HECK Wall Systems GmbH & Co. KG
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Mit MW ecoCYCLE bringt Heck Wall Systems ein neuartiges, zum Patent angemeldetes Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) auf den Markt, das für den Rückbau und die sortenreine Trennung seiner Komponenten konzipiert wurde. Integrierte Separationsgewebe ermöglichen es, Dämmstoff, Putz, Kleber und Befestigungselemente am Ende der Nutzungsdauer zu separieren und der Wiederverwertung zuzuführen. Aus einem klassischen WDVS wird damit ein zirkuläres System, das Ressourcen schont und CO₂-Emissionen deutlich reduziert.
MW ecoCYCLE ist ein mineralisches, nicht brennbares Steinwolle-System und verbindet damit hohe Nachhaltigkeitsanforderungen mit anspruchsvollem Brand- und Wärmeschutz. Die eingesetzte Steinwolle-Dämmplatte Coverrock X-2 erreicht eine Wärmeleitfähigkeit von 0,035 W/(mK) und erfüllt mit Euroklasse A1 höchste Anforderungen an das Brandverhalten. Als System erzielt das WDVS die Einstufung A2-s1,d0 (nicht brennbar). Die Systemkomponenten, darunter mineralische Klebe- und Armierungsmörtel, Separationsgewebe sowie verschiedene Oberputze, sind aufeinander abgestimmt und bauaufsichtlich zugelassen.
Die Verarbeitung fügt sich nahtlos in die gewohnten Abläufe des Fachunternehmers ein. Das System wird als klassisches geklebt/gedübeltes Steinwolle-WDVS verarbeitet, also mit vertrauten Arbeitsgängen von der Untergrundvorbereitung über Kleben, Dübeln, Armieren bis zur fertigen Oberfläche. Spezielle Werkzeuge oder zusätzliche Verarbeitungsgeräte sind nicht erforderlich. Die Separationsgewebe, die den sortenreinen Rückbau am Ende der Nutzungsdauer ermöglichen, sind unkompliziert in den Systemaufbau integriert. Sie werden im Rahmen der regulären Arbeitsabläufe eingebaut und beeinflussen Verarbeitungsgeschwindigkeit und handwerklichen Aufwand auf der Baustelle kaum. Für Verarbeiter bleibt das Handling der Komponenten damit übersichtlich und praxisgerecht.
Planern und Architekten bietet das System eine belastbare Basis für ganzheitliche Lebenszyklusbetrachtungen und nachhaltigkeitsorientierte Zertifizierungskonzepte. Die Kombination aus Dauerhaftigkeit, nicht brennbarer Steinwolle, dokumentierter Umweltperformance und geplanter Rückbaubarkeit unterstützt die Erfüllung aktueller und künftiger Anforderungen an klimafreundliche Gebäude.
Die mineralischen Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) aus Steinwolle von Heck können besonders hohe Belastungen aushalten. Sie verkraften Stoßenergien von 20, 40 und sogar 100 J – je nach Widerstandsklasse. Im Versuch wird dies ersichtlich. Dabei fällt eine Stahlkugel senkrecht auf die Oberfläche des jeweiligen WDVS. Das Ergebnis: Bereits die Standard-Version mit Armierungsgewebe samt Oberputz erreicht eine Stoßfestigkeit von 20 Joule. Die 1 kg schwere Stahlkugel (Durchmesser: 6,35 cm), die aus einer Höhe von knapp 2 m senkrecht herunterfällt, kann dem Dämmsystem nichts anhaben. Damit übertrifft es bereits deutlich die Anforderungen der technischen Leitlinie ETAG 004 für Wärmedämm-Verbundsysteme.
Mit dem kombinierten Klebe- und Armierungsspachtel K+A SL hat Heck Wall Systems einen neuen Werktrockenmörtel im Sortiment, der im Sockelbereich gedämmter Fassaden für alle drei Aufgaben – Kleben, Armieren und Abdichten – geeignet ist. Während für das Kleben und Armieren der Sockel- bzw. Perimeterdämmplatten üblicherweise entsprechende mineralische Kombi-Mörtel zum Einsatz kommen, erfordert der am Gebäudesockel notwendige Feuchteschutz mindestens ein weiteres Produkt, wie z. B. Dichtungsschlämme.
Das Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) MW A1 von Heck Wall Systems ist das erste zugelassene Wärmedämm-Verbundsystem, das in die Euroklasse A1 eingestuft wurde. Es stellt damit laut Hersteller die brandsicherste Dämmlösung für Gebäudefassaden überhaupt dar. Langwierige, risikoreiche und zumeist teure Entscheidungsprozesse durch 39 unterschiedliche Brandschutzklassen werden damit vereinfacht und abgekürzt. Die höchste Klassifizierung wird nur vergeben, wenn ein Baustoff „nicht brennbar“ ist, „keinen Rauch“ entwickelt und bei starker Hitzeeinwirkung „nicht abtropft oder abfällt“. Alle im System verwendeten Komponenten müssen den Anforderungen entsprechen.
Mit dem neuen XPS D N MRS PLUS bietet Ursa eine weiterentwickelte Lösung zur Wärmebrückendämmung im zweischaligen Mauerwerk. Der druckstabile Mauerrandstreifen zeichnet sich durch eine noch niedrigere Wärmeleitfähigkeit (λB) von 0,032 W/(m·K) aus und bietet damit eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem Vorgängerprodukt.
Die Anforderungen an Dämmstoffe steigen kontinuierlich. Energieeffizienz, Brandschutz und Nachhaltigkeit müssen heute nicht nur technisch erfüllt, sondern auch nachvollziehbar dokumentiert und regelkonform geplant werden. Zum Jahresbeginn stellt Xella dazu passend drei Neuerungen rund um die Multipor Dämmsysteme vor: Neue Nachhaltigkeitsdatenblätter für Multipor-Mineraldämmsysteme erleichtern ab sofort die Planung und Nachweisführung. Multipor erweitert außerdem sein Wärmedämm-Verbundsystem um die Anwendung „unterseitige Deckendämmung“. Und schließlich ist das bewährte Multipor Dämmbuch in der 4. Auflage erschienen.
Ob Markisen, Vordächer, französische Balkongeländer, Klimageräte oder Satellitenanlagen – bei der Montage der Anbauteile am WDVS muss die Befestigung im Verankerungsgrund hinter dem Dämmstoff verankern, ohne eine Wärmebrücke in der Fassade zu verursachen. Die neuen TherMax-II-Systeme von Fischer mit Gewindestangen M12 und M16 erlauben eine zulassungskonforme Verankerung schwerer Lasten mit thermischer Entkopplung an gedämmten Außenwänden und Deckenstirnseiten. Die Gewindestangen aus galvanisch verzinktem Stahl oder Edelstahl überbrücken Dämmstoffdicken von 60 bis 300 mm in Beton und bis 250 mm in Lochbaustoffen, ohne den Wärmeschutz zu beeinträchtigen.
Mit neuem Unterdach, schwerentflammbaren PU-Elementen und einer innovativen Deckendämmung präsentiert sich puren auf der DACH+HOLZ International 2026 in Köln. Das Unternehmen aus Überlingen setzt auf Innovation aus Erfahrung – bleibt sich treu und denkt zugleich neu.
Wenn es um Befestigung auf Wärmedämmverbundsystemen geht, haben Handwerker heute viele Möglichkeiten. Doch wo andere Systeme auf Vorbohren, zusätzliche Dübel oder Kompromisse bei der Optik setzen, geht BTS mit der TEREDO-Dämmstoffschraube einen Schritt weiter: Sie bohrt sich direkt durch Blech, Kunststoff oder Zink – ohne Vorbohren, ohne Wärmebrücke – und das ganz ohne Dübel. Und das Beste: Als einzige Dämmstoffschraube am Markt ist TEREDO auch mit farbig beschichtetem Schraubenkopf erhältlich – für perfekte Integration in moderne Fassadenoptik.
Ein Projekt mit Weitblick: In Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen) wurden zwei Mehrfamilienhäuser mit einer Fassadenfläche von rund 2.000 Quadratmetern energetisch saniert. Ziel des Projekts war es, den Energieverbrauch signifikant zu senken, die Wohnqualität für die Bewohner zu erhöhen und einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Daher kam der Einblasdämmstoff Pure Floc KD von Ursa zum Einsatz. Er stellt eine besonders wirtschaftliche Lösung dar, da das Einblasen ohne aufwändige Eingriffe in das zweischalige Mauerwerk erfolgt. Zudem überzeugt das Material durch seine hohe Wärmedämmung sowie sehr gute Schall- und Brandschutzeigenschaften.
Die österreichische Velox Werk GesmbH hat das Qualitätszeichen des unabhängigen Umweltverbands natureplus für seine Produkte aus Holzbeton erhalten. Durch die Kombination von Holzspänen und Zement stellt Velox weltweit einzigartige Bau- und Dämmplatten her. Die daraus entstehenden modularen Bauprodukte reduzieren nach Angaben des Unternehmens Bauzeit und -kosten und besitzen eine hohe ökologische und gesundheitliche Qualität.
Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema in der Bauindustrie. Austrotherm Dämmstoffe will hier eine Vorreiterrolle einnehmen: Mit dem digitalen SHI-Produktpass des Sentinel Holding Instituts (SHI) erleichtert der Hersteller die Nachweisführung für Gebäudezertifizierungen und fördert Transparenz bei nachhaltigen Baustoffen. Die symbolische Übergabe des Produktpasses erfolgte auf der BAU in München, wo Austrotherm seine neuesten Innovationen vorstellte.