Die Wacker Neuson Group ist mit deutlichem Rückenwind in das Geschäftsjahr 2026 gestartet: Getragen von einer spürbar verbesserten Auftragslage und einer starken Nachfrage nach Kompaktmaschinen legte der Umsatz im ersten Quartal um rund 20 % auf 591 Mio. Euro zu. Gleichzeitig verbesserte sich die Ertragskraft deutlich – die EBIT-Marge stieg auf 7,0 % und lag damit signifikant über dem Vorjahresniveau. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung bestätigt das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr.
„Die spürbare Erholung in unserem europäischen Kernmarkt sowie die gestiegene Nachfrage nach unseren Kompaktmaschinen ermöglichen der Wacker Neuson Group einen soliden Start in das Jahr 2026. Es ist uns darüber hinaus gelungen, die geplanten Effizienzmaßnahmen umzusetzen und unsere Ertragskraft wieder deutlich zu steigern. Wir blicken nun zuversichtlich auf den weiteren Jahresverlauf und bestätigen unsere Prognose für das Gesamtjahr“, erklärt Dr. Karl Tragl, Vorstandsvorsitzender der Wacker Neuson Group.
Kernregionen verzeichnen Zuwächse
Der Umsatz in Europa (EMEA) stieg kräftig um 26,7 % auf 471,6 Mio. Euro (Q1/2025: 372,1 Mio. Euro). Der Umsatz in Amerikas ging nominal leicht um 2,3 % auf 108,0 Mio. Euro zurück (Q1/2025: 110,5 Mio. Euro), stieg jedoch wechselkursbereinigt um 7,6 % an. Auch der Umsatz in Asien-Pazifik legte um 8,3 % auf 11,8 Mio. Euro zu (Q1/2025: 10,9 Mio. Euro). Während der Geschäftsbereich Kompaktmaschinen mit einem Plus von 40 % ein starkes Wachstum verzeichnete, entwickelte sich der Bereich Dienstleistungen mit einem Minus von 2,9 % leicht rückläufig. Der Geschäftsbereich Baugeräte verharrte mit 114,2 Mio. Euro nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres (Q1/2025: 114,7 Mio. Euro).
Prognose bestätigt
Die Wacker Neuson Group verzeichnete einen erfolgreichen Auftakt in das Geschäftsjahr 2026. Ungeachtet dessen bleibt das globale Marktumfeld durch geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten volatil. Nach einer zweijährigen Phase der Stagnation und Korrektur hält der Vorstand an seiner Prognose eines leichten Marktaufschwungs im weiteren Jahresverlauf 2026 fest. Wesentliche Treiber für die Belebung des operativen Geschäfts sind positive Impulse aus europäischen Infrastruktur- und Modernisierungsprogrammen sowie eine – trotz US-Zöllen – robuste Nachfrage in Nordamerika. Die Wacker Neuson Group rechnet daher mit einem moderaten Umsatzanstieg sowie einer Verbesserung der EBIT-Marge im Vergleich zum Geschäftsjahr 2025. Unter Berücksichtigung der genannten gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen sowie der sich für die Wacker Neuson Group ergebenden Chancen und Risiken geht der Vorstand für das Geschäftsjahr 2026 von einem Umsatz zwischen 2.200 Mio. Euro und 2.400 Mio. Euro aus. Die EBIT-Marge wird in einer Bandbreite von 6,5 % bis 7,5 % erwartet. Bei der Net-Working-Capital-Quote geht der Vorstand weiterhin davon aus, eine Quote von unter 30 % zu erreichen und damit unterhalb der strategischen Quote von 30 % zu bleiben. Für das Geschäftsjahr 2026 sind ferner Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von rund 70 Mio. Euro bis rund 90 Mio. Euro vorgesehen.
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