Yanmar Compact Equipment (CE) EMEA treibt die Neuausrichtung seiner industriellen Struktur in Europa voran. Mit einer Investition von 6,5 Mio. Euro baut das Unternehmen den französischen Standort Saint-Dizier zur zentralen europäischen Produktionsbasis aus. Durch die Bündelung von Fertigung, Logistik und Entwicklung an einem Standort sowie eine klar fokussierte Produktstrategie schafft Yanmar CE die Grundlage für nachhaltiges Wachstum, höhere Effizienz und eine engere Kundennähe.
„Da sich der Markt für kompakte Baumaschinen stabilisiert und wieder wächst, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, uns neu zu organisieren und in Fähigkeiten zu investieren, die uns stärker, agiler machen und noch näher an unsere Kunden bringen“, sagte Jon Lopez, Präsident der Region EMEA von Yanmar CE. „Unsere Strategie ist klar: Wir investieren in die Zukunft.“
Saint-Dizier wird zum wichtigsten europäischen Standort
Im Rahmen der neuen Strategie erhält das Werk Saint-Dizier Investitionen in Höhe von 6,5 Mio. Euro, um zur wichtigsten europäischen Produktionsstätte von Yanmar CE ausgebaut zu werden. Ein Großteil dieser Investitionen fließt in den Aufbau einer neuen Produktionslinie für Radlader, die vom Standort Crailsheim in Deutschland verlagert wird. Zur weiteren Steigerung der Effizienz wird zudem ein neues 5.000 m² großes Logistikzentrum mit Shuttle-Technologie von Kardex errichtet.
Darüber hinaus wird die Endmontagelinie für Midi-Bagger erweitert, auf der Kabinen und Optionen an Maschinen montiert werden, die aus dem Yanmar CE Werk in Chikugo (Japan) geliefert werden. Ergänzt wird dies durch den Bau einer neuen Prototypenwerkstatt für die Entwicklung der nächsten Produktgeneration. Zur Unterstützung des wachsenden Betriebs werden rund 80 neue Stellen in Produktion, Engineering und indirekten Funktionen geschaffen.
Alle Bau- und Installationsarbeiten befinden sich nun in der Endphase. Ziel ist es, die Produktionskapazitäten im ersten Quartal 2026 schrittweise hochzufahren, sodass der Standort bis April vollständig betriebsbereit ist.
Schließung des Standorts Crailsheim
Im Zuge der neuen Strategie wurde das Werk Crailsheim Ende 2025 geschlossen. Rund 50 Mitarbeiter und mehrere Funktionen werden nach Rothenburg ob der Tauber verlagert, um Know-how zu sichern und die Vertriebs- und Aftermarket-Aktivitäten in Deutschland zu stärken. „Saint-Dizier verfügt nun über alle Voraussetzungen, um die gesamte Produktion zu übernehmen und unser Wachstum zu unterstützen“, betont Lopez. „Diese Konsolidierung stärkt unsere Fähigkeit, gleichbleibende Qualität, zuverlässige Lieferzeiten und einen hohen Servicegrad zu gewährleisten.“
Diese Transformation spiegelt den Anspruch wider, eine widerstandsfähigere und agilere Organisation zu schaffen, die schneller auf Kundenbedürfnisse reagieren kann. „Unsere Transformation bedeutet, Stärke für morgen aufzubauen“, so Lopez. „So stellen wir sicher, dass wir auch künftig ein verlässlicher Partner für Händler und Kunden in der gesamten EMEA-Region bleiben.“
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