Unbefugte Drohnenflüge entwickeln sich für Baustellen zunehmend zu einem Sicherheitsrisiko – besonders bei Großprojekten und sensibler Infrastruktur. Sie können in kurzer Zeit Informationen zu Baufortschritt, Zufahrten, technischen Anlagen und Schutzmaßnahmen liefern. Mit einem neuen Drohnen-Kompetenzzentrum in Landscheid zeigt LivEye, wie Bauunternehmen den Luftraum überwachen und Drohnenabwehr praxisnah in ihre Sicherheitskonzepte integrieren können.
Baustellen geraten zunehmend in den Fokus unautorisierter Drohnenflüge. Was auf den ersten Blick harmlos erscheint, kann insbesondere bei Großprojekten oder dem Bau kritischer Infrastruktur erhebliche Folgen haben. Bereits wenige Minuten in der Luft reichen aus, um Informationen über Baufortschritt, Zufahrten, technische Anlagen oder Sicherheitsmaßnahmen zu erfassen. Für Bauunternehmen wird der Schutz des Luftraums deshalb zu einem weiteren Baustein moderner Baustellensicherheit.
Um Verantwortlichen praxisnahe Lösungen für diese Aufgabe zu vermitteln, hat die LivEye GmbH in der Target World Landscheid bei Trier ihr neues Drohnen-Kompetenzzentrum eröffnet. Dort können Besucher unterschiedliche Systeme zur Erkennung und Abwehr von Drohnen kennenlernen sowie deren Einsatz unter realitätsnahen Bedingungen nachvollziehen.
Carsten Simons, Geschäftsführer der LivEye GmbH: „Wir wollten einen Ort schaffen, an dem Unternehmen Drohnensicherheit unmittelbar erleben können. Statt reiner Theorie stehen praktische Anwendungen im Mittelpunkt: Von verschiedenen Drohnentypen über Detektionslösungen bis hin zu realistischen Einsatzszenarien. Auch eigene Drohnen oder konkrete Fragestellungen aus Bauprojekten lassen sich in die Übungen einbeziehen.“
Das Angebot richtet sich unter anderem an Bauunternehmen, Generalunternehmer, Projektentwickler und öffentliche Auftraggeber. Gerade bei Bauvorhaben wie Rechenzentren, Energieanlagen, Industrieparks, Flughäfen oder Behördengebäuden können bereits während der Bauphase sensible Informationen nach außen gelangen. Das Kompetenzzentrum zeigt deshalb auf, wie sich unautorisierte Drohnenflüge erkennen, dokumentieren und in bestehende Sicherheitskonzepte integrieren lassen.
Anlässlich der Eröffnung stellte LivEye außerdem eine neue Lösung zur Drohnendetektion vor. Das System verbindet eigens entwickelte Hard- und Software mit den mobilen Videoüberwachungssystemen des Unternehmens und der rund um die Uhr besetzten LivEye-Leitstelle. Dadurch entsteht ein mobiles Gesamtkonzept, das sich innerhalb kurzer Zeit an wechselnden Einsatzorten in Betrieb nehmen lässt.
Für Bauunternehmen bedeutet das: Auch zeitlich befristete Baustellen können mit einer Überwachung des Luftraums ausgestattet werden. Unerlaubte Drohnenflüge lassen sich frühzeitig erfassen, gleichzeitig kann der Standort des Piloten bestimmt werden. Das verschafft den Verantwortlichen wertvolle Zeit, um die Situation einzuordnen, Vorfälle zu dokumentieren und gegebenenfalls weitere Maßnahmen einzuleiten, bevor sensible Bereiche überflogen werden.
„Die Anforderungen an die Sicherheit auf Baustellen verändern sich. Neben klassischen Themen wie Zutrittskontrolle oder Videoüberwachung spielt zunehmend auch der Luftraum eine Rolle. Mit unserem Kompetenzzentrum möchten wir Unternehmen dabei unterstützen, geeignete Schutzmaßnahmen frühzeitig in ihre Bauprojekte einzubinden und deren praktische Umsetzung zu trainieren“, erklärt Carsten Simons.
Mit dem neuen Standort schafft LivEye eine Anlaufstelle, an der Bauunternehmen den praktischen Einsatz moderner Drohnendetektionssysteme erproben können. Im Mittelpunkt steht nicht die reine Technik, sondern die Frage, wie sich wechselnde Baustellen wirksam gegen unbefugte Drohnenüberflüge schützen lassen – von der Planung geeigneter Sicherheitsmaßnahmen bis zum Training konkreter Einsatzabläufe.
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