Covestro führt klimaneutrales MDI ein

Nachhaltige Gebäudeisolierung

Covestro AG

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Deutschland

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Covestro bietet Kunden ab sofort ein klimaneutrales MDI (Methylen-Diphenyldiisocyanat) an. Es ist von der Wiege bis zum Werkstor von Covestro klimaneutral, dank des Einsatzes von alternativen Rohstoffen – basierend auf Pflanzenabfällen –, die mithilfe der zertifizierten Massenbilanzierung nach ISCC PLUS den Produkten zugeordnet werden. Die neuen MDI-Typen können in zahlreichen Anwendungen im Bau eingesetzt werden.

Hergestellt werden das klimaneutrale MDI und seine Vorprodukte an den ISCC PLUS-zertifizierten Covestro Standorten Krefeld-Uerdingen, Antwerpen und Shanghai. „Mit der Einführung unseres klimaneutralen MDI bauen wir unser Portfolio an klimaneutralen Produkten nun weiter aus“, sagt Sucheta Govil, Vorständin für Vertrieb und Marketing von Covestro. „Ich freue mich, dass wir unsere Kunden in großen Teilen der Welt damit noch besser bei der Erfüllung ihrer eigenen Nachhaltigkeitsziele und beim Übergang zur Kreislaufwirtschaft unterstützen können.“ Erst im vergangenen Dezember kündigte das Unternehmen die Markteinführung seines klimaneutralen Polycarbonats an.
Hermann-Josef Dörholt, globaler Leiter des Segments Performance Materials, fügt hinzu: „Klimaneutrale Produkte sind ein wichtiger Faktor zum Erreichen unserer Nachhaltigkeitsziele. Unser klimaneutrales MDI hat dabei noch einen großen Vorteil: es ist eine Drop-In-Lösung – unsere Kunden können es also ohne Umstellung in ihrer Produktion sofort verwenden, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen.“

Noch nachhaltigere Gebäudedämmung

Dies ist z. B. der Fall in der Gebäudedämmung. MDI ist ein unverzichtbarer Rohstoff u. a. für die Herstellung von Polyurethan (PU)-Dämmplatten und -Sandwichpaneelen. Diese haben sich seit vielen Jahren als effiziente Elemente in der Wärmedämmung von Gebäuden bewährt. Der Heiz- bzw. Kühlbedarf von Gebäuden kann durch den Einsatz einer PU-Dämmung um bis zu 70 % reduziert werden. Das spart CO2-Emissionen und schont den Geldbeutel von Bewohnerinnen und Bewohnern. Da PU-Dämmelemente deshalb dünner ausgelegt werden können, um bereits eine gute Dämmleistung zu erzielen, sparen sie Ressourcen und machen mehr Nutzfläche zugänglich als andere Dämmstoffe.
Neben der guten Wärmedämmung von PU-Dämmstoffen sorgt das klimaneutrale MDI von Covestro nun für einen weiteren Nachhaltigkeitsgewinn: Durch die praktische Vermeidung von Emissionen bei seiner Herstellung trägt es sogar dazu bei, den gebundenen Kohlenstoff („embodied carbon“) über den Lebenszyklus eines Gebäudes zu reduzieren. Die Verwendung daraus hergestellter PU-Dämmstoffe in neuen Gebäuden sowie bei der Renovierung älterer Liegenschaften kann somit einen wichtigen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit Primärressourcen und zur deutlichen Verringerung der CO2-Emissionen leisten.

Weitere Produkte des Herstellers Covestro AG:

Dämmsysteme
PU-Dämmplatten auf Basis von klimaneutralem MDI reduzieren den gebundenen Kohlenstoff über den Lebenszyklus eines Gebäudes. (Bild: Covestro AG)
Neuer Rohstoff für nachhaltigere PU-Dämmplatten
Covestro: Klimaneutrales MDI
PU-Dämmplatten auf Basis von klimaneutralem MDI reduzieren den gebundenen Kohlenstoff über den Lebenszyklus eines Gebäudes. (Bild: Covestro AG)

Der Werkstoffhersteller Covestro bietet seinen Kunden ab sofort ein klimaneutrales MDI (Methylen-Diphenyldiisocyanat) an, das auch als Rohstoff für die Herstellung von Polyurethan (PU)-Dämmplatten und -Sandwichpaneelen einsatzfähig ist. Der neue Werkstoff ist dank des Einsatzes von alternativen Rohstoffen – basierend auf Pflanzenabfällen – im gesamten Produktionsprozess klimaneutral.  Die neuen MDI-Typen können in zahlreichen Anwendungen im Bau, in der Kühlkette und im Automobil eingesetzt werden.

Weitere Produkte aus der Kategorie Dämmsysteme:

Dämmsysteme
Dank der Distanzverschraubung mit Holz-Beton-Doppelgewinde werden Konterlatte und Betonuntergrund sicher miteinander verbunden, während der dazwischenliegende Dämmstoff vollständig lastfrei bleibt. (Bild: Heco)
Sichere Dämmung auf geneigten Betondächern
Heco: Schraublösung MULTI-MONTI-plus Therm
Dank der Distanzverschraubung mit Holz-Beton-Doppelgewinde werden Konterlatte und Betonuntergrund sicher miteinander verbunden, während der dazwischenliegende Dämmstoff vollständig lastfrei bleibt. (Bild: Heco)

Schräg geneigte Betondächer sind eine etablierte Bauweise bei urbanen Nachverdichtungs- und Aufstockungsprojekten. Im dicht bebauten städtischen Umfeld werden sie häufig bei Gebäudeverlängerungen nach oben eingesetzt, da Beton die hohen Anforderungen an den Brandschutz erfüllt. Aber gerade bei geneigten Betonflächen treffen komplexe Geometrien auf hohe technische Anforderungen. Druck-, Sog- und Schublasten müssen sicher aufgenommen werden, ohne die Dämmung zu beeinträchtigen. Gleichzeitig spielen Montagezeit und Ausführungssicherheit eine zentrale Rolle. Neben den statischen Anforderungen sind energetische Aspekte zu berücksichtigen. Neubauten müssen aktuellen Standards entsprechen, Bestandsgebäude werden häufig energetisch saniert. Leistungsfähige Aufdachdämmsysteme auf Betondächern benötigen daher Befestigungslösungen, die hohe Lasten sicher abtragen und zugleich eine wirtschaftliche Montage ermöglichen. Mit der MULTI-MONTI-plus Therm bietet Heco eine speziell für diese Anwendungen entwickelte Schraublösung für Aufdachdämmungen sowie gedämmte Fassadenkonstruktionen auf Beton und Mauerwerk.

Dämmsysteme
ULTIMATE FSP-030 zeichnet sich insbesondere durch eine niedrige Wärmeleitstufe und bestmögliche Brandschutzeigenschaften aus. (Bild: Isover)
Schlankere und wirtschaftlichere Fassaden
Isover: Dämmplatte ULTIMATE FSP-030
ULTIMATE FSP-030 zeichnet sich insbesondere durch eine niedrige Wärmeleitstufe und bestmögliche Brandschutzeigenschaften aus. (Bild: Isover)

Die neue Dämmplatte ULTIMATE FSP-030 von Isover zeichnet sich insbesondere durch eine niedrige Wärmeleitstufe (WLS 031) und bestmögliche Brandschutzeigenschaften aus. Dank dieser Performance lassen sich mit der neuen Dämmplatte bei gleichbleibenden U-Werten besonders schlanke und effiziente Fassaden realisieren. Zudem vergrößert sich die Geschossfläche, wodurch zusätzlicher Platz zum Beispiel für Büroräume geschaffen wird, was wiederum für höhere Miet- beziehungsweise Verkaufserlöse sorgt – ein geldwerter Vorteil für alle Bauherren und Immobilienentwickler.

Dämmsysteme
Der Mauerrandstreifen bildet zusammen mit der Kerndämmplatte ein aufeinander abgestimmtes System, das Wärmebrücken reduziert. (Bild: Ursa)
Wärmeleitfähigkeit deutlich verbessert
Ursa: Mauerrandstreifen XPS D N MRS PLUS
Der Mauerrandstreifen bildet zusammen mit der Kerndämmplatte ein aufeinander abgestimmtes System, das Wärmebrücken reduziert. (Bild: Ursa)

Mit dem neuen XPS D N MRS PLUS bietet Ursa eine weiterentwickelte Lösung zur Wärmebrückendämmung im zweischaligen Mauerwerk. Der druckstabile Mauerrandstreifen zeichnet sich durch eine noch niedrigere Wärmeleitfähigkeit (λB) von 0,032 W/(m·K) aus und bietet damit eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Vorgängerprodukt.

Dämmsysteme
Für Multipor-Dämmsysteme gibt es neue Anwendungs- und Informationsmöglichkeiten. (Bild: Xella Deutschland)
Neue Lösungen und Services
Xella: Multipor-Dämmsysteme
Für Multipor-Dämmsysteme gibt es neue Anwendungs- und Informationsmöglichkeiten. (Bild: Xella Deutschland)

Die Anforderungen an Dämmstoffe steigen kontinuierlich. Energieeffizienz, Brandschutz und Nachhaltigkeit müssen heute nicht nur technisch erfüllt, sondern auch nachvollziehbar dokumentiert und regelkonform geplant werden. Zum Jahresbeginn stellt Xella dazu passend drei Neuerungen rund um die Multipor Dämmsysteme vor: Neue Nachhaltigkeitsdatenblätter für Multipor-Mineraldämmsysteme erleichtern ab sofort die Planung und Nachweisführung. Multipor erweitert außerdem sein Wärmedämm-Verbundsystem um die Anwendung „unterseitige Deckendämmung“. Und schließlich ist das bewährte Multipor Dämmbuch in der 4. Auflage erschienen.

Dämmsysteme
Bis zu drei integrierte Separationsgewebe ermöglichen es, die einzelnen Schichten von MW ecoCYCLE bei einem späteren Rückbau einfach zu trennen. (Bild: Heck Wall Systems)
Ermöglicht sortenreinen Rückbau
Heck: Steinwolle-Dämmsystem MW ecoCYCLE
Bis zu drei integrierte Separationsgewebe ermöglichen es, die einzelnen Schichten von MW ecoCYCLE bei einem späteren Rückbau einfach zu trennen. (Bild: Heck Wall Systems)

Mit MW ecoCYCLE bringt Heck Wall Systems ein neuartiges, zum Patent angemeldetes Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) auf den Markt, das für den Rückbau und die sortenreine Trennung seiner Komponenten konzipiert wurde. Integrierte Separationsgewebe ermöglichen es, Dämmstoff, Putz, Kleber und Befestigungselemente am Ende der Nutzungsdauer zu separieren und der Wiederverwertung zuzuführen. Aus einem klassischen WDVS wird damit ein zirkuläres System, das Ressourcen schont und CO₂-Emissionen deutlich reduziert.

Dämmsysteme
Das Fischer Ther-Max-II-System befestigt schwere Anbauteile wie Markisen, Vordächer, Balkongeländer, Klimageräte oder Satellitenschüsseln zuverlässig nahezu ohne Wärmebrücken zu erzeugen, und steigert dabei Montageeffizienz, Flexibilität sowie dauerhafte Sicherheit. (Bild: Fischer)
Befestigungen, die Energie sparen
Fischer: Abstandsmontagesystem TherMax II
Das Fischer Ther-Max-II-System befestigt schwere Anbauteile wie Markisen, Vordächer, Balkongeländer, Klimageräte oder Satellitenschüsseln zuverlässig nahezu ohne Wärmebrücken zu erzeugen, und steigert dabei Montageeffizienz, Flexibilität sowie dauerhafte Sicherheit. (Bild: Fischer)

Ob Markisen, Vordächer, französische Balkongeländer, Klimageräte oder Satellitenanlagen – bei der Montage der Anbauteile am WDVS muss die Befestigung im Verankerungsgrund hinter dem Dämmstoff verankern, ohne eine Wärmebrücke in der Fassade zu verursachen. Die neuen TherMax-II-Systeme von Fischer mit Gewindestangen M12 und M16 erlauben eine zulassungskonforme Verankerung schwerer Lasten mit thermischer Entkopplung an gedämmten Außenwänden und Deckenstirnseiten. Die Gewindestangen aus galvanisch verzinktem Stahl oder Edelstahl überbrücken Dämmstoffdicken von 60 bis 300 mm in Beton und bis 250 mm in Lochbaustoffen, ohne den Wärmeschutz zu beeinträchtigen.

Dämmsysteme
Puren
Drei Systemlösungen fürs Dach
puren auf der DACH+HOLZ International 2026 in Köln
Puren

Mit neuem Unterdach, schwerentflammbaren PU-Elementen und einer innovativen Deckendämmung präsentiert sich puren auf der DACH+HOLZ International 2026 in Köln. Das Unternehmen aus Überlingen setzt auf Innovation aus Erfahrung – bleibt sich treu und denkt zugleich neu.

Dämmsysteme
BTS
TEREDO von BTS
Die Dämmstoffschraube, weitergedacht – jetzt auch in Farbe
BTS

Wenn es um Befestigung auf Wärmedämmverbundsystemen geht, haben Handwerker heute viele Möglichkeiten. Doch wo andere Systeme auf Vorbohren, zusätzliche Dübel oder Kompromisse bei der Optik setzen, geht BTS mit der TEREDO-Dämmstoffschraube einen Schritt weiter: Sie bohrt sich direkt durch Blech, Kunststoff oder Zink – ohne Vorbohren, ohne Wärmebrücke – und das ganz ohne Dübel. Und das Beste: Als einzige Dämmstoffschraube am Markt ist TEREDO auch mit farbig beschichtetem Schraubenkopf erhältlich – für perfekte Integration in moderne Fassadenoptik.

Dämmsysteme
Ursa
Energetische Sanierung mit Einblasdämmung von Ursa
Nachträgliche Wärmedämmung für mehr Wohnkomfort und geringe Energiekosten
Ursa

Ein Projekt mit Weitblick: In Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen) wurden zwei Mehrfamilienhäuser mit einer Fassadenfläche von rund 2.000 Quadratmetern energetisch saniert. Ziel des Projekts war es, den Energieverbrauch signifikant zu senken, die Wohnqualität für die Bewohner zu erhöhen und einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Daher kam der Einblasdämmstoff Pure Floc KD von Ursa zum Einsatz. Er stellt eine besonders wirtschaftliche Lösung dar, da das Einblasen ohne aufwändige Eingriffe in das zweischalige Mauerwerk erfolgt. Zudem überzeugt das Material durch seine hohe Wärmedämmung sowie sehr gute Schall- und Brandschutzeigenschaften.