Freitag, 31. Oktober 2025

Neues Werk von Leipfinger-Bader in Pfeffenhausen nimmt Produktion auf

Am bayerischen Standort Pfeffenhausen hat Leipfinger-Bader planmäßig die Serienproduktion von Ziegelmodulen aufgenommen. Bereits zum Start sind alle Montageplätze voll ausgelastet. Die vorgefertigten Module in Ziegelbauweise – die unter dem Namen Leipfinger-Bader Ziegelmodule vermarktet werden – ermöglichen eine zeiteffiziente Realisierung von Bauprojekten wie Wohnheimen, Mitarbeiterunterkünften oder Mikroapartment-Wohnkomplexen. Sie werden im Werk schlüsselfertig ausgestattet – inklusive Sanitäranlagen, Bodenbelägen sowie Innenausbau, und ermöglichen dadurch nach der Montage auf der Baustelle einen zeitnahen Einzug. Fertiggestellt überzeugen die Module mit hoher Energieeffizienz und zuverlässigem Brandschutz.

Deutschland steckt mitten in einer angespannten Wohnungsbaulage: Über eine Million Wohnungen fehlen, insbesondere im sozialen und bezahlbaren Segment. Gerade jetzt sind schnelle, flexible und nachhaltige Lösungen gefragt. Leipfinger-Bader, einer der führenden Anbieter im Bereich massiver Ziegelbausysteme, reagiert mit einem neuen Produktionsstandort auf den gestiegenen Bedarf: In Pfeffenhausen nahe des Vatersdorfer Hauptsitzes ist die erste Produktionslinie für Ziegelmodule erfolgreich angelaufen. Diese eignen sich für die modulare Errichtung etwa von Büro- und Gewerbebauten sowie Wohnheimen beispielweise für Studenten, Auszubildende oder Saisonarbeitskräfte und darüber hinaus für Ergänzungsbauten etwa zur Erweiterung von Seniorenheimen.

ZIEGELMODULE von Leipfinger-Bader werden künftig auch international unter diesem Markennamen vermarktet. Er steht für die einfache, schnelle und modulare Ziegelbauweise. Damit entwickelt Leipfinger-Bader eine Marke, die für flexible Lösungen für den modernen Wohnungsbau steht.

Planmäßiger Produktionsstart

Die Module werden in Pfeffenhausen auf parallelen Montageplätzen vorgefertigt. Auf einer Gesamtfläche von mehreren tausend Quadratmetern entstehen so innerhalb weniger Wochen Module für komplette Wohnanlagen oder -komplexe für unterschiedlichste Nutzungen. Fertige Module werden separat gelagert und anschließend per Tieflader zu ihrem Einsatzort transportiert und dort mithilfe eines Autokrans montiert. Dank des hohen Vorfertigungsgrads reduziert sich die Arbeitszeit am Zielort auf ein Minimum. „Die erste Produktionsstrecke läuft voll nach Plan“, betont Stefan Gruber, Geschäftsführer der Leipfinger-Bader Ziegelmodule GmbH. „Die Vorarbeiten zur serienreifen Modulproduktion ermöglichen die termingetreue und zuverlässige Belieferung erster Projekte.“ Die ersten gefertigten Module verfügen über eine Grundfläche von 27 Quadratmetern, sind jedoch individuell nach Projektanforderung anpassbar. Dank des verwendeten Außenmauerziegels Coriso W08 in der Wandstärke 36,5 Zentimeter erreichen sie ohne zusätzliche Dämmung die Effizienzhausstufe 40 der KfW mit Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) und sind damit förderfähig. Denn diese Kombination ermöglicht den Zugang zu staatlichen Förderungen, beispielsweise zu KfW-Krediten wie dem Förderkredit „Klimafreundlicher Neubau im Niedrigpreissegment – Wohngebäude“ (KfW-Programm 296), der besonders attraktive Zinsbedingungen für Neubau und Erstkauf von klimafreundlichen und flächeneffizienten Wohngebäuden bietet.

Hoher Vorfertigungsgrad, maximale Flexibilität
Die Ziegelmodule von Leipfinger-Bader zeichnen sich durch einen hohen Vorfertigungsgrad aus. Sämtliche Installationen, Lüftungstechnik, Fenster, Türen und Ausbauelemente wie Bad und Küche werden bereits im Werk integriert. Das reduziert nicht nur die Bauzeit vor Ort erheblich, sondern minimiert auch witterungsbedingte Verzögerungen. Gleichzeitig bleibt das System vollständig flexibel: Grundriss, Ausstattung und Ausbaustand können projektbezogen angepasst werden. Dadurch eignet sich der modulare Ziegelbau sowohl für standardisierte als auch für individuell geplante Gebäude.

Sicherheit und Wohlbefinden

Der Modulbau mit Mauerziegel vereint dabei viele Vorteile: So können Ziegel Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte lang halten, ohne an Struktur oder Qualität zu verlieren. Zudem sind sie feuerbeständig und tragen so zur Sicherheit von Gebäuden und deren Bewohnern bei. Ziegel reduzieren auch die Übertragung von Schall, was zu einer ruhigeren und angenehmeren Wohn- oder Arbeitsumgebung führt. Aufgrund ihrer guten Wärmespeicherung tragen Ziegel überdies zu einer gleichmäßigen Temperatur in Gebäuden bei. Dies sorgt für einen reduzierten Energieverbrauch für Heizung und Kühlung. Auf ein Wärmedämmverbundsystem kann gänzlich verzichtet werden. Im Sinne einer nachhaltigen Nutzung lassen sich die Module bei Bedarf rückbauen und an anderer Stelle wiedererrichten.

Komplett ausgestattet, mit Bodenplatte und Holzdecke

Leipfinger-Bader setzt auf eine Hybridbauweise mit Betonbodenplatten, massiven Ziegelwänden und einer tragenden Holzdecke. Die Innenflächen sind dabei werkseitig verputzt. Die Ausstattung der Module ist durchdacht und praxisnah: Jede Einheit wird komplett mit Bad, Elektroinstallation und Bodenaufbau ausgeliefert. Der Estrichziegel von Leipfinger-Bader bietet dabei als belastbarer, feuchtigkeitsunempfindlicher keramischer Trockenestrich eine solide Basis für sämtliche Arten von Bodenbelägen wie beispielsweise Recyclingkunststoff – optisch wie Fliesen, funktional und nachhaltig zugleich. Dank langlebiger Materialien und durchdachter Konstruktionen eignen sich die Küchen auch für stark beanspruchte Umgebungen. Das Heizkonzept richtet sich nach den Vorgaben des Auftraggebers.

Aus zwei mach eins

Bei den ersten beiden Projekten werden jeweils zwei Module zu einer Wohneinheit zusammengefügt. Dies geschieht durch einen Mauerdurchbruch mit Verbindungstür. Ein Modul beherbergt dabei Bad und Küche, ein weiteres dient als Schlafraum und wird seitens des Bauherrn mit Möbeln ausgestattet. Durch die flexible Modulbauweise sind individuelle Grundrisslösungen problemlos möglich. Zudem kann jedes Wohnbauvorhaben aufgrund der massiven Ziegelbauweise nach Bedarf problemlos umgenutzt werden – zum Beispiel von der Mitarbeiterunterkunft zum Büroraum oder klein- und größerteiligem Mietobjekt. „Mit unserem Ziegelmodulbausystem können wir in kürzester Zeit nachhaltigen, hochwertigen und kosteneffizienten Wohnraum schaffen – ohne Kompromisse bei Komfort und Langlebigkeit“, betont Gruber. „Die Module werden einfach aneinandergestellt, die Fugen und Übergänge sind am Ende nicht mehr sichtbar. So entsteht ein Gebäude, das sich optisch und funktional nicht von konventioneller Bauweise unterscheidet.“ Auch in der Fassadengestaltung sind dabei zahlreiche Optionen denkbar – etwa hochwertige Keramik, Holz oder Putz.

Mit der Serienproduktion der Ziegelmodule liefert Leipfinger-Bader eine praxisnahe Lösung, um den steigenden Anforderungen im Wohnungsbau gerecht zu werden. Die modulare Bauweise ermöglicht eine schnelle, nachhaltige und flexible Schaffung von Wohnraum und trägt damit maßgeblich zur Entspannung des Wohnungsmarktes in Deutschland bei.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.leipfinger-bader.de und www.ziegel-modulbau.de.

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