Erstes öffentlich gefördertes 3D-gedrucktes Wohnhaus in Lünen fertiggestellt

Neuer Meilenstein im Wohnungsbau

Heidelberg Materials AG

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Deutschland

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In Lünen, Nordrhein-Westfalen, wurde das erste öffentlich geförderte 3D-Wohnhaus errichtet. Das Bauprojekt nutzt 3D-Drucktechnologie in Kombination mit nachhaltigen Baumaterialien von Heidelberg Materials. Es verbindet bezahlbares Wohnen mit innovativen Bautechniken.

Der bei diesem Bauvorhaben verwendete 3D-Druckbeton von Heidelberg Materials ist ein Hightech-Baustoff, der zu 100 % recycelbar ist und ein Bindemittel mit einer CO2-Reduktion von etwa 55 % im Vergleich zum Portlandzement beinhaltet. Die additive Fertigung ermöglichte eine erhebliche Zeitersparnis, da die reine Druckzeit für das gesamte Gebäude lediglich 118 Stunden betrug.

Dr. Jörg Dietrich, Leiter Engineering & Innovation und Leiter Produktmanagement bei Heidelberg Materials Deutschland: „Der 3D-Druckbeton von Heidelberg Materials hat den Bau von nachhaltigem und bezahlbarem Wohnraum ermöglicht. Wir sind stolz, bei diesem Pionierprojekt dabei gewesen zu sein, gerade in Zeiten der Wohnungskrise.“

Das Hightech-Material von Heidelberg Materials kam auch bereits bei den ersten 3D-Druck-Häusern in Beckum, Wallenhausen, Nordkirchen und bei Europas bisher größtem 3D-gedruckten Gebäude, dem  Wavehouse in Heidelberg, zum Einsatz.

Günstige Kaltmiete

Das Mehrfamilienhaus in Lünen steht auf einem 651 m² großen Grundstück und hat eine Gesamtwohnfläche von 423,99 m². Die sechs Wohneinheiten teilen sich in drei 2-Zimmer-Wohnungen mit rund 60 m² Wohnfläche und drei 3-Zimmer-Wohnungen mit rund 80 m² Wohnfläche auf. Die Kaltmiete für dieses Leuchtturm-Projekt liegt bei max. 6,00 Euro pro Quadratmeter. Das Gebäude ist mit einer Photovoltaikanlage und einem Stromspeicher ausgestattet und wird mit Fernwärme beheizt, was zusätzlich zur Nachhaltigkeit des Projekts beiträgt.

Realisiert wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit der Wohnungsbaugesellschaft Lünen, der Firma Steinhoff Architekten, der Peri 3D Construction GmbH und weiteren Partnern. Ihre Expertise im Bereich nachhaltiger Bauweisen und ihre Fähigkeit, die Möglichkeiten des 3D-Drucks optimal zu nutzen, haben ein zukunftsweisendes Wohngebäude entstehen lassen.

Das Bauvorhaben wurde durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen der landeseigenen Förderung „Innovation in der Bauwirtschaft” (400.000 Euro) und aus der öffentlichen Wohnraumförderung mit rund 1,3 Mio. Euro unterstützt.  
Ziel des geförderten Projekts in Lünen ist es, praktische Erfahrungen bei der Errichtung eines Gebäudes mit dem 3D-Betondruckverfahren zu sammeln. Diese dienen als Grundlage für die Planung und wirtschaftliche Betrachtung von Folgeprojekten und dazu, deren Bauzeit zu beschleunigen. Aus den Erkenntnissen sollen standardisierte Vorgehensweisen z. B. für Genehmigungsverfahren, die Bauvorbereitung und die Bauausführung entwickelt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

bpz meint: Das erste öffentlich geförderte 3D-Druck-Wohnhaus in Lünen setzt neue Maßstäbe im nachhaltigen und bezahlbaren Wohnungsbau. Mit innovativer Technologie und recycelbarem Beton bietet das Projekt nicht nur eine schnelle und ressourcenschonende Bauweise, sondern auch kostengünstigen Wohnraum.

Weitere Informationen:
www.heidelbergmaterials.de

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