Auf der IFAT präsentiert Rehau als Systemanbieter zukunftssichere Lösungen für Wassermanagement, Kanaltechnik sowie Geothermie und Nahwärme. Zu den Highlights zählen die cloudbasierte Planungssoftware RAUSIKKO NEO, die modulare Speicherlösung RAUSIKKO Box MX und das nachhaltige Abwassersystem nevoPP mit erweiterten Dimensionen bis DN 800. Ergänzt werden diese durch innovative Reinigungslösungen, 3D-Druck-Schächte und TÜV-zertifizierte Erdwärmesonden sowie neue Nahwärmerohre mit flexibler CLIP-FLEX-Muffe.
Ein Highlight im Bereich Regenwassermanagement ist die neue Software RAUSIKKO NEO, welche zur Bemessung von Regenwasserbewirtschaftungsanlagen dient. Die cloudbasierte Anwendung erfordert keine lokale Installation und überzeugt durch eine intuitive Benutzeroberfläche. Ein integrierter 3D-Konfigurator vereinfacht die Systemauslegung und beschleunigt die Projektierung.
Darüber hinaus erweitert Rehau sein RAUSIKKO Modulsystem um die RAUSIKKO Box MX. Die neue “Medium” Box ermöglicht Einbautiefen von bis zu 4 m und kann unter Schwerlastverkehr bis SLW 60 eingesetzt werden. Auch im Bereich der Rei-nigungslösungen geht Rehau einen Schritt weiter. Ab sofort ist RAUSIKKO SediShark als Komplettlösung bis DN 3000 im Kunststoffschacht verfügbar. Der Spezialist für Wasserinfrastruktur und Gebäudetechnik liefert damit viel Sedimentation auf kleinstem Raum. Gleichzeitig verbessert sich durch die Gewichtseinsparung das Baustellenhandling.
C02-Emissionen reduzieren
Mit dem neuen Abwassersystem nevoPP bietet Rehau eine ressourcenschonende und langlebige Lösung, die Kommunen und Unternehmen dabei unterstützt, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Durch die Kombination von hochwertigen Rezyklaten, der Produktion mit Ökostrom und einem schlüssigen Rücknahmekonzept werden CO2-Emissionen reduziert. Aufgrund des steigenden Engagements vieler Kommunen für nachhaltige und ressourcenschonende Infrastruktur hat Rehau das nevoPP Abwassersystem nun um die Schachtabmessung DN 800 und die Rohrserie SN16 erweitert.
Der Einsatz des 3D‑Drucks setzt zukünftig neue Maßstäbe im Schachtbau. Damit wird der AWASCHACHT zum Sinnbild der Kernbotschaft „Managing the flow of water“. Daneben zeigt Rehau sein Schacht-in-Schacht Verfahren, mit dem schadhafte Kanal- und Pumpenschächte sowie Bauwerke auf Kläranlagen dauerhaft saniert werden können. Zudem präsentiert der Hersteller eine weiterentwickelte Generation individueller Schachtbauwerke bis DN3500, die für komplexe Anforderungen in der öffentlichen Entwässerung und industriellen Infrastruktur konzipiert sind. Weiterentwicklungen im Bereich AWADOCK und AWACONNECT Flex+ ergänzen das Produktportfolio.
Sichere Wärmenetze
Im Bereich Geothermie stellt Rehau die TÜV-zertifizierte Erdwärmesonde RAUGEO vor. Das PE-Xa Material sowie der robuste Sondenfuß gewährleisten ein hohes Maß an Betriebssicherheit. Ergänzt wird das Sortiment durch die AWADUKT Thermo Systemlösungen für die Gebäudelüftung in Form von erdverlegten Luftleitungen und Luft-Erdwärmetauscher (L-EWT).
Im Segment Nah- und Fernwärme präsentiert Rehau seine bewährten und weiterentwickelten Systemlösungen. Das neue universelle Nahwärmerohr RAUVIPEX eignet sich sowohl für den Anschluss einzelner Wärmepumpen als auch für den Einsatz in komplexen Wärmenetzen. Es lässt sich schnell und flexibel verlegen und ist in einem breiten Dimensionsspektrum von d20 bis d140 verfügbar. Die CLIP-FLEX Muffe fungiert als starkes Bindeglied innerhalb des Systems. Dank integrierter Kugelgelenkfunktion können Winkelab-weichungen von bis zu 22,5° ausgeglichen werden. Das integrierte Dichtsystem ermöglicht die Kombination unterschiedlicher Rohrtypen und -durchmesser ohne separate Dichtringe.
Messestand: B3.451
Weitere Informationen:
Weitere Produkte des Herstellers REHAU Building Solutions:
Mit AWADOCK Slim erweitert Rehau sein Sortiment im Bereich der Abwasseranschlusssysteme um eine besonders kompakte Lösung: Das neue System wurde speziell für Wanddicken von 23 bis 49 mm entwickelt und eignet sich für seitliche Anschlüsse an Steinzeug- und Betonrohre im Nennweitenbereich von DN/ID 250 bis DN/ID 500. Der Fokus liegt dabei auf sicherer Dichtheit, einfacher Handhabung und hoher Effizienz bei der Montage.
Weitere Produkte aus der Kategorie Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau:
Auf der IFAT 2026 präsentiert Mall neben seinen Lösungen für Regenwasser, Abwasser und den Umgang mit wasser-gefährdenden Flüssigkeiten erstmals auch Produkte für den Einsatz im Trinkwasserbereich. Dazu gehört der Mengenmessschacht VodaCheck zur präzisen Durchflussmessung, den Mall erstmals auf seinem Messestand zeigt. Im Produktbereich Regenwasser liegt der Schwerpunkt auf neuen und gemäß den Anforderungen der aktuellen DWA-Arbeitsblätter A 138 und A 102 weiterentwickelten Lösungen zur Behandlung und Versickerung, wie z.B. der Kombinationsanlage ViaPro zur Behandlung vor einer Versickerung.
Zur IFAT 2026 erweitert ACO sein Stormclean‑Portfolio um eine neue Systemlösung für die Linienentwässerung. ACO DRAIN Stormclean ist in Kombination mit den ACO DRAIN Rinnensystemen Multiline oder PowerDrain ein lineares Regenwasserbehandlungssystem mit Filterkasten für eine Anschlussfläche von 100 bis 400 m². Eine integrierte Vorbehandlung schützt die nachgelagerte Substratfilterstufe und sorgt für lange Wartungsintervalle. Das mehrstufige System hält abfiltrierbare Stoffe (AFS63), Schwermetalle, Mikroplastik und weitere typische Verkehrsflächenbelastungen sicher zurück.
Im Zentrum des Auftritts von Fränkische auf der IFAT 2026 stehen Lösungen für das Regenwassermanagement in der klimaresilienten Stadt. Im Mittelpunkt stehen dabei Systeme zur Regenwasserbewirtschaftung von der vorgelagerten Behandlung belasteter Regenabflüsse bis zur Rückhaltung und Ableitung des Niederschlagswassers, der nutzungsorientierten Speicherung und der kontrollierten Versickerung. Diese Lösungen unterstützen neben einer umweltschonenden Entwässerung versiegelter Flächen insbesondere die Realisierung blau-grüner Infrastrukturen. Damit schaffen sie die grundlegenden Voraussetzungen für die sichere Bewältigung von klimawandelbedingten Extremwettersituationen wie Starkregen oder langanhaltenden Hitze- und Trockenperioden. Zudem ermöglichen sie einen optimalen Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser.
Kann verfügt über eine ganze Produktpalette an klimafreundlichen Pflastersteinen, die den CO2 einsparen. Das Herzstück ist der neuartige Pflasterstein ProKlima Zero. Er reduziert 100 % CO2 gegenüber einem herkömmlich hergestellten Betonpflaster. Dies gelingt durch den Einsatz eines innovativen CO2-speichernden Rohstoffs. Die Kompensation des CO2 findet beim ProKlima Zero nicht extern statt, sondern im Stein selbst. Basis für diese Technologie ist der natürliche Kohlenstoffkreislauf. Bei diesem Prozess bewegen sich die Kohlenstoffatome frei zwischen der Atmosphäre, dem Land, den Ozeanen sowie den lebenden Organismen. Wälder, Moore und Ozeane nehmen das CO2 aus der Atmosphäre auf und stellen es den Pflanzen zur Photosynthese und zum Wachstum zur Verfügung. Die Pflanzen speichern den Kohlenstoff. Erst durch das Absterben oder Verbrennen wird er wieder freigesetzt.
Auf ihrem Messestand zeigt die Funke Kunststoffe GmbH, wie Infrastruktur heute funktioniert: vernetzt, durchdacht, praxisnah und systemorientiert. Im Fokus stehen innovative Lösungen aus den Bereichen Regenwasserbewirtschaftung, Hausanschlüsse, Rohrverbindungen, Schachtabstürze und Bodenbefestigung. Stellvertretend zu nennen sind der Funke VPS Turbo, mit dem sich Hausanschlüsse nachträglich herstellen lassen, sowie der UrbanClean Filter, der ein breites Spektrum an Schadstoffen aus dem urbanen Raum zurückhält.
Im Ansbacher Stadtteil Meinhardswinden ersetzte die Abwasserentsorgung Ansbach AöR ein in die Jahre gekommenes Kanalnetz durch ein modernes, modifiziertes Mischsystem. Besondere Herausforderungen stellten dabei die beengten Platzverhältnisse im Straßenraum sowie die geringe Distanz zwischen Misch- und Fremdwasserkanal dar. Um beide Leitungen trotz enger Baugräben dauerhaft und betriebssicher zu führen, kamen kompakte Rohr- und Schachtlösungen aus Kunststoff zum Einsatz.
Fehlerhafte seitliche Anschlüsse sind die Ursache für viele Schäden in der unterirdischen Infrastruktur, etwa für einragende Rohrleitungen, Wurzeleinwuchs und undichte Verbindungen durch falsche oder gar fehlende Formteile. Die Folgen sind oft weitreichend und teuer: Rohre verstopfen, Schmutzwasser, das aus dem Kanalnetz austritt, verunreinigt das Grundwasser und Kläranlagen müssen größere Wassermengen bewältigen. Um seitliche Anschlüsse fehlerfrei, aber dennoch mit wenig Aufwand bewerkstelligen zu können, hat Fernco das Anschlusselement FA-UNI 150 entwickelt: Es verbindet Rohre aller Art auf einfache Weise und damit zu geringen Montagekosten mit Hauptrohren aus Steinzeug oder Beton.
Die Max Wild GmbH hat einen Flüssigboden entwickelt, den sie aus mineralischen Bauabfällen aufbereitet. Der innovative Verfüllbaustoff kommt im z.B. Fernwärmenetz als Bettung zum Einsatz und punktet beim Verlegen der Leitungen für Fernwärme und -kälte sowie Lichtwellenleiter. Flüssigboden ist ein zeitweise fließfähiger und selbstverdichtender Verfüllbaustoff für eine hohlraum- und erschütterungsfreie Verfüllung. Er ist dauerhaft wiederaushubfähig, wodurch sich der ausgehärtete Flüssigboden leicht mit einem Spaten lösen lässt. Weil Flüssigboden vorwiegend aus Bodenaushub besteht, der wiederverwertet wird, ist der Recyclingbaustoff zudem eine ressourcenschonende Alternative und ein wichtiger Schritt hin zu CO2-reduziertem Bauen.
