WALLSTOP GmbH & Co. KG
Kontakt:
Kastellauner Str. 51
56253 Treis-Karden
Deutschland
Tel.: 0 26 72 / 69 86 – 9
Die Fahrzeuge auf unseren Straßen werden immer breiter und die Achslasten werden größer. Das führt dazu, dass Bankette auf engen Land- und Kreisstraßen häufig befahren und dabei beschädigt werden. Um die Kosten für die Instandhaltung der Bankette einzudämmen, hat die Wallstop GmbH & Co. KG das Rüttelbankett entwickelt: Beim Befahren entstehen Vibrationen im Fahrzeug. Sie bewirken, dass weniger Fahrzeuge von der Fahrbahn abkommen. Das schont das Bankett und verlängert so dessen Lebensdauer.
Das Rüttelbankett erzielt seine Wirkung durch die gezielt eingekerbte Oberfläche: Wird es befahren, entstehen im Fahrzeug Vibrationen und Geräusche. Sie rütteln die Verkehrsteilnehmer wach und erhöhen damit die Sicherheit. Zusätzlich bietet der Farbkontrast zwischen dem Fahrbahnasphalt und dem Beton des Rüttelbanketts eine optische Leitwirkung.
Weitere Effekte sind der verbesserte Wasserabfluss aufgrund der speziellen Kontur des Banketts und weniger Verschmutzung der Fahrbahn durch Oberboden oder Schotter aus dem Bankett.
Erhöhte Lebensdauer
Das Wallstop-Rüttelbankett erhöht die Lebensdauer der Fahrbahn, denn es stützt den Fahrbahnrand dauerhaft und verhindert damit Kantenausbrüche. Das gilt für Fahrbahnen im Bestand ebenso wie für Neubaustrecken. In beiden Fällen kann das Rüttelbankett direkt an eine senkrecht geschnittene Kante angebaut werden. Beim Neubau von Straßen kann es sogar als Höhenreferenz für den Asphaltbau genutzt werden.
Der Einbau erfolgt mit einem Gleitschalungsfertiger in einem kontinuierlichen Prozess. Dabei wird die spezielle Kontur auf das Bankett geprägt. Tagesleistungen bis zu 700 m sind problemlos möglich. Das Material der Wahl ist Beton der Güte C30/37 in Anlehnung an die TL Beton-StB; daher sind die Bankette dauerhaft frost- und tausalzbeständig sowie formstabil. Wegen der hohen Festigkeit sind auch nahezu keine Unterhaltungs- oder Wartungsarbeiten an den Banketten erforderlich.
Fehlerhafte seitliche Anschlüsse sind die Ursache für viele Schäden in der unterirdischen Infrastruktur, etwa für einragende Rohrleitungen, Wurzeleinwuchs und undichte Verbindungen durch falsche oder gar fehlende Formteile. Die Folgen sind oft weitreichend und teuer: Rohre verstopfen, Schmutzwasser, das aus dem Kanalnetz austritt, verunreinigt das Grundwasser und Kläranlagen müssen größere Wassermengen bewältigen. Um seitliche Anschlüsse fehlerfrei, aber dennoch mit wenig Aufwand bewerkstelligen zu können, hat Fernco das Anschlusselement FA-UNI 150 entwickelt: Es verbindet Rohre aller Art auf einfache Weise und damit zu geringen Montagekosten mit Hauptrohren aus Steinzeug oder Beton.
Die Max Wild GmbH hat einen Flüssigboden entwickelt, den sie aus mineralischen Bauabfällen aufbereitet. Der innovative Verfüllbaustoff kommt im z.B. Fernwärmenetz als Bettung zum Einsatz und punktet beim Verlegen der Leitungen für Fernwärme und -kälte sowie Lichtwellenleiter. Flüssigboden ist ein zeitweise fließfähiger und selbstverdichtender Verfüllbaustoff für eine hohlraum- und erschütterungsfreie Verfüllung. Er ist dauerhaft wiederaushubfähig, wodurch sich der ausgehärtete Flüssigboden leicht mit einem Spaten lösen lässt. Weil Flüssigboden vorwiegend aus Bodenaushub besteht, der wiederverwertet wird, ist der Recyclingbaustoff zudem eine ressourcenschonende Alternative und ein wichtiger Schritt hin zu CO2-reduziertem Bauen.
Mit der neuen Kombinationsanlage ViaPro zur Behandlung von Regenwasser lassen sich, wie im DWA-Arbeitsblatt A 138-1 für die Einleitung in eine unterirdische Versickerungsanlage gefordert, objektspezifische Bemessungen auch für Mischflächen mit unterschiedlichen Belastungskategorien durchführen. Bei Anlagen zur Behandlung von Niederschlagswasser vor der Versickerung steht besonders der stoffliche Aspekt im Vordergrund, damit das Grundwasser als Trinkwasserquelle dauerhaft erhalten bleibt. Hier fordert das Arbeitsblatt deshalb, dass abhängig von der Beurteilung der Verschmutzung der Sammelflächen Nachweise der Schadstoffreduktion für die Parameter „AFS63“ und „gelöste Stoffe“ erbracht werden.
Metallische Rückstauklappen sind besonders in feuchter Umgebung anfällig für Korrosion. Ein Problem, das langfristig die Funktion beeinträchtigt und zu hohen Wartungskosten führen kann. Fernco geht einen anderen Weg: Die FV-Klappe besteht vollständig aus hochdichtem Polyethylen (HDPE). Das Material ist widerstandsfähig und resistent gegenüber Rost, Sonneneinstrahlung und Ablagerungen und damit bestens geeignet für den Einsatz in Rückhaltebecken, offenen Gewässern und Kanälen. Die FV-Klappe schützt zuverlässig, selbst nach Jahren im Einsatz.
Die Produktreihe Zena von Kann steht für zeitlos-elegante Flächengestaltungen im durchgängigen Design. Um auch den Belangen der Regenwasserbewirtschaftung gerecht zu werden, ergänzt jetzt das Sickerfugenpflaster Zena-Aqua die Gestaltungsfamilie. Es vereint ökologische und optische Aspekte.
Mit AWADOCK Slim erweitert Rehau sein Sortiment im Bereich der Abwasseranschlusssysteme um eine besonders kompakte Lösung: Das neue System wurde speziell für Wanddicken von 23 bis 49 mm entwickelt und eignet sich für seitliche Anschlüsse an Steinzeug- und Betonrohre im Nennweitenbereich von DN/ID 250 bis DN/ID 500. Der Fokus liegt dabei auf sicherer Dichtheit, einfacher Handhabung und hoher Effizienz bei der Montage.
Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) gilt als ein Verbundwerkstoff mit exzellenten Eigenschaften und hoher Langlebigkeit, doch beim Thema Recycling erweist sich genau dies als Herausforderung. Die Amiblu Germany GmbH hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Produktionsreststoffe in die eigene Fertigung zurückgeführt werden – ohne Einbußen bei den Materialeigenschaften der so hergestellten Rohre.
Das Unternehmen Gistex hat ein Verfahren entwickelt, mit dem die Kosten des Straßenbaus seinen Angaben zufolge ums 20 bis 30 % gegenüber herkömmlichen Verfahren reduziert werden können. Durch den intelligenten Einsatz des biologisch abbaubaren Additivs Gistrong wird das Erdreich derart stabilisiert, dass beim Bau oder dem Sanieren einer Straße weit weniger Baumaterial verwendet werden muss als bislang. Das anfallende Aushubmaterial muss nicht kostenintensiv auf einer Deponie entsorgt werden und spart damit auch wertvollen Deponieraum. Die Baugeschwindigkeit wird spürbar erhöht.
Ein wichtiger Schritt für Dywidag und seine Kunden: Das DYWI Drill-Hohlstab-System ist nun offiziell durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) für die dauerhafte Anwendung im Spezialtiefbau bauaufsichtlich genehmigt. Bislang war das System in Deutschland für temporäre Maßnahmen zugelassen. Für Bauunternehmen, Planer und Behörden bedeutet das mehr Planungssicherheit und Flexibilität.