Silikal GmbH
Kontakt:
Ostring 23
63533 Mainhausen
Deutschland
Tel.: 06182 / 9235-0
Silikal, ein Spezialist für Reaktionsharzböden, hat den Zwei-Komponenten-Kleber R 90 im Angebot, mit dem sich Elemente des Verkehrswegebaus zuverlässig auf Oberflächen von Straßen und Plätzen kleben lassen. Der Kleber ist ein lösemittelfreier, schnellhärtender Kaltplastikkleber auf Basis eines flexiblen Methacrylatharzes. Er ist für Arbeiten im Verkehrswegebau konzipiert worden und seit mehreren Jahren erfolgreich im Einsatz. Die Rezeptur wurde im vergangenen Jahr an aktuelle Gegebenheiten angepasst und für anspruchsvolle Anwendungen modifiziert. Mit Silikal R 90 lassen sich Markierknöpfe, Bodenindikatoren und Bordsteine sicher und haltbar aufkleben. Dabei bringt die besondere Flexibilität des ausgehärteten Klebers einen entscheidenden Vorteil. Die Spannungen, die natürlicherweise im umgebenden Material durch Temperaturschwankungen auftreten, können ihm nichts anhaben.
Der Kleber wird direkt auf bituminöse Fahrbahndecken oder gut verdichteten Beton aufgebracht. Bei Verklebungen auf stark saugendem Beton empfiehlt Silikal eine Methylmethacrylat-(MMA)-Grundierung, z. B. Silikal Harz R 51 oder RU 380. Anwendungen auf zementösen Untergründen erfordern vorab eine Härtungs- und Haftungsprobe. Die Standardanforderungen für zu bearbeitende Untergründe gelten auch hier: Die Flächen sollten fest, trocken, staub- und ölfrei sein.
Die Handhabung des Silikal R 90 Klebers auf der Baustelle ist einfach und praktisch. Die vorgegebene Klebermenge wird mit der entsprechenden Menge Härterpulver verrührt. Der fertige Kleber muss zügig aufgebracht werden. Bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C beträgt die Verarbeitungszeit etwa 10 bis 15 Minuten. Nach einer Stunde ist das Material ausgehärtet.
Der Zwei-Komponenten-Kleber R 90 wird wie fast alle Silikal-MMA-Produkte regelmäßig von unabhängigen Prüfstellen kontrolliert und bewertet. Qualitäts- und Umweltmanagementsysteme überwacht der Hersteller Silikal seit vielen Jahren kontinuierlich.
Der Reaktionsharzspezialist Silikal stellt vom 24. bis 27. Februar 2026 auf der „Dach+Holz International“ in Köln sein innovatives Abdichtungssystem „Silikal Roof" vor. Am Messestand in Halle 8, Stand 8.505, präsentiert das Mainhausener Unternehmen die ETA-zertifizierte Hochleistungsabdichtung für Dächer.
Fehlerhafte seitliche Anschlüsse sind die Ursache für viele Schäden in der unterirdischen Infrastruktur, etwa für einragende Rohrleitungen, Wurzeleinwuchs und undichte Verbindungen durch falsche oder gar fehlende Formteile. Die Folgen sind oft weitreichend und teuer: Rohre verstopfen, Schmutzwasser, das aus dem Kanalnetz austritt, verunreinigt das Grundwasser und Kläranlagen müssen größere Wassermengen bewältigen. Um seitliche Anschlüsse fehlerfrei, aber dennoch mit wenig Aufwand bewerkstelligen zu können, hat Fernco das Anschlusselement FA-UNI 150 entwickelt: Es verbindet Rohre aller Art auf einfache Weise und damit zu geringen Montagekosten mit Hauptrohren aus Steinzeug oder Beton.
Die Max Wild GmbH hat einen Flüssigboden entwickelt, den sie aus mineralischen Bauabfällen aufbereitet. Der innovative Verfüllbaustoff kommt im z.B. Fernwärmenetz als Bettung zum Einsatz und punktet beim Verlegen der Leitungen für Fernwärme und -kälte sowie Lichtwellenleiter. Flüssigboden ist ein zeitweise fließfähiger und selbstverdichtender Verfüllbaustoff für eine hohlraum- und erschütterungsfreie Verfüllung. Er ist dauerhaft wiederaushubfähig, wodurch sich der ausgehärtete Flüssigboden leicht mit einem Spaten lösen lässt. Weil Flüssigboden vorwiegend aus Bodenaushub besteht, der wiederverwertet wird, ist der Recyclingbaustoff zudem eine ressourcenschonende Alternative und ein wichtiger Schritt hin zu CO2-reduziertem Bauen.
Mit der neuen Kombinationsanlage ViaPro zur Behandlung von Regenwasser lassen sich, wie im DWA-Arbeitsblatt A 138-1 für die Einleitung in eine unterirdische Versickerungsanlage gefordert, objektspezifische Bemessungen auch für Mischflächen mit unterschiedlichen Belastungskategorien durchführen. Bei Anlagen zur Behandlung von Niederschlagswasser vor der Versickerung steht besonders der stoffliche Aspekt im Vordergrund, damit das Grundwasser als Trinkwasserquelle dauerhaft erhalten bleibt. Hier fordert das Arbeitsblatt deshalb, dass abhängig von der Beurteilung der Verschmutzung der Sammelflächen Nachweise der Schadstoffreduktion für die Parameter „AFS63“ und „gelöste Stoffe“ erbracht werden.
Metallische Rückstauklappen sind besonders in feuchter Umgebung anfällig für Korrosion. Ein Problem, das langfristig die Funktion beeinträchtigt und zu hohen Wartungskosten führen kann. Fernco geht einen anderen Weg: Die FV-Klappe besteht vollständig aus hochdichtem Polyethylen (HDPE). Das Material ist widerstandsfähig und resistent gegenüber Rost, Sonneneinstrahlung und Ablagerungen und damit bestens geeignet für den Einsatz in Rückhaltebecken, offenen Gewässern und Kanälen. Die FV-Klappe schützt zuverlässig, selbst nach Jahren im Einsatz.
Die Produktreihe Zena von Kann steht für zeitlos-elegante Flächengestaltungen im durchgängigen Design. Um auch den Belangen der Regenwasserbewirtschaftung gerecht zu werden, ergänzt jetzt das Sickerfugenpflaster Zena-Aqua die Gestaltungsfamilie. Es vereint ökologische und optische Aspekte.
Mit AWADOCK Slim erweitert Rehau sein Sortiment im Bereich der Abwasseranschlusssysteme um eine besonders kompakte Lösung: Das neue System wurde speziell für Wanddicken von 23 bis 49 mm entwickelt und eignet sich für seitliche Anschlüsse an Steinzeug- und Betonrohre im Nennweitenbereich von DN/ID 250 bis DN/ID 500. Der Fokus liegt dabei auf sicherer Dichtheit, einfacher Handhabung und hoher Effizienz bei der Montage.
Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) gilt als ein Verbundwerkstoff mit exzellenten Eigenschaften und hoher Langlebigkeit, doch beim Thema Recycling erweist sich genau dies als Herausforderung. Die Amiblu Germany GmbH hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Produktionsreststoffe in die eigene Fertigung zurückgeführt werden – ohne Einbußen bei den Materialeigenschaften der so hergestellten Rohre.
Das Unternehmen Gistex hat ein Verfahren entwickelt, mit dem die Kosten des Straßenbaus seinen Angaben zufolge ums 20 bis 30 % gegenüber herkömmlichen Verfahren reduziert werden können. Durch den intelligenten Einsatz des biologisch abbaubaren Additivs Gistrong wird das Erdreich derart stabilisiert, dass beim Bau oder dem Sanieren einer Straße weit weniger Baumaterial verwendet werden muss als bislang. Das anfallende Aushubmaterial muss nicht kostenintensiv auf einer Deponie entsorgt werden und spart damit auch wertvollen Deponieraum. Die Baugeschwindigkeit wird spürbar erhöht.
Ein wichtiger Schritt für Dywidag und seine Kunden: Das DYWI Drill-Hohlstab-System ist nun offiziell durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) für die dauerhafte Anwendung im Spezialtiefbau bauaufsichtlich genehmigt. Bislang war das System in Deutschland für temporäre Maßnahmen zugelassen. Für Bauunternehmen, Planer und Behörden bedeutet das mehr Planungssicherheit und Flexibilität.