In der bayerischen Gemeinde Ringelai entstand ein innovatives Einfamilienhaus, das ökologische Prinzipien und hervorragenden Wärme- sowie Kälteschutz vereint. Mit Fokus auf natürliche Baustoffe wie Holz, Lehm, Stroh und Kalk wurde ein großzügiger, gleichzeitig gemütlicher Rückzugsort geschaffen – inklusive Einliegerwohnung für zukünftige Familienbesuche. Das Projekt zeigt, wie durchdachte Bauweisen und nachhaltige Materialien eine zukunftsfähige und gesunde Wohnqualität ermöglichen, die im Einklang mit der Natur steht und Werte für kommende Generationen schafft.
Urige Wälder, malerische Wiesen und ringsum Apfelbäume: An dem Ort, den das Bauherrenpaar für seinen Altersruhesitz gewählt hat, ist man der Natur ganz nah. Deshalb sollten auch die Baustoffe, mit denen die ehemaligen Landwirte ihren zukünftigen Rückzugsort errichten wollten, natürlich sein. Holz, Lehm, Stroh und Kalk haben die Familie sowohl beruflich als auch privat begleitet und sollten daher die Grundlage für das neue Zuhause bilden.
Zukunftsweisender Holzbau
Neben der Verwendung nachwachsender Ressourcen spielten auch die Themen Wohngesundheit und Energieeffizienz – vor, während und nach der Nutzungsphase – eine zentrale Rolle. Letztlich überzeugte das System „naturhoizhaus“ der Firma Eiler Holzbau, die ebenfalls in der Gemeinde Ringelai ansässig ist.
Der Wandkern besteht hier ausschließlich aus (Massiv-)Holz, Lehm und Verbindungsmitteln aus Metall – es kommen keinerlei Leime, Borate oder vergleichbare Stoffe zum Einsatz. Ein besonderes Merkmal des Systems ist auch der in den Wänden integrierte Dämmstoff NaturaSpan aus Holzspänen und Lehmpulver: Verglichen mit anderen schüttbaren Dämmstoffen ist dieser u. a. durch seinen Lehmanteil deutlich schwerer, was die Phasenverschiebung optimiert und so vor allem den sommerlichen Hitzeschutz verbessert. Kombiniert mit Strohplatten des Baustoffherstellers Maxit als Putzträger bzw. zusätzliche Dämmschicht, sinkt der U-Wert der Außenwände auf 0,150 W/(m²K) und liegt damit deutlich unter den gesetzlichen Anforderungen. Dadurch ist Wandaufbau nicht nur hoch funktional, sondern auch besonders ökologisch.
Stroh-Putzträgerplatte mit Vorteilen bei Ökologie und Verarbeitung
Die Partnerschaft zwischen der Maxit Gruppe und Eiler Holzbau besteht bereits seit mehreren Jahren. Beide Partner eint der Pioniergeist und die klare Ausrichtung im Bereich des ökologischen Hausbaus. Die Vorteile einer Putzträgerplatte aus Stroh liegen gerade bei einem Projekt wie diesem auf der Hand: Sie passt harmonisch ins Konzept, da ihre Herstellung nachwachsende sowie sehr gut verfügbare Ressourcen aus dem landwirtschaftlichen Ackerbau nutzt. Weil keinerlei künstliche PU-Klebstoffe zum Einsatz kommen, sind die Platten nach ihrer Nutzungsphase sogar industriell kompostierbar. Gegenüber konventionellen Lösungen zeigen sich noch weitere Vorteile in der Praxis: „Maxit-Strohplatten sind sehr leicht und lassen sich einfach handhaben. Zudem kann man sie mit handelsüblichen Holzbearbeitungswerkzeugen verarbeiten – z. B. mit Hand- oder Kreissäge, Dosenbohrer oder Klammergerät. Beim Schneiden entsteht kaum Staub“, so Eiler. „Ein Großteil der Strohpanels konnte außerdem bereits bei der Vorfertigung der Wandelemente in unserem Werk montiert werden. Das spart Zeit auf der Baustelle.“ Auch die unsichere Wetterlage während der Bauzeit stellte somit kein Problem dar: Bereits nach drei Tagen war das Haus wettergeschützt. Für die Elektroinstallation im Gebäude lassen sich die Strohpanels problemlos schlitzen und bearbeiten – ganz so, wie man es sonst von Mauerwerk gewohnt ist.
Silikatschicht als Brandschutz
Sorgen in Sachen Brandschutz sind bei der natürlichen Platte lt. Maxit unbegründet: Das maxit Strohpanel ist in die Baustoffklasse B2 eingruppiert und kann folglich ohne Einschränkungen eingesetzt werden. Die natürliche Brandschutz-Qualität liegt laut Hersteller Maxit sowohl an der schützenden Silikatschicht des Strohs als auch an der besonderen Art der Panel-Herstellung: Bei letzterer werden die Strohplatten unter Wärmezufuhr gepresst, sodass kaum noch Sauerstoff in den Halmen enthalten ist. Schädlinge sind trotz der Naturfaser ebenfalls kein Thema beim maxit Strohpanel: Alle Versuchsreihen zeigten, dass bspw. Mäuse immer nur dort auftauchen, wo sie auch Körner finden. Diese werden jedoch schon beim Produktionsprozess vollständig entfernt.
Angenehmes Raumklima
Bei dem Einfamilienhaus in der Gemeinde Ringelai wurden die Stroh-Putzträgerplatten an den Außenwänden zweilagig in jeweils 30 mm Stärke verarbeitet. Für die Innenwände kamen Platten in 22 mm Stärke zum Einsatz, da hier der Aspekt einer zusätzlichen Dämmwirkung weniger relevant ist. Schon während der Bauphase war die besondere Wohnbehaglichkeit, die Holz und Stroh miteinander kreieren, deutlich spürbar: Wirken gerade Rohbauten sonst eher kalt und feucht, war das Raumgefühl hier von Beginn an warm, wohlig und trocken. Auch während der Nutzungsphase regulieren Wände aus Holz und Stroh die Luftfeuchtigkeit besonders effizient.
Das Verputzen der Innenwände erfolgte schließlich mit Kalkputz. Die Decken lassen jedoch den Blick auf den vorherrschenden Werkstoff Holz frei. Und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen: Ein großzügiger, lichtdurchfluteter Wohn- und Essbereich bildet das Herzstück des neuen Hauses. Die offene Küche mit Kochinsel legt den Grundstein für kommunikative Geselligkeit. Zwei im Erdgeschoss angesiedelte Schlafzimmer mit mittig angrenzendem, geteiltem Bad tragen dazu bei, das Bauwerk auch in Hinblick auf Barrierefreiheit zukunftsfähig zu machen. Und eine separate Einliegerwohnung im Untergeschoss ermöglicht jederzeit Besuch von Familie und Freunden.
Doch die örtlichen Gegebenheiten machten auch Kompromisse nötig: Da das neue Domizil auf einem Hanggrundstück steht, wurden alle erdberührten Bereiche in Beton ausgeführt. „Wir wollten hier schließlich nicht nur einen schönen Lebensabend verbringen, sondern auch dauerhafte Werte für kommende Generationen schaffen. Da sind wohl immer Kompromisse nötig“, schmunzelt die Bauherrin.
bpz meint: Das Haus in Ringelai zeigt, dass natürliches Bauen und dauerhafte Bauqualität gut vereinbar sind. Holz, Lehm, Stroh und Kalk sorgen nicht nur für ein gesundes Raumklima, sondern erfüllen dank moderner Systeme auch hohe Anforderungen an Energieeffizienz, Brandschutz und Funktionalität. Die einfache Verarbeitung und die schnelle Bauweise unterstreichen die Praxistauglichkeit natürlicher Materialien. So entsteht ein zukunftsfähiges, wertbeständiges Gebäude, das ökologische Prinzipien mit zeitgemäßem Wohnkomfort verbindet.
Weitere Informationen:
www.maxit.de
Weitere Produkte des Herstellers Franken Maxit GmbH & Co.:
Die Maxit-Gruppe verfolgt seit einiger Zeit eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie, bei der der gesamte Produktionsprozess ihrer Bauprodukte auf CO2-Einsparungen überprüft wird. Maßnahmen wie die Substitution von Zement, die Reduzierung der Produktmasse und der Einsatz neuer ökologischer Materialien stehen im Fokus. Auf der Messe BAU präsentiert das familiengeführte Unternehmen erstmals den maxit ZeroCO2-Baukasten, der klimaschonende Produkte für verschiedene Bauanwendungen bietet. Ergänzend gibt es auf dem Maxit-Messestand Live-Vorführungen.
Mit einer Vielzahl ökologisch verbesserter Bauprodukte hat sich die Maxit-Gruppe auf der BAU 2025 präsentiert. Insgesamt drehte sich am Messestand alles um das Thema CO2-Neutralität. So präsentierte Hersteller vor Ort erstmals seinen maxit ZeroCO2-Baukasten, aus dem sich Planer und Bauherren die passenden klimaschonenden Produkte für die Einsatzbereiche Boden, Wand, Fassade und Decke heraussuchen können.
Als spannungsarmer Kalk-Zement-Putz ist der für wärmedämmende Mauerwerke konzipierte „maxit ip 18 ML“ seit langem ein Verkaufsschlager im maxit-Sortiment. Seine umweltgerechte, rein mineralisch angelegte Rezeptur wurde jetzt nochmal durchdacht und noch umweltfreundlicher gestaltet. Denn dank eines neuartigen Bio-Zuschlagstoffes aus Pflanzkohle gilt der Leichtputz nun nicht nur als emissionsfrei, sondern speichert langfristig sogar rund 150 kg CO2 ein. Dabei bleibt er weiterhin so verarbeitungsfreundlich wie ein herkömmlicher Kalk-Zement-Putz. Der neue Buchstabe ‚C‘ im Namen des modernisierten maxit ip 18 ML C steht laut maxit für ‚low CO2‘.
Mit dem „mörtelpad“ präsentierte die Maxit-Gruppe im Jahr 2015 erstmals eine neue Lösung für die Effizienzsteigerung beim Mauern. Die innovativen Trockenmörtelplatten lassen sich leicht auf die gewünschte Stelle positionieren und mit Wasser aktivieren, wodurch sich das Mauerwerk schneller und einfacher herstellen lässt. Nun hat der Patentinhaber sein beliebtes Produkt ökologisch optimiert.
Wo einst der Feind außerhalb der sogenannten „Horchgänge“ der Festung Petersberg belauscht wurde, war das Mauerwerk zuletzt sichtbar in die Jahre ge- kommen. Mit behutsamer Handarbeit, passenden Produkten und gänzlich ohne moderne Hilfsmittel konnte nun Abhilfe geschaffen werden. Für die farbliche und mechanisch-physikalische Angleichung der neuen Mörtelfugen zu den vorhandenen Natursteinen setzten die Verarbeiter auf einen Mörtel aus dem Hause Maxit.
Mit ihrer neuen Kalk-Stroh-Putzträgerplatte „maxit Strohpanel“ bringt die Maxit-Gruppe jetzt eine besonders ressourcenschonende Trockenbaulösung auf den Markt. Aufgrund von Lieferproblemen sowie Preissprüngen bei Holz, Stahl und Dämmstoffen suchen immer mehr Bauprofis nach Alternativen zu traditionellen Trockenbaulösungen. Stroh ist dabei eine nahezu unbegrenzt verfügbare Ressource, da es in der Landwirtschaft stetig nachwächst. Derzeit finden rund 20 % des in der Landwirtschaft anfallenden Strohs keine Verwendung. Für die pflanzlichen Putzträgerplatten entwickelte Maxit eigens ein natürliches Bindemittel auf Kalkbasis, das künstliche Lösungen wie beispielsweise PU-Kleber ersetzt. Daher lassen sich die Panele nach ihrer Nutzungsdauer auch industriell kompostieren
Denkmalgeschützte Fassaden sind nicht nur schön anzusehen, sondern auch wichtige Zeitzeugen der Architektur. Sollen ältere Bausubstanzen den energetischen Standards moderner Zeiten angepasst werden, kommt daher häufig nur eine Innendämmung in Frage. Jedoch herrscht hier weit verbreitete Skepsis: Unweigerlich führt die Anbringung an der Innenseite der Fassade etwa zu einer Verkleinerung der Wohn- und Nutzfläche. Was jedoch noch schwerer wiegt, ist die Sorge vor entstehenden Hohlräumen zwischen Wand und Dämmprodukt. Denn sobald ein Untergrund nicht vollkommen gerade ist, stoßen gängige Plattenlösungen an ihre Grenzen. Wird hier nicht präzise gearbeitet, können Wärmebrücken sowie Feuchtigkeit entstehen. Im schlimmsten Fall führt dies zu Schimmel, der die Bausubstanz angreift und zudem gesundheitliche Folgen haben kann. Eine neue Dämmtechnologie will diesen Sorgen nun einen Riegel vorschieben: die aufspritzbare Ecosphere-Dämmung von Maxit.
Radon kommt als Edelgas im Erdboden vor. Sind die Referenzwerte zu hoch, empfiehlt sich aus Gesundheitsgründen eine sichere Gebäudeabdichtung. Um Wanddurchführungen und Bauteilfugen radondicht zu verschließen, hat Franken Maxit die flexible Dichtschlämme maxit SDS 16 ins Sortiment aufgenommen. Als Zweikomponenten-Produkt ist ihre Anwendung denkbar einfach: Nach Zusammenmischen beider Bestandteile entsteht eine leicht zu verarbeitende Masse mit kontrolliertem Abbindeverhalten. Das Radonrisiko sinkt, je besser die Gebäudehülle gegen das Erdreich abgedichtet ist. Maxit SDS 16 ist geprüft radondicht und schützt auch unterkellerte Gebäude vor der geruchlosen Gefahr aus dem Erdreich.
Temperaturgefälle als ernstzunehmender Risikofaktor auf der Baustelle: Besonders im Frühjahr und Herbst wirken sich Witterungsänderungen mit nächtlichem Frost negativ auf die Materialeigenschaften mancher Baustoffe aus. Im Ernstfall entstehen teure Baumängel. Aus diesem Grund hat Franken Maxit (Azendorf) den kälteresistenten Klebe- und Armierungsmörtel „maxit multi 292 EIS“ entwickelt. Bis zu - 8 °C ist er verarbeitungssicher. Auf diese Weise lassen sich die Bauphasen besonders effizient nutzen, ohne dass ein Sicherheitsrisiko bei der Verarbeitung besteht. Denn der rein mineralische Mörtel härtet so schnell aus, wie er abkühlt – und bleibt dabei unempfindlich gegen Frost. Bereits in der vergangenen Wintersaison hat er seine Qualitäten unter Beweis gestellt.
Auf der Fachmesse BAU 2017 in München stellte Franken Maxit aus Azendorf den mineralischen Leichtmauermörtel „maxit therm 825“ vor, der zugleich hochfest und wärmedämmend sein soll. Laut Hersteller können Maurer diesen Ergänzungsmörtel quasi als Allrounder auf der Baustelle einsetzen, etwa zum Anlegen der Kimmschicht, zur Vermörtelung von Stoßfugen oder bei Stürzen und Rollladenkästen. Kompromisse zwischen hoher Druckfestigkeit und geringer Wärmeleitfähigkeit seien damit passé. In Kombination mit den „Mörtelpads“ von Maxit müssten Maurer also nur noch auf zwei unterschiedliche Mörtelprodukte für die Errichtung von Planstein-Mauerwerk zurückgreifen.
„Energieeffizienz“ bildet eine wichtige Säule für die Energiewende. Moderne Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) tragen hierbei zum Gelingen ambitionierter Ziele bei und spielen speziell bei der Sanierung von Bestandsgebäuden eine wichtige Rolle. Der häufig eingesetzte expandierte Polystyrol-Hartschaum (EPS) wird dabei aber auch kontrovers diskutiert: Er sei nicht robust genug und anfällig für Flammen, Feuchtigkeit und Schädlinge, argumentieren Kritiker. Mit dem massiven Dämmsystem „maxit Dickputz WDVS“ bietet der Putze-Spezialist maxit eine stabile Alternative zu herkömmlichen Putzsystemen.
Weitere Produkte aus der Kategorie Wandbaustoffe / Mauerwerk:
Die Bauwirtschaft steht unter Druck: steigende Kosten, verschärfte Qualitäts- und Nachhaltigkeitsanforderungen sowie der Mangel an Wohnraum und Fachkräften erzwingen ein Umdenken. Gleichzeitig machen veraltete Bauprozesse und ein struktureller Rückstand in Sachen Digitalisierung und Automatisierung die Branche im Wettbewerb weniger attraktiv. Die Antwort darauf liegt zunehmend in neuen, innovativen Bauweisen, die Wertschöpfung ins Werk verlagern und mit robotergestützten Prozessen höhere Effizienz, Präzision und Arbeitsattraktivität ermöglichen. Der deutsche Maschinenbauer Rimatem zeigt mit seinen automatisierten Produktions- und Logistiksystemen, wie moderne Vorfertigung im Mauerwerksbau nicht nur Zeit und Kosten spart, sondern auch einen zentralen Schlüssel für nachhaltiges, zukunftsfähiges Bauen darstellt.
Mit dem neuen KLB-Wabenstein erweitert KLB Klimaleichtblock sein Sortiment um einen Leichtbeton-Planstein, dessen ökologische Leistungsfähigkeit nun erstmals durch eine unabhängige Umwelt-Produktdeklaration (EPD) belegt ist. Die von den Kiwa Ecobility Experts veröffentlichten Daten bestätigen eine deutlich reduzierte Umweltwirkung im Vergleich zu anderen Leichtbetonsteinen mit integrierter Dämmung. Grundlage dafür sind sowohl die bionisch inspirierte Wabengeometrie als auch die mineralische Dämmstoff-Füllung, die den energiearmen Charakter des Baustoffs weiter optimiert.
Der Leichtbetonstein SK08 zählt zu den Klassikern von KLB Klimaleichtblock, der durch seine hohe energetische Speicherfähigkeit für moderne KfW-55-Effizienzhäuser die geeignete Wahl ist. Der Stein kam jetzt beim Bau eines entsprechenden Mehrfamilienhauses in Mönchengladbach zum Einsatz. Dank der integrierten Dämmstofffüllung verfügt der SK08 über einen niedrigen Wärmeleitwert von 0,08 W/mK. Für die Außenwände des Hauses konnte so bereits bei einer Wandstärke von 36,5 cm ein U-Wert von 0,21 W/m2K erzielt werden – und zwar in monolithischer Bauweise ohne zusätzliches Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Innen wurde lediglich ein Kalk-Gips-Putz, außen ein Faserleichtputz aufgebracht. Gerade im Hinblick auf begrenztes und oftmals mit Auflagen versehendes Bauland sind schlanke Wände wie diese bei der Wohnraumplanung ein großer Pluspunkt.
Europas führender LVL-Hersteller Metsä Wood ist 2026 mit eigenem Messestand auf der Dach+Holz International in Köln vertreten und stellt in Halle 7 an Stand 7.211 Materialeffizienz beim Bauen mit Holz in den Mittelpunkt. Im Fokus stehen die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Furnierschichtholzes Kerto LVL – darunter schlanke Wand-, Decken- und Dachkonstruktionen für Neubauten, bei Aufstockungen oder für das modulare Bauen. Besucher erleben, wie Kerto LVL durch außergewöhnliche Stabilität, Material- und Kosteneffizienz sowie zertifizierte Nachhaltigkeit neue Maßstäbe im Holzbau setzt und ressourcenschonende Lösungen für die Zukunft bietet.
Die neuen VeroBoard-Allstar-Bauplatten von der Sto-Tochter Verotec lassen sich sehr flexibel im Holzbau und in der Innenraumsanierung einsetzen, beispielsweise als Putzträgerplatten für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) oder als feuchteregulierende Innenausbau- und Raumsanierungsplatten. Die leichten, aus Blähglas gefertigten Platten lassen sich leicht verarbeiten, sind robust, druckfest, nicht brennbar und schadstofffrei und bestens geeignet für das Bauhandwerk. Das Blähglas wird nachhaltig aus Altglas hergestellt. Je nach Einsatz gibt es die Platten in Dicken zwischen 8 und 20 mm.
Zukunftsweisende Systeme für den Wohnungsbau, Produktlösungen für die Fassade und Gebäudekonzepte für Logistik oder Produktion: Für all diese Bereiche entwickelt Brüninghoff das industriell vorgefertigte, ressourceneffiziente Bauen weiter. Als Systemanbieter, der sich die Vorteile der Digitalisierung zu Nutze macht, schafft die Unternehmensgruppe dabei ein verbessertes Schnittstellenmanagement im komplexen Bauprozess.
Eine Studie des internationalen Ingenieur- und Beratungsunternehmens AFRY Management Consulting zeigt: Der Einsatz von Kerto LVL, einem Furnierschichtholz von Metsä Wood, kann bei ausgewählten Decken- und Wandkonstruktionen zu erheblichen Einsparungen beim CO2-Ausstoß und Materialverbrauch führen. Im Vergleich zu herkömmlichem Stahlbeton ermöglicht die innovative Holzbauweise eine deutlich ressourcenschonendere Ausführung – und leistet damit einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen.
Im bayerischen Kulmbach hat die staatliche Wohnungsbaugesellschaft BayernHeim GmbH in Kooperation mit der Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH eine moderne Wohnanlage mit 58 barrierefreien Wohnungen errichtet – 52 davon werden einkommensorientiert staatlich gefördert. Die Gebäude entstanden in klassischer Massivbauweise auf einem ehemaligen Bahnhofsareal und erfüllen den KfW-55-Standard. Für die tragenden Wände kamen rund 1.500 m² Silvacor-Hochlochziegel von Leipfinger-Bader zum Einsatz, ergänzt durch das Mörtelpad-System von Maxit zur effizienten Verarbeitung.
