zum Newsletter anmelden
 

Dienstag, 27. September 2022

Hilti: Margenrückgang trotz höherem Umsatz

In den ersten acht Monaten 2022 steigerte die Hilti Gruppe den Umsatz um 6,1 % auf 4.108 Mio. CHF Das Betriebsergebnis ging um 36 % zurück, bedingt durch Unterbrüche in den globalen Lieferketten, Russlands Einmarsch in der Ukraine, negative Währungseffekte sowie erhebliche Investitionen in den Aufbau des Softwaregeschäfts. Zudem sind die Ergebnisse durch stark negative Basiseffekte belastet, die sich bis zum Jahresende ausgleichen werden.

In Lokalwährungen stieg der Umsatz um 9,1 %. Der stärkste Beitrag kam aus Amerika (+15,8%). Europa (+7,5%), Asien/Pazifik (+6,7%) und die Region Osteuro-pa / Mittlerer Osten / Afrika (+3.0%) trugen in den ersten acht Monaten des Jahres unterproportional zum Gesamtwachstum bei.

"2022 ist für Hilti ein ausserordentlich anspruchsvolles Jahr. Zum einen bedingt durch das herausfordernde Umfeld, zum anderen aufgrund der Verschiebung unserer Umsätze ins letzte Trimester durch die Einführung der neuen Akku-Plattform Nuron in Europa. Wir unternehmen massive Anstrengungen, um den Margenrückgang zu begrenzen, der durch die enormen Kostensteigerungen in unserer Lieferkette verursacht wird, während wir die hohen strategischen Investitionen fortsetzen, insbesondere in unser Softwaregeschäft. Mit einer erfolgreichen Einführung von Nuron erwarten wir bis zum Jahresende eine Ergebnisverbesserung auf über 10 % Wachstum in Lokalwährungen und unter 15 % Rückgang im Betriebsergebnis. Dies entspricht dann unserer Profitabilität von 2019, also vor Coronakrise und Software-Investitionen", erklärt CEO Christoph Loos.

Aufgrund der anhaltenden Inflation, zunehmenden Unsicherheiten in der Energieversorgung, politischen Spannungen und steigenden Zinsen erwartet die Hilti Gruppe für die kommenden Monate eine nachlassende Wachstumsdynamik in der globalen Bauindustrie.

"Dank unserer gesunden Finanzlage und unseres langfristig orientierten Aktionärs können wir diese Herausforderungen gut bewältigen. Dies ermöglicht uns, langfristige Investitionen auch in anspruchsvollen Zeiten fortzusetzen", so Christoph Loos abschliessend.

Weitere Artikel:

Bruttoinlandsprodukt leicht gestiegen

Die deutsche Wirtschaft bleibt insgesamt robust: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 3. Quartal 2022 gegenüber dem 2. Quartal 2022 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,4 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war das Wachstum damit um 0,1 Prozentpunkte höher als in der Schnellmeldung vom 28. Oktober 2022 berichtet. Trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen mit anhaltender Corona-Pandemie, Lieferengpässen, weiter steigenden Preisen und dem Krieg in der Ukraine stieg die Wirtschaftsleistung wie bereits in den ersten beiden Quartalen des Jahres (+0,8 % und +0,1 %).

mehr lesen

Heidelberg Materials übernimmt Berliner Baustoffrecycler RWG

Die Heidelberger Sand und Kies GmbH, ein Tochterunternehmen von Heidelberg Materials (HeidelbergCement) wird, vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden, die Berliner RWG I Holding GmbH zum 1. Januar 2023 von der Adcuram Group GmbH übernehmen. RWG I Holding GmbH ist ein führendes Unternehmen im Bereich Abbruch und Baustoffrecycling mit weiteren ergänzenden Geschäftsbereichen. Mit drei attraktiven Standorten in Berlin und 250 Beschäftigten erwirtschaftet das Unternehmen mehr als 50 Mio. Euro Umsatz pro Jahr.

mehr lesen

Porr schließt starkes 3. Quartal

Die Porr hat in den ersten drei Quartalen ein solides Wachstum erwirtschaftet und ist mit einem gestiegenen Ergebnis vor Steuern von EUR 57,5 Mio. auf Kurs. Produktionsleistung und Auftragsbestand übertrafen erneut nicht nur die Werte des Vorjahres, sondern auch das Vorkrisenniveau von 2019. „Die Porr ist in allen Heimmärkten erfolgreich gewachsen.“, sagt CEO Karl-Heinz Strauss. „Uns ist in diesem herausfordernden Umfeld ein Kurswechsel gelungen und wir sind dank unserer breiten Diversifizierung und Wertschöpfungstiefe stabiler denn je.“

mehr lesen

September-Auftragseingang: -22,6 % zum Vorjahresmonat

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im September 2022 gegenüber August 2022 kalender- und saisonbereinigt um 3,6 % gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2021 fiel der reale, kalenderbereinigte Auftragseingang um 22,6 %. Das war der stärkste Rückgang im Vorjahresvergleich seit Februar 2005. Allerdings hatte das Bauhauptgewerbe im September 2021 seinen bisherigen Höchststand erreicht. Aufgrund der deutlich gestiegenen Baupreise lag der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang im September 2022 mit einem Volumen von 8,2 Mrd. Euro lediglich 9,3 % unter dem Vorjahresniveau.

mehr lesen

Klimaneutralität: bis 2045 unrealistisch

Wenn die komplexe Transformation hin zum nachhaltigen Wirtschaften in Deutschland gelingen soll, müssen die Anstrengungen deutlich erhöht werden und die entscheidenden Erfolgsfaktoren in Transformationsprozessen stärker berücksichtigt werden. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Herausforderungen bei der Transformation hin zum nachhaltigen Wirtschaften“ des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) und des Marktforschungsinstituts Innofact, an der 220 Führungskräfte aus Unternehmen und 213 Consultants aus den deutschen Beratungshäusern teilgenommen haben.

mehr lesen

Mörtlbauer wird Hyundai-Händler

Mörtlbauer
Seit dem 1. Oktober 2022 ist Mörtlbauer Baumaschinen GmbH mit Hauptsitz in Fürstenzell bei Passau und einer neuen Niederlassung in Wiesing/Tirol neuer Vertriebspartner für das gesamte Produktprogramm von Hyundai Construction Equipment Europe (HCEE) für Niederbayern, Teile von Oberbayern, Oberösterreich, Salzburg und Tirol. 1973 gründete Walter Mörtlbauer Senior das Unternehmen als mobiler Reparaturservice für Baumaschinen. Daraus ist im Laufe der Jahre ein Unternehmen mit zwei Standorten und 50 Mitarbeitern geworden. Neben der Vermarktung von Baumaschinen ist Mörtlbauer einer der großen Player bei Verschleißteilen für Bagger und Radlader. Darüber hinaus produziert er eigene hydraulische Abbruchwerkzeuge.

mehr lesen

Immer weniger Baugenehmigungen

Im September 2022 wurde in Deutschland der Bau von 27.449 Wohnungen genehmigt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 9,1 % oder 2.742 Baugenehmigungen weniger als im September 2021. Von Januar bis September 2022 wurden damit insgesamt 272.054 Wohnungen genehmigt. Dies waren 3,7 % oder 10.366 weniger als im Vorjahreszeitraum (Januar bis September 2021: 282.420). In den Ergebnissen sind sowohl die Baugenehmigungen für Wohnungen in neuen Gebäuden als auch für neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.

mehr lesen

KMU: Große Sorgen vor dem Winter

KMU - sorgen vor dem Winter
Eine Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag des B2B Plattformbetreibers Visable unter Entscheidern in kleinen und mittleren Unternehmen ergibt: Die deutschen Unternehmen sorgen sich vor einem schwierigen Winter mit steigenden Energiekosten, Inflation und Personalausfall. Der „Doppel-Wumms“, das Hilfspaket der Regierung, wird nur von 8 % der Befragten als „gut und ausgewogen“ beurteilt. Peter F. Schmid, CEO von Visable und Auftraggeber der Umfrage, sieht klare Anzeichen einer Rezession: „Wenn sich die Befürchtungen der KMU bewahrheiten, hätte das ernste und nachhaltige Schäden für die deutsche Wirtschaft zur Folge.“

mehr lesen

Zeppelin: bauma übertrifft Erwartungen

Zeppelin bauma
Auf der bauma trafen sich Experten der Baubranche, um sich auf dem Messegelände in Riem über Innovationen und Trends der Zukunft zu informieren. Mehr als 930 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zeppelin Konzerns empfingen Messebesucher und beantworteten ihre Fragen zu den neuesten Cat Baumaschinen, Motoren, Mietlösungen sowie Dienstleistungen. Die Verantwortlichen des Konzerns zeigten sich zufrieden mit der Leistungsschau: Bis zum Messeschluss konnten 1.236 Neu- und Gebrauchtmaschinen verkauft und damit zusammen mit Motoren, Komponenten und weiteren Services ein Umsatz in Höhe von 169 Mio. Euro erzielt werden.

mehr lesen