Tracto zeigt langfristige Lösungen für intakte Infrastrukturen

Grabenlos in die Zukunft der Netze

TRACTO-TECHNIK GmbH & Co. KG

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Passend zum diesjährigen IFAT-Motto „Lösungen für eine verantwortungsvolle Zukunft“ präsentiert der NODIG-Hersteller Tracto nachhaltige Verfahren für die zukunftsfähige Sanierung der unterirdischen Infrastruktur mittels grabenloser Technologien. Zu den wirtschaftlichen Lösungen, die zugleich den Anforderungen des Klimaschutzes gerecht werden, zählen neben der Berst-Technologie auch eine neue Einschubeinheit für die Rohr-in-Rohr-Erneuerung im TIP-Verfahren.

Die Sanierung der unterirdischen Infrastruktur ist für viele kommunale und privatwirtschaftliche Ver- und Entsorger ein drängendes Thema. Studien zufolge sind in Deutschland rund 20 % der Wasserinfrastruktur sanierungsbedürftig, während jährlich lediglich etwa 1 % des Gesamtnetzes erneuert wird. Um den Zustand der Netze nachhaltig zu verbessern, müssten kurz- bis mittelfristig rund 120.000 km instandgesetzt werden.

Auch im Bereich der Abwassernetze besteht erheblicher Handlungsbedarf: Rund 19 % der Kanäle weisen schwere Schäden auf, was einem Sanierungsbedarf von etwa 114.000 km entspricht. Der weltweite Markt für Sanierungsmaßnahmen wird auf Basis externer Analysen auf rund 5 Mrd. Euro geschätzt. Diese Zahlen unterstreichen den hohen Bedarf an leistungsfähiger Technik und fundiertem Know-how für eine nachhaltige Instandsetzung der Leitungsinfrastruktur.

Ressourcenschonend sanieren

Risse, Scherbenbildung, Muffenversätze, Deformationen, Wurzeleinwuchs oder allgemeine Undichtigkeiten: Wenn Kanal- und Leitungsrohre das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, besteht akuter Handlungsbedarf. Während eine Sanierung im offenen Graben häufig nicht praktikabel ist und Reparaturverfahren meist nur temporär Abhilfe schaffen, bietet die grabenlose Rohrerneuerung eine besonders nachhaltige und ressourcenschonende Lösung, um überalterte und schadhafte Netze langfristig zukunftssicher zu machen.

Denn „grabenlos“ steht nicht nur für erhebliche Zeit-, Kosten- und Ressoureneinsparungen gegenüber der offenen Bauweise. Die Rohrerneuerung im Berst-Verfahren ermöglicht den Einbau einer neuen Leitung in bestehender Trasse – mit einer Lebensdauer von 80 bis 100 Jahren, optimalen statischen Eigenschaften und ohne zusätzliche Folgekosten.

Kapazitätserweiterung mit dem Berst-Verfahren

Das Berst-Verfahren hat sich seit Jahrzehnten weltweit bewährt und überzeugt durch ein ebenso einfaches wie effizientes Prinzip: Die bestehende Rohrleitung wird aufgebrochen und radial in das umgebende Erdreich verdrängt, während gleichzeitig das neue Rohr in den entstehenden Querschnitt eingezogen wird. Durch den Einzug von Rohren mit größerem Durchmesser lässt sich zudem die hydraulische Leistungsfähigkeit in einem Arbeitsgang erhöhen – ein entscheidender Vorteil für Netze, die an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Das statische Berst-Verfahren eignet sich für die trassengleiche Erneuerung in Nennweiten von DN 50 bis DN 1.200 und kann sowohl aus Baugruben als auch aus Schächten eingesetzt werden.

Know-how für die Branche

Um die Kompetenz in der grabenlosen Rohrerneuerung weiter auszubauen, bündelt der Komplettanbieter Tracto seine jahrzehntelange Expertise im „Pipe Bursting Center“, das Technologie, Anwendungspraxis und Projekt-Know-how systematisch zusammenführt. Die Experten des PBC vermitteln ihr Wissen in Form von Vorführungen, Fachvorträgen und Trainings, beraten Bauunternehmen bei der Verfahrensauswahl und Systemauslegung und begleiten bei Bedarf individuelle Sanierungsprojekte von der Planung bis zur Umsetzung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Berst-Technologie sowie der Optimierung des Produktportfolios, um den Anforderungen eines wachsenden Marktes auch künftig gerecht zu werden.

Rohrerneuerung „Tight-In-Pipe“

Zur IFAT präsentiert Tracto mit einer neuen Einschubeinheit für die Rohr-im-Rohr-Erneuerung im TIP-Verfahren (Tight-In-Pipe) eine weitere nachhaltige Lösung für die grabenlose Rohrsanierung. Das Prinzip ist ebenso einfach wie effizient: Ausgehend von einem Startschacht werden die neuen Rohre mithilfe hydraulischer Zylinder Rohr für Rohr in das schadhafte Altrohr eingeschoben. Ein Kalibrierkopf gleicht vorhandene Deformationen aus und stellt während des Einbaus den kreisförmigen Querschnitt wieder her – unabhängig vom geometrischen Zustand des Bestandsrohres. Das neue Rohr liegt dabei eng am Altrohr an; der entstehende minimale Ringspalt muss nicht verfüllt werden. 

Das Ergebnis ist eine selbsttragende, neue Rohrleitung – realisiert von Schacht zu Schacht ohne aufwendige Erdarbeiten und mit kurzen Bauzeiten. Tracto bietet das TIP-Verfahren für Nennweiten von DN 200 bis DN 500 an. 

Messestand: C3.529

 

Weitere Informationen:

www.tracto.com/de

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Die 200 kN Jet-Bohranlage GRUNDODRILL 20N ist die Weiterentwicklung eines bewährten Konzepts, das auf Basis von Anwender-Feedback für komplexe HDD-Projekte im Infrastrukturausbau weiterentwickelt wurde. (Bild: Tracto-Technik GmbH)
Weniger Aufwand bei HDD-Projekten
Tracto: Bohranlage GRUNDODRILL 20N
Die 200 kN Jet-Bohranlage GRUNDODRILL 20N ist die Weiterentwicklung eines bewährten Konzepts, das auf Basis von Anwender-Feedback für komplexe HDD-Projekte im Infrastrukturausbau weiterentwickelt wurde. (Bild: Tracto-Technik GmbH)

Mit dem neuen GRUNDODRILL 20N stellt Tracto eine leistungsstarke Jet-Bohranlage vor, die auf Basis eines bewährten Konzepts auf mehr Effizienz, Prozesssicherheit und Produktivität bei komplexen HDD-Projekten ausgelegt ist. Als Antwort auf die gestiegenen Anforderungen im Infrastrukturausbau wurde der GRUNDODRILL 20N in zwei Modellvarianten mit unterschiedlichen Gestängelängen realisiert.

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Mehr Know-how im grabenlosen Bauen
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Mit praxisnahen Schulungen, Trainings und individuellen Vorführungen vermittelt Tracto das nötige Know-how, um die NODIG-Technologie effizient und wirtschaftlich einzusetzen. So profitieren Anwender, Auftraggeber und Planer gleichermaßen – von gesteigerter Kompetenz bis zu optimal kalkulierten Projekten im grabenlosen Bauen. 

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Der Ausbau der Energie- und Dateninfrastruktur gehört zu den größten Aufgaben der kommenden Jahrzehnte. Allein in Deutschland sind bis 2045 Investitionen in dreistelliger Milliardenhöhe notwendig, um Stromtrassen, Verteilnetze und Glasfasernetzwerke zukunftsfähig auszubauen. Mit grabenlosen Bauverfahren lassen sich diese Projekte deutlich schneller, kostengünstiger und nachhaltiger umsetzen. Auf der NordBau 2025 in Neumünster präsentiert Tracto als marktführender NODIG-Anbieter seine neuesten Lösungen und Technologien, die Bauunternehmen dabei unterstützen, anspruchsvolle Leitungsbauprojekte effizient zu realisieren.

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Der neue GRUNDODRILL JCS300 ist das leistungsstärkste Jet-Bohrgerät seiner Klasse und wurde speziell für lange Bohrungen wie im Trassenbau mit 4,5 m langen Bohrgestängen ausgestattet. (Bild: Tracto-Technik GmbH & Co.KG)
Mit zwei neuen Modellen auf der bauma
Tracto: GRUNDODRILL-Bohranlagen
Der neue GRUNDODRILL JCS300 ist das leistungsstärkste Jet-Bohrgerät seiner Klasse und wurde speziell für lange Bohrungen wie im Trassenbau mit 4,5 m langen Bohrgestängen ausgestattet. (Bild: Tracto-Technik GmbH & Co.KG)

Tracto präsentierte auf der bauma 2025 gleich zwei neue HDD-Bohranlagen. Das 300-kN HDD-Spülbohrgerät GRUNDODRILL JCS300 gehört zur neuen GRUNDODRILL Generation hochautomatisierter Bohranlagen, und ist die leistungsstärkste Jet-Bohranlage in ihrer Klasse. Speziell für lange Bohrungen wie im Trassenbau wurde der JCS300 mit 4,5 m langen Bohrgestängen ausgestattet, von denen das Magazin 70 Stück bereithält. Erste Verkäufe konnte Tracto bereits am Messestand abschließen.

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Die Transformation der Infrastrukturen ist zweifelsohne ein Schlüssel zur Erreichung der weltweiten Nachhaltigkeitsziele. Im Leitungsbau erfordern neue Technologien und Energiekonzepte den Umbau und die Modernisierung der Netze. Die große Herausforderung ist, diese Infrastrukturen auf möglichst schonende und gleichzeitig effiziente Art zukunftsfähig zu machen. Auf der bauma 2025 zeigt Tracto, wie die Bau- und Versorgungswirtschaft von einem Komplettangebot aus flexibler Spitzentechnologie und praxisorientiertem Expertenservice rund um das grabenlose Bauen profitieren kann.

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Digitalisierung der Bohrtechnik
Tracto arbeitet an der Optimierung der grabenlosen Bauweise
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Die Tracto-Technik GmbH & Co. KG verfolgt als innovatives Unternehmen das langfristige Ziel, den Bohrprozess bis hin zum autonomen Bohrvorgang zu automatisieren. Auf diesem Weg werden schrittweise Assistenzsysteme für einzelne Teilvorgänge entwickelt, die auf umfangreiche Datenmengen angewiesen sind. Daher ist die systematische Digitalisierung aller Bohrprozesse ein entscheidender Zwischenschritt, um den grabenlosen Leitungsbau weiter zu optimieren und zukunftsfähig zu gestalten.

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