüftung von Holzfassaden, sind nun weitere Rinnen aus Stahl hinzugekommen. Schlitzrinnen gehören seit vielen Jahren zu den individuellen Lösungen im Projektbereich. Nun stehen hier Standard-Sortimente Steelfix Slot und Steelfix Small zur Verfügung. Damit werden Planungszeiten und Lieferfristen verkürzt. Für architektonisch anspruchsvolle Entwässerungsaufgaben bieten sich mit diesen Lösungen zahlreiche weitere Einsatzgebiete.
Für das Speichern von Regenwasser präsentierte Hauraton den neuen Flachtank NEO von Premier Tech, dem Technologiepartner des Unternehmens. Er kann Regenwasser, insbesondere von Verkehrsflächen, zuverlässig und effektiv speichern und ist Teil eines umfassenden Systems zum Regenwassermanagement. Der Flachtank NEO ermöglicht das Sparen wertvoller Trinkwasserressourcen und bietet zugleich einen Überflutungsschutz. Für die Konstruktion stand ein Vorbild aus der Natur Pate, nämlich der Tintenfisch Nautilus pompilius, auch als Perlboot bezeichnet. Mit dem bionischen Design konnte der Materialeinsatz in der Herstellung der Flachtanks deutlich gesenkt werden, während gleichzeitig die Stabilität erhöht wurde. Die nach dieser Machart konstruierten Tanks benötigen beim Einbau weniger Aushub als herkömmliche Wassertanks.
Fehlerhafte seitliche Anschlüsse sind die Ursache für viele Schäden in der unterirdischen Infrastruktur, etwa für einragende Rohrleitungen, Wurzeleinwuchs und undichte Verbindungen durch falsche oder gar fehlende Formteile. Die Folgen sind oft weitreichend und teuer: Rohre verstopfen, Schmutzwasser, das aus dem Kanalnetz austritt, verunreinigt das Grundwasser und Kläranlagen müssen größere Wassermengen bewältigen. Um seitliche Anschlüsse fehlerfrei, aber dennoch mit wenig Aufwand bewerkstelligen zu können, hat Fernco das Anschlusselement FA-UNI 150 entwickelt: Es verbindet Rohre aller Art auf einfache Weise und damit zu geringen Montagekosten mit Hauptrohren aus Steinzeug oder Beton.
Die Max Wild GmbH hat einen Flüssigboden entwickelt, den sie aus mineralischen Bauabfällen aufbereitet. Der innovative Verfüllbaustoff kommt im z.B. Fernwärmenetz als Bettung zum Einsatz und punktet beim Verlegen der Leitungen für Fernwärme und -kälte sowie Lichtwellenleiter. Flüssigboden ist ein zeitweise fließfähiger und selbstverdichtender Verfüllbaustoff für eine hohlraum- und erschütterungsfreie Verfüllung. Er ist dauerhaft wiederaushubfähig, wodurch sich der ausgehärtete Flüssigboden leicht mit einem Spaten lösen lässt. Weil Flüssigboden vorwiegend aus Bodenaushub besteht, der wiederverwertet wird, ist der Recyclingbaustoff zudem eine ressourcenschonende Alternative und ein wichtiger Schritt hin zu CO2-reduziertem Bauen.
Mit der neuen Kombinationsanlage ViaPro zur Behandlung von Regenwasser lassen sich, wie im DWA-Arbeitsblatt A 138-1 für die Einleitung in eine unterirdische Versickerungsanlage gefordert, objektspezifische Bemessungen auch für Mischflächen mit unterschiedlichen Belastungskategorien durchführen. Bei Anlagen zur Behandlung von Niederschlagswasser vor der Versickerung steht besonders der stoffliche Aspekt im Vordergrund, damit das Grundwasser als Trinkwasserquelle dauerhaft erhalten bleibt. Hier fordert das Arbeitsblatt deshalb, dass abhängig von der Beurteilung der Verschmutzung der Sammelflächen Nachweise der Schadstoffreduktion für die Parameter „AFS63“ und „gelöste Stoffe“ erbracht werden.
Metallische Rückstauklappen sind besonders in feuchter Umgebung anfällig für Korrosion. Ein Problem, das langfristig die Funktion beeinträchtigt und zu hohen Wartungskosten führen kann. Fernco geht einen anderen Weg: Die FV-Klappe besteht vollständig aus hochdichtem Polyethylen (HDPE). Das Material ist widerstandsfähig und resistent gegenüber Rost, Sonneneinstrahlung und Ablagerungen und damit bestens geeignet für den Einsatz in Rückhaltebecken, offenen Gewässern und Kanälen. Die FV-Klappe schützt zuverlässig, selbst nach Jahren im Einsatz.
Die Produktreihe Zena von Kann steht für zeitlos-elegante Flächengestaltungen im durchgängigen Design. Um auch den Belangen der Regenwasserbewirtschaftung gerecht zu werden, ergänzt jetzt das Sickerfugenpflaster Zena-Aqua die Gestaltungsfamilie. Es vereint ökologische und optische Aspekte.
Mit AWADOCK Slim erweitert Rehau sein Sortiment im Bereich der Abwasseranschlusssysteme um eine besonders kompakte Lösung: Das neue System wurde speziell für Wanddicken von 23 bis 49 mm entwickelt und eignet sich für seitliche Anschlüsse an Steinzeug- und Betonrohre im Nennweitenbereich von DN/ID 250 bis DN/ID 500. Der Fokus liegt dabei auf sicherer Dichtheit, einfacher Handhabung und hoher Effizienz bei der Montage.
Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) gilt als ein Verbundwerkstoff mit exzellenten Eigenschaften und hoher Langlebigkeit, doch beim Thema Recycling erweist sich genau dies als Herausforderung. Die Amiblu Germany GmbH hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Produktionsreststoffe in die eigene Fertigung zurückgeführt werden – ohne Einbußen bei den Materialeigenschaften der so hergestellten Rohre.
Das Unternehmen Gistex hat ein Verfahren entwickelt, mit dem die Kosten des Straßenbaus seinen Angaben zufolge ums 20 bis 30 % gegenüber herkömmlichen Verfahren reduziert werden können. Durch den intelligenten Einsatz des biologisch abbaubaren Additivs Gistrong wird das Erdreich derart stabilisiert, dass beim Bau oder dem Sanieren einer Straße weit weniger Baumaterial verwendet werden muss als bislang. Das anfallende Aushubmaterial muss nicht kostenintensiv auf einer Deponie entsorgt werden und spart damit auch wertvollen Deponieraum. Die Baugeschwindigkeit wird spürbar erhöht.
Ein wichtiger Schritt für Dywidag und seine Kunden: Das DYWI Drill-Hohlstab-System ist nun offiziell durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) für die dauerhafte Anwendung im Spezialtiefbau bauaufsichtlich genehmigt. Bislang war das System in Deutschland für temporäre Maßnahmen zugelassen. Für Bauunternehmen, Planer und Behörden bedeutet das mehr Planungssicherheit und Flexibilität.