Komatsu setzt bei seinen Hydraulikbaggern und Radladern verstärkt auf Automatisierung und digitale Assistenzsysteme, um die Arbeit auf der Baustelle einfacher und produktiver zu machen. Insbesondere mit dem neuen Kettenbagger PC220LCi-12 und seiner weiterentwickelten Maschinensteuerung iMC 3.0 lassen sich Arbeitsvorgänge stark automatisieren. Auf einem Pressetag am deutschen Produktionsstandort Hannover demonstrierte das japanische Unternehmen seine Fortschritte.
„Wir werden in Zukunft bei unseren Baumaschinen verstärkt Effizienzsteigerungen durch Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Elektrifizierung umsetzen“, kündigt Marco Maschke, Leiter des Deutschlandbüros von Komatsu Europe, an. Dabei sieht er den Standort Deutschland als Innovationstreiber im weltweiten Komatsu-Konzern.
Die Maschinensteuerung iMC 3.0, die das Unternehmen jetzt mit dem neuen 25-Tonnen-Hydraulikbagger PC220LCi-12 eingeführt hat, zeigt, wie stark sich Arbeitsvorgänge mittlerweile automatisieren lassen: Mit der Funktion „Automatische Schwenksteuerung“ erfolgt die Beladung eines Muldenkippers halbautomatisiert. Der Baggerführer füllt den Löffel, dann schwenkt die Maschine automatisch zum Muldenkipper, der Baggerführer entleert den Löffel und die Maschine schwenkt selbstständig wieder zum Ausgangspunkt der Materialaufnahme zurück. Eine ähnliche Arbeitserleichterung stellt die automatische Linienschwenkfunktion für das Grabenziehen dar. Damit kann man eine Mittellinie des Grabens festlegen, zu der die Maschine nach jedem Entladen des Löffels genau zurückkehrt. Die Linienfahrfunktion sorgt dann dafür, dass sich die Maschine beim Graben stets mit über die festgelegte Linie zentriertem Laufwerk weiterbewegt. Die beiden Programme ersparen dem Baggerfahrer häufige kleine Korrekturen bei der manuellen Ausrichtung, die die Produktivität schmälern.
Integrierte Tiltrotatorsteuerung
Neu bei der Maschinensteuerung iMC 3.0 ist auch die vollständig integrierte Tiltrotatorsteuerung. Das bedeutet, dass auch der Tiltrotator automatisch rotiert und schwenkt, sodass der Löffel bei jedem Grab- oder Abziehvorgang genau am Zielprofil bleibt. Eine weitere neue Funktion sorgt dafür, dass der Löffel automatisch zur Nullrückstellung zurückkehrt, wenn ein Grab- oder Abziehvorgang beendet ist und der Löffel zum Abkippen des Materials angehoben wird. Die Funktionen sind kompatibel mit einer Vielzahl von Schwenklöffeln und anderen Anbaugeräten, wie Hydraulikhämmern, Fräsen, Verdichtern und Greifern.
Für mehr Sicherheit auf der Baustelle soll die 3D-Arbeitsraumbegrenzung sorgen. Damit können Fahrer oder Baustellenleiter Bereiche für den Bagger sperren. Wenn sich ein Teil der Maschine – Arbeitsausrüstung, Oberwagen oder Laufwerk – einem solchen Bereich nähert, löst das System automatisch einen kontrollierten Stopp aus. Gleichzeitig erhält der Fahrer visuelle und akustische Warnsignale. Die Sperrbereiche können auf dem iMC-Bildschirm vor Ort definiert oder im Konstruktionsmodell vorkonfiguriert werden.
All diese Funktionen kommen noch zu den bereits in der Vorgängerversion der Maschinensteuerung iMC 2.0 enthaltenen hinzu: die automatische Abziehunterstützung, die Abstandskontrolle, die automatische Schwenklöffelsteuerung, die Winkelhaltefunktion und die Autostopp-Funktion. Des Weiteren ist der PC220LCi-12 mit einem Fahreridentifikationssystem ausgestattet, in dem bis zu 50 Fahrerprofile gespeichert werden können. Der Login erfolgt entweder mit einem elektronischen Schlüssel oder per Eingabe der ID. Im Anschluss werden alle persönlichen Einstellungen geladen.
Smart Construction Remote wird Standard
Erstmalig zur Standardausrüstung gehört beim Kettenbagger PC220LCi-12 die Komatsu-Softwarelösung Smart Construction Remote. Diese ermöglicht es Kunden, 3D-Geländepläne aus der Ferne an die Maschine zu übertragen, selbst wenn sie ausgeschaltet ist. Fahrer können außerdem bei Problemen per Fernsteuerung des Bildschirms unterstützt werden. So sind weniger Fahrten zur Baustelle erforderlich, sodass der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen sinken. Laut Komatsu konnten Kunden mit dieser Lösung in den letzten drei Jahren allein in Europa über 40.000 Fahrten zu ihren Baustellen einsparen. Smart Construction Remote soll zukünftig zur Standardausrüstung aller Maschinen mit Komatsu-Steuerungssystemen werden.
Der PC220LCi-12 bietet auch standardmäßig Zugang zu Smart Construction Fleet Lite, einer Web-Anwendung, über die Baustellenleiter auf Nutzlasthistorien zugreifen und diese herunterladen können. Optional ist ein Upgrade zur Vollversion Smart Construction Fleet bereit, die alle Maschinen auf der Baustelle miteinander verbindet. Damit werden Nutzlastdaten aus vollständigen Ladespielen mit dem Einsatzkontext, Be- und Entladeeinsätze, Leerlaufzeiten etc. zur Verfügung gestellt und in einem baustellenweiten Produktivitätsbericht zusammengefasst. Das ermöglicht einen umfassenden Überblick über die Leistung der gesamten Flotte auf einer Baustelle in wenigen Sekunden. Und schließlich kann der neue Kettenbagger mit dem Smart Construction Dashboard verbunden werden, sodass die Baustellenleitung einen automatisierten, präzisen digitalen Zwilling der Baustelle erstellen kann. Damit kann der Fortschritt der Erdbewegung in Echtzeit mit vermessungstechnischer Genauigkeit überwacht werden.
Dass die digitalen Lösungen auch von den Kunden zunehmend angewendet werden, zeigt die Remotenutzung. „Die Zugriffe auf Smart Construction Remote steigen seit 2022 in Europa um mehr als 50 % jährlich, die Anzahl der Projekte, bei denen das Tool genutzt wird, um gut 25 % pro Jahr. 2025 waren es bereits 451“, erläutert Benjamin Böttcher, Business Development Manager bei Komatsu. Die Entwicklung gehe einher mit dem zunehmenden Einsatz von 3D-Systemen auf der Baustelle.
Neue Mobilbagger und Muldenkipper
Neben dem Kettenbagger PC220LCi-12 und seinem Bruder PC220LC-12 mit der herkömmlichen iMC-2.0-Steuerung präsentierte Komatsu in Hannover weitere neue Baumaschinen, so die beiden kompakten Mobilbagger PW148-11 und PW190-11. Beide Maschinen sind leicht zu transportieren und trotz ihrer Gewichtsklasse (14,3 bis 16,6 t bzw. 17,3 bis 19,7 t) wendig. Auf Wunsch sind sie mit Allradlenkung zu haben, was eine Novität für ihre Klasse darstellt. Der Fahrer hat die Wahl zwischen drei Lenkmodi: Vorderradlenkung, Allradlenkung und Hundegang. Damit lassen sich die Maschinen auf beengtem Raum wenden oder parallel an Wände oder Gräben versetzen. Ihre 110- bzw. 129 kW starken EU-Stufe-V-Motoren können serienmäßig auch mit HVO-Diesel betrieben werden. Die Mobilbagger sind für Tiltrotatoren, 3D-Anzeigesysteme sowie zusätzliche Features wie Joysticklenkung oder Werkzeugmanagement vorbereitet. Die neuen Dieselpartikelfilter müssen nun erst nach 8.000 statt wie bisher nach 4.000 Stunden getauscht werden.
Soeben neu auf den Markt gebracht hat Komatsu den HM460-6, einen knickgelenkten Muldenkipper der nächsten Generation. Er bietet nach Angaben des Unternehmens „eine leichte Bauweise, optimiertes Fahrverhalten, herausragende Kraftstoffeffizienz, fortschrittliche Sicherheitsfunktionen und hohe Produktivität“. Herzstück des HM460-6 ist die Motor- und Getriebekombination der nächsten Generation von Komatsu. Damit konnte im Vergleich zu früheren Modellen die Kraftstoffeffizienz um 22 % gesteigert werden. Sein Muldenvolumen wurde auf 25,7 m³ gesteigert, womit er die für typische Materialdichten im Bergbau erforderliche Nutzlast bietet. Die Maschine ist mit intelligenten Funktionen wie einer Geschwindigkeitsregelanlage, Berganfahrhilfe, Wartebremse und halbautomatischem Abkippen ausgestattet. Mit der Geschwindigkeitsregelanlage kann der Fahrer eine Fahrgeschwindigkeit festlegen, die das System durch automatische Anpassung von Gas und Retarder beibehält.
Kräftiges Umsatzplus
Was die wirtschaftliche Entwicklung betrifft, ist man bei Komatsu optimistisch. „2025 war der Turning Point“, sagt Marco Maschke. Bereits für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025/26 (April bis Dezember 2025) hat Komatsu ersten Berechnungen zufolge in Europa ein Umsatzwachstum von 22,3 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum erzielt. „Wir erwarten, dass es auch – trotz Irankrise – weiter nach oben geht“, sagt Maschke. Er persönlich rechne mit 15 bis 20 % Plus im nächsten Geschäftsjahr, verrät er gegenüber der bpz.
bpz meint: Es ist gerade mal zwei Jahre her, da musste Komatsu aufgrund der tiefen wirtschaftlichen Krise der Bauindustrie in seinem Werk in Hannover knapp ein Viertel der Stellen streichen. Dabei unangetastet blieb die Entwicklungsabteilung, die unverdrossen weiter an praxisnahen technologischen Innovationen an den am Standort produzierten Baggern und Radladern arbeitete. Das im Vergleich zum europäischen Branchendurchschnitt starke Umsatzplus des Unternehmens zeigt an, dass sich diese Strategie nun auszahlt.
Weitere Informationen:
(Autor: Kai Moll)
Weitere Produkte des Herstellers Komatsu Europe GmbH:
Komatsu setzt bei seinen Hydraulikbaggern und Radladern verstärkt auf Automatisierung und digitale Assistenzsysteme, um die Arbeit auf der Baustelle einfacher und produktiver zu machen. Insbesondere mit dem neuen Kettenbagger PC220LCi-12 und seiner weiterentwickelten Maschinensteuerung iMC 3.0 lassen sich Arbeitsvorgänge stark automatisieren. Auf einem Pressetag am deutschen Produktionsstandort Hannover demonstrierte das japanische Unternehmen seine Fortschritte.
Im Mittelpunkt des Messeauftritts von Komatsu auf der IFAT 2026 stehen sowohl leistungsstarke Maschinen für den täglichen Einsatz als auch modernste Assistenzsysteme für erhöhte Effizienz und Produktivität. So steht der Radlader WA170M-11 für hohe Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit. Er bringt die Eigenschaften von klassengrößeren Radladern mit sich, während die kompakten Maße konsequent beibehalten wurden. Er eignet sich besonders für kommunale Aufgabenfelder, den Umschlag in Recyclingbetrieben und vielfältige logistische Anwendungen.
Zwei neue Modelle erweitern die Mobilbagger-Produktpalette von Komatsu im Bereich der großen Baumaschinen bis 20 t Einsatzgewicht: der PW148-11 und der PW190-11. Die neuen Maschinen können auf engstem Raum arbeiten und schnell zur nächsten Baustelle transportiert werden, ohne dass dafür ein Spezialtieflader erforderlich ist. Mit einer niedrigen Bauhöhe von nur 3,1 m sind Transporte auf gängigen Tiefladern bis 4 m Ladehöhe bei beiden Modellen möglich. Der kurze Hecküberstand des PW148-11 von 1,80 m ist prädestiniert für enge Baustellen.
Das neueste Kompaktradladermodell von Komatsu kann mit verschiedenen Hubgerüsten bestellt werden und ist damit eine universell einsetzbare Maschine in der 10-t-Klasse. Der WA170M-11 wurde von der Komatsu Germany GmbH - Construction in Hannover entwickelt und wird ebenfalls dort produziert. Er ist mit zwei unterschiedlichen Hubgerüsten verfügbar: Neben der üblichen Z-Kinematik bietet Komatsu nun auch das „Tool Linkage“-Hubgerüst für diese Maschinenklasse an, das bisher nur für größere Modelle verfügbar war.
Komatsu den Minibagger PC20E-6 auf den Markt gebracht, das neueste Modell seiner elektrischen Produktpalette. Dieser wird den Anforderungen eines realistischen Arbeitstags auf der Baustelle gerecht. Er ist sowohl für den Einsatz auf herkömmlichen Baustellen als auch in Gebäuden sowie auf geräuschsensiblen Baustellen geeignet, überall dort, wo keine lokalen Emissionen entstehen sollen.
Komatsu Europe hat auf der bauma 2025 den HD605-10-Starrrahmen-Muldenkipper vorgestellt. Mit gesteigerter Motorleistung und hohem Drehmoment sowie modernen kraftstoffsparenden Technologien ist das neue Modell darauf ausgelegt, die Produktivität zu steigern und gleichzeitig die Betriebskosten zu reduzieren. Die Komatsu-Entwickler haben die Leistung gesteigert, das Betriebsgewicht reduziert, die Nutzlast mit einer 43 m3-Mulde auf 64 t erhöht, die Haltbarkeit optimiert, Systeme für Rundumsicht angepasst und den Kraftstoffverbrauch gesenkt.
Bereits im Januar gewährte Komatsu in Hannover einen Einblick in die Palette neuer Baumaschinen, die das Unternehmen auf der kommenden bauma der breiten Öffentlichkeit zeigen wird. Seine Premiere feierte dabei der Kompaktradlader WA170M, der als Geräteträger konzipiert ist. Darüber hinaus konnten rund 200 Händler und Journalisten die neue Radlader-Generation der 11er-Serie mit vielen innovativen Features begutachten.
Mit den Modellen PW168-11 und PW198-11 erweitert Komatsu seine beliebte Kurzheckbagger-Produktpalette um Maschinen mit einem Betriebsgewicht von bis zu 20 Tonnen. Die neuen Modelle überzeugen durch ihre kompakte Bauweise, einfache Transportmöglichkeiten sowie ihre Leistungsstärke, Vielseitigkeit und Langlebigkeit – Eigenschaften, die genau den Anforderungen der Kunden entsprechen. Diese Wünsche waren der Ausgangspunkt für die Entwicklung der beiden neuen Mobilbagger, die nun gezielt für ihre vielseitigen Einsatzgebiete bereitstehen.
Auf der diesjährigen GaLaBau präsentiert Komatsu seinen ersten vollelektrischen Minibagger mit Kabine für den deutschen Markt. Der PC33E-6 ist mit seinem leistungsstarken 35 kWh Akku und einem Kurzheck mit 1.020 mm Schwenkradius optimal für emissionsarme Baustellen im urbanen Raum, oder im Indoor-Bereich geeignet. Seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten können die Besucher in der E-Mobility Area der Messe erleben.
Sechs Jahren nach der letzten Veranstaltung nimmt Komatsu wieder an der Intermat teil. Auf seinem Stand und im Ausßengelände wird der japanische Hersteller zahlreiche Maschinen präsentieren. Die kürzlich eingeführten Mobilbagger PW168-11 und PW198-11 erhalten einen besonderen Platz, und ein virtueller Stand wird einen Blick in die Zukunft und auf zukünftige Innovationen von Komatsu ermöglichen. Außerdem können Messebesucher Komatsu-Bagger mit Smart Construction 3D Machine Guidance entdecken, einem 3D-Anzeigesystem, das eine Produktivitätssteigerung mit vielen verschiedenen Baggern ermöglicht.
Komatsu hat den 13-Tonnen-Elektrobagger PC138E-11 mit Lithium-Ionen-Batterie als Mietmaschine in Japan eingeführt. Danach soll die Maschine auch auf den europäischen Markt kommen. Komatsu arbeitet daran, einen Markt für elektrische Baumaschinen aufzubauen.
Komatsu und General Motors arbeiten zusammen an einem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Modul für den elektrischen Muldenkipper 930E von Komatsu, den weltweit meistverkauften Muldenkipper der Ultra-Klasse. Da Brennstoffzellen sehr leicht sind und das Betanken schnell geht, eignen sie sich besonders für die Elektrifizierung von Maschinen, die bisher von einem Dieselmotor angetrieben wurden. Die Wasserstoffzellentechnologie ermöglicht es, große Energiemengen effizient an Bord der Maschine zu speichern, ohne dass dadurch Nutzlast verloren geht. Außerdem können so auch Maschinen, die extreme Materialmengen transportieren wie der 930E mit einer Nenn-Nutzlast von 320 t emissionsfrei arbeiten.
Komatsu bietet ab sofort das Smart Construction 3D Machine Guidance Kit als einfache und flexible technologische Erweiterung für viele Komatsu-Standardmaschinen sowie für gemischte Flotten an. Mit dem Kit kann jeder Hydraulik- oder Mobilbagger mit einem Gewicht von 13 bis 120 t mit einem 2D- und 3D-Anzeigesystem ausgestattet werden. Einer der Hauptvorteile ist die einfache Installation und die Möglichkeit, jeden Bagger, egal aus welcher Generation, jederzeit digital umzurüsten.
Komatsu hat einen mittelgroßen Konzept-Hydraulikbagger entwickelt, der eine Wasserstoff-Brennstoffzelle und von Komatsu entwickelte, zentrale Komponenten vereint, um CO2-Neutralität auf Baustellen zu erreichen. Mit dem Start einer Machbarkeitsstudie im Mai 2023 beschleunigt Komatsu sein Vorhaben der kommerziellen Herstellung von mittelgroßen und großen Baumaschinen mit Wasserstoff-Brennstoffzellen in naher Zukunft.
Bis dato war Komatsu beim Angebot von elektrischen Baumaschinen auf dem europäischen Markt blank. Doch nun nehmen die Pläne des japanischen Konzerns für den Zukunftsmarkt Gestalt an. Auf der bauma 2022 stellte CEO Tadashi Maeda gleich vier neue Modelle vor, von denen zwei im kommenden Jahr auf den Markt kommen sollen.
Komatsu kündigt für die GaLaBau 2022 die Vorstellung von zwei neuen Minibaggermodellen an. Nähere Informationen lässt das Unternehmen vorab noch nicht raus. Zu sehen gibt es auf jeden Fall die in den letzten beiden Jahren am Markt eingeführten Minibagger PC24MR-5 und PC58MR-5. Der PC24MR-5 lässt sich dank seines geringen Gewichts zusammen mit zwei normalen Löffeln leicht auf einem kleinen 3,5-Tonnen-Anhänger transportieren. Dies ermöglicht dem Fahrer oder der Mietfirma, die Maschine ohne Lkw schnell und einfach zum Einsatzort zu bringen. Der PC58MR-5 bietet 13 % mehr Hubkraft über die Seite. Dank des besonders geringen Schwenkradius mit minimalem Überhang über die Kette (140 mm) kann der Fahrer sich auch auf engem Raum ganz auf den Einsatz konzentrieren.
Komatsu Europe hat den überarbeiteten PC170LC-11 Hydraulikbagger vorgestellt. Dieser ist das neueste Modell in der Komatsu-Produktpalette von Maschinen mit Motor gemäß Abgasnorm EU-Stufe-V. Er verbindet alle Kundenvorteile des Vorgängermodells mit der bewährten Abgasnachbehandlung sowie vielen auf den Kunden zugeschnittenen Sonderausrüstungen.
Komatsu hat seine Mobilbagger PW148-11, PW158-11 und PW160-11 überarbeitet, sodass sie nun die Abgasvorschriften gemäß EU-Stufe V erfüllen und noch mehr Leistung, neue Funktionen und Mehrwert bei jedem einzelnen Job bieten. Die neuen Produkte bringen laut Komatsu höchsten Komfort für den Fahrer, intelligente Sicherheitslösungen, intuitive Ergonomie, deutliche Fortschritte bei der Fahrleistung und Steuerbarkeit, Wartungsfreundlichkeit, eine bewährte Komatsu-Abgasnachbehandlung, das höchste Niveau an Standardspezifikationen sowie eine Reihe von Sonderausrüstungen.
Mehr Leistung, weniger Verbrauch und höherer Komfort: Diese Merkmale zeichnen die neue Generation von Stufe-V-Mobilbaggern aus, die der japanische Hersteller Komatsu am Standort Hannover produziert. Auf einer Presseveranstaltung stellte das Unternehmen jetzt die neuen Maschinen vor und gab einen Ausblick auf seine Planungen im Bereich Digitalisierung und Automatisierung der Baustelle. Bei einer Werksbesichtigung wurde zudem deutlich, welche Vorteile Komatsu für sich und seine Kunden aus seiner hohen Fertigungstiefe zieht.
In den USA, dem Heimatland dieser Gerätegattung, sind die antriebsgelenkten Kompaktlader, auch Skid-Steer-Lader genannt, seit über 60 Jahren eine beliebte Systemmaschine. Durch die schier unendlich breite Palette von Anbauausrüstungen können sowohl die Kompaktlader mit Radlaufwerk als auch ihre Brüder auf Gummiraupen für Bauarbeiten aller Art eingesetzt werden. An deutschen Grenzen endete jedoch der Siegeszug dieser Allrounder – ihre Vorzüge und spezifischen Einsatzmerkmale werden hierzulande scheinbar nicht gebührend berücksichtigt. Dabei können die wendigen Kraftpakete gerade auf engen Baustellen andere Baumaschinen komplett ersetzen.
Komatsu bietet jetzt im Rahmen einer „Driving Academy“ Fahrerschulungen an, die Kniffe und Tipps bieten, von denen auch erfahrene Baumaschinenführer profitieren können. In der Komatsu Driving Academy kann das sichere und effiziente Bedienen von Baumaschinen in Theorie und Praxis mit Hilfe von ausgewiesenen Experten und innovativen Technologien, wie einem Fahrsimulator mit beweglicher Plattform und einem Virtual Reality Room erlernt und erfahren werden.
Komatsu Europe hat die drei neuen Hydraulikbagger PC210LCi‐11, PC290LCi‐11 und PC290NLCi‐11 mit intelligenter Maschinensteuerung iMC 2.0 am Markt eingeführt. Komatsu ist der einzige Baumaschinenhersteller, der seine Maschinen ab Werk mit eigener integrierter intelligenter Steuerung anbietet. Die Maschinensteuerung iMC 2.0 wartet mit mehreren neuen Funktionen zur Steigerung von Produktion und Effizienz auf. So vereinfacht die neue automatische Schwenklöffelsteuerung Einsätze an Böschungen und Gräben, indem sie automatisch ein Untergraben verhindert und bei jedem Durchgang für einen optimal gefüllten Löffel sorgt. Der Schwenkwinkel des Löffels wird automatisch dem Zielprofil angepasst, so dass der Fahrer nicht manuell nachjustieren muss. Dank der neuen Winkelhaltefunktion muss sich der Fahrer nicht länger darum kümmern, den Löffelwinkel entsprechend der Oberfläche anzupassen. Sobald der gewünschte Winkel eingestellt ist, sorgt das System beim Schließen des Stiels automatisch für den korrekten Winkel.
Der neue WA100M‐8 Kompaktradlader von Komatsu bietet neue und weiterentwickelte Eigenschaften. Sein leistungsstarker Motor gemäß EU Stufe IV, das bewährte SCR‐Modul zur selektiven katalytischen Reduktion, das neue, ergonomische Design, hochwertige Serien‐ und neue Sonderausrüstungen ermöglichen kraftsparende und kosteneffiziente Einsätze. Egal ob auf Baustellen, in der Recyclingindustrie oder in der Landwirtschaft, durch den hydraulischen Schnellwechsler, die Easy‐Fork‐Kinematik und viele zur Verfügung stehende Anbaugeräte ist der WA100M‐8 von Komatsu ein zuverlässiges und vielseitiges Werkzeug.
Komatsu Europe führt die neuen Mobilbagger PW148-11 und PW180-11 in den Markt ein. Diese vielseitigen Kompaktmaschinen sind ideal für Einsätze auf begrenztem Raum und auf innerstädtischen Baustellen, bieten viele neue Funktionen und Eigenschaften sowie einen Motor gemäß EU Stufe IV mit bis zu 13 % geringeren Kraftstoffverbrauch Aufbauend auf den marktbewährten Eigenschaften des Vorgängermodells – gleiche Maschinenabmessungen, Hubgerüst und Hauptsteuerblock – bieten der PW148-11 und der PW180-11 Neuerungen im Design- und Technologiebereich, die für größere Vielseitigkeit, Effizienz und gesteigerten Fahrerkomfort sorgen.
Komatsu Europe präsentiert den neuen WA320‐8 Radlader, einen Alleskönner für fast jede Baustelle, mit einem Schnellwechsler kompatibel für verschiedenste Anbaugeräte, einem Motor gemäß EU Stufe IV und mit bis zu 3% geringerem Kraftstoffverbrauch. Aufbauend auf den marktbewährten Eigenschaften des Vorgängermodells bietet der WA320‐8 von Komatsu eine außerordentliche Kombination aus Stabilität, Losbrech- und Zugkraft. Die Z-Kinematik mit Parallelhub und automatischem Einkippen kann bei nahezu jedem Einsatz vom Palettenumschlag bis zum Aushub genutzt werden.
Komatsu Europe International N.V. hat den PC88MR-10 Kompaktbaggers im Markt eingeführt. Dieser besitzt eine Motorleistung von 50,7 kW (69 PS) bei 1.950 U/min und wird von einem SAA4D95LE-6 Motor von Komatsu gem. Abgasnorm EU Stufe IIIB angetrieben, der vier Ventile pro Zylinder besitzt. Dieser Motor ist mit einer modernen elektronischen Steuerung ausgestattet, die Motorlufthaushalt, Kraftstoffeinspritzung, Verbrennungsparameter und Abgasnachbehandlung perfekt aufeinander abstimmt und so die Motorleistung optimiert, Abgasemissionen reduziert und zusätzlich innovative Diagnosefunktionen bietet.
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Praxis statt Prospekt: Mit den PRO DAYS hat die Robert Aebi GmbH ein Veranstaltungsformat etabliert, das Baumaschinentechnik dorthin bringt, wo sie ihren Mehrwert entfaltet – in den realen Einsatz. Mitte April lud das Unternehmen erneut auf das Areal der Kieswerke Ebenhöh ein und bot Kunden, Partnern und Interessierten die Möglichkeit, aktuelle Maschinen, Technologien und Services unter echten Baustellenbedingungen zu erleben und zu testen. Im Gespräch erläutert Geschäftsführer Armin Süß, welche Idee hinter dem Konzept steht, welche Highlights die Besucher erwarten und wie sich Markt, Technologien und die Rolle des Handels derzeit verändern.
Auf der bauma 2025 in München hat Develon mit zahlreichen Maschinen und fünf Live-Vorführungen pro Tag einem breiten Publikum gezeigt, wie die Zukunft des Bauwesens aussehen könnte. Ein Jahr später, vom 13. bis 16. April, konnten fast 900 Kunden, Händler und Vertreter der Fachmedien Develons breites Maschinenportfolio und die fortschrittlichen Technologien erneut in Aktion erleben – diesmal jedoch praxisnah im tschechischen Steinbruch Háje bei Prag. 25 Maschinen brachte der koreanische Baumaschinenhersteller nach Tschechien, darunter auch die neuen intelligenten Raupenbagger der Serie 9.
Kompakt, handgeführt und auf den ersten Blick unscheinbar – Stampfer und Rüttelplatten zählen dennoch zu den unverzichtbaren Baugeräten auf nahezu jeder Baustelle. Sie sorgen für die notwendige Verdichtung des Untergrunds und schaffen damit die Grundlage für dauerhaft tragfähige, ebene und schadensfreie Flächen. Ob im Pflasterbau, bei Asphaltarbeiten oder im Kanal- und Tiefbau: Ohne präzise Verdichtung drohen Setzungen, Risse und kostenintensive Nacharbeiten. Moderne Verdichtungstechnik verbindet heute bewährte Mechanik mit intelligenter Messtechnik und alternativen Antriebskonzepten.
Robust, sichtbar und zunehmend nachhaltig: Arbeitskleidung auf der Baustelle muss heute weit mehr leisten als nur Schutz vor Wind und Wetter. Sie soll extremen Belastungen standhalten, hohe Sicherheitsstandards erfüllen, ergonomisch sitzen und zugleich den wachsenden Anforderungen an Nachhaltigkeit gerecht werden. Welche Lösungen moderne Workwear für Hoch-, Tief- und Straßenbau bietet, welche Rolle Normen und Komfort spielen und warum Arbeitskleidung auch im Wettbewerb um Fachkräfte an Bedeutung gewinnt, darüber spricht bpz mit Andreas Bühner, Sales Director DACH beim Arbeitskleidungsspezialisten Fristads.
Es gibt sicher unangenehmere Dinge, dachte ich mir, als bei Schneematsch und Temperaturen um den Gefrierpunkt in Stuttgart für einige Tage nach Rom zu reisen – eine Stadt, die zu dieser Jahreszeit bereits mit angenehmen Temperaturen und reichlich Sonne lockt. Einen weiteren guten Grund für den Ortswechsel lieferte die jährlich stattfindende Konferenz „World of Solutions“, die sich in den vergangenen Jahren zu einer festen Größe entwickelt hat. Dort präsentierte Milwaukee Händlern und Anwendern seine neuesten Entwicklungen aus dem Geräte- und Zubehörprogramm – allerdings nicht im klassischen Messeformat, sondern praxisnah zum Anfassen und Ausprobieren. Eine Vielzahl an Innovationen auf einmal, wie man sie selbst auf großen Fachmessen kaum vermittelt bekommt.
Zum 54. Mal hat der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. (VDBUM) zu seinem Großseminar eingeladen – und erneut Maßstäbe gesetzt: Mit rund 1.200 Teilnehmern verzeichnete die Veranstaltung, die vom 10. bis 13. Februar im Sauerland Stern Hotel in Willingen stattfand, einen neuen Rekord. Das große Interesse der Bauindustrie kommt nicht von ungefähr – und das trotz herausfordernder geopolitischer Rahmenbedingungen und konjunktureller Unsicherheiten. Im Gegenteil: Die Branche gewinnt spürbar an Bedeutung. Der Investitionsbedarf in die Infrastruktur ist enorm, die Bundeswehr etabliert sich zunehmend als bedeutender Bauherr, und die öffentlichen Ausgaben für Klimaneutralität, Bildungsinfrastruktur, Verkehr und Digitalisierung nehmen weiter Fahrt auf.
Seit 55 Jahren steht Atlas Weyhausen für Radladertechnik mit Charakter – geprägt von unternehmerischem Mut, technischem Know-how und dem festen Willen zur Eigenständigkeit. Was als Familienunternehmen begann, hat sich über Jahrzehnte zu einem international anerkannten Spezialisten entwickelt. Zum Jubiläum blickt Geschäftsführer Marc Bockelmann nicht nur auf einen langen und erfolgreichen Weg zurück, sondern richtet den Blick entschlossen nach vorn. Im Gespräch mit bpz spricht er über prägende Meilensteine der Unternehmensgeschichte, den Anspruch, Technologietreiber zu bleiben, und darüber, wie ein Mittelständler auch künftig eine aktive Rolle im internationalen Wettbewerb spielen will.
Für deutsche Bauprofis steht dieses Unternehmen wie kaum ein anderes als Synonym und als einer der zentralen Pioniere des modernen Gerüstbaus: Das unmittelbar nach Kriegsende im baden-württembergischen Eibensbach gegründete Unternehmen Wilhelm Layher revolutionierte 1965 mit dem Blitz Gerüst als Steckrahmen-Systemgerüst die Branche. Neun Jahre später setzte Layher mit der Entwicklung des Allround Gerüstes als Modulsystem für komplexe Konstruktionen ein weiteres Ausrufezeichen. Auch 60 Jahre später zählt das Unternehmen weiterhin zu den Innovationstreibern der Branche – inzwischen ebenso im Bereich des digitalen Bauens. Bei einem Besuch in der Unternehmenszentrale haben wir uns die aktuellen digitalen Angebote von Layher genauer angeschaut.
