Dienstag, 11. August 2015

Fördergelder für jüngere Wohngebäude

Wohngebäude, deren Bauantrag vor dem 1. Februar 2002 gestellt wurde, sind seit dem 1. August 2015 durch das Förderprogramm KfW 430 der Kreditanstalt für Wiederaufbau förderfähig. Bis dato lag der Stichtag für Immobilien, deren energetische Sanierung die Bank bezuschusst, auf dem 1. Januar 1995. Somit kommen nun noch mehr Modernisierer in den Genuss von Fördergeldern. Das Programm KfW 430 gewährt für Einzelmaßnahmen, wie beispielsweise die Modernisierung der Heizung, eine Fördersumme von bis zu 5.000 Euro für jede Wohneinheit oder zehn Prozent der förderfähigen Kosten. Zuschüsse erhalten wohnwirtschaftlich genutzte Gebäude mit maximal zwei Wohneinheiten.

KfW 430 ist jedoch nur eines von zahlreichen Förderprogrammen die Bund, Länder, Landkreise, Städte und Gemeinden für Modernisierer anbieten. Die negative Konsequenz: Hausbesitzer, die ihre veraltete Heizung durch moderne Technik ersetzen möchten, sind aufgrund der Vielzahl an Informationen und Möglichkeiten häufig verunsichert, welche Förderprogramme für sie überhaupt in Frage kommen. Abhilfe schafft der Primagas Förder-Service. Das kostenlose Angebot unterstützt Modernisierer, die auf ein flüssiggasbetriebenes Brennwertgerät umsteigen möchten, bei der Beantragung der entsprechenden Fördergelder. Im besten Fall stehen dem Antragsteller nämlich gleich mehrere Fördermaßnahmen zu. Primagas erfasst die Daten und wertet alle Zuschussprogramme individuell aus, der Kunde erhält die fertig ausgefüllten und versandfertigen Antragsformulare per Post – inklusive eines voradressierten und frankierten Briefumschlags. Er muss nur noch unterschreiben und den Brief verschicken.

Weitere Artikel:

16. April 2026
Doka
Doka: Markus Hlawatsch steigt zum COO auf
Doka
Mit Markus Hlawatsch als neuem Chief Operating Officer (COO) erweitert Doka Deutschland seit Anfang 2026 ihre Geschäftsführung um einen Experten für operative und technische Prozesse. Der 36-Jährige soll die Bereiche Operations und Engineering weiter verzahnen und die Digitalisierung durch Automatisierung und Künstliche Intelligenz vorantreiben.
16. April 2026
Insolvenz
Insolvenzdruck am Bau spitzt sich zu
Insolvenz
Die Insolvenzwelle rollt weiter – und sie trifft die Baubranche mit voller Wucht. Zwar liegt das Baugewerbe bei der Insolvenzhäufigkeit noch hinter dem Gastgewerbe und der Logistik, doch mit 7,8 Fällen je 10.000 Unternehmen gehört es klar zu den am stärksten betroffenen Branchen. Steigende Kosten, zurückhaltende Investitionen und eine anhaltend schwache Auftragslage setzen viele Betriebe zunehmend unter Druck. Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeichnen damit ein klares Bild: Die Krise ist im Bau längst angekommen
13. April 2026
Wolff & Mueller
Wolff & Müller gewinnt Deutschen Baupreis 2026
Wolff & Mueller
Wolff & Müller hat den Deutschen Baupreis 2026 in der Kategorie „Bauunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden“ gewonnen. Die Auszeichnung wurde am 24. März auf der digitalBAU in Köln verliehen und würdigt unter anderem die Qualität der Bauausführung, den Einsatz von BIM und Lean Management sowie den Fokus auf Arbeitssicherheit und Work-Life-Balance.
13. April 2026
Volvo Trucks stellt deutsches Management neu auf
Volvo Trucks stellt deutsches Management neu auf
Volvo Trucks stellt deutsches Management neu auf
Volvo Trucks ordnet zentrale Schlüsselpositionen im deutschen Management neu, um die Vertriebsorganisation künftig gezielter zu unterstützen. Mit der Aufteilung von „New Vehicle Sales“ in drei Bereiche und mehreren neuen Führungsrollen will der Lkw-Hersteller Kunden und Partner noch stärker in den Fokus rücken und die Weichen für die Unternehmensziele bis 2030 stellen.
13. April 2026
Dynapac
Abschied und Aufbruch: Dynapac beendet SD2500er Ära
Dynapac
Mit einem feierlichen Moment und spürbarem Teamgeist hat Dynapac im Werk Wardenburg ein bedeutendes Kapitel seiner Unternehmensgeschichte abgeschlossen: Der letzte Großfertiger der erfolgreichen SD2500er Reihe, der seit 2019 in Wardenburg produziert wird, ist vom Band gelaufen. Mitarbeiter und Geschäftsführung kamen zusammen, um diesen Meilenstein gebührend zu würdigen – und zugleich den Blick nach vorn zu richten, wo bereits die nächste Generation innovativer Fertiger bereitsteht.
10. April 2026
Volvo CE
Volvo CE startet E-Dumper-Produktion
Volvo CE
Mit dem Start der Serienproduktion des A30 Electric und A40 Electric setzt Volvo Construction Equipment einen weiteren Meilenstein in der Elektrifizierung schwerer Baumaschinen. Als erster Hersteller weltweit bringt das Unternehmen elektrische knickgelenkte Dumper dieser Größenklasse in die industrielle Fertigung und treibt damit den Wandel hin zu emissionsarmen Lösungen im Steinbruch- und Bergbau konsequent voran. Die neuen Modelle stehen dabei nicht nur für technologische Innovation, sondern auch für die Weiterentwicklung eines historischen Maschinenkonzepts, das seine Wurzeln im Volvo-CE-Werk im schwedischen Braås hat.
07. April 2026
Rockwool
Rockwool investiert am Standort Flechtingen
Rockwool
Mit einer modernisierten Produktionsanlage erweitert Rockwool in Flechtingen seine WDVS-Fertigung und produziert die Putzträgerplatte Coverrock X-2 künftig auch im Format 1.200 x 400 mm. Die Investition in Höhe von rund 16 Mio. Euro soll Lieferwege verkürzen, die Verfügbarkeit verbessern und zugleich die CO2-Emissionen senken. Am 1. April feierte das Unternehmen gemeinsam mit u. a. Ministerpräsident Sven Schulze die Inbetriebnahme Anlage.
07. April 2026
Kommunen
Mehr Tempo und Spielraum für Kommunen
Kommunen
Mit dem „Baugesetzbuch-Upgrade“ läutet das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen eine umfassende Reform des Städtebau- und Raumordnungsrechts ein. Der jetzt in die Länder- und Verbändeanhörung gegebene Gesetzentwurf soll Kommunen mehr Handlungsspielraum bei der Schaffung von Wohnraum, der digitalen Planung und der Klimaanpassung eröffnen. Ziel ist eine moderne, beschleunigte und sozial ausgewogene Stadtentwicklung, die den Wohnungsbau priorisiert, ökologische Belange wahrt und lebenswerte Nachbarschaften stärkt.
02. April 2026
Liebherr
Liebherr blickt auf ein erfolgreiches 2025 zurück
Liebherr
Die Firmengruppe Liebherr blickt auf ein stabiles Geschäftsjahr 2025 zurück: Mit einem Umsatz von 14.772 Mio. € konnte das Unternehmen das Vorjahresniveau leicht übertreffen und setzte seine Investitionen auf hohem Niveau fort. Besonders stark wuchsen die Bereiche Maritime Krane, Aerospace, Verkehrstechnik, Kühl- und Gefriergeräte sowie Hotels, während der Umsatz im Segment Baumaschinen und Mining leicht rückläufig war. Regional zeigte sich ein differenziertes Bild: Wachstum verzeichnete Liebherr unter anderem in Deutschland, Mittel- und Südamerika sowie in Teilen Afrikas und des Nahen Ostens.