Katec Kanaltechnik Müller & Wahl GmbH
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Auf dem Wehrt 5
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Deutschland
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Einen Mischwasserkanal DN 700 sanierte die Katec Kanaltechnik Müller & Wahl GmbH jetzt in Simmern in Hunsrück – und das auf einer Länge von 200 Metern mittels UV-Schlauchlining. Dabei erfolgt der Einbau der gesamten Länge in einem Arbeitsschritt. Damit konnten eine kurze Bauzeit und geringe Umweltbelastungen erzielt werden. Auch wurden die Verkehrseinschränkungen für die Anwohner minimiert. Im Vergleich zum klassischen Tiefbau punktet das Schlauchlining als effizientes, kostensparendes Verfahren.
Die Stadt Simmern und die Verbandsgemeindewerke Simmern-Rheinböllen haben im Gewerbepark „Im Boorstück“ einen Straßenabschnitt mit Ver- und Entsorgungsleitungen sanieren lassen. Der darin liegende Mischwasserkanal DN 700 war ebenfalls sanierungsbedürftig. Zu berücksichtigen war bei der Planung der Maßnahme, dass der Gewerbepark über ein hohes Verkehrsaufkommen durch PKW und LKW verfügt. Zur Reduzierung der Bauzeit und der Belastung für Anlieger und Gewerbe, fiel die Entscheidung auf eine Renovierung mittels UV-Schlauchlining. Beauftragt wurde die Katec Kanaltechnik, welche die vier Haltungen DN 700 mit einer Gesamtlänge von 200 Metern in einem Arbeitsschritt sanierte. Eingebaut wurde ein Alphaliner des Herstellers RelineEurope GmbH.
Nach der Kamerainspektion sowie der Reinigung von Ablagerungen und Verschmutzungen wurde der Liner in das beschädigte Rohr eingezogen. Dieser wiegt rund fünf Tonnen und wurde daher mit einem Förderband kontrolliert, gleichmäßig und sicher in den Schacht gelassen und dann über Seilwinde weiter durch den Kanal gezogen. Hier härtet er mittels UV-Strahlung zu einer neuen, dichten Innenwand aus. Das Verfahren hat sich als kosteneffizient, zeit- und platzsparend erwiesen. So konnte der Liner innerhalb von nur drei Tagen verbaut werden. Zudem überzeugt das Schlauchlining-Verfahren mit einer geringen Umweltbelastung und weniger Baustellenlärm für Anlieger.
„Die erfolgreiche Umsetzung des Projektes in Simmern ist das Ergebnis von modernster Technik und geschulten Mitarbeitern. Dabei zeigen sich die Vorteile des UV-Schlauchlinings gegenüber dem klassischen Tiefbau. Der sanierte Kanal erfüllt auch in den kommenden Jahren seine Aufgabe für die unterirdische Infrastruktur“, so Armin Heydt, Geschäftsführer der Katec Kanaltechnik.
Weitere Informationen
www.katec-kanaltechnik.de
Mit AWADOCK Slim erweitert Rehau sein Sortiment im Bereich der Abwasseranschlusssysteme um eine besonders kompakte Lösung: Das neue System wurde speziell für Wanddicken von 23 bis 49 mm entwickelt und eignet sich für seitliche Anschlüsse an Steinzeug- und Betonrohre im Nennweitenbereich von DN/ID 250 bis DN/ID 500. Der Fokus liegt dabei auf sicherer Dichtheit, einfacher Handhabung und hoher Effizienz bei der Montage.
Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) gilt als ein Verbundwerkstoff mit exzellenten Eigenschaften und hoher Langlebigkeit, doch beim Thema Recycling erweist sich genau dies als Herausforderung. Die Amiblu Germany GmbH hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Produktionsreststoffe in die eigene Fertigung zurückgeführt werden – ohne Einbußen bei den Materialeigenschaften der so hergestellten Rohre.
Das Unternehmen Gistex hat ein Verfahren entwickelt, mit dem die Kosten des Straßenbaus seinen Angaben zufolge ums 20 bis 30 % gegenüber herkömmlichen Verfahren reduziert werden können. Durch den intelligenten Einsatz des biologisch abbaubaren Additivs Gistrong wird das Erdreich derart stabilisiert, dass beim Bau oder dem Sanieren einer Straße weit weniger Baumaterial verwendet werden muss als bislang. Das anfallende Aushubmaterial muss nicht kostenintensiv auf einer Deponie entsorgt werden und spart damit auch wertvollen Deponieraum. Die Baugeschwindigkeit wird spürbar erhöht.
Ein wichtiger Schritt für Dywidag und seine Kunden: Das DYWI Drill-Hohlstab-System ist nun offiziell durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) für die dauerhafte Anwendung im Spezialtiefbau bauaufsichtlich genehmigt. Bislang war das System in Deutschland für temporäre Maßnahmen zugelassen. Für Bauunternehmen, Planer und Behörden bedeutet das mehr Planungssicherheit und Flexibilität.
Auf der InfraTech 2026 präsentiert BIRCO Lösungen für den Infrastrukturbau von morgen – vom digitalen Regenwassermanagement über modulare Entwässerungssyteme bis hin zu Hochleistungsrinnen zur Starkregen-Retention. Technologien, die die Infrastruktur von morgen prägen – wirtschaftlich, ökologisch und zukunftssicher!
Lange Zeit bestanden Regen- und Abwasserrohre überwiegend aus Beton, Steinzeug oder Guss. Heute werden diese traditionellen Werkstoffe zunehmend durch Kunststoffe wie PVC-U ersetzt. Das harte PVC überzeugt im Tiefbau durch hohe Korrosions- und Chemikalienbeständigkeit, Langlebigkeit sowie mechanische Robustheit. Sein geringes Gewicht erleichtert zudem Transport und Handhabung auf der Baustelle. Da dieser Kunststoff jedoch zu 43 % aus Erdöl besteht, rücken nachhaltigere Alternativen immer stärker in den Fokus. Als führender Hersteller von PVC-U-Tiefbaulösungen bietet Funke daher umweltbewussten Kunden inzwischen auch ressourcenschonende Produktvarianten an.
Die Auswirkungen des Klimawandels werden auch in Deutschland immer deutlicher sichtbar. Extreme Hitzeperioden wechseln sich mit Starkregenereignissen ab – mit spürbaren Folgen für die Anforderungen an das Bauen in urbanen Räumen. Eine klimaresiliente Stadtplanung ist daher unerlässlich. Für deren Umsetzung stehen heute zahlreiche praxistaugliche Lösungen zur Verfügung. Im Mittelpunkt einer Presseveranstaltung des Regenwasserbewirtschaftungsspezialisten Mall, die im Mai in Berlin stattfand, stand daher der neue Blick auf den Umgang mit Regenwasser.
Seit der Eröffnung der neuen O2 SURFTOWN in München haben Surfbegeisterte neben der beliebten Eisbachwelle im Englischen Garten nun eine hochmoderne Anlage zur Wettkampfvorbereitung. Auf einer Fläche von 20.000 m² wurde ein innovativer Surfpark errichtet, der mit einer 180 m langen Beckenstrecke alle 10 Sekunden bis zu 2 m hohe Wellen erzeugt – ein europaweit einzigartiges Konzept. Neben erstklassigen sportlichen Möglichkeiten setzt die Anlage auch auf nachhaltiges Wasser- und Ressourcenmanagement – u. a. durch die Entwässerungslösungen des Systemanbieters Birco aus Baden-Baden.