Brüninghoff GmbH & Co. KG
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Industriestraße 14
46359 Heiden
Deutschland
Serielles, modulares und systemisches Bauen, das ökonomisch und ökologisch ist. Diese Themen setzt Brüninghoff in den Mittelpunkt auf der BAU 2025. Erstmals ist die Unternehmensgruppe in München mit einem eigenen Messestand vertreten. Hier präsentiert Brüninghoff seine Lösungen für den Wohnungsbau, Leistungen im Bereich der integralen Planung und Ansätze zu mehr Nachhaltigkeit und Rückbaubarkeit in der Bauwirtschaft.
Unter anderem präsentiert Brüninghoff in München Holz-Beton-Verbundelemente. Durch den verminderten Einsatz von Beton vereinen diese per se Umweltbewusstsein und einen reduzierten CO2-Fußabdruck. Die etablierten, hybriden Deckenelemente hat das Unternehmen jetzt mit neuen Verbindern und einer innovativen Kerve weiterentwickelt, um sie nach der ersten Nutzungsphase einem zweiten Lebenszyklus zuzuführen. Sie werden so rückbaubar und damit kreislauffähig. Überdies stellt Brüninghoff auf der BAU zukunftsweisende Herangehensweisen im Planungsprozess vor: Mit integralen Ansätzen demonstriert das Unternehmen, wie Ökologie und Wirtschaftlichkeit in Einklang gebracht werden.
Holzbauweise, Vorfertigung und Aufstockung zählen zu den prägenden Trends der Bauwirtschaft – beim Sanierungsprojekt „The Flag“ in Köln wurden sie konsequent umgesetzt. Das ehemalige siebengeschossige Verwaltungsgebäude der Generalzolldirektion aus den 1980er-Jahren wurde zu einem modernen Appartementhaus für Studierende und Young Professionals umgebaut. Dank eines hohen Anteils wetterunabhängiger Vorfertigung und eines durchdachten Montagekonzepts entstanden unter innerstädtischen Rahmenbedingungen in vergleichsweise kurzer Bauzeit 137 Wohneinheiten. Das Projekt leistet damit nicht nur einen Beitrag zur Entlastung des angespannten Kölner Wohnungsmarkts, sondern setzt zugleich Maßstäbe in puncto Nachhaltigkeit und effizienter Bauprozesse.
Zukunftsweisende Systeme für den Wohnungsbau, Produktlösungen für die Fassade und Gebäudekonzepte für Logistik oder Produktion: Für all diese Bereiche entwickelt Brüninghoff das industriell vorgefertigte, ressourceneffiziente Bauen weiter. Als Systemanbieter, der sich die Vorteile der Digitalisierung zu Nutze macht, schafft die Unternehmensgruppe dabei ein verbessertes Schnittstellenmanagement im komplexen Bauprozess.
Beim Holz-Hybridbau spielen die einzelnen Materialien Holz und Beton jeweils ihre jeweiligen Stärken aus: Während Beton für die Vorteile des bewährten Massivbaus steht und die Aufgabe der Statik übernimmt, steht Holz für ein tolles Raumklima und Nachhaltigkeit. Auch beim Bau des neuen Bürogebäudes W15 in Stuttgart sollten der Ressourcenverbrauch reduziert und die Emissio- nen minimiert werden. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, setzen die Projektbeteiligten um das Immobilienunternehmen Wöhr + Bauer auf eine Holz- Hybridbauweise mit hohem Vorfertigungsgrad. Zum Einsatz kommen Wandele- mente und Holz-Beton-Verbunddecken von Brüninghoff.
Die PCI Augsburg hat ihr System OS 5b überarbeitet und verbessert. Das leicht zu verarbeitende, flexible und rissüberbrückende Oberflächenschutzsystem eignet sich gut für die Sanierung auf Betonuntergründen oder Mörtelsystemen wie z.B. PCI Nanocret. Das aktualisierte Oberflächenschutzsystem ist für die Sanierung und Beschichtung von zementären Untergründen wie z.B. Wandflächen in Parkgaragen entwickelt. Es bietet einen sicheren Oberflächen-/Chloridschutz und punktet vor allem mit der einfachen und schnellen Anwendung. Es ist auch bei Minusgraden flexibel.
Mehr Tempo, geringere Kosten, deutlich weniger CO2: In Heidelberg ist ein Projekt gestartet, das dem Wohnungsbau in Deutschland neuen Schub geben soll. Mit dem DREIHAUS wurde erstmals ein vollständig für den seriellen 3D-Gebäudedruck optimierter Wohngebäudetyp der Öffentlichkeit vorgestellt – reproduzierbar, skalierbar und sofort einsetzbar. Das Referenzprojekt gilt als Meilenstein für den industriellen Wohnungsbau aus dem 3D-Drucker und zeigt, wie sich Mehrfamilienhäuser in Rekordzeit, mit reduzierten Baukosten und erstmals unter Einsatz von Net-Zero-Zement realisieren lassen.
Beton vereint Tragfähigkeit, Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit und ist daher aus dem Bauwesen nicht wegzudenken. Gleichzeitig zählt seine Herstellung zu den CO2-intensivsten industriellen Prozessen überhaupt. Vor dem Hintergrund steigender Nachhaltigkeitsanforderungen rückt daher eine zentrale Frage in den Fokus: Wie lässt sich der unverzichtbare Werkstoff ressourcenschonender einsetzen, ohne Abstriche bei der technischen Leistungsfähigkeit zu machen? Eine Antwort darauf liefert z. B. der mineralische Hochleistungsbeton FILCOTEN HPC.
Zeitersparnis, Prozesssicherheit und eine einfache Verarbeitung sind zentrale Anforderungen an moderne Befestigungstechnik. Bei chemischen Befestigungen rücken daher Systeme in den Fokus, die hohe Tragfähigkeit mit einem reduzierten Montageaufwand verbinden. Ein Beispiel dafür ist das VZ-Verbundankersystem der MKT Metall-Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG aus Weilerbach.
Mit der Entwicklung der neuen Fertigteiltreppe Eco Step hat Dennert in Kooperation mit der Bilstein Steel Fiber GmbH den Ressourcenverbrauch um 20 % reduziert. Gewöhnlich sorgt eine Stahlbewehrung aus Stäben und Matten für Stabilität. Dieses Grundgerüst wird dann verschalt und mit Beton ausgegossen. Bei Eco Step werden zur Bewehrung 60 mm lange, hochfeste Stabils-Stahlfasern verbaut, die im ganzen Beton dreidimensional verteilt sind. Auf einen Kubikmeter Beton kommen zwischen 25 und 30 kg Stahlfasern zum Einsatz – und damit deutlich weniger als bei einer konventionellen Bewehrung.
Der Glockenturm der Bugenhagenkirche in Hannover, ein ungewöhnlicher Betonbau aus den 1960er Jahren, wurde jetzt umfangreich saniert. Für die Arbeiten am denkmal-geschützten Turm mit filigranem Tragwerk fiel die Wahl auf Systemlösungen von StoCretec.
Mit Sicorol ECO TN präsentiert Fabrino eine innovative Imprägnierung, die Betonflächen nicht nur zuverlässig vor Wasser, Schmutz und Frostschäden schützt, sondern dabei auch ohne PFAS auskommt. Das macht das Produkt zur zukunftssicheren Lösung für Fertigteilwerke, Kommunen und Bauunternehmen. Bisher griff man zum Feuchteschutz von Betonflächen oft auf Produkte zurück, die sogenannte Ewigkeitschemikalien enthielten. Doch deren Zeit läuft ab: Die EU bereitet derzeit ein weitreichendes Verbot bestimmter per- und polyfluorierter Alkylsubstanzen (PFAS) vor. Fabrino hat mit Sicorol ECO TN eine ebenso wirksame wie nachhaltige Alternative entwickelt.
Mehr Recycling auf der Straße: Beim Pilotprojekt an der A62 setzte die Autobahn GmbH auf einen Rekordanteil von 70 % Recyclingmaterial im Beton. Dank intensiver Prüfungen durch Heidelberg Materials Beton und guter Zusammenarbeit aller Beteiligten zeigt das Projekt, wie nachhaltiger Straßenbau in der Praxis gelingen kann.
Der Ostbayernring ist eine bestehende, rund 185 km lange Höchstspannungsleitung zwischen Redwitz in Oberfranken und Schwandorf in der Oberpfalz. Da die Einspeisung von Wind- und Solarenergie in der Region stetig zunimmt, erweitert der Übertragungsnetzbetreiber TenneT die Kapazität der Stromtrasse durch einen Ersatzneubau. Cemex Deutschland liefert hierfür Transportbeton für die Fundamente von rund 100 Strommasten in mehreren Bauabschnitten.