Donnerstag, 9. Oktober 2025

Humbaur feiert 40-jähriges Firmenjubiläum

Seit vier Jahrzehnten steht der Name Humbaur für Qualität „Made in Gersthofen“. Was 1985 als kleiner Familienbetrieb begann, ist heute einer der führenden Anhängerhersteller Europas – mit über 600 Mitarbeitern, moderner Fertigungstechnik und einer beeindruckenden Modellvielfalt. Zum 40-jährigen Bestehen blickt das Traditionsunternehmen zurück auf Meilensteine der Firmengeschichte – und nach vorn in eine innovative Zukunft.

Das Familienunternehmen aus Bayern zählt heute zu den führenden Anhängerherstellern Europas und produziert jährlich rund 60.000 Anhänger am Standort Gersthofen bei Augsburg. In den vergangenen 40 Jahren entwickelte sich aus einem Kleinbetrieb ein mittelständisches Unternehmen mit Umsätzen im dreistelligen Millionenbereich. Am 1. Oktober feierte Humbaur sein 40-jähriges Bestehen.

Mit einer Werksvertretung für landwirtschaftliche Maschinen legte Anton Humbaur 1957 in Donauwörth den Grundstein für einen der führenden europäischen Anhängerhersteller. Zum Produktumfang gehörten zu dieser Zeit unter anderem Anhänger, Pflüge und Getreidemühlen. 1980 zog die Firma nach Gersthofen um und bezog dort die neu gebaute Lagerhalle mit Bürogebäuden. Ein Jahr später wurden die ersten Pkw-Anhänger verkauft – importiert aus Italien und für den deutschen Markt angepasst. Doch der strebsame schwäbische Vollblutunternehmer wollte mehr: 1984 begann das Unternehmen mit der eigenen Produktion von Pkw-Anhängern. Seit 1982 war auch sein Sohn Ulrich Humbaur im Unternehmen tätig, und am 1. Oktober 1985 war es dann soweit – die Geburtsstunde der Humbaur GmbH.

Ausbau des Sortiments

Die Pkw-Anhänger von Humbaur wurden im Laufe der Jahre zu einem großen Verkaufserfolg, und die Produktpalette erweiterte sich stetig. Mit der Produktion von Pferdeanhängern traf das Unternehmen 1998 den Nerv der Kundschaft. Sie gehören bis heute zu den Highlights der Humbaur-Anhängerfamilie und stehen für den Premiumanspruch beim Pferdetransport.

2001 wurde das Firmenareal innerhalb der Stadt Gersthofen an den Mercedesring 1 verlegt – ein Standort, der bis heute alle Anforderungen an eine moderne Produktion erfüllt. Auch innerhalb der Produktpalette ging es weiter Richtung Zukunft: 2002 führte der Anhängerhersteller sein Schwerlastprogramm ein. 2003 wurde der Humbaur-Werksverkauf, das Anhängerzentrum in Gersthofen, eröffnet. Seither ist es die zentrale Anlaufstelle für Humbaur-Fans in der Heimat des Herstellers. Zwei Jahre später wurde die Fertigung am Produktionsstandort ausgebaut – eine zweite Halle mit modernster Fertigungstechnik auf über 23.000 m² kam hinzu.

Ein weiterer Meilenstein folgte 2016. In diesem Jahr führte Humbaur seine FlexBox-Fahrzeugaufbauten für Trocken-, Kühl- und Tiefkühlfracht mit den Serien Dry, Cool und Freeze ein. 

In den Jahren 2020 und 2022 konnte das Unternehmen beeindruckende Produktionszahlen feiern: 2020 wurde der 1.000.000. Anhänger gebaut – ein goldener Dreiseitenkipper. 2022 folgte mit dem PEGASUS-Pferdeanhänger das 1.111.111. Fahrzeug aus Gersthofen. Und im vergangenen Jahr betrat Humbaur mit seinem multifunktionalen Kofferanhänger MODO, der in Zusammenarbeit mit dem Freizeitfahrzeughersteller LMC Caravan GmbH & Co. KG entstand, das Marktsegment Camping.

Übernahme von Kögel

2009 übernahm Ulrich Humbaur einen der größten Lkw-Aufliegerhersteller Europas – Kögel aus Burtenbach – und deckt damit seither mit beiden Unternehmen die Bedürfnisse des gesamten Anhängermarktes ab. Die Marken werden von Beginn an getrennt geführt, bilden jedoch sinnvolle Synergien und traten beispielsweise zuletzt auf der bauma 2025 in München erneut gemeinsam auf.

Blick in die Zukunft

Wie soll es in den nächsten 40 Jahren weitergehen? Die Vision des Anhängerherstellers ist klar. „Wir setzen weiterhin auf Tradition und Innovation. Wir dürfen stolz auf eine beeindruckende Firmengeschichte zurückblicken, auf die wir weiterhin bauen“, erklärt Inhaber Ulrich Humbaur. Doch in der Vergangenheit stehen bleiben will das Unternehmen keinesfalls. „Uns ist klar, dass wir mit der Zeit gehen müssen und wollen und setzen somit auch in Zukunft auf bewährte Qualität mit innovativen Prozessen und Produktfeatures. Von diesem Weg sind wir überzeugt und in diesen investieren wir.“

Anhänger im Jubiläumsdesign

Zu diesem besonderen Anlass hat Humbaur zwei Jubiläumsdesigns für zwei seiner Verkaufsschlager – einen Koffer- und einen Kühlanhänger – entwickelt. Beide sind eine Hommage an die langjährige Pkw-Anhänger-Tradition. Sie präsentieren sich in einer Retro-Optik, die an die frühen Anhänger-Generationen erinnert. Erhältlich sind die Sondermodelle ab Oktober bei allen teilnehmenden Humbaur-Händlern.

Weitere Informationen: 

www.humbaur.com

Weitere Artikel:

06. August 2026
Strabag
Strabag erprobt Elektrifizierung im Realbetrieb
Strabag
Die Strabag AG hat am Standort Oberhausen den Umbau ihrer Bodenaufbereitungsanlage abgeschlossen und dabei den Einsatz elektrisch betriebener Baumaschinen unter realen Baustellenbedingungen erprobt. Durch die Erweiterung steigt die jährliche Verarbeitungskapazität von 120.000 auf 350.000 t, während wiederverwendete Baustoffe und Recyclingmaterialien die Grundlage für eine ressourcenschonende Neugestaltung bilden. Insgesamt 11 E-Baumaschinen waren an den Arbeiten beteiligt. Ein mobiler Batteriespeicher und der ergänzende Einsatz konventioneller, mit HVO100 betriebener Maschinen ermöglichten dabei einen praxisorientierten Hybridansatz für die teilelektrische Baustelle.
06. August 2026
Wärmepumpe
BWP: Wärmepumpenabsatz steigt um 40 %
Wärmepumpe
Der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) zieht eine positive Bilanz des ersten Halbjahres 2026: In Deutschland wurden 40 % mehr Wärmepumpen abgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Als Gründe nennt der Verband das wachsende Bewusstsein für die Risiken fossiler Energieträger sowie den Erfolg der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die bis 2030 fortgeführt werden soll. Zugleich warnt der BWP trotz neuer Wahlfreiheit bei der Heiztechnik vor den langfristigen Kostenrisiken fossiler Heizungen und fordert eine Entlastung beim Strompreis.
05. August 2026
Atlas Sanierung
Atlas-Sanierung: Über 200 Arbeitsplätze bleiben erhalten
Atlas Sanierung
Bei der Sanierung der Atlas Gruppe ist ein entscheidender Meilenstein erreicht: Alle behördlichen Genehmigungen in Deutschland und England liegen vor, sodass die Übernahme durch den kanadischen Landmaschinenhersteller Buhler Versatile zum 1. September 2026 vollzogen werden kann. In enger Abstimmung mit dem Betriebsrat wurden sozialverträgliche Lösungen umgesetzt, sodass 124 Beschäftigte in eine gut ausgestattete Transfer- und Qualifizierungsgesellschaft gewechselt sind. 200 Arbeitsplätze bleiben bei Atlas erhalten.
05. August 2026
Hyundai CE
Peter Sebold wird Key Account Manager bei Hyundai CE
Hyundai CE
Peter Sebold wurde bei Hyundai Construction Equipment zum Key Account Manager für Europa ernannt und übernimmt die Leitung des Großkundenbereichs von Christophe Lecarpentier. Der in der Baumaschinenbranche bekannte Manager bringt langjährige Erfahrung aus leitenden Positionen in Vertrieb, Marketing und Produktmanagement führender Hersteller mit. Seit seinem Wechsel zu Hyundai im Jahr 2019 hat er sich in den Bereichen Vertriebsunterstützung, Händlerschulungen, Produkteinführungen und Marketing profiliert.
02. August 2026
Deutscher Reparaturtag
Deutscher Reparaturtag zeigt Lösungen für die Kanalsanierung
Deutscher Reparaturtag
Reparaturen im Kanalnetz sind längst keine Notlösung mehr, sondern ein strategisches Instrument zur wirtschaftlichen und nachhaltigen Infrastrukturerhaltung. Der 15. Deutsche Reparaturtag am 9. September 2026 in Kassel beleuchtet, wie Netzbetreiber mit systematischer Zustandserfassung, schadensorientierter Priorisierung und gezielter Auswahl von Reparaturverfahren die Nutzungsdauer ihrer Kanäle verlängern – und dabei Investitionsmittel effizient einsetzen.
01. August 2026
Liebherr Prüfstand
Liebherr investiert in modernen Raupenbagger-Prüfstand
Liebherr Prüfstand
Die Liebherr France SAS hat kürzlich an seinem Standort in Colmar (Frankreich) in einen neuen Prüfstand investiert. Diese strategisch wichtige Anlage ist ein bedeutender Fortschritt, um die Konstruktionen von Raupenbaggern zu entwickeln und zu validieren – ganz nah an den Ingenieurteams. Damit lassen sich die auf den Baustellen auftretenden Belastungen in beschleunigter Form simulieren und dabei die Leistung der Maschinen unter realistischen und kontrollierten Bedingungen optimieren. Außerdem ergänzt der Einsatz autonomer Bagger auf dieser Anlage aktiv den gesamten Entwicklungs- und Validierungsprozess in enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Teams.
31. Juli 2026
Förderung
Förderung für "Jung kauft Alt" verbessert
Förderung
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen verbessert die Förderbedingungen für das Programm „Jung kauft Alt“. Familien mit kleinen und mittleren Einkommen erhalten künftig höhere Kreditbeträge und mehr Entscheidungsfreiheit, wie sie energetisch sanieren wollen. Die neuen Förderbedingungen gelten ab dem 3. August 2026. Die Förderung erfolgt mittels zinsverbilligter KfW-Kredite.
30. Juli 2026
Bauer
Bauer stellt Weichen für Wachstum
Bauer
Die Aktionäre der Bauer AG haben auf der gestrigen Hauptversammlung allen Beschlussvorschlägen von Vorstand und Aufsichtsrat zugestimmt - der vorgeschlagene Wechsel der Rechtsform in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) wurde mit 98,04% des vertretenen Grundkapitals angenommen. Damit wurden wichtige Weichen für die weitere Entwicklung des Unternehmens gestellt, mit Fokus auf den positiven Ausblick für das Geschäftsjahr 2026, die langfristige Investitionsagenda der Bauer Gruppe und zukunftsfähige Governance-Strukturen. Bis 2030 sollen rund eine halbe Milliarde EUR in industrielle Leistungsfähigkeit, internationale Kundennähe und technologische Wettbewerbsfähigkeit investiert werden.
29. Juli 2026
Palfinger
Palfinger mit stabilem Halbjahr und neuer Effizienzinitiative
Palfinger
Nach der positiven Entwicklung im ersten Quartal 2026 hat sich das Marktumfeld im zweiten Quartal deutlich volatiler entwickelt, geprägt durch den Iran-Konflikt und daraus resultierende Nachfrageeinbrüche in Nordamerika, im Mittleren Osten und in der Region Asien-Pazifik. Trotz dieser Rahmenbedingungen erzielte Palfinger im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatz von 1.165,6 Mio. EUR und ein Konzernergebnis von 48,0 Mio. EUR. Das Unternehmen reagierte mit einem gruppenweiten strukturellen Effizienzprogramm, das auf Strukturvereinfachung, Optimierung des globalen Produktions- und Beschaffungsnetzwerks sowie auf Produktivitätssteigerungen durch Automatisierung und KI abzielt.