BG-Graspointner GmbH
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Beton vereint Tragfähigkeit, Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit und ist daher aus dem Bauwesen nicht wegzudenken. Gleichzeitig zählt seine Herstellung zu den CO2-intensivsten industriellen Prozessen überhaupt. Vor dem Hintergrund steigender Nachhaltigkeitsanforderungen rückt daher eine zentrale Frage in den Fokus: Wie lässt sich der unverzichtbare Werkstoff ressourcenschonender einsetzen, ohne Abstriche bei der technischen Leistungsfähigkeit zu machen? Eine Antwort darauf liefert z. B. der mineralische Hochleistungsbeton FILCOTEN HPC.
Dieser mineralische Hochleistungsbeton des Fertigteilproduzenten BG-Graspointner ist eine Weiterentwicklung herkömmlichen Betons. Er erreicht hervorragende technische und ökologische Eigenschaften und kommt darüber hinaus ohne die Zugabe von Styrol, Kunststofffasern oder Polymeren aus. Damit ist er zu 100 % recyclingfähig. Zudem zeichnet sich FILCOTEN HPC durch einen niedrigen w/z-Wert sowie ein äußerst dichtes Gefüge aus, das durch optimierte Zuschlagstoffe erreicht wird. Die Biegezugfestigkeit gegenüber klassischem Beton konnte dadurch auf bis zu 13 N/mm² und damit auf etwa das Dreifache gesteigert werden. Auch die Druckfestigkeit von bis zu 100 N/mm² hebt FILCOTEN HPC von herkömmlichen Betonen ab. Mit einem Wert von <30 g/m² W+R gegenüber den geforderten max. 1.500 g/m² W+R schneidet der optimierte Baustoff auch bei der Frost- und Tausalzbeständigkeit besser ab.
Langlebig und ressourcenschonend
Je nach Produktlinie werden die in EN 1433 definierten Belastungsklassen bis F900 problemlos abgedeckt. Auch die in der Norm festgelegten Werte der zulässigen Wasseraufnahmefähigkeit werden im Vergleich zu herkömmlichem Beton unterschritten. Dadurch übererfüllt FILCOTEN HPC die für die Anwendung von Entwässerungsrinnen erforderlichen Expositionsklassen. In Summe führen diese Eigenschaften zu einer langen Lebensdauer der BG-FILCOTEN Entwässerungsrinnen.
Auch in der Produktion der Entwässerungsrinnen zeigt sich der verbesserte ökologische Footprint: Gegenüber einem Vergleichsprodukt aus konventionellem Beton lassen sich bis zu 70 % der nicht regenerativen Zuschlagstoffe Sand und Kies sowie bis zu 55 % des eingesetzten Zements einsparen. In Summe lassen sich bei Entwässerungsrinnen aus FILCOTEN HPC bis zu 62,97 % CO2 einsparen – belegt durch unabhängig verifizierte Umweltproduktdeklarationen (EPDs). Durch den Einsatz von modernen Fertigungstechnologien werden weitere entscheidende Energieeinsparungen realisiert. Zudem werden die Rinnen vollständig mit Ökostrom hergestellt.
Weiteres C02-Einsparpotenzial
Mit dem Wegfall von Stahl- oder Gussrosten lässt sich die ökologische Performance der Rinnen noch weiter verbessern. Das gilt ganz besonders für den CO2-Fußabdruck. Umgesetzt hat BG-Graspointner die Idee der monolithischen Entwässerungsrinnen in der Produktfamilie BG-FILCOTEN one. Hier werden alle Bauteile komplett aus FILCOTEN HPC hergestellt, das heißt, Rinne und Rost sind aus einem Guss. Das ermöglicht immense CO2-Einsparungen.
Ein Beispiel: Durch den Einsatz von 500 lfm der monolithischen BG-FILCOTEN one (NW 200) lassen sich gegenüber einer herkömmlichen Kastenrinne aus Beton – z. B. der BG-CLASSIC (BGZ-S SV G, NW 200) – 25.115 kg CO2-Äquivalent einsparen. Das entspricht einer Fahrt mit einem 40-Tonnen-Lkw von ca. 23.458 km oder von 101.026 km mit einem Diesel-Pkw. Betrachtet werden hierbei die Lebenszyklusphasen A1 bis A4, also die Rohstoffbereitstellung, der Transport ins Werk, die Herstellung der Rinnen sowie der Transport bis auf die Baustelle.
bpz meint: Mit FILCOTEN HPC steht ein Werkstoff zur Verfügung, der technische Leistungsfähigkeit, ökologische Verantwortung und regulatorische Zukunftssicherheit in sich vereint. Durch den vollständigen Verzicht auf Kunststoffe und chemische Zusatzstoffe ist FILCOTEN HPC recyclingfähig und unabhängig von zunehmend strengeren gesetzlichen Vorgaben, wie sie für Polymerbetone bereits in mehreren Märkten gelten. Damit bietet der Werkstoff eine nachhaltige Alternative für anspruchsvolle Entwässerungslösungen.
Weitere Informationen:
www.bg-graspointner.com
Die Entwässerungsrinne BG-FLEX base von BG-Graspointner sorgt mit einer durchdachten Bauweise dafür, dass Holzkonstruktionen trocken bleiben. Durch die abgesenkte wasserführende Ebene verhindert das System ein Hinterlaufen der Bauwerksabdichtung und erhöht damit die Feuchtesicherheit im sensiblen Sockelbereich. Die fassadenseitige Rinnenwand ist großzügig perforiert. Das gewährleistet eine kontinuierliche Hinterlüftung und unterstützt den schnellen Abtransport von Feuchtigkeit. Öffnungen auf der fassadenabgewandten Seite ermöglichen das kontrollierte Versickern von Niederschlagswasser. Justierbare Abstandhalter erleichtern bei Bedarf die Positionierung während des Einbaus und sorgen für einen dauerhaften Belüftungsraum zwischen Rinne und Sockel.
Der österreichische Rinnenspezialist BG-Graspointner hat jetzt zwei Neuheiten im Rahmen seiner Hochleistungsbeton-Linie BG-FILCOTEN vorgestellt. Der Kabelkanal BG-FILCOTEN connect ermöglicht ein jederzeit zugängliches Verlegen von Kabelsträngen in Industrie, Messehallen, Werkstätten oder Sportanlagen. Er vereint hohe Wartungsfreundlichkeit mit großer Robustheit. Belastbar bis Klasse E 600 kN ist er problemlos mit Staplern überfahrbar. Die rutschhemmende gusseiserne Abdeckung lässt sich verschrauben, für besonders schnelles Öffnen ist auch eine Variante mit integriertem Fix-Verschluss lieferbar. Die Kabeltrassen liegen in der Kanalsohle auf einem elektrisch nicht leitfähigen Kunststoffrost „trocken“ auf. So gibt es keine Probleme, sollte doch einmal Regenwasser eintreten.
Mehr Tempo, geringere Kosten, deutlich weniger CO2: In Heidelberg ist ein Projekt gestartet, das dem Wohnungsbau in Deutschland neuen Schub geben soll. Mit dem DREIHAUS wurde erstmals ein vollständig für den seriellen 3D-Gebäudedruck optimierter Wohngebäudetyp der Öffentlichkeit vorgestellt – reproduzierbar, skalierbar und sofort einsetzbar. Das Referenzprojekt gilt als Meilenstein für den industriellen Wohnungsbau aus dem 3D-Drucker und zeigt, wie sich Mehrfamilienhäuser in Rekordzeit, mit reduzierten Baukosten und erstmals unter Einsatz von Net-Zero-Zement realisieren lassen.
Zeitersparnis, Prozesssicherheit und eine einfache Verarbeitung sind zentrale Anforderungen an moderne Befestigungstechnik. Bei chemischen Befestigungen rücken daher Systeme in den Fokus, die hohe Tragfähigkeit mit einem reduzierten Montageaufwand verbinden. Ein Beispiel dafür ist das VZ-Verbundankersystem der MKT Metall-Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG aus Weilerbach.
Mit der Entwicklung der neuen Fertigteiltreppe Eco Step hat Dennert in Kooperation mit der Bilstein Steel Fiber GmbH den Ressourcenverbrauch um 20 % reduziert. Gewöhnlich sorgt eine Stahlbewehrung aus Stäben und Matten für Stabilität. Dieses Grundgerüst wird dann verschalt und mit Beton ausgegossen. Bei Eco Step werden zur Bewehrung 60 mm lange, hochfeste Stabils-Stahlfasern verbaut, die im ganzen Beton dreidimensional verteilt sind. Auf einen Kubikmeter Beton kommen zwischen 25 und 30 kg Stahlfasern zum Einsatz – und damit deutlich weniger als bei einer konventionellen Bewehrung.
Der Glockenturm der Bugenhagenkirche in Hannover, ein ungewöhnlicher Betonbau aus den 1960er Jahren, wurde jetzt umfangreich saniert. Für die Arbeiten am denkmal-geschützten Turm mit filigranem Tragwerk fiel die Wahl auf Systemlösungen von StoCretec.
Mit Sicorol ECO TN präsentiert Fabrino eine innovative Imprägnierung, die Betonflächen nicht nur zuverlässig vor Wasser, Schmutz und Frostschäden schützt, sondern dabei auch ohne PFAS auskommt. Das macht das Produkt zur zukunftssicheren Lösung für Fertigteilwerke, Kommunen und Bauunternehmen. Bisher griff man zum Feuchteschutz von Betonflächen oft auf Produkte zurück, die sogenannte Ewigkeitschemikalien enthielten. Doch deren Zeit läuft ab: Die EU bereitet derzeit ein weitreichendes Verbot bestimmter per- und polyfluorierter Alkylsubstanzen (PFAS) vor. Fabrino hat mit Sicorol ECO TN eine ebenso wirksame wie nachhaltige Alternative entwickelt.
Mehr Recycling auf der Straße: Beim Pilotprojekt an der A62 setzte die Autobahn GmbH auf einen Rekordanteil von 70 % Recyclingmaterial im Beton. Dank intensiver Prüfungen durch Heidelberg Materials Beton und guter Zusammenarbeit aller Beteiligten zeigt das Projekt, wie nachhaltiger Straßenbau in der Praxis gelingen kann.
Der Ostbayernring ist eine bestehende, rund 185 km lange Höchstspannungsleitung zwischen Redwitz in Oberfranken und Schwandorf in der Oberpfalz. Da die Einspeisung von Wind- und Solarenergie in der Region stetig zunimmt, erweitert der Übertragungsnetzbetreiber TenneT die Kapazität der Stromtrasse durch einen Ersatzneubau. Cemex Deutschland liefert hierfür Transportbeton für die Fundamente von rund 100 Strommasten in mehreren Bauabschnitten.
Wo einst das Bade- und Freizeitzentrum „Blub“ bis zu 600.000 Besucher jährlich in den Berliner Ortsteil Britz lockte, entsteht heute auf 36.000 m² hochwertiger Wohnraum: 860 Wohnungen, darunter 100 Sozialwohnungen, sollen bereits 2026 bezugsfertig sein. Möglich macht das die serielle Bauweise – insgesamt 15 Gebäude werden mit vorgefertigten Bauelementen realisiert, die im Werk produziert und vor Ort montiert werden. Das beschleunigt die Abläufe erheblich und sorgt für eine hohe Ausführungsqualität. Auch beim Thema Energieeffizienz wurde sorgfältig geplant: Besonders der Vermeidung von Wärmebrücken wurde große Aufmerksamkeit geschenkt.