Ammann Group
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Schweiz
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Mit der Übernahme der ABG-Fertigerproduktion von Volvo hat Ammann einen wichtigen Schritt hin zum Komplettanbieter im Straßenbau gemacht. Auf der bauma 2025 in München zeigt das Unternehmen erstmals sein erweitertes Portfolio – von Mischanlagen über Verdichtungstechnik bis hin zu Asphaltfertigern. Im Mittelpunkt stehen dabei die Elektrifizierung der Produktpalette, innovative Lösungen für den Einbau von Niedrigtemperaturasphalt sowie das Comeback der Marke ABG. Im Gespräch mit bpz erläutert Bernd Holz, Vice President Division Road Equipment, welche strategischen Chancen die Akquisition eröffnet und wie Ammann die Zukunft der Fertigerproduktion gestalten will.
bpz: Herr Holz, nach der Übernahme der ABG-Fertigerproduktion in Hameln von Volvo ist die bauma die erste große Messe, auf der Sie Ihren neuen Unternehmensteil präsentieren. Was bekommen Ihre Kunden zu sehen?
Holz: Wir zeigen, dass wir jetzt Full-Liner sind. Neben den großen Mischanlagen, mit denen wir Marktführer sind, hatten wir bisher auch schon die Asphalt- und die Erdverdichtung. Was uns immer fehlte, waren die Asphaltverlegemaschinen. Mit der Akquisition von Volvo können wir seit 1. Juli 2024 die gesamte ABG-Produktpalette der Fertiger auf Ketten und auf Rädern anbieten.
Auf der bauma zeigen wir das gesamte Portfolio plus unsere neueste Errungenschaft: den rein elektrischen Fertiger eABG 4820. Mit diesem kann man den ganzen Tag einbauen, ohne nachzuladen. Die Maschine ist serienreif und erprobt im Gegensatz zu den vielen Prototypen, die Wettbewerber auf der bauma ausstellen. Wir gehen davon aus, dass wir hier auch erste Abschlüsse tätigen.
Als nächstes Projekt werden wir uns die Elektrifizierung einer 7,5-Tonnen-Asphalt-Tandemwalze vornehmen, damit hinter unserem e-Fertiger auch eine e-Walze fahren kann.
bpz: Welchen Nutzen bringt Ihnen der ABG-Erwerb?
Holz: Dadurch, dass wir jetzt auch Fertiger produzieren, können wir Package Deals anbieten, können also eine Mischanlage mit Fertiger und der entsprechenden Verdichtung im Paket verkaufen, wenn der Kunde das wünscht. Dieser hat bei uns jetzt also die Möglichkeit zum One-Stop-Shopping.
bpz: Wohin wollen Sie die Fertigerproduktion künftig entwickeln?
Holz: Zum einen wollen wir die Produktpalette noch vervollständigen. Im ganz kleinen Segment haben wir im Moment nämlich noch keine geeigneten Produkte. Darüber hinaus wollen wir erst einmal die Marke ABG wieder nach vorne bringen und zu dem machen, was sie einmal war. Die 17 Jahre unter Volvo haben der Marke nicht so gutgetan, obwohl es ein sehr gutes Produktangebot gibt. Wir werden uns in den nächsten Jahren darauf konzentrieren, das Interesse insbesondere von Kunden zurückzugewinnen, die früher der Marke treu waren und nun abgewandert sind, um so die Marktanteile wieder auszubauen. Auch die technologische Weiterentwicklung ist uns sehr wichtig im Hinblick auf die vereinfachte Anwendung der Maschinen, Emissions- und Lärmreduzierung, Wartungsfreundlichkeit, Zuverlässigkeit etc.
bpz: Mit welchen technologischen Innovationen warten Sie denn auf der bauma auf?
Holz: Eine Innovation ist unsere Doppelstampferbohle, bei der Sie stufenlos den Hub des vorderen Stampfers verändern können. Eine Doppelstampferbohle ist eine Hochverdichtungsbohle, die bereits eine 96 %-ige Vorverdichtung schafft. Die Walze muss also hinterher gar nicht mehr so viel machen. Diese Lösung bieten wir an, um dem – politisch erwünscht – immer stärkeren Einsatz von Niedrigtemperaturasphalt entgegenzukommen. Statt mit 180° geht der Asphalt dabei nur noch mit 130° aus der Mischanlage. Wenn die Bohle dann eine besonders gute Vorverdichtung bringt, hat die Walze noch die Chance die Endverdichtung zu realisieren, bevor das Gefüge unter 100° rutscht. Bei unter 100° kann die Walze keine Verdichtung mehr realisieren. Für die Produktion von Niedrigtemperaturasphalt müssen Sie natürlich auch die Mischanlagen umrüsten. Auch da haben wir die anlagentechnischen Lösungen schon parat.
Weitere Informationen:
www.ammann.com
(Autor: Kai Moll)
Sachte, sauber, stark – Ammann bringt mit seinen elektrischen leichten Vibrationsplatten und Stampfern moderne Verdichtungstechnik auf die Baustelle. Die emissionsfreien Verdichter sind die ideale Wahl für Stadtzentren oder Innenräume. Für mehr Flexibilität kommen sie nun auch mit DeWalt-Power.
Mit einem klaren Fokus auf zukunftsfähige Technik, nachhaltige Lösungen und smarte Verdichtung präsentiert sich Ammann auf der diesjährigen RecyclingAktiv & TiefbauLive (RATL) in Karlsruhe. Ob klassische Verdichter, elektrische Neuheiten oder intelligente Anbaugeräte – das Unternehmen zeigt auf dem Freigelände und der Demofläche Elektromobilität ein leistungsstarkes Maschinenportfolio, das den Anforderungen moderner Baustellen gerecht wird und bereits heute Antworten auf die Herausforderungen von morgen liefert.
Mit der Übernahme der ABG-Fertigerproduktion von Volvo hat Ammann einen wichtigen Schritt hin zum Komplettanbieter im Straßenbau gemacht. Auf der bauma 2025 in München zeigt das Unternehmen erstmals sein erweitertes Portfolio – von Mischanlagen über Verdichtungstechnik bis hin zu Asphaltfertigern. Im Mittelpunkt stehen dabei die Elektrifizierung der Produktpalette, innovative Lösungen für den Einbau von Niedrigtemperaturasphalt sowie das Comeback der Marke ABG. Im Gespräch mit bpz erläutert Bernd Holz, Vice President Division Road Equipment, welche strategischen Chancen die Akquisition eröffnet und wie Ammann die Zukunft der Fertigerproduktion gestalten will.
In der bergigen Flurstraße von Wipperfürth wurde nicht nur der Anschluss ans Glasfasernetz realisiert – auch im Tiefbau kam moderne Technik zum Einsatz. Das Unternehmen Rexhepi Tiefbau testete vor dem Kauf die neue, weltweit einzigartige lenkbare Duplexwalze ARW 65-S von Ammann unter realen Baustellenbedingungen. Das Ergebnis: hohe Manövrierfähigkeit, effiziente Verdichtung und durchdachte Bedienerfreundlichkeit – selbst in anspruchsvollem Gelände.
Viele Bauvorhaben im urbanen Raum sowie der Bau von Landstraßen und Wirtschaftswegen erfordern den Einsatz leichterer Tandemwalzen. Die ARP 75 in der Sieben-Tonnen-Klasse, die auf Wunsch auch als Kombiversion erhältlich ist, überzeugt durch ihre präzise Lenkung an Bordsteinen, in Stadtzentren oder bei Kreisverkehren. Doch auch auf größeren Baustellen, wie etwa Autobahnen, zeigt sie ihre Stärken. Ihr vielseitiges Einsatzspektrum erhöht die Flexibilität für zahlreiche Straßenbauunternehmen.
Ammann hat die Tandemwalze eARX 26-2 mit vollelektrischem Antrieb auf den Markt gebracht. Das neue Modell kann bis zu 18 Stunden – und manchmal darüber hinaus – ohne Aufladen betrieben werden. Die emissionsfreie 2,5-Tonnen-Aufsitzwalze kann uneingeschränkt innerhalb von Gebäuden und auf unterirdischen Baustellen, wie zum Beispiel in Tunneln, eingesetzt werden. Die eARX 26-2 ist im Betrieb besonders leise. Der Schallpegel an der Einsatzstelle ist um 46 % geringer als bei der Version mit Dieselmotor. Schadstoffemissionen werden komplett verhindert.
Die Asphaltsanierung kleiner und mittelgroßer Flächen ist aufwändig und kostenintensiv. Deshalb fordern immer mehr Kommunen in ihren Ausschreibungen der Wirtschaftlichkeit wegen und für ein optimales Einbauergebnis den Asphalteinbau mit dem Fertiger. Mit Einbau-Breiten von 250 mm bis 1650 mm ist der Minifertiger AFW 150-2 von Ammann dafür prädestiniert. Leicht erneuern lassen sich mit ihm die Oberflächen von Zufahrten, Carport-Stellplätzen, Rad- und Gehwegen, von wieder verfüllten Gräben sowie Flächen zwischen Tram-Schienen.
Bei Gräben für Rohrleitungen oder Kabel, Hinterfüllungen von Bauwerken oder auch im Straßenunterbau geraten Maschinenführer beim Verdichten an ihre Grenzen: Diese Baustellen sind schwer zugänglich, mitunter auch nur erschwert einzusehen. Es ist daher kaum zu erkennen, ob der richtige Verdichtungsgrad erreicht ist. Die ARR Grabenwalzen mit ACE-Technologie von Ammann bieten Abhilfe. Sie zeigen in Echtzeit über optisch gut platzierte LEDs immer den aktuellen Verdichtungsstatus an. Solange es im Graben blinkt, rollen die Stampffuß-Bandagen zuverlässig über den Untergrund. Leuchtet das gesamte Diodenband grün, ist die maximale Verdichtung erreicht. Vor Überverdichtung warnt ein rotes Blinklicht.
Die hydrostatische Rüttelplatte APH 85/95 ist der neueste Zugang der APH-Modellreihe von Ammann. Sie zeichnet sich durch leichtgängige Steuerung bei guten Ergebnissen aus. Auf Wunsch ist die Rüttelplatte mit der Verdichtungsanzeige ACEecon lieferbar. Damit ist eine fehlerhafte Verdichtung nahezu ausgeschlossen. Mit ihrer innovativen vibrationsgedämpften Führungsdeichsel erfüllt die APH 85/95 strengste Arbeitsschutzauflagen. Sie ist damit besonders geeignet für den Dauereinsatz in Pflasterbau, Tiefbau, Baugruben aber auch im Landschaftsbau.
Ammann bietet mit der Baureihe CBT 105 bis CBT 150 TB Elba lineare, transportoptimierte Betonmischanlagen mit einer erzielbaren Stundenleistung bis zu 128 m³ an. Schnelle Montagezeiten, unproblematische Ortswechsel sowie die strikte Einhaltung günstiger Transportabmessungen zur Realisierung niedriger Transportkosten waren das Ziel der Ammann Entwicklungs-Ingenieure. Das Ergebnis: eine mit durchdachten Faltmechanismen und passenden Komponenten ausgestattete Betonmischanlage.
Ammann hat die Deichsel der reversierbaren APR Rüttelplatten überarbeitet, so dass sie jetzt noch niedrigere Vibrationswerte (HAV) aufweisen. An der optimierten Deichsel werden die Hand-Arm-Vibrationen durch eine neu konstruierte Halterung abgeleitet. So wird der Maschinenführer geschützt. Bedienkomfort, Arbeitseinsätze und Sicherheit werden deutlich gesteigert. Die Hand-Arm-Vibration (HAV) reduziert sich dabei neu auf einen Wert unter 2,5 m/sec2. Diese niedrigen HAV-Werte machen eine Dokumentation der Arbeitszeit überflüssig.
Das Beste aus beiden Welten: Vorne eine geteilte Glattbandage mit einer zielgerichteten zweistufigen Vibration. Hinten vier Gummiräder für den Kneteffekt und damit eine optimale Versiegelung der Oberfläche – die schwere Tandemwalze ARP 95 K von Ammann ist allein aufgrund ihrer Bauweise mit der Doppelschemellenkung ungemein wendig und flexibel. Und durch das patentierte und automatische Verdichtungsmess- und Regelsystem ACE PRO erreichen Präzision und Effizienz bei der Verdichtung ein neues Level – das ist in dieser Maschinenklasse unerreicht und nur bei Ammann erhältlich.
Im Straßenbau lautet eine Grundregel, dass, je sorgfältiger und präziser die vorhergehenden Erdarbeiten sind, die Qualität, Langlebigkeit und Belastbarkeit der fertigen Straße steigen. Vor allem eine gleichmäßige und kontrollierte Verdichtung bei der Überfahrt mit Walzen und Walzenzügen trägt wesentlich dazu bei, belastbare und hochwertige Straßen zu bauen. Dazu bietet Ammann mit seinem automatischen Mess- und Regelsystem ACE (Ammann Compaction Expert) in mehreren Varianten die dafür erforderliche Technologie. Vor allem bei Ausschreibungen und öffentlichen Projekten erwarten die Auftraggeber eine kontrollierte und dokumentierte Verdichtungsleistung – auf europäischer Ebene wird derzeit eine Direktive erstellt, die „intelligente“ Bodenverdichtung bei Großprojekten als Standard voraussetzt.
Mit dem AFW150-2 hat Ammann Verdichtung, Hennef, eine überarbeitete Version des Minifertigers AFW150 auf den Markt gebracht. Aufgrund einer hohen maschinellen Einbauleistung, die unter anderem durch eine optimierte hydraulisch verstellbare Bohle erreicht wird, empfiehlt der Hersteller diese kompakte und wendige Maschine besonders für Ausbesserungsarbeiten auf engem Raum oder Gehwegasphaltierungen, bei der die Arbeiten oft durch Verkehrsschilder oder Straßenleuchten behindert werden. Dafür sprechen der enge Wendekreis von 80 cm, das Gewicht von nur 1150 kg und eine Einbaubreite von 250 mm und maximal 1650 mm durch die hydraulisch verstellbare Bohle.
Die klassischen Einsatzfelder für Verdichter sind Erd-, Asphalt- und Pflasterbau sowie Wege-, Straßen- und Gleisbau, Hinterfüllungen, Graben- und Kanalbau, Garten- und Landschaftsbau und Fundamentbau. Das Laufverhalten der vollhydraulischen Rüttelplatte APH 110-95 von Ammann lässt einen Einsatz sowohl im Graben als auch in der Fläche zu. Durch die gesteigerte Arbeitsgeschwindigkeit werden auch auf Pflaster überdurchschnittliche Flächenleistungen erreicht. In der Praxis bedeutet das, dass die APH 110-95 mit einer Leistung von 37 m/min in einer Stunde eine Bodenfläche von 2.100 m2 verdichten kann, das entspricht fast der Größe von drei Handballfeldern.
Anbaugeräte für Midibagger von 5 bis ca. 10 t werden häufig im Garten- und Landschaftsbau eingesetzt. Besonders beim komplizierten Verdichten in Schräglage, also bei der Hang- und Böschungsverdichtung, zeigen Anbauverdichter ihre Stärke, denn ihr Einsatz wird praktisch nicht mehr durch Neigungsgrenzen eingeschränkt. Zudem werden sie über die Hydraulik des Baggers betrieben, benötigen also keinen eigenen Verbrennungsmotor. Mit den Anbauverdichtern ACA 5546 und ACA 5556 komplettiert Ammann Verdichtung seine Range der Verdichtungsmaschinen und bietet damit einen Bodenstabilisierer speziell für beengte Platzverhältnisse.
Die neue schemelgelenkte Tandemwalze ARP 95 von Ammann ist die Antwort auf die hohen Anforderungen an Komfort, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit für Verdichtungsmaschinen.
Boßeln verloren, fachlich gewonnen: Beim Journalisten-Stammtisch von Funke Kunststoffe gab es in Hamm-Uentrop jede Menge Innovationen zu entdecken. Im Fokus standen nachhaltige Kanalrohrsysteme, neue Montagekonzepte und digitale Werkzeuge für die Regenwasserbewirtschaftung. Deutlich wurde dabei, dass Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit im Tiefbau längst kein Widerspruch mehr sein müssen. Viele der vorgestellten Entwicklungen zielen darauf ab, den Arbeitsalltag auf der Baustelle spürbar zu erleichtern.
Vom 19. bis 21. Juni zeigte das Thermometer in Fornsbach bei Murrhardt mehr als 30 °C im Schatten – beste Voraussetzungen also für ein Festwochenende mit kühlen Getränken, guter Stimmung und gleich zwei Anlässen zum Feiern. Holp beging sein 25-jähriges Firmenjubiläum und weihte zugleich den neuen Firmensitz ein, der genügend Platz für die weitere Entwicklung des Maschinenbauers bieten soll. Den Auftakt machte am Freitag eine Veranstaltung mit Händlern, Geschäftspartnern und Vertretern der Fachpresse. Bei einer persönlichen Führung gewährte Geschäftsführer Günter Holp Einblicke hinter die Kulissen und nahm die Gäste mit auf eine Reise durch die Unternehmensgeschichte. Dabei wurde schnell klar: Der Weg des schwäbischen Tüftlers war alles andere als geradlinig – am Ende aber eine echte Erfolgsgeschichte.
Die Bodenverdichtung ist seit der Sesshaftwerdung des Menschen von zentraler Bedeutung. Bereits die alten Römer entwickelten sich zu Meistern des Straßenbaus und wussten, dass ein tragfähiger Untergrund entscheidend ist, damit Verkehrswege den hohen Belastungen durch Karren und marschierende Legionen standhalten. Der Straßenkörper wurde in mehreren Schichten aufgebaut, wobei jede Lage mit schweren Handrammen und steinernen Walzen verdichtet wurde. Im Jahr 2026 haben sich Materialien und Technologien in der Flächenbefestigung grundlegend weiterentwickelt. Unverändert geblieben ist jedoch die große Bedeutung der Verdichtung bei der Vorbereitung des Untergrunds für eine hohe Tragfähigkeit. An die Stelle der Handarbeit ist die motorisierte Verdichtung getreten, bei der Walzen und Walzenzüge für die Bearbeitung großer Flächen heute nahezu alternativlos sind.
Zwei Innovationstreiber bündeln ihre Kräfte: Kärcher und Stihl haben am 2. Juli in Winnenden ihre gemeinsame Akku-Allianz vorgestellt. Ziel der Partnerschaft: ein markenübergreifender, leistungsstarker und zukunftssicherer Akkustandard für professionelle Anwendungen. Herzstück bildet das von Stihl entwickelte ALLPRO-System, das künftig in Profi-Geräten beider Hersteller eingesetzt wird. Anwender profitieren von höherer Flexibilität, geringerer Komplexität und einer durchgängigen Energieplattform über unterschiedliche Einsatzbereiche hinweg.
Die GaLaBau 2026 findet vom 15. bis 18. September in Nürnberg statt und vereint rund 1.100 Aussteller auf 14 Hallen sowie Aktionsflächen im Freigelände – begleitet von einem vielfältigen Rahmenprogramm und neuen Formaten. Im Fokus von Europas führender Fachmesse für Garten- und Landschaftsbau stehen Vernetzung, praxisnahe Erlebnisse und frische Impulse für die grüne Branche. Mit Highlights wie dem Grün-Blauen Pfad, der E-Mobility Area und dem Landschaftsgärtner-Cup wird der Branchentreff in Nürnberg zum gesetzten Event für alle, die die Zukunft des grünen Sektors aktiv gestalten wollen.
Die steinexpo 2026 steht trotz angespannter Rahmenbedingungen in der Rohstoff- und Baustoffindustrie vor einem vielversprechenden Start. Im bpz-Interview spricht der Messechef Dominik Rese über die aktuelle Stimmung der Branche, die Entwicklung der Ausstellerzahlen und die Erwartungen an die Besucherresonanz. Außerdem geht es um die besonderen Live-Demonstrationen im Steinbruch, neue Showkonzepte und die wichtigsten Technologietrends der Messe. Deutlich wird: Die steinexpo bleibt eine zentrale Plattform für Praxis, Austausch und Innovation.
Am 15. April öffnete Zeppelin seinen Standort in Garching für Pressevertreter, um im Rahmen des Medientags 2026 einen umfassenden Einblick in die Geschäftsentwicklung sowie die strategische Ausrichtung des Unternehmens zu geben. Neben der Vorstellung der Finanzergebnisse für das Jahr 2025 standen aktuelle Markttrends, technologische Entwicklungen und künftige Handlungsfelder im Fokus der Veranstaltung. Dabei wurde deutlich, wie das Unternehmen auf ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld reagiert und gleichzeitig die Weichen für weiteres Wachstum stellt. Im Mittelpunkt standen zudem konkrete Lösungen und Innovationen, mit denen Zeppelin den steigenden Anforderungen der Branche begegnen will.
Kobelco Construction Machinery Europe (KCME) hat seinen europäischen Hauptsitz neu aufgestellt – ein Schritt, der vor allem dem kontinuierlichen Wachstum des Unternehmens, dem Ausbau des Händlernetzwerks sowie steigenden Anforderungen an Service, Logistik und Schulung geschuldet ist. Im Rahmen eines Pressetages stellte Kobelco den neuen Komplex im niederländischen Lelystad offiziell vor und nutzte die Gelegenheit, um Einblicke in die strategische Entwicklung in Europa zu geben. Neben der Rolle des Standorts als zentrale Drehscheibe für Vertrieb, Service und Training standen dabei auch aktuelle Marktentwicklungen, technologische Innovationen sowie Produktneuheiten im Fokus.
Von einer Baukrise will Hyundai-Produktmanager Peter Sebold im Interview mit der bpz nichts wissen. Sein Unternehmen präsentierte denn auch vor internationalen Journalisten in der Europa-Zentrale im belgischen Tessenderlo gleich elf neue Baumaschinen, die 2026 auf den europäischen Markt kommen. Im Fokus stand vor allem die neue Generation von Kettenbaggern, die dank Elektrohydraulik mehr Möglichkeiten als bisher bieten. Sebold gewährte der bpz auch schon einen Blick ins Jahr 2027: Da will Hyundai Construction Equipment erstmals mit drei der – in Deutschland so beliebten – Kompakt-Radlader den Markt betreten.