Fristads GmbH
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Robust, sichtbar und zunehmend nachhaltig: Arbeitskleidung auf der Baustelle muss heute weit mehr leisten als nur Schutz vor Wind und Wetter. Sie soll extremen Belastungen standhalten, hohe Sicherheitsstandards erfüllen, ergonomisch sitzen und zugleich den wachsenden Anforderungen an Nachhaltigkeit gerecht werden. Welche Lösungen moderne Workwear für Hoch-, Tief- und Straßenbau bietet, welche Rolle Normen und Komfort spielen und warum Arbeitskleidung auch im Wettbewerb um Fachkräfte an Bedeutung gewinnt, darüber spricht bpz mit Andreas Bühner, Sales Director DACH beim Arbeitskleidungsspezialisten Fristads.
bpz: Herr Bühner, welche Produktlinien von Fristads sind speziell für Hoch-, Tief- oder Straßenbau entwickelt – und worin unterscheiden sie sich?
Bühner: Für den Hoch-, Tief- und Straßenbau stehen besonders die Warnschutzkonzepte Trofta und Stiby sowie ergänzende Warnschutzprodukte im Fokus, die durch ihre Robustheit, Bewegungsfreiheit und hohe Sichtbarkeit überzeugen. Trofta legt den Schwerpunkt auf besonders widerstandsfähige Kleidung für anspruchsvolle Baustellenumgebungen, bei der Strapazierfähigkeit, Wetterschutz und Bewegungsfreiheit im Vordergrund stehen. Stiby hingegen setzt stärker auf ergonomische Passformen, Stretchmaterialien und modular kombinierbare Kleidungsstücke, die es ermöglichen, unterschiedliche Schutzklassen gezielt zu kombinieren. Durch diese Systematik können Bauunternehmen je nach Tätigkeit und Gefährdung den optimalen Sichtbarkeitsschutz bereitstellen und gleichzeitig den Tragekomfort hochhalten.
bpz: Gab es Neuheiten aus diesem Bereich auf der A+A in Düsseldorf?
Bühner: Auf der A+A in Düsseldorf wurde kürzlich im PSA-Bereich die neue Multinorm-Green-Kollektion vorgestellt. Diese Kollektion erfüllt ebenfalls Warnschutzzertifizierungen, richtet sich aber vor allem an Zielgruppen mit zusätzlichen Schutzanforderungen, wie etwa Energieversorger oder industrielle Anwender, die einen erhöhten Lichtbogenschutz benötigen. Für klassische Baustellentätigkeiten ergänzt diese Kollektion das Portfolio, während Trofta und Stiby weiterhin die Kernlösungen für die Baubranche bilden.
bpz: Welche besonderen Anforderungen stellt die Baubranche an Arbeitskleidung im Vergleich zu anderen Gewerken?
Bühner: Auf Großbaustellen ist hohe Sichtbarkeit entscheidend, insbesondere bei komplexen Baustellenlayouts oder Arbeiten in der Nähe von Verkehr. Warnschutzkleidung wird daher häufig in Kombinationen verschiedener Klassen getragen, um den Schutzgrad zu erhöhen. Gleichzeitig müssen die Kleidungsstücke extremen Belastungen standhalten – sie müssen Regen, Wind, Kälte, Hitze und mechanischer Beanspruchung standhalten, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Die Ganzjahrestauglichkeit ist ebenfalls ein zentrales Kriterium: Leichte Warnschutz-Shorts, 3/4-Hosen und T-Shirts sorgen an heißen Tagen für angenehmes Tragegefühl, während gefütterte Anzüge, Gore-Tex- oder Airtech-Produkte optimalen Schutz bei Kälte, Schnee oder Regen bieten. Stretchmaterialien und ergonomische Schnitte sorgen dafür, dass sich die Kleidung den Bewegungen der Beschäftigten anpasst, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.
bpz: Wie stark beeinflussen aktuelle Normen Ihre Produktentwicklung?
Bühner: Normen sind ein zentraler Treiber der Produktentwicklung. Alle Warnschutzartikel von Fristads sind nach EN ISO 20471 zertifiziert und werden je nach Sichtbarkeit in drei Klassen eingeteilt. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass Kleidungsstücke co-zertifiziert sind und auf unterschiedliche Weise kombiniert werden können, um höhere Schutzklassen zu erreichen. Dabei gehen die internen Qualitätsanforderungen deutlich über die Normvorgaben hinaus: Kleidungsstücke werden vielfach gewaschen und in eigenen Labortests auf ihre Langlebigkeit und Strapazierfähigkeit geprüft, um sicherzustellen, dass sie auch unter extremen Baustellenbedingungen zuverlässig schützen.
bpz: Die Baubranche leidet unter Fachkräftemangel. Welche Rolle spielt korrekte Ausstattung für Fachkräftegewinnung und -bindung?
Bühner: Eine sehr große. Komfort ist hierbei ein Schlüsselfaktor. Gerade größere Unternehmen beziehen die Mitarbeitenden aktiv in die Auswahl der Arbeitskleidung ein. Bequeme Schnitte, viel Stretchmaterial, ergonomische Passformen und Kleidungsvarianten für verschiedene Körperformen – sowohl für Damen als auch Herren – steigern die Motivation, erhöhen die Leistungsfähigkeit und tragen dazu bei, dass Beschäftigte sich in ihrer Kleidung wohlfühlen. In mehreren Projekten konnte Fristads nachweisen, dass gerade der Komfort der Arbeitskleidung ein wesentliches Argument bei der Entscheidung von Mitarbeitenden für Fristads Arbeitskleidung ist.
bpz: Inwiefern kann ergonomische, gut akzeptierte Arbeitskleidung den Beruf am Bau attraktiver machen – besonders für jüngere Fachkräfte und Frauen?
Bühner: Moderne Arbeitskleidung ist ein wichtiger Teil eines zeitgemäßen Arbeitgeberauftritts. Speziell entwickelte Damenkollektionen, die auf Passform, Bewegungsfreiheit und Funktionalität achten, senken Zugangsbarrieren und erhöhen die Identifikation mit dem Beruf. Funktionale, ergonomische und optisch moderne Kleidung vermittelt Professionalität und Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden, was gerade in Zeiten des Fachkräftemangels eine hohe Bedeutung hat.
bpz: Nachhaltigkeit ist in aller Munde – auch in der Baubranche. Welche Rolle spielt dieses Thema bei Fristads?
Bühner: Fristads versteht Nachhaltigkeit nicht als reines Marketingversprechen, sondern als umfassende Unternehmensstrategie, die die gesamte Produkt- und Produktionskette einbezieht. Ein herausragendes Beispiel dafür ist das Konzept „Fristads Green“ – die weltweit erste Bekleidungskollektion mit einer Environmental Product Declaration (EPD).
bpz: Worum handelt es sich dabei genau?
Bühner: Eine EPD ist ein international anerkanntes Dokument, das die gesamten Umweltauswirkungen eines Produkts über seinen Lebenszyklus transparent und vergleichbar darstellt. Eine solche Deklaration ist nicht nur erste ihrer Art in der Bekleidungsbranche, sondern bietet Bauunternehmen und Beschaffungsverantwortlichen greifbare Daten zur Bewertung des ökologischen Fußabdrucks von Arbeitskleidung – ähnlich wie es bei Baustoffen oder Maschinen bereits üblich ist.
bpz: Welche konkreten Nachhaltigkeitsmaßnahmen bietet Fristads speziell für den Baubereich?
Bühner: Ein wichtiger Aspekt der nachhaltigen Produktstrategie von Fristads ist Qualität als Grundprinzip. Nachhaltige Produkte müssen langlebig sein, denn nur Kleidung, die viele Jahre zuverlässig getragen werden kann, reduziert tatsächlich Ressourcenverbrauch und CO2-Emissionen. Daher hat Fristads bereits 1999 die ISO 9001:2015-Zertifizierung eingeführt, um systematisch an der Verbesserung von Produktqualität und Produktionsprozessen zu arbeiten. In internen Tests und in Zusammenarbeit mit externen Laboren werden Materialien auf Abrieb, Reiß- und Zugfestigkeit sowie Wasch- und Langlebigkeitsstandards geprüft, bevor ein Produkt in den Markt geht – ein Ansatz, der die Lebensdauer der Kleidung optimiert und langfristig Abfall vermeidet. Aber auch bei der Materialauswahl setzt das Unternehmen auf nachhaltige Ansätze. So besteht ein signifikanter Anteil der Kollektion aus recycelten, biobasierten oder organischen Materialien.
bpz: Erfolgt dieser Materialwechsel ohne Qualitätseinbußen? Denn was als „biobasiert“ bezeichnet wird, klingt für viele zunächst nach Kompromissen bei der Langlebigkeit.
Bühner: Bei uns werden herkömmliche Materialien nur dann durch nachhaltigere Alternativen wie recyceltes Polyester, Lyocell oder Bio Baumwolle ersetzt, wenn diese die gleichen hohen Anforderungen an Haltbarkeit und Funktionalität erfüllen. So soll sichergestellt werden, dass ein Produkt nicht nur umweltfreundlicher ist, sondern auch unter rauen Baustellenbedingungen seine Leistung bringt – ein entscheidender Faktor gerade für den Baualltag.
bpz: Doch selbst die robusteste Arbeitskleidung erreicht irgendwann das Ende ihrer Lebensdauer. Welche Konzepte gibt es für diesen Moment?
Bühner: Im Rahmen von Projekten mit ausgewählten Partnern wird abgenutzte Arbeitskleidung gesammelt und einer neuen Nutzung zugeführt, um Ressourcen im Sinne eines kreisförmigen Produktzyklus optimal zu nutzen. Dieser Ansatz basiert auf einer Lebenszyklusanalyse, die bei jedem neuen Produkt Anwendung findet und darauf abzielt, jeden Entwicklungsschritt unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu hinterfragen und zu verbessern – vom Design über Produktion und Transport bis zur Wiederverwendung oder dem Recycling.
bpz: Wie hat sich der Anspruch der Beschäftigten an Passform, Komfort und Design in den letzten Jahren verändert?
Bühner: Arbeitskleidung muss heute maximale Bewegungsfreiheit bieten, perfekt sitzen und sich an unterschiedliche Körperformen anpassen. Gleichzeitig soll sie Sicherheit gewährleisten und einen modernen, zeitgemäßen Look besitzen. Stretchmaterialien, ergonomische Schnitte und differenzierte Passformen ermöglichen hohe Bewegungsfreiheit und Komfort, während das Design den individuellen Stil und das berufliche Selbstverständnis der Beschäftigten unterstreicht. Sicherheit und Funktionalität gehen damit Hand in Hand mit Komfort und Attraktivität, was Arbeitszufriedenheit und Identifikation mit dem Beruf maßgeblich steigert.
bpz: Herr Bühner, vielen Dank für die Ausführungen.
Weitere Informationen:
(Autor: Paul Deder)
Robust, sichtbar und zunehmend nachhaltig: Arbeitskleidung auf der Baustelle muss heute weit mehr leisten als nur Schutz vor Wind und Wetter. Sie soll extremen Belastungen standhalten, hohe Sicherheitsstandards erfüllen, ergonomisch sitzen und zugleich den wachsenden Anforderungen an Nachhaltigkeit gerecht werden. Welche Lösungen moderne Workwear für Hoch-, Tief- und Straßenbau bietet, welche Rolle Normen und Komfort spielen und warum Arbeitskleidung auch im Wettbewerb um Fachkräfte an Bedeutung gewinnt, darüber spricht bpz mit Andreas Bühner, Sales Director DACH beim Arbeitskleidungsspezialisten Fristads.
Multinorm-Arbeitskleidung zählt zu den technisch anspruchsvollsten Produktkategorien im Bereich Workwear. Mit der neuen Kollektion Multinorm Green zeigt Fristads nun, dass sich hohe Schutzstandards, Komfort und nachweisbare Nachhaltigkeit miteinander verbinden lassen. Die Kollektion bietet die weltweit erste Multinorm-Arbeitskleidung mit einer Environmental Product Declaration (EPD) und liefert damit geprüfte Daten zu CO₂-Emissionen und Wasserverbrauch über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
Der Herbst bringt frischen Wind in die Workwearbranche: Seit September 2025 präsentiert Fristads wortwörtlich brandneue Produkte – mit innovativen Materialien, neuen Schnitten und Funktionen, die sich an jede Arbeitssituation anpassen. Im Mittelpunkt stehen die neue ATHF Stretch-Kollektion mit umfassendem Multinorm-Schutz in Kombination mit optimaler Bewegungsfreiheit sowie die Tyresta-Kollektion mit neuen Arbeitshosen, die mit flexiblen Werkzeugtaschen individuell kombinierbar sind – sicher und fest dank Magnetsystem. Ergänzt werden die Kollektionen durch weitere praxisorientierte Modelle, die ebenfalls Maßstäbe in Sachen Komfort, Sicherheit und Nachhaltigkeit setzen.
Werkzeugtaschen zu hoch, Kniepolster an der falschen Stelle: Was zunächst wie ein Designfehler wirkt, entpuppt sich oft als falsch gewählte Größe. Solche Situationen zeigen, wie wichtig eine passende Arbeitskleidung für Sicherheit, Bewegungsfreiheit und Tragekomfort ist. „Sie entscheidet über die Alltagstauglichkeit unserer Kleidung – deshalb legen wir auf die Passform größten Wert“, sagt Anastasios Lappas, Head of Design & Innovation beim schwedischen Workwear-Hersteller Fristads.
Fristads bietet mit seiner neuen Green-Kollektion nicht nur modernes Design mit hoher Sicherheit und Funktionalität, sondern auch Nachhaltigkeit in der Produktion. Ziel des Unternehmens ist es, bis 2030 die eigenen Treibhausgasemissionen um 50 % zu senken. Die Green-Kollektion umfasst eine breite Palette von hochsichtbaren und multifunktionalen Jacken, Hosen, Overalls und Accessoires, die aus hochwertigen zum Teil recycelten Materialien hergestellt werden. Diese umfassen recycelte Polyesterfasern und Bio-Baumwolle, die den ökologischen Fußabdruck der Kleidungsstücke minimieren.
Um den speziellen Anforderungen im Winter gerecht zu werden, hat Fristads seine Winterkollektion erweitert und bietet nun eine Reihe von Kleidungsstücken an, die nach EN-Klassifizierungen zertifiziert sind und vor Kälte (EN 342 Kälteschutz) und Regen (EN 343 Regenschutz) schützen. Diese Produkte wurden entwickelt, um den Träger bei niedrigen Temperaturen zuverlässig zu schützen, ohne dabei die Bewegungsfreiheit durch steife und unflexible Stoffe einzuschränken.
Kompakt, handgeführt und auf den ersten Blick unscheinbar – Stampfer und Rüttelplatten zählen dennoch zu den unverzichtbaren Baugeräten auf nahezu jeder Baustelle. Sie sorgen für die notwendige Verdichtung des Untergrunds und schaffen damit die Grundlage für dauerhaft tragfähige, ebene und schadensfreie Flächen. Ob im Pflasterbau, bei Asphaltarbeiten oder im Kanal- und Tiefbau: Ohne präzise Verdichtung drohen Setzungen, Risse und kostenintensive Nacharbeiten. Moderne Verdichtungstechnik verbindet heute bewährte Mechanik mit intelligenter Messtechnik und alternativen Antriebskonzepten.
Es gibt sicher unangenehmere Dinge, dachte ich mir, als bei Schneematsch und Temperaturen um den Gefrierpunkt in Stuttgart für einige Tage nach Rom zu reisen – eine Stadt, die zu dieser Jahreszeit bereits mit angenehmen Temperaturen und reichlich Sonne lockt. Einen weiteren guten Grund für den Ortswechsel lieferte die jährlich stattfindende Konferenz „World of Solutions“, die sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe entwickelt hat. Dort präsentierte Milwaukee Händlern und Anwendern seine neuesten Entwicklungen aus dem Geräte- und Zubehörprogramm – allerdings nicht im klassischen Messeformat, sondern praxisnah zum Anfassen und Ausprobieren. Eine Vielzahl an Innovationen auf einmal, wie man sie selbst auf großen Fachmessen kaum vermittelt bekommt.
Zum 54. Mal hat der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. (VDBUM) zu seinem Großseminar eingeladen – und erneut Maßstäbe gesetzt: Mit rund 1.200 Teilnehmern verzeichnete die Veranstaltung, die vom 10. bis 13. Februar im Sauerland Stern Hotel in Willingen stattfand, einen neuen Rekord. Das große Interesse der Bauindustrie kommt nicht von ungefähr – und das trotz herausfordernder geopolitischer Rahmenbedingungen und konjunktureller Unsicherheiten. Im Gegenteil: Die Branche gewinnt spürbar an Bedeutung. Der Investitionsbedarf in die Infrastruktur ist enorm, die Bundeswehr etabliert sich zunehmend als bedeutender Bauherr, und die öffentlichen Ausgaben für Klimaneutralität, Bildungsinfrastruktur, Verkehr und Digitalisierung nehmen weiter Fahrt auf.
Seit 55 Jahren steht Atlas Weyhausen für Radladertechnik mit Charakter – geprägt von unternehmerischem Mut, technischem Know-how und dem festen Willen zur Eigenständigkeit. Was als Familienunternehmen begann, hat sich über Jahrzehnte zu einem international anerkannten Spezialisten entwickelt. Zum Jubiläum blickt Geschäftsführer Marc Bockelmann nicht nur auf einen langen und erfolgreichen Weg zurück, sondern richtet den Blick entschlossen nach vorn. Im Gespräch mit bpz spricht er über prägende Meilensteine der Unternehmensgeschichte, den Anspruch, Technologietreiber zu bleiben, und darüber, wie ein Mittelständler auch künftig eine aktive Rolle im internationalen Wettbewerb spielen will.
Für deutsche Bauprofis steht dieses Unternehmen wie kaum ein anderes als Synonym und als einer der zentralen Pioniere des modernen Gerüstbaus: Das unmittelbar nach Kriegsende im baden-württembergischen Eibensbach gegründete Unternehmen Wilhelm Layher revolutionierte 1965 mit dem Blitz Gerüst als Steckrahmen-Systemgerüst die Branche. Neun Jahre später setzte Layher mit der Entwicklung des Allround Gerüstes als Modulsystem für komplexe Konstruktionen ein weiteres Ausrufezeichen. Auch 60 Jahre später zählt das Unternehmen weiterhin zu den Innovationstreibern der Branche – inzwischen ebenso im Bereich des digitalen Bauens. Bei einem Besuch in der Unternehmenszentrale haben wir uns die aktuellen digitalen Angebote von Layher genauer angeschaut.
Sie sind weithin sichtbar und gelten als Symbol für Fortschritt: Wo obendrehende Turmdrehkrane in den Himmel ragen, entstehen große Bauprojekte – von Brücken und Industrieanlagen bis hin zu umfangreichen Gebäudekomplexen inmitten urbaner Zentren. Derzeit jedoch hinterlässt die rückläufige Bauproduktion in Deutschland und Europa deutliche Spuren: Die Aktivität auf den Baustellen nimmt ab, und entsprechend verzeichnen Kranhersteller sinkende Umsatzzahlen. Trotz dieser kurzfristigen Dämpfer bleibt der Markt für Turmdrehkrane ein Zukunftsfeld. Urbanisierung, wachsende Infrastrukturbedarfe und steigende Investitionen in moderne Bauvorhaben sorgen mittel- und langfristig für stabile Nachfrage. Sobald die Baukonjunktur wieder anzieht, sind Turmdrehkrane für zahlreiche Projekte unverzichtbar – nicht zuletzt aufgrund der kontinuierlichen Innovationsarbeit der weltweit führenden Hersteller.
Mit Hilti Unboxed 2025 hat der liechtensteinische Werkzeughersteller ausgewählten Pressevertretern und Social-Media-Creators einen exklusiven Einblick in die deutsche Hauptverwaltung in Kaufering gewährt. Dort, wo sich die zentrale Entwicklungsgesellschaft sowie ein Produktionsstandort befinden, präsentierte Hilti über mehrere Tage hinweg neue Produkte, die auf der Nuron-Technologie basieren und nun sukzessive in den Markt eingeführt werden. An themenspezifisch aufgebauten Stationen konnten Meinungsbildner und Influencer aus aller Welt die Neuheiten selbst ausprobieren und auf Herz und Nieren testen. Unser Fazit: Hilti hat den Puls der Branche genau im Blick – und zeigt sich gut gerüstet für die digitale Zukunft.
Mit dem passenden Anbaugerät wird aus jedem Bagger ein vielseitiger Alleskönner. Statt nur zu graben, kann er heben, schneiden, fräsen, verdichten oder sogar bohren – und das in unterschiedlichsten Einsatzbereichen vom Erd- und Leitungsbau bis hin zu Abbruch und Recycling. Die Vielfalt an Werkzeugen wächst stetig – ebenso wie das Bewusstsein der Anwender, dass in einem Bagger weit mehr Potenzial steckt, als man auf den ersten Blick vermutet. Die Hersteller haben diese Entwicklung längst erkannt und bieten heute eine nahezu grenzenlose Auswahl an hydraulischen und mechanischen Anbaugeräten, die sich flexibel je nach Maschinengröße und Aufgabe kombinieren lassen. Der Grundgedanke dahinter ist klar: Ein Bagger, der mehrere Arbeitsschritte übernehmen kann, spart nicht nur Maschinen und Personal, sondern auch wertvolle Zeit und Logistikaufwand auf der Baustelle.