Die Ed. Züblin AG blickt auf das erfolgreichste Geschäftsjahr ihrer Unternehmensgeschichte zurück - und dies trotz eines herausfordernden Marktumfelds. Die Gesamtleistung für 2025 wurde im Vergleich zum Vorjahr auf 4,8 Mrd. Euro (2024: 4,6 Mrd. Euro) gesteigert. Besonders dynamisch entwickelte sich der Auftragsbestand, der um mehr als 1,5 Mrd. Euro wuchs und mit 10,0 Mrd. Euro (2024: 8,6 Mrd. Euro) einen neuen Höchststand markiert. Der Auftragseingang legte ebenfalls deutlich zu und belief sich zum Jahresende auf 6,3 Mrd. Euro (2024: 4,2 Mrd. Euro). Damit verfügt Züblin über eine gut gefüllte Projektpipeline für die kommenden Jahre.
Zum Stichtag 31.12.2025 beschäftigte Züblin insgesamt 15.179 Mitarbeiter, davon 9.615 (Vorjahr: 9.354) im Inland und 5.564 (Vorjahr: 6.682) im Ausland. Der Personalbestand sank damit im Vergleich zum Vorjahr um rund 800 Mitarbeiter, was auf die Abarbeitung von Großaufträgen im Ausland zurückzuführen ist.
Großprojekte fördern Wachstum
Auch im Jahr 2025 hat Züblin seine strategisch wichtigen Geschäftsfelder gestärkt. Die Bereiche Infrastruktur und Industriebau entwickelten sich weiterhin robust. Hier sicherte sich Züblin unter anderem Zuschläge für Großaufträge wie die Fehmarnsundquerung sowie den ersten Bauabschnitt des IPAI Campus für Künstliche Intelligenz und ein Megaprojekt in der Halbleiterindustrie. Auch im Bereich Bauen im Bestand verbuchte Züblin Erfolge. So sicherte sich die Hochbau-Spezialistin beispielsweise das Büro-Projekt Arne Jacobsen Haus in Hamburg und die Revitalisierung von zwei Büro-Bestandsgebäuden durch den Umbau zu einem großen Wohnkomplex in Eschborn. Außerdem errichtet Züblin das Wohnbau-Projekt „&Amsterdam“ mit 561 Wohnungen in den Niederlanden und das „Quartier am Ostpark“ in Rüsselsheim mit 113 Wohnungen in der seriellen MOLENO Holz-Hybridbauweise.
Breiter aufgestellt dank strategischer Investitionen
Vor diesem Hintergrund blickt Züblin optimistisch auf das angelaufene Geschäftsjahr und sieht sich für den weiteren Jahresverlauf am Markt gut aufgestellt. Bereits im vergangenen Jahr hat das Unternehmen mit gezielten strategischen Investitionen wie der Übernahme des Anlagenbauers Hilgefort und dem Ausbau des Stahlbau-Standortes in Sande die Kompetenzen und Kapazitäten im Brückenbau erweitert, um damit den Ausbau der Infrastruktur in Deutschland zu unterstützen. Durch den Zukauf von Bauer Spezialtiefbau Österreich hat sich Züblin im Bereich Pfahlgründungen noch breiter aufgestellt.
„Diese Investitionen stellen für uns wichtige Meilensteine in unserer Wachstumsstrategie dar", sagt Stephan von der Heyde, Mitglied des Züblin-Vorstands. "Wir bauen damit nicht nur unsere Fertigungskapazitäten aus, sondern binden außerdem Fachkräfte mit wertvoller Expertise an uns. Auf dieser Basis werden wir unsere Marktposition im Bereich komplexer Infrastrukturprojekte weiter stärken. Gleichzeitig erwarten wir im laufenden Geschäftsjahr durch den von der Politik angekündigten Bauturbo zusätzliche Impulse für den Wohnungsbau. Züblin ist dafür bestens aufgestellt: Mit dem seriellen Holz-Hybridbausystem MOLENO verfügen wir über eine konkrete und zukunftsfähige Lösung zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes."
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