Dienstag, 23. Juni 2015

JCB Roadshow 2015

Vor wenigen Tagen endete die bundesweite JCB Roadshow 2015 mit ihrem großen Finale beim JCB-Händler JCB Vertrieb & Service in Köln. An sechs Stationen, von Berlin bis nach Göppingen quer über das Bundesgebiet verteilt, informierten sich hunderte begeisterter Besucher über die neuen Kompakt-Maschinen und prüften diese auch gleich vor Ort auf Herz & Nieren. Die Leistungs- und Informationsshow startete mit der Station in Berlin beim Fachhändler Bode Bautechnik und Baumaschinen am 21. und 22. April. Schon dort drängten sich die Besucher um die neuen Maschinen aus dem Kompaktbereich, dabei präsentierte JCB vom Mikrobagger 8010 über die Kompaktmodelle aus den Sparten Bagger, Radlader und Teleskoplader bis hin zum Walzenzug VM 137 die Bandbreite des JCB-Sortiments live und in Aktion.

Intensiver Informationsaustausch zwischen Händlern und Besuchern

Anschließend zog die Roadshow am 24. und 25. April weiter nach Oerel zu B.N.G. Baumaschinen & Nutzfahrzeuge, dann nach Leinefeld zu Bode Bautechnik & Baumaschinen um schließlich am 5. und 6. Mai in Göppingen bei Staufen Baumaschinen den ersten Halt in Süddeutschland zu machen. Dort zeigt sich Kevin Vollmer als Assistent der Geschäftsleitung begeistert von den Maschinen und dem aufgestellten Geschicklichkeitsparcours: „Erstmalig veranstalten wir gemeinsam mit JCB auf unserem Gelände ein solches Event. JCB hat viele neue Modelle entwickelt, die wir natürlich unseren Kunden gerne im Livebetrieb präsentieren und erklären wollen”. Als serviceorientierter Baumaschinenhändler mit insgesamt über 50 Mitarbeitern an den drei Standorten Göppingen, Backnang und Schorndorf kennt Kevin Vollmer die Bedürfnisse seiner Kunden ganz genau – und als JCB-Werksvertragshändler ist er auch von der Qualität und der Innovationskraft des britischen Herstellers überzeugt, schließlich ist JCB die einzige Marke in den Produktgruppen Bagger, Radlader und Teleskoplader im Portfolio des Göppinger Unternehmens.

Zehntonnenbagger meistert Geschicklichkeitsparcours

Kaum ein Mitbewerber hat ein Baggermodell in der Zehntonnen-Gewichtsklasse, also stieß der 100C auf besonders großes Interesse. Begeistert nehmen die Kunden in der ergonomisch optimierten Kabine des Zehntonnen-Kurzheckbaggers 100C Platz und versuchen, die Baggerschaufel mit Geschick durch den Parcours von aufgestellten Pylonen zu lenken. Dabei zeigt der 100C in Kombination mit diversen Anbaugeräten wie etwa einem Tiltrotator sein volles Potenzial und die punktgenaue Manövrierbarkeit, denn es gilt, einen Basketball aus dem Baggerlöffel an einen bestimmten Punkt zu platzieren. Dass dies auch Ungeübten nach einigen Versuchen gelingt, beweist die optimierte und hochpräzise Steuerung des Zehntonners. Direkt neben dem 100C demonstriert ein 86C seine Flexibilität im Zusammenspiel mit einem vollhydraulischen Schnellwechsler und diversen Anbaugeräten, in Sekundenschnelle wechselt der Baggerführer vom Grablöffel zur Palettengabel. Hier wird der Kompaktbagger zum Multitalent und zum äußerst vielseitigen Geräteträger, der unterschiedlichste Aufgaben auf der Baustelle erfüllen kann.

Besucher betonen Nutzwert der Roadshow

Dass diese Demonstration bei den Besuchern gut ankommt, bestätigt Sven Tanneberger, Leiter des Rechberghausener Bauhofs und zuständig für die Beschaffung, bestätigt: „Solche Veranstaltungen wie die JCB-Roadshow sind sehr wichtig für uns, denn wir müssen ja technisch immer auf dem neuesten Stand sein. Die von uns angeschafften Maschinen müssen vor allem wirtschaftlich und hochwertig sein. Umso mehr haben wir uns darüber gefreut, dass uns ein Staufen-Mitarbeiter auf dieses Event aufmerksam gemacht hat“.

Roadshow-Finale in Köln: JCB holt Feedback von Kunden ein

Nach einer weiteren Station beim Händler Klarmann-Lembach in Eltmann folgte abschließend das große Finale bei JCB Vertrieb & Service in Köln – umrahmt von Dutzenden JCB-Maschinen aller Größen und Klassen. Dort hatten sich die JCB-Verantwortlichen auf den Andrang gut vorbereitet und auf dem riesigen Demogelände mit über 10.000 qm nicht nur vier Stationen vorbereitet, die dem jeweiligen Segment Teleskoplader, Radlader, Bagger und Verdichtung zugeordnet waren, sondern auch einen Testparcours für eigene Probefahrten abgesteckt. Knifflig wurde es zum Beispiel, als die Besucher die Radlader-Modelle 406, 407 und 409 durch einen engen Parcours lenken durften und dabei sowohl die Wendigkeit als auch die punktgenaue Steuerung der Powerpakete erleben konnten.

Die Besucher waren in kleine Gruppen eingeteilt und erfuhren so von Station zu Station die Besonderheiten der neuen JCB-Maschinen nicht nur in der Theorie sondern eben auch in der Praxis. Besonders wertvoll war dabei, dass konkrete Fragen aus dem jeweiligen Arbeitsalltag der Besucher direkt vor Ort beantwortet und Lösungen demonstriert werden konnten. Ein Bauunternehmer aus der Eifel fasst zusammen: „Hier kann ich mich noch viel intensiver mit der Maschine auseinandersetzen und sie auch live testen, das ist besser als auf jeder Messe“.

An den insgesamt sechs Stationen der bundesweiten Roadshow konnte JCB mit seinen Händlern über 2.500 begeisterte Besucher empfangen. Ein Event wie die JCB-Roadshow führt Hersteller, Händler und Kunden auf einer praxisorientierten Ebene zusammen und sorgt für intensiven Informationsaustausch. Oder wie ein begeisterter Kunde zusammenfasst: „So etwas wie diese Veranstaltung müsste es noch öfter geben“.

Weitere Artikel:

16. April 2026
Doka
Doka: Markus Hlawatsch steigt zum COO auf
Doka
Mit Markus Hlawatsch als neuem Chief Operating Officer (COO) erweitert Doka Deutschland seit Anfang 2026 ihre Geschäftsführung um einen Experten für operative und technische Prozesse. Der 36-Jährige soll die Bereiche Operations und Engineering weiter verzahnen und die Digitalisierung durch Automatisierung und Künstliche Intelligenz vorantreiben.
16. April 2026
Insolvenz
Insolvenzdruck am Bau spitzt sich zu
Insolvenz
Die Insolvenzwelle rollt weiter – und sie trifft die Baubranche mit voller Wucht. Zwar liegt das Baugewerbe bei der Insolvenzhäufigkeit noch hinter dem Gastgewerbe und der Logistik, doch mit 7,8 Fällen je 10.000 Unternehmen gehört es klar zu den am stärksten betroffenen Branchen. Steigende Kosten, zurückhaltende Investitionen und eine anhaltend schwache Auftragslage setzen viele Betriebe zunehmend unter Druck. Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeichnen damit ein klares Bild: Die Krise ist im Bau längst angekommen
13. April 2026
Wolff & Mueller
Wolff & Müller gewinnt Deutschen Baupreis 2026
Wolff & Mueller
Wolff & Müller hat den Deutschen Baupreis 2026 in der Kategorie „Bauunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden“ gewonnen. Die Auszeichnung wurde am 24. März auf der digitalBAU in Köln verliehen und würdigt unter anderem die Qualität der Bauausführung, den Einsatz von BIM und Lean Management sowie den Fokus auf Arbeitssicherheit und Work-Life-Balance.
13. April 2026
Volvo Trucks stellt deutsches Management neu auf
Volvo Trucks stellt deutsches Management neu auf
Volvo Trucks stellt deutsches Management neu auf
Volvo Trucks ordnet zentrale Schlüsselpositionen im deutschen Management neu, um die Vertriebsorganisation künftig gezielter zu unterstützen. Mit der Aufteilung von „New Vehicle Sales“ in drei Bereiche und mehreren neuen Führungsrollen will der Lkw-Hersteller Kunden und Partner noch stärker in den Fokus rücken und die Weichen für die Unternehmensziele bis 2030 stellen.
13. April 2026
Dynapac
Abschied und Aufbruch: Dynapac beendet SD2500er Ära
Dynapac
Mit einem feierlichen Moment und spürbarem Teamgeist hat Dynapac im Werk Wardenburg ein bedeutendes Kapitel seiner Unternehmensgeschichte abgeschlossen: Der letzte Großfertiger der erfolgreichen SD2500er Reihe, der seit 2019 in Wardenburg produziert wird, ist vom Band gelaufen. Mitarbeiter und Geschäftsführung kamen zusammen, um diesen Meilenstein gebührend zu würdigen – und zugleich den Blick nach vorn zu richten, wo bereits die nächste Generation innovativer Fertiger bereitsteht.
10. April 2026
Volvo CE
Volvo CE startet E-Dumper-Produktion
Volvo CE
Mit dem Start der Serienproduktion des A30 Electric und A40 Electric setzt Volvo Construction Equipment einen weiteren Meilenstein in der Elektrifizierung schwerer Baumaschinen. Als erster Hersteller weltweit bringt das Unternehmen elektrische knickgelenkte Dumper dieser Größenklasse in die industrielle Fertigung und treibt damit den Wandel hin zu emissionsarmen Lösungen im Steinbruch- und Bergbau konsequent voran. Die neuen Modelle stehen dabei nicht nur für technologische Innovation, sondern auch für die Weiterentwicklung eines historischen Maschinenkonzepts, das seine Wurzeln im Volvo-CE-Werk im schwedischen Braås hat.
07. April 2026
Rockwool
Rockwool investiert am Standort Flechtingen
Rockwool
Mit einer modernisierten Produktionsanlage erweitert Rockwool in Flechtingen seine WDVS-Fertigung und produziert die Putzträgerplatte Coverrock X-2 künftig auch im Format 1.200 x 400 mm. Die Investition in Höhe von rund 16 Mio. Euro soll Lieferwege verkürzen, die Verfügbarkeit verbessern und zugleich die CO2-Emissionen senken. Am 1. April feierte das Unternehmen gemeinsam mit u. a. Ministerpräsident Sven Schulze die Inbetriebnahme Anlage.
07. April 2026
Kommunen
Mehr Tempo und Spielraum für Kommunen
Kommunen
Mit dem „Baugesetzbuch-Upgrade“ läutet das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen eine umfassende Reform des Städtebau- und Raumordnungsrechts ein. Der jetzt in die Länder- und Verbändeanhörung gegebene Gesetzentwurf soll Kommunen mehr Handlungsspielraum bei der Schaffung von Wohnraum, der digitalen Planung und der Klimaanpassung eröffnen. Ziel ist eine moderne, beschleunigte und sozial ausgewogene Stadtentwicklung, die den Wohnungsbau priorisiert, ökologische Belange wahrt und lebenswerte Nachbarschaften stärkt.
02. April 2026
Liebherr
Liebherr blickt auf ein erfolgreiches 2025 zurück
Liebherr
Die Firmengruppe Liebherr blickt auf ein stabiles Geschäftsjahr 2025 zurück: Mit einem Umsatz von 14.772 Mio. € konnte das Unternehmen das Vorjahresniveau leicht übertreffen und setzte seine Investitionen auf hohem Niveau fort. Besonders stark wuchsen die Bereiche Maritime Krane, Aerospace, Verkehrstechnik, Kühl- und Gefriergeräte sowie Hotels, während der Umsatz im Segment Baumaschinen und Mining leicht rückläufig war. Regional zeigte sich ein differenziertes Bild: Wachstum verzeichnete Liebherr unter anderem in Deutschland, Mittel- und Südamerika sowie in Teilen Afrikas und des Nahen Ostens.