Rimatem GmbH
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Baumgartenstraße 7
89561 Dischingen
Deutschland
Tel.: 07327 960060
Die Bauwirtschaft steht unter Druck: steigende Kosten, verschärfte Qualitäts- und Nachhaltigkeitsanforderungen sowie der Mangel an Wohnraum und Fachkräften erzwingen ein Umdenken. Gleichzeitig machen veraltete Bauprozesse und ein struktureller Rückstand in Sachen Digitalisierung und Automatisierung die Branche im Wettbewerb weniger attraktiv. Die Antwort darauf liegt zunehmend in neuen, innovativen Bauweisen, die Wertschöpfung ins Werk verlagern und mit robotergestützten Prozessen höhere Effizienz, Präzision und Arbeitsattraktivität ermöglichen. Der deutsche Maschinenbauer Rimatem zeigt mit seinen automatisierten Produktions- und Logistiksystemen, wie moderne Vorfertigung im Mauerwerksbau nicht nur Zeit und Kosten spart, sondern auch einen zentralen Schlüssel für nachhaltiges, zukunftsfähiges Bauen darstellt.
Der Spezialist für Maschinen- und Logistiksysteme zur Vorfertigung von Wänden bietet ein breites Portfolio automatisierter Mauermaschinen, mit denen sich bedarfsgerechte Wandelemente aus Beton, Porenbeton, Kalksandstein und Ziegel in Höhen bis 3,50 m und Längen bis 9,00 m sowie in Wandstärken von 10 bis 50 cm – inkl. Einbauteilen wie etwa Rollladen- oder Raffstorekästen – fertigen lassen. Die vollautomatische Roboteranlage RA1 ergänzt das Leistungsspektrum entscheidend. Ihr modular aufgebautes Anlagenkonzept überzeugt durch flexible und skalierbare Erweiterungsoptionen für das automatisierte Herstellen individueller Wandgeometrien. Durch den verstärkten Einsatz von Robotik erreicht die RA1 eine Leistung von mindestens 30 m² pro Stunde – und damit mehr als eine Verdopplung gegenüber dem Halbautomaten HA4.
Dienstleistungspaket aus einer Hand
Neben Mauermaschinen bietet Rimatem ein patentiertes Logistik- und Montagesystem, das einen schadensfreien Transport sowie ein sicheres, problemloses Montieren der Wände gewährleistet. Durch den Einsatz offener Datenstandards wird zudem eine detaillierte, informationsreiche 3D-Planung ermöglicht, die das nahtlose Zusammenspiel aller kundenspezifischen Prozesse sicherstellt. Schnittstellen lassen sich reduzieren und Planungsfehler bereits zu Projektbeginn durch eine modellbasierte, transparente Kommunikation aller Beteiligten vermeiden. Von der ersten Idee bis zur finalen Umsetzung begleitet Rimatem seine Kunden als kompetenter Partner – nicht nur in technischen Fragen, sondern auch bei der Auswahl geeigneter Software, der Entwicklung passgenauer Vertriebsstrategien und individueller Logistik- und Lieferkonzepte sowie bei der Schulung kundeneigener Baustellen-Teams.
Durch die kombinierte Arbeit auf der Baustelle und im Werk lassen sich Gesamtbauzeiten verkürzen und Projektkosten reduzieren. Da das händische Vermauern auf den Baustellen für Bauunternehmen und Auftraggeber zunehmend zu einem erheblichen Kostenfaktor wird, setzt Rimatem konsequent auf eine Erhöhung des Vorfertigungsgrades. Die Verlagerung und Integration weiterer Ausbaustufen ins Werk – etwa Elektroinstallationen, Fenstermontage oder Putzarbeiten – erweist sich als vielversprechender Ansatz, um Bauprozesse nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger zu gestalten. Bereits während der Projektierung einzelner Mauermaschinen werden daher in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden unterschiedliche Erweiterungsszenarien berücksichtigt.
Modulares Bauen in der Praxis
Zu den Rimatem-Kunden zählen neben Bauunternehmen auch Hersteller von Mauersteinen und Ziegeln weltweit. Ein aktuelles Projekt in Perth, Westaustralien, unterstreicht die globale Bedeutung moderner Bauweisen: Das dort ansässige Bauunternehmen beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem Thema „Modulares Bauen“ und setzt seit 2023 erfolgreich Rimatems Logistiksystem für vorgefertigte Wandelemente auf Baustellen ein.
Nun investiert die Firma in den Aufbau einer eigenen Produktion. „Rimatem liefert uns gesamtheitliche Systemlösungen, um Bauprojekte schneller, effizienter und kostengünstiger abzuwickeln“, sagt der Bauunternehmer Alistair Adams. Dank ihres umfassenden Know-hows und der langjährigen Erfahrung ist Rimatem für ihn der richtige Partner, um diese zukunftsweisende Entscheidung wirtschaftlich umzusetzen.
bpz meint: Moderne Vorfertigung zeigt, wie die Bauwirtschaft effizienter, nachhaltiger und zukunftsfähiger werden kann. Automatisierte Produktions- und Logistiksysteme wie die von Rimatem verkürzen Bauzeiten, senken Kosten und erhöhen die Präzision – und machen Arbeitsplätze attraktiver. Projekte wie das modulare Bauen in Perth verdeutlichen, dass Vorfertigung ein Schlüssel für die Transformation des Mauerwerksbaus sein kann.
In der bayerischen Gemeinde Ringelai entstand ein innovatives Einfamilienhaus, das ökologische Prinzipien und hervorragenden Wärme- sowie Kälteschutz vereint. Mit Fokus auf natürliche Baustoffe wie Holz, Lehm, Stroh und Kalk wurde ein großzügiger, gleichzeitig gemütlicher Rückzugsort geschaffen – inklusive Einliegerwohnung für zukünftige Familienbesuche. Das Projekt zeigt, wie durchdachte Bauweisen und nachhaltige Materialien eine zukunftsfähige und gesunde Wohnqualität ermöglichen, die im Einklang mit der Natur steht und Werte für kommende Generationen schafft.
Mit dem neuen KLB-Wabenstein erweitert KLB Klimaleichtblock sein Sortiment um einen Leichtbeton-Planstein, dessen ökologische Leistungsfähigkeit nun erstmals durch eine unabhängige Umwelt-Produktdeklaration (EPD) belegt ist. Die von den Kiwa Ecobility Experts veröffentlichten Daten bestätigen eine deutlich reduzierte Umweltwirkung im Vergleich zu anderen Leichtbetonsteinen mit integrierter Dämmung. Grundlage dafür sind sowohl die bionisch inspirierte Wabengeometrie als auch die mineralische Dämmstoff-Füllung, die den energiearmen Charakter des Baustoffs weiter optimiert.
Der Leichtbetonstein SK08 zählt zu den Klassikern von KLB Klimaleichtblock, der durch seine hohe energetische Speicherfähigkeit für moderne KfW-55-Effizienzhäuser die geeignete Wahl ist. Der Stein kam jetzt beim Bau eines entsprechenden Mehrfamilienhauses in Mönchengladbach zum Einsatz. Dank der integrierten Dämmstofffüllung verfügt der SK08 über einen niedrigen Wärmeleitwert von 0,08 W/mK. Für die Außenwände des Hauses konnte so bereits bei einer Wandstärke von 36,5 cm ein U-Wert von 0,21 W/m2K erzielt werden – und zwar in monolithischer Bauweise ohne zusätzliches Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Innen wurde lediglich ein Kalk-Gips-Putz, außen ein Faserleichtputz aufgebracht. Gerade im Hinblick auf begrenztes und oftmals mit Auflagen versehendes Bauland sind schlanke Wände wie diese bei der Wohnraumplanung ein großer Pluspunkt.
Europas führender LVL-Hersteller Metsä Wood ist 2026 mit eigenem Messestand auf der Dach+Holz International in Köln vertreten und stellt in Halle 7 an Stand 7.211 Materialeffizienz beim Bauen mit Holz in den Mittelpunkt. Im Fokus stehen die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Furnierschichtholzes Kerto LVL – darunter schlanke Wand-, Decken- und Dachkonstruktionen für Neubauten, bei Aufstockungen oder für das modulare Bauen. Besucher erleben, wie Kerto LVL durch außergewöhnliche Stabilität, Material- und Kosteneffizienz sowie zertifizierte Nachhaltigkeit neue Maßstäbe im Holzbau setzt und ressourcenschonende Lösungen für die Zukunft bietet.
Die neuen VeroBoard-Allstar-Bauplatten von der Sto-Tochter Verotec lassen sich sehr flexibel im Holzbau und in der Innenraumsanierung einsetzen, beispielsweise als Putzträgerplatten für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) oder als feuchteregulierende Innenausbau- und Raumsanierungsplatten. Die leichten, aus Blähglas gefertigten Platten lassen sich leicht verarbeiten, sind robust, druckfest, nicht brennbar und schadstofffrei und bestens geeignet für das Bauhandwerk. Das Blähglas wird nachhaltig aus Altglas hergestellt. Je nach Einsatz gibt es die Platten in Dicken zwischen 8 und 20 mm.
Zukunftsweisende Systeme für den Wohnungsbau, Produktlösungen für die Fassade und Gebäudekonzepte für Logistik oder Produktion: Für all diese Bereiche entwickelt Brüninghoff das industriell vorgefertigte, ressourceneffiziente Bauen weiter. Als Systemanbieter, der sich die Vorteile der Digitalisierung zu Nutze macht, schafft die Unternehmensgruppe dabei ein verbessertes Schnittstellenmanagement im komplexen Bauprozess.
Eine Studie des internationalen Ingenieur- und Beratungsunternehmens AFRY Management Consulting zeigt: Der Einsatz von Kerto LVL, einem Furnierschichtholz von Metsä Wood, kann bei ausgewählten Decken- und Wandkonstruktionen zu erheblichen Einsparungen beim CO2-Ausstoß und Materialverbrauch führen. Im Vergleich zu herkömmlichem Stahlbeton ermöglicht die innovative Holzbauweise eine deutlich ressourcenschonendere Ausführung – und leistet damit einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen.
Im bayerischen Kulmbach hat die staatliche Wohnungsbaugesellschaft BayernHeim GmbH in Kooperation mit der Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH eine moderne Wohnanlage mit 58 barrierefreien Wohnungen errichtet – 52 davon werden einkommensorientiert staatlich gefördert. Die Gebäude entstanden in klassischer Massivbauweise auf einem ehemaligen Bahnhofsareal und erfüllen den KfW-55-Standard. Für die tragenden Wände kamen rund 1.500 m² Silvacor-Hochlochziegel von Leipfinger-Bader zum Einsatz, ergänzt durch das Mörtelpad-System von Maxit zur effizienten Verarbeitung.