ANDREAS STIHL AG & Co. KG
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Sehr ambitioniert waren die Ziele des Geräteherstellers Stihl nach dem ersten Corona-Jahr. Verständlich: Während viele Branchen unter massiven Einbrüchen litten, erlebte Stihl einen regelrechten Nachfrageboom, weil zahlreiche Menschen in der Pandemie verstärkt in Haus und Garten investierten. Die damals angepeilten 8 Mrd. Euro Jahresumsatz erwiesen sich jedoch im weiteren Verlauf der Krisenjahre als nicht erreichbar. Trotz der wirtschaftlichen Turbulenzen der vergangenen Jahre zeigte sich Stihl bemerkenswert widerstandsfähig und behauptete seine starke Marktposition. Aktuelle Unsicherheitsfaktoren wie Zölle, geopolitische Spannungen und eine verhaltene Konsumstimmung dämpfen allerdings die Erwartungen. Um auch künftig erfolgreich zu bleiben, setzt das Unternehmen konsequent auf Akkutechnologie, Innovationskraft und die bewährte Qualität seiner Produkte „Made in Waiblingen“.
Seit Beginn der Pandemie konnte Stihl seinen Umsatz Jahr für Jahr steigern – in einem Ausmaß, von dem viele Maschinenbauer nur träumen konnten. Von 2019 bis 2022 legte der Umsatz kumuliert um über 35 % zu, trotz aller globalen Krisen. Erst 2023 musste das Unternehmen erstmals wieder einen Rückgang hinnehmen. Die allgemeine Kaufzurückhaltung infolge geopolitischer Unsicherheiten machte auch vor Stihl nicht Halt. Bereits im Folgejahr konnte jedoch wieder ein leichtes Plus von 1,1 % gegenüber 2023 erzielt werden.
Auch das laufende Geschäftsjahr entwickelt sich zufriedenstellend, wenngleich die dynamischen Wachstumsschübe der vergangenen Jahre vorerst vorbei sind. „Wir hatten ein gutes erstes Halbjahr, die Absatzzahlen waren zufriedenstellend – auch weil das Frühjahr trocken war. Für das zweite Halbjahr erwarten wir allerdings ein verhaltenes Wachstum“, sagt Vorstandsvorsitzender Michael Traub. Für das Gesamtjahr rechnet Stihl mit einem moderaten Wachstum im einstelligen Prozentbereich.
USA ist wichtigster Markt
Dass Stihl inzwischen etwas kleinere Brötchen backen muss, liegt auch daran, dass der nordamerikanische Markt für den Gerätehersteller von zentraler Bedeutung ist: Rund ein Drittel des weltweiten Umsatzes entfällt auf die USA – damit ist diese Region der größte Einzelmarkt des Unternehmens. Entsprechend aufmerksam verfolgt Stihl die handelspolitischen Entwicklungen in Washington, denn mögliche neue Zölle stellen einen erheblichen Unsicherheitsfaktor dar.
„Uns kommt aber zugute, dass wir seit über 50 Jahren in den USA produzieren. Stihl USA in Virginia Beach ist unser weltweit größtes Werk“, betont Vorstandsvorsitzender Michael Traub. Mehr als 275 Modellvarianten, darunter auch zahlreiche Akku-Produkte, werden dort gefertigt. Ein Großteil der Materialien und Komponenten wird regional beschafft – ein klarer Standortvorteil. Trotz der starken Präsenz in den Vereinigten Staaten steht der Markt laut Traub unter Druck. „Sollten die angedrohten Zölle von 15 % und mehr bei Importen in die USA tatsächlich kommen, werden wir gezwungen sein, diese an die Kunden weiterzugeben.“
Trotz aller Herausforderungen lobt Traub den amerikanischen Pragmatismus. Während in den USA neue Technologien wie Künstliche Intelligenz rasch in marktfähige Produkte umgesetzt würden, bremse in Deutschland die Überregulierung viele Innovationsvorhaben. „Die Bürokratie in Deutschland macht uns langsam“, so Traub.
„Kein Entweder-oder“
Auch wenn Stihl in den USA bereits mehr als 30 Akkugeräte sowie mehrere Akkutypen fertigt, ist die Skepsis gegenüber dieser Technologie im Profi-Bereich dort noch deutlich spürbar. Anders in Westeuropa: Hier liegt der Anteil akkubetriebener Geräte über alle Produktgruppen hinweg bereits bei mehr als 50 %.
Angesichts dieser Entwicklung könnte man versucht sein, die Zukunftsfähigkeit der Benzinsparte infrage zu stellen – für ein Unternehmen wie Stihl ein beinahe undenkbares Szenario. Schließlich steht die Marke Stihl für viele Profis und Heimwerker seit Jahrzehnten als Synonym für die klassische Motorsäge: leistungsstark und langlebig aber auch laut und konventionell angetrieben. Doch für Vorstandschef Michael Traub ist klar: Benzingeräte haben auch im Zeitalter der Akku-Technik weiterhin ihre Berechtigung. „Wir sind kundengetrieben. Wünscht sich der Anwender ein Akku-Gerät, bekommt er von uns ein fortschrittliches System. Möchte er unabhängig von Stromquellen arbeiten, bieten wir ihm ein Benzingerät – ganz einfach“, sagt Traub.
Das Tempo, mit dem sich Akku-Technologie weltweit durchsetzt, sei von Markt zu Markt sehr unterschiedlich, betont er. „Die Autoindustrie ist hier deutlich dogmatischer unterwegs – das ist nicht unser Weg. Wir geben unseren Kunden die Geräte, die sie für ihre Arbeit brauchen, unabhängig von der Antriebsart.“
In Europa beobachtet Stihl laut Traub eine klare Tendenz in öffentlichen Ausschreibungen, bei denen Akku-Geräte zunehmend bevorzugt werden. Gleichzeitig werde es aber auch künftig einen relevanten Marktanteil für Benzingeräte geben – insbesondere dort, wo Leistung und Ausdauer entscheidend sind. „Beim Fällen großer Bäume im Wald, fernab jeder Stromquelle, werden Profis auch in Zukunft auf die unbegrenzte Laufzeit und die hohe Leistung konventioneller Motorsägen setzen“, ist Traub überzeugt. „Benzingeräte werden daher auch künftig eine wichtige Rolle in unserem Sortiment spielen. Aufgrund der geringeren Instandhaltungskosten wird die Akku-Technologie aber perspektivisch immer mehr Anwender überzeugen.“
Akku-Technik kommt aus Rumänien
Für den Standort Deutschland ist die Transformation des Marktes hin zur Akku-Technologie Segen und Fluch zugleich. Zwar gilt der deutsche Markt mit einem Anteil von über 60 % Akku-Geräten am Gesamtabsatz als einer der wichtigsten Treiber dieser Technologie, doch für die eigentliche Batterieproduktion ist der Standort laut Vorstandschef Traub schlicht zu teuer. Zum europäischen Kompetenzzentrum für Akku-Packs und batteriebetriebene Geräte wird daher das kürzlich eingeweihte Werk im rumänischen Oradea, in das Stihl rund 125 Mio. Euro investiert hat.
Parallel dazu werden künftig auch Entwicklung und Produktion der E-Mähroboter in China gebündelt. Die deutschen Standorte konzentrieren sich damit zunehmend auf die Entwicklung und Fertigung hochwertiger Benzinprodukte. Von der Nachfrage nach dieser Technologie hängt somit unmittelbar auch die Beschäftigungslage in Deutschland ab. Das Problem: In der Euphorie des pandemiebedingten Wachstumsschubs hatte Stihl zahlreiche neue Mitarbeiter eingestellt – mehr, als langfristig benötigt werden. Da der Anteil der Benzingeräte am Gesamtumsatz sinkt, sei der angekündigte Abbau von rund 500 Stellen in diesem Bereich laut Traub nicht zu vermeiden. Weitere rund 100 Arbeitsplätze entfallen durch die Verlagerung der Mähroboter-Entwicklung nach China.
Matrixproduktion angelaufen
Um die Fertigung an den deutschen Standorten trotz höherer Kosten wettbewerbsfähig zu halten, hat Stihl in Waiblingen eine neue Matrix-Produktion eingeführt. Dieses moderne Fertigungskonzept setzt in hohem Maße auf Automatisierung, u. a. durch selbststeuernde Transportroboter und End-of-Line-Teststationen. Ziel ist es, die Produktion effizienter, flexibler und kostengünstiger zu gestalten.
Für Gerhard Stübs, Fertigungsplaner bei Stihl, steht die Einführung der Matrix-Montage exemplarisch für die Transformation, die das Unternehmen derzeit durchläuft. Da dieses Konzept für die Montage in Deutschland Neuland ist, wird das System mithilfe von Simulationen und realen Testreihen kontinuierlich optimiert. „Der Vorteil der Matrix-Montage ist, dass auf eine Vielzahl produktbezogener Vorrichtungen verzichtet werden kann“, erklärt Stübs. „Es reicht aus, ein neues Programm zu erstellen – unproduktive Rüstzeiten werden deutlich reduziert.“ Dadurch lassen sich Kosten sparen und Änderungen im Produktportfolio wesentlich schneller umsetzen. „Die monatelangen Konstruktionen und Anfertigungen spezieller Vorrichtungen entfallen.“
Derzeit laufen in der Matrix-Produktion vier Trennschleifer-Modelle und zwei Motorsägen über die Linien – erstmals bei Stihl zwei unterschiedliche Produktgruppen zusammen, die dazu noch die Stationen in variabler Reihenfolge durchlaufen.
Urbane Mobilitätskonzepte
Wenn schon in Rasenmähern, Freischneidern, Motorsägen und Trennschleifern Akkus stecken – warum dann nicht auch in Fahrzeugen, die Profis samt Equipment zum Einsatzort bringen? Diese Frage hat sich Stihl gestellt und zwei elektrisch angetriebene Lastenrad-Konzepte für die urbane Grünflächenpflege entwickelt.
Die Idee dahinter: Profis sollen ihre Geräte direkt zum Einsatzort transportieren können – leise, emissionsfrei und ohne Sondergenehmigungen für Zufahrten zu Parks oder Grünanlagen. GaLaBau-Betriebe profitieren von der kompakten Bauweise der E-Lastenräder, die selbst enge städtische Bereiche wie Fußgängerwege passieren können, die für herkömmliche Fahrzeuge unzugänglich sind. Hinzu kommen geringere Anschaffungskosten und ein deutlich reduzierter Wartungsaufwand im Vergleich zu klassischen Transportfahrzeugen.
Beide Fahrzeuge befinden sich derzeit noch im Konzeptstadium. Das in Waiblingen entwickelte Lastenrad DDG Intelectra verfügt über eine Reichweite von bis zu 100 km und kann bis zu 400 kg transportieren. Das zweite Modell, das Stihl Mobile Green Care, wurde von Stihl Skandinavien konzipiert und besteht aus einem Lastenrad mit Anhänger. Es bietet eine Gesamtzuladung von über 800 kg bei einer Reichweite von etwa 50 km.
Neue Trennschleifer für den Bau
Im Anschluss an die Veranstaltung präsentierte Stihl zahlreiche Neuheiten aus allen Produktbereichen. Besonders interessant für den Bausektor sind die jüngsten Entwicklungen im Trennschleifer-Segment – sowohl bei den Benzin- als auch bei den Akkumodellen.
Mit dem STIHL TSA 300 zeigte das Unternehmen den derzeit leistungsstärksten Akku-Trennschleifer im Sortiment. Das Gerät eignet sich ideal für Zuschnittarbeiten im GaLaBau, überzeugt aber auch im Hoch- und Tiefbau durch Präzision und Handlichkeit. Dank seines geringen Gewichts lässt sich der TSA 300 sicher und komfortabel führen und schneidet Baustoffe bis zu 110 mm Stärke schnell und sauber. Der empfohlene Akku AP 500 S liefert genügend Energie für eine Einsatzzeit von bis zu 20 Minuten pro Ladung.
Ein klarer Vorteil ist die emissionsfreie Arbeitsweise, die auch den Innenraumeinsatz ermöglicht. Zudem ist der TSA 300 gemäß IPX4-Standard spritzwassergeschützt und damit auch bei Regen oder Nässe uneingeschränkt nutzbar. Eine Auslaufbremse mit Rekuperationsfunktion sorgt für zusätzliche Sicherheit und Energieeffizienz.
Neu im Benzinsegment ergänzen die Modelle TS 710i und TS 910i das obere Leistungsfeld. Sie sind konzipiert für anspruchsvolle Trennschnitte in mineralischen und metallischen Baustoffen und bieten mit 5,2 kW (TS 710i) bzw. 6,2 kW (TS 910i) die höchste Motorleistung innerhalb der Stihl-Trennschleiferreihe. Die elektronisch gesteuerte Einspritzung (Injection-Technologie) gewährleistet ein optimales Laufverhalten, hohe Durchzugskraft und einen reduzierten Kraftstoffverbrauch. In Kombination mit dem modernen Spülvorlagentriebwerk arbeitet die neue Generation zudem besonders effizient und emissionsarm. Die Geräte sind für Trennscheiben mit 350 mm (TS 710i) bzw. 400 mm Durchmesser (TS 910i) ausgelegt und verfügen über ein 4-Punkt-Antivibrationssystem, das Vibrationen deutlich reduziert und den Bedienkomfort erhöht. Darüber hinaus sind beide Modelle über den integrierten Smart Connector in das cloudbasierte Flottenmanagementsystem STIHL connected einbindbar – ein klarer Vorteil für Unternehmen, die auf digitale Geräteverwaltung setzen.
bpz meint: Die Akku-Transformation auf der einen Seite, drohende Zölle und Standortnachteile des deutschen Stihl-Stammwerks auf der anderen – das Wirtschaften wird für Stihl zunehmend anspruchsvoll. Mit hoher Produktionsqualität, einem neuartigen, effizienzorientierten Montagekonzept und frischen Produktideen zeigt sich Stihl jedoch auch in unruhigen Zeiten innovativ und widerstandsfähig.
Weitere Informationen:
www.stihl.de
Sehr ambitioniert waren die Ziele des Geräteherstellers Stihl nach dem ersten Corona-Jahr. Verständlich: Während viele Branchen unter massiven Einbrüchen litten, erlebte Stihl einen regelrechten Nachfrageboom, weil zahlreiche Menschen in der Pandemie verstärkt in Haus und Garten investierten. Die damals angepeilten 8 Mrd. Euro Jahresumsatz erwiesen sich jedoch im weiteren Verlauf der Krisenjahre als nicht erreichbar. Trotz der wirtschaftlichen Turbulenzen der vergangenen Jahre zeigte sich Stihl bemerkenswert widerstandsfähig und behauptete seine starke Marktposition. Aktuelle Unsicherheitsfaktoren wie Zölle, geopolitische Spannungen und eine verhaltene Konsumstimmung dämpfen allerdings die Erwartungen. Um auch künftig erfolgreich zu bleiben, setzt das Unternehmen konsequent auf Akkutechnologie, Innovationskraft und die bewährte Qualität seiner Produkte „Made in Waiblingen“.
Mit seiner Leistung von 5 kW (Aufnahmeleistung) ist der universell einsetzbare Stihl-Trennschleifer TSA 500 der derzeit leistungsstärkste Akku-Trennschleifer im Stihl-Portfolio. Das neue Modell mit verstellbarem Magnesiumschutz startet auf Knopfdruck und zeichnet sich durch seinen ruhigen Lauf und die geringen Vibrationen aus. Dadurch lässt sich der Trennschleifer exakt führen und ermöglicht in Verbindung mit der 350-Millimeter-Trennscheibe präzise und ergonomische Trennschnitte bis zu 125 mm Stärke in mineralischen und metallischen Bauwerkstoffen.
Im September hat Stihl sein Trennschleifer-Sortiment um zwei leistungsstarke Benzingeräte erweitert. Die neuen Modelle TS 710i und TS 910i ergänzen das Angebot im oberen Leistungssegment und sind ideal für anspruchsvolle Trennschnitte in mineralischen und metallischen Bauwerkstoffen geeignet. Auf der bauma werden diese Geräte, zusammen mit akkubetriebenen Varianten, im Fokus des Messeauftritts stehen.
Corona-Pandemie, Klimawandel, Steigende Energiekosten, Kaufkraftverlust und der Krieg in der Ukraine – auch bei erfolgsverwöhnten Platzhirschen hat die seit 2020 herrschende Krisen-Überdosis Spuren hinterlassen. Besonders anspruchsvoll für die Industrie war das vergangene Jahr – so auch beim schwäbischen Maschinenbauunternehmen Stihl. Wieso der Motorsägen-Weltmarktführer trotz eingetrübter Geschäftsentwicklung zuversichtlich in die Zukunft blickt, erklärte uns Andreas Epple, der seit Anfang 2023 Geschäftsführer der deutschen Stihl-Vertriebszentrale mit Sitz in Dieburg ist. Im bpz-Interview sprachen wir mit dem Marketing- und Vertriebsexperten u. a. über vergangene und zukünftige Herausforderungen auf dem deutschen Markt, die Potenziale im Akku-Segment sowie die Zukunftsfähigkeit von Benzin-Produkten.
Stihl bietet zum Laden seiner akkubetriebenen Baugeräte eine umfangreiche Produktpalette an: von Einzel- und Mehrfachladegeräten über einen Ladeschrank bis hin zu einer All-in-one-Lösung für mobiles Laden. So können Unternehmen die für ihre Bedürfnisse passende Lade-Infrastruktur individuell aufbauen – beginnend in der Werkstatt bis hin zum Einsatzort – und damit ihre Akku-Geräteflotten effizient und wirtschaftlich betreiben.
Seit Jahren kennt die Umsatzentwicklung bei der Stihl Gruppe nur eine Richtung – weiter ins Plus. Auch in den ersten beiden Pandemie-Jahren wuchs das Waiblinger Familienunternehmen im zweistelligen Prozentbereich, während das Auftragsvolumen im deutschen Maschinenbau flächendeckend einbrach. Nach dem Absatz- und Produktionsrekord in 2021 gilt es nun, das Krisenjahr 2022 zu meistern – trotz dauerhaft angespannter Liefersituation und herausfordernder geopolitischer Lage. Heribert Benteler, Geschäftsführer der Stihl Vertriebszentrale in Dieburg sprach mit der bpz über die Absatzprognosen im laufenden Jahr, die Liefersituation bei Stihl, die Zukunftsfähigkeit von Verbrennungstechnologien und stellte die neuesten Produktentwicklungen des Unternehmens vor.
Auf Baustellen ist die Abstimmung mit Kollegen besonders wichtig, um Sicherheit zu gewährleisten. Gleichzeitig ist für Anwender benzinbetriebener Geräte ein Gehörschutz unverzichtbar. Mit dem smarten Gehörschutz ADVANCE ProCOM bietet Stihl nun eine innovative Produktlösung, die beide Anforderungen miteinander verbindet: Das integrierte Konferenzsystem ermöglicht die direkte Verbindung von bis zu 16 Headsets in einer Duplex-Kommunikation auf Konferenzniveau. Gleichzeitig schützen der hohe Dämmwert (SNR 31) der Gehörschutzkapseln und eine aktive Geräuschunterdrückung den Anwender vor Motorgeräuschen und erlauben eine angenehme Kommunikation, auch in lauter Umgebung.
Immer noch stellt die Corona-Krise die deutsche Industrie vor große Herausforderungen. Zwar leidet die wiedererstarkte Wirtschaft nicht mehr unter fehlender Nachfrage der Verbraucher und zurückhaltender Investitionsbereitschaft der Unternehmer. Jedoch fehlt es den Betrieben an Rohstoffen und Vorprodukten, was zu spürbaren Produktionsbehinderungen und in der Folge zu langen Lieferzeiten führt. Auch die Stihl Gruppe verzeichnet in 2021 weltweites Absatzwachstum, klagt jedoch über eine angespannte Liefersituation. Über Sorgen und Lichtblicke im zweiten Corona-Jahr sprach die bpz-Redaktion mit Heribert Benteler, Geschäftsführer der für den deutschen Markt verantwortlichen Stihl Vertriebszentrale in Dieburg.
Anwender benzinbetriebener Geräte im Forst, in der Landwirtschaft oder im Garten vor den Motorengeräuschen zu schützen, ist ein Gehörschutz unverzichtbar. Mit dem neuen DYNAMIC BT bietet STIHL nicht nur einen komfortablen Gehörschutzbügel mit hohem Dämmwert (SNR 29), sondern sorgt dank integrierter Bluetooth-Funktion auch für gute Laune bei der Arbeit. Denn so kann der Anwender beispielsweise Musik kabellos über sein Smartphone streamen oder auch Telefonate führen – ohne das Smartphone in die Hand nehmen zu müssen.
Mit seiner erweiterten Schutzverstellung und der hohen Durchzugskraft ist der neue Trennschleifer Stihl TS 440 eine gute Wahl, wenn es um Trennaufgaben auf engstem Raum geht. Das neue Kraftpaket ist so konzipiert, dass sich der Scheibenschutz verstellen lässt und die Trennscheibe auch im oberen Bereich zugänglich ist – ideal bei wenig Platz und für die Schnittführung an der Unterseite von Rohren. Dies wird ermöglicht durch die Stihl QuickStop Trennscheibenbremse – eine Weltneuheit. Kommt es bei geöffnetem Scheibenschutz zu einem ausreichend starken Rückschlag, stoppt die Trennscheibe sensorgesteuert im Bruchteil einer Sekunde. Der Stihl TS 440 ist speziell für Trennaufgaben an Versorgungsrohren – egal ob aus Beton, Metall, Guss oder Stein – geeignet, kann aber auch für viele andere Trennaufgaben auf der Baustelle effizient eingesetzt werden.
Mit Hilti Unboxed 2025 hat der liechtensteinische Werkzeughersteller ausgewählten Pressevertretern und Social-Media-Creators einen exklusiven Einblick in die deutsche Hauptverwaltung in Kaufering gewährt. Dort, wo sich die zentrale Entwicklungsgesellschaft sowie ein Produktionsstandort befinden, präsentierte Hilti über mehrere Tage hinweg neue Produkte, die auf der Nuron-Technologie basieren und nun sukzessive in den Markt eingeführt werden. An themenspezifisch aufgebauten Stationen konnten Meinungsbildner und Influencer aus aller Welt die Neuheiten selbst ausprobieren und auf Herz und Nieren testen. Unser Fazit: Hilti hat den Puls der Branche genau im Blick – und zeigt sich gut gerüstet für die digitale Zukunft.
Mit dem passenden Anbaugerät wird aus jedem Bagger ein vielseitiger Alleskönner. Statt nur zu graben, kann er heben, schneiden, fräsen, verdichten oder sogar bohren – und das in unterschiedlichsten Einsatzbereichen vom Erd- und Leitungsbau bis hin zu Abbruch und Recycling. Die Vielfalt an Werkzeugen wächst stetig – ebenso wie das Bewusstsein der Anwender, dass in einem Bagger weit mehr Potenzial steckt, als man auf den ersten Blick vermutet. Die Hersteller haben diese Entwicklung längst erkannt und bieten heute eine nahezu grenzenlose Auswahl an hydraulischen und mechanischen Anbaugeräten, die sich flexibel je nach Maschinengröße und Aufgabe kombinieren lassen. Der Grundgedanke dahinter ist klar: Ein Bagger, der mehrere Arbeitsschritte übernehmen kann, spart nicht nur Maschinen und Personal, sondern auch wertvolle Zeit und Logistikaufwand auf der Baustelle.
Effizienz ist heute auf Baustellen mehr als nur ein Schlagwort – sie ist entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit. In einer Zeit, in der Termine immer enger und Budgets knapper werden, rücken leistungsstarke, flexible Maschinen in den Fokus. Dazu gehören zweifelsohne die Mobilbagger: Diese typisch deutsche Baumaschinenart verbindet hohe Fahrgeschwindigkeit mit starker Performance und punktet bei Projekten, die kurze Reaktionszeiten und häufige Ortswechsel erfordern. Doch was können die Mobilen wirklich – und wo stoßen sie an ihre Grenzen? Der folgende Beitrag beleuchtet die Stärken, Einsatzmöglichkeiten und technischen Entwicklungen dieser vielseitigen Baumaschinen und zeigt, warum sie im modernen Baualltag oft die Nase vorn haben.
Die Garten- und Landschaftsbauer sind wahre Allrounder für alles, was draußen wächst, steht, läuft oder fließt – vom ersten Spatenstich bis zur dauerhaften Pflege. Sie planen und gestalten Parks, Gärten und Außenanlagen, entwickeln Ideen und setzen diese fachgerecht um. Zum Repertoire gehören der Bau von Wegen, Terrassen, Einfahrten und Plätzen ebenso wie die Errichtung von Stützmauern, Zäunen oder Carports. Auch die Installation von Bewässerungssystemen und Außenbeleuchtung zählt zu ihren Aufgaben. Nach Abschluss der Bauarbeiten sorgen sie zudem für die fachgerechte Pflege und Instandhaltung der Anlagen. Für all diese Tätigkeiten setzen GaLaBauer auf kompakte, leistungsfähige Maschinen, die den Arbeitsalltag deutlich erleichtern.
In Erlangen bewegt sich was – und das im großen Stil. Im Süden der traditionsreichen Universitätsstadt, die seit dem Zweiten Weltkrieg vom Technologiekonzern Siemens geprägt ist, entsteht mit dem Siemens Campus Erlangen ein neuer, lebendiger Stadtteil. Auf rund 540.000 m² Fläche werden großzügige Grünanlagen, Freiflächen, Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten und Services das Gelände zu einem modernen Arbeits- und Lebensraum machen. Auch im Westen der Stadt herrscht rege Bautätigkeit. Auf dem Areal des Siemens-Standorts F80, westlich des Main-Donau-Kanals, entsteht ein High-Tech-Campus für Entwicklung und Fertigung. Besonders bemerkenswert: Beim Rückbau der alten Produktionsgebäude werden ausschließlich elektrische Baumaschinen eingesetzt.
Mit zwei neuen Akku-Trennschleifern und einem leistungsstarken Akku-Kernbohrgerät auf Basis der Nuron-Plattform bringt Hilti frischen Schwung in die Welt der kabellosen Elektrowerkzeuge. Die neuen Geräte vereinen starke Leistung mit erweiterten Sicherheitsfunktionen, verbesserter Ergonomie und digitaler Intelligenz – und sollen laut Hilti benzin- oder netzbetriebenen Lösungen in nichts nachstehen. Bei unserem Besuch auf dem bauma-Stand zeigte der liechtensteinische Werkzeughersteller die neuen Akku-Geräte im Praxiseinsatz und präsentierte u. a. auch den bewährten Jaibot – einen semi-autonomen Bohrroboter, der auf Baustellen mit hohem Bohrvolumen für hohe Produktivität sorgt.
Die Auswirkungen des Klimawandels werden auch in Deutschland immer deutlicher sichtbar. Extreme Hitzeperioden wechseln sich mit Starkregenereignissen ab – mit spürbaren Folgen für die Anforderungen an das Bauen in urbanen Räumen. Eine klimaresiliente Stadtplanung ist daher unerlässlich. Für deren Umsetzung stehen heute zahlreiche praxistaugliche Lösungen zur Verfügung. Im Mittelpunkt einer Presseveranstaltung des Regenwasserbewirtschaftungsspezialisten Mall, die im Mai in Berlin stattfand, stand daher der neue Blick auf den Umgang mit Regenwasser.
In nur zwei Jahrzehnten hat sich die Westtech Maschinenbau GmbH mit Sitz im oberösterreichischen Prambachkirchen als Spezialist für innovative Forsttechnik etabliert. Firmengründer und Geschäftsführer Werner Steininger entwickelte auf Wunsch seines Vaters das erste Gerät für den elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb – eine hydraulisch angetriebene Spaltzange – und legte damit den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte, die heute weltweit Anerkennung findet. Im bpz-Interview spricht Steininger über die Bedeutung von Kundenservice, die Qualität „Made in Austria“ und aktuelle Entwicklungen rund um die Woodcracker-Baureihen.