Ein Wiegesystem für Teleskoplader hat der Spezialist für Wiegetechnik in mobilen Maschinen Pfreundt vorgestellt. Die „WK60“-Serie ist gemäß der Klasse Y(b) eichfähig und wird in zwei Grundvarianten angeboten. Laut Hersteller kann das System problemlos in alle gängigen Teleskoplader eingebaut werden – auch nachträglich. Durch Kommunikationsschnittstellen für Drucker, Netzwerke sowie Funkdatenübertragung per WLAN und eine Positionsbestimmung ist jederzeit und überall abrufbar, wann und wo wie viel Material bewegt wird. Auch eine Anbindung an das Web-Portal von Pfreundt ist möglich, was für eine optimale Verfügbarkeit der Wiegedaten sorgen soll.
Mit dem „Premodrill 33“ hat STDS-Jantz ein kompaktes direktgesteuertes Raupenbohrgerät für Einsatz in räumlich beengten Verhältnissen im Angebot. Der stufenlose Bohrantrieb verfügt optional über einen hydraulischen Schnellspannkopf für das automatisierte Greifen und Halten des Sechskant-Verbinders der Schnecke. Damit können auch Bohrschnecken mit einer Länge von über 3 m schnell und einfach ein- und ausgebaut werden. Das Bohrgetriebe ist durch ein Kettenvorschubgetriebe verfahrbar.
Mit insgesamt elf Horizontal-Siebmaschinen zur Vorabsiebung oder Produktion definierter Endkörnungen bietet die Keestrack N.V. mit Hauptsitz im belgischen Munsterbilzen bereits ein umfassendes Programm an mobiler Siebtechnik für mineralische Anwendungen. Mit der Trommelsieb-Baureihe „D“ hat der international agierende Aufbereitungsspezialist Keestrack N.V. Angebot erweitert, um sich weitere Geschäftsfelder in den Bereichen GaLaBau, Biomassen-Verarbeitung sowie Müll- und Wertstoff-Handling zu erschließen. Neben vier radgestützten Anlagen dieser Baureihe stehen auch die beiden raupenmobilen Ausführungen D5 und D6 für ein breites Einsatzspektrum an wechselnden Standorten oder bei der Bewirtschaftung großangelegter Materialdepots zur Auswahl.
Für den Einsatz im Rahmen von Abbruch- und Umbaumaßnahmen in Wohngebieten, in der Rohstoffgewinnung oder im Recycling, also dort, wo viel Staub aufgewirbelt wird, bietet die Zwickauer LST Equipment GmbH Staubbindeanlagen mit hoher Reichweite an, um Mitarbeiter und Anwohner vor gesundheitsschädlichen Partikeln zu schützen. Zahlreiche Düsen, das gezielte Ansteuern des Sprühgebietes sowie die Möglichkeit, den Sprühnebel zu regulieren, sollen eine flächendeckende und zugleich ressourcenschonende Vernebelung sicherstellen.
Mit der H 99 bietet Optimas eine verbrennungsmotorisch angetriebene Pflasterverlegemaschine an, die auch in Umweltzonen ohne Einschränkung einsetzbar sein soll – mit optional erhältlichem Rußpartikelfilter auch in geschlossenen Räumen. Das Fahrzeug wird in mehreren Ausstattungsvarianten angeboten, unter anderem auch mit Allradantrieb, Breitreifen und zuschaltbarem Anti-Schlupf-System.
Für herausfordernde Gründungsarbeiten hat Liebherr die Drehbohrgeräte LB 28-320 und LB 36-410 im Angebot. Das LB 28-320 wird dabei vornehmlich zur Gründung von Bohrpfählen eingesetzt. Bohren mit Kelly-Ausrüstung, Doppelbohrkopf oder Endlosschnecke zählen laut Hersteller zu den gängigen Verfahren. Das LB 28-320 besitzt einen robusten Mäkler, der sowohl das Drehmoment des Bohrantriebs von 320 kNm als auch die 40-t-Druck- und Zugkraft des Seilvorschubsystems problemlos aufnimmt. Das sorge für besonders schnelle Arbeitszyklen, wie es heißt. Die Parallelkinematik des Mäklersystems realisiere einen großen Arbeitsbereich und sorge für präzises und stabiles Arbeiten. Beim Kelly-Bohren erreicht das LB 28-320 einen Bohrdurchmesser von 2.300 mm. Das nächstgrößere Modell der LB-Serie, das LB 36-410, verfügt über ein Drehmoment von 410 kNm. Dieses Drehbohrgerät hat Liebherr für die Herstellung von Gründungspfählen oder Trägerbohrungen ausgelegt. Zu den unterschiedlichen Pfahlbauverfahren gehören Kelly-Bohren, Endlosschneckenbohren, Voll- und Teilverdrängerbohren oder Doppelkopfbohren.
Speziell für geothermische Brunnenbohrungen hat Atlas Copco die kompakte Bohranlage Welldrill 3062 entwickelt. Die hochproduktive Bohranlage bietet eine 360°-Rotation und arbeitet laut Hersteller extrem leise und sicher. Die unteren rotierenden Teile sind mit einer Schutzvorrichtung versehen, womit die Anlage dem Sicherheitsstandard EN16228 entspricht. Zudem ist die softwaregesteuerte Anlage mit einem Entlüftungsventil ausgestattet, das den Bediener beim Lösen des Bohrstrangs vor Verletzungen durch entweichende Druckluft schützt.
Mit dem AFW150-2 hat Ammann Verdichtung, Hennef, eine überarbeitete Version des Minifertigers AFW150 auf den Markt gebracht. Aufgrund einer hohen maschinellen Einbauleistung, die unter anderem durch eine optimierte hydraulisch verstellbare Bohle erreicht wird, empfiehlt der Hersteller diese kompakte und wendige Maschine besonders für Ausbesserungsarbeiten auf engem Raum oder Gehwegasphaltierungen, bei der die Arbeiten oft durch Verkehrsschilder oder Straßenleuchten behindert werden. Dafür sprechen der enge Wendekreis von 80 cm, das Gewicht von nur 1150 kg und eine Einbaubreite von 250 mm und maximal 1650 mm durch die hydraulisch verstellbare Bohle.
Der Industriereifenanbieter Bohnenkamp hat sein Sortiment an EM-Reifen der Earthmax-Serie von BKT erweitert. Dabei sind unter anderem die neuen Profile SR 45 Plus und SR 46 mit einem Durchmesser von rund 2,70 m. So wurde beispielsweise der BKT Earthmax SR 45 Plus speziell für den Einsatz auf starren Muldenkippern entwickelt. Durch sein sogenanntes E4-Profil wird ihm eine sehr gute Traktion zugeschrieben, für hohe Stabilität soll die All-Steel-Struktur der Karkasse sorgen. Einwirkungen von außen, wie z. B. Schnitte, Risse und Abrieb, wird durch robuste Schulterblöcke vorgebeugt. Breite Rillen auf der Lauffläche und der Reifenschulter sorgen dabei laut Anbieter für eine sehr gute Selbstreinigung. Damit sei der SR 45 Plus unter allen Einsatzbedingungen ein äußerst widerstandsfähiger Reifen, so Bohnenkamp weiter. Der SR 45 Plus ist ab sofort in der Größe 27.00 R 49 in den Ausführungen Standard, Cut Resistant und Heat Resistant auf Anfrage erhältlich.
Maschinen des Typs Cat Dozer D6T mit Sechs-Wege-Schild (VPAT) erhalten demnächst das Assistenzsystem Cat Slope Assist als Standardausrüstung, wie die Zeppelin Baumaschinen GmbH mitteilt. Dieses System soll dem Fahrer dabei helfen, schnell die gewünschte Neigung zu erzielen, indem es die eingestellten Planierschildwinkel automatisch beibehält. Dadurch, so heißt es, lasse sich das Zielplanum bis zu 39 % schneller, mit einer bis zu 68 % besseren Oberflächengüte und mit bis zu 82 % weniger Fahreraufwand erstellen. Die Werte stammen laut Zeppelin aus einer Einsatzstudie von Caterpillar.
Mit dem TM320 hat JCB einen Teleskopradlader speziell für die Baubranche und die Industrie vorgestellt. Durch die Kombination der zentralen Sitzposition und guten Rundumsicht eines Radladers mit der Reichweite und Vielseitigkeit eines Teleskopladers soll der Nutzer von einer hohen Leistung und Flexibilität bei unterschiedlichen Lade- und Umschlagarbeiten profitieren, so der Hersteller.
JCB bietet seinen kompakten 1-m3-Radlader des Typs 407 nun sowohl in einer Variante mit hoher Fahrgeschwindigkeit als auch in einer mit hoher Traktion an. Die Antriebsoptionen sollen die Vielseitigkeit und Leistung dieser Maschine steigern.
Mit seinem Baggerlader „Pilingmaster“ will JCB eine Marktlücke zwischen leichten Mini-Erdbohrgeräten und vollwertigen Raupenmaschinen bedienen. Die flexible und wendige Maschine mit einem Betriebsgewicht von weniger als 12 t wurde laut JCB in Zusammenarbeit mit Grundbauunternehmen im Vereinigten Königreich entwickelt. Seit der Vorstellung des Pilingmaster-Konzepts vor zwei Jahren seien besonders die Kelly-Stange, der Mäkler und die Leistung von Motor und Seilwinde weiterentwickelt und verbessert worden.
JCB führt bei seinen Radladern ein neues Sicherheitssystem ein, mit dem das Risiko von Zusammenstößen zwischen Mensch und Maschine verringert werden soll. Das sogenannte „JCB Proximity Braking System“ (PBS) ist ein Näherungsbremssystem, das automatisch in der Kabine eine akustische Warnmeldung auslöst und die Bremsen betätigt, sobald eine Person die vordefinierte Ausschlusszone betritt. Zusätzlich wird der Antrieb auf neutral gesetzt und die Parkbremse aktiviert. Analog wird die gefährdete Person mittels eines im Schutzhelm angebrachten Vibrationstransponders vor der Gefahr einer sich nähernden Maschine gewarnt. Das PBS wird als Option beim 19-t-Radlader 457, dem Flaggschiff von JCB, eingeführt. Die Erweiterung auf alle anderen Maschinen der Radladerreihe ist geplant.
JCB hat ein Getriebe mit sogenannter Dual-Technologie entwickelt, das die besten Eigenschalten des Schaltgetriebes mit denen des hydrostatischen Antriebs vereinen soll. Das „Dual Tech VT“ kommt zunächst in den drei Teleskopladermodellen 531-70, 535-95 und 541-70 Industrial Dual Tech VT mit Tragfähigkeiten von 3,1, 3,5 und 4,1 t zum Einsatz. Die wichtigsten Merkmale des neuen Getriebes sind ein vollständig hydrostatischer Antrieb für die stufenlose Geschwindigkeitsregelung bis 19 km/h und ein elektronisch moduliertes Schaltgetriebe mit drei Gängen, das ab einer Geschwindigkeit von 19 km/h automatisch umschaltet. Ein sog. „Flexi-Modus“ ermöglicht separates Regeln von Drehzahl und Geschwindigkeit. Bei Geschwindigkeiten über 19 km/h kann der Fahrer zwischen einem permanenten Vierrad- und einem automatischen Zweiradantrieb wählen. Laut JCB sollen die zwei Betriebsarten die Antriebsstrangleistung, das Leistungsverhalten, die Effizienz und die Betriebskosten optimieren.