Mesda Deutschland und Hako Bau haben eine neue Maschinenkombination für das Recycling von Baustoffen präsentiert. Mit der Lösung, bestehend aus der Mesda Grobstücksiebmaschine S8H und dem Leichtstoffabscheider Hako WS 1400 reagieren die Unternehmen auf die gestiegenen Qualitätsanforderungen der Ersatzbaustoffverordnung (EBV). Sie ermöglicht es Aufbereitungsbetrieben, verunreinigten Bauschutt prozesssicher in gütegesicherte Recyclingbaustoffe zu verwandeln.
Die Maschinenkombination trennt zuverlässig unerwünschte Leicht- und Störstoffe von mineralischen Materialien. So erhöht sie die Qualität des Endprodukts deutlich und steigert den Ertrag für Recyclingunternehmen. Herkömmliche Verfahren stoßen laut Mesda an ihre physikalischen Grenzen, wenn es um die Einhaltung der EBV-Grenzwerte für Fremd- und Störstoffe geht. Die Kombination der Mesda- und Hako-Maschinen dagegen ermögliche es, prozesssicher hochwertige Recyclingbaustoffe herzustellen und die Wertschöpfung in ihren Aufbereitungsanlagen signifikant zu erhöhen.
Der Hako WS 1400 verwendet das Schwimm-Sink-Verfahren, auch als Dichtetrennung bekannt. Im Gegensatz zur konventionellen Windsichtung nutzt das Verfahren Wasser als Trennmedium. Aufgrund der deutlich größeren Dichteunterschiede im Wasser trennt die Maschine Leichtstoffe wie Kunststoff, Styropor und Holz effektiv von Schwerstoffen wie Stein und Beton.
Ein weiterer Vorteil der Kombination liegt in ihrer Flexibilität. Die Maschinen können auf Baustellen unabhängig betrieben werden, da die Mesda-Siebmaschine S8H den Hako WS 1400 mit Strom versorgt. Dank der perfekt aufeinander abgestimmten Materialübergaben arbeiten sie reibungslos zusammen. Eine Integration des Leichtstoffabscheiders in bestehende Recyclinganlagen ist zudem unkompliziert. Der Hako WS 1400 lässt sich durch seine kompakten Transportmaße und das hydraulisch schwenkbare Austragsband einfach per Hakenlift umsetzen. Dies macht ihn zur passenden Lösung für wechselnde Einsatzorte. Darüber hinaus zeichnet er sich durch niedrige Betriebs- und Entsorgungskosten sowie einen geringen Wartungsaufwand aus.
Die energieeffiziente Grobstücksiebanlage S8H arbeitet mit einem diesel-elektrischen Hybridantrieb. Sie lässt sich flexibel über den bordeigenen 129-Kilowatt-Dieselmotor (EU Stufe V) oder wahlweise an einer externen Stromquelle für einen emissionsfreien und kostengünstigen Betrieb anschließen. Zusätzlich erhöht der rein elektrisch angetriebene, großzügige Zweideck-Siebkasten (5 m x 1,5 m) die Energieeffizienz der Anlage. So erreicht die Maschine eine Durchsatzleistung von bis zu 500 t/h und gewährleistet maximale Produktivität bei der anspruchsvollen Primärabsiebung.
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Mit MCube CAM bringt REMA TIP TOP eine wegweisende Innovation für die Fördergurtüberwachung auf den Markt. Die neue Lösung ermöglicht eine einfache, automatisierte und KI-gestützte Videoanalyse der Tragseite des Fördergurtes direkt über ein Smartphone und setzt damit die konsequente Innovationsstrategie des Unternehmens fort. MCube CAM steigert die Effizienz und Betriebssicherheit erheblich und liefert Ergebnisse, die weit über herkömmliche Sichtprüfungen hinausgehen, in kürzester Zeit.
Der teilweise Einsturz der Carolabrücke in Dresden im September 2024 machte klar, dass die Reste der Brücke schnellstmöglich und kontrolliert abgerissen werden mussten. Die Arbeiten riefen ein wahres Kraftpaket auf den Plan: den 117 t schweren Longfront-Abbruchbagger SENNEBOGEN 870E Demolition.
Mit der erfolgreichen Sprengung und dem anschließenden Rückbau der Zeller Brücke im Odenwald wurde im Sommer 2025 ein bedeutendes Infrastrukturprojekt umgesetzt. Die Christof Brand GmbH übernahm dabei die Gesamtkoordination und setzte konsequent auf moderne Maschinentechnik von Liebherr. Im Zusammenspiel mit der Liebherr-Mietpartner GmbH sowie der Liebherr Baumaschinen Vertriebs- und Service GmbH kam eine leistungsstarke Flotte von Erdbewegungsmaschinen zum Einsatz, die für Effizienz, Sicherheit und Termintreue auf der Baustelle sorgte.
Bis 2027 soll am Hanauer Hauptbahnhof eine neue Brücke über die Bahngleise entstehen. Dafür musste die 120 m lange Vorgängerbrücke weichen. Die besondere Herausforderung: Da sie über aktive Bahnstrecken führte, war der Rückbau nur während einer vollständigen Sperrung möglich. Erschwerend kam der begrenzte Platz für den Großkran und die gesamte Baustellenlogistik hinzu. Das Abbruch-Team der Max Wild GmbH meisterte diese Aufgabe erfolgreich.
Überschusskörnungen stellen viele Betreiber vor erhebliche Herausforderungen. Häufig wird das hochwertige Gestein platzraubend zwischengelagert oder im Zuge von Verfüllungen unter Wert entsorgt. Dabei lassen sich auch größere Mengen mit überschaubarem technischem Aufwand effizient aufbereiten – wie im Werk 2 Saaldorf der deutsch-österreichischen Moosleitner-Gruppe. Dort verarbeitet ein raupenmobiler SBM-Vertikalprallbrecher überschüssige Kieskörnungen zu hochwertigem Brechsand.
MESDA Deutschland stellt mit der Low-Level-Aufgabeeinheit B210F eine innovative Lösung für die kosteneffiziente und materialschonende Lagerung von Schüttgütern vor. Der Low-Feeder optimiert die Flächennutzung und steigert die Produktionseffizienz, indem er die Nachteile herkömmlicher Methoden wie dem Radladereinsatz vermeidet.
Mit der raupenmobilen Siebanlage TEREX EvoQuip COLT 600 hat Moerschen Mobile Aufbereitung ein Modell im Sortiment, das besonders auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten ist. Es handelt sich um eine kompakte Lösung, die sparsam ist, intuitiv zu bedienen und schnell und einfach in Betrieb zu setzen. Mit dem Einstiegsmodell können auch Familienunternehmen etwa aus dem GaLaBau Recycling betreiben und eigene Baustoffe herstellen.
Nach dem Einsturz eines Brückenzuges der Carolabrücke in Dresden am 11. September 2024 kam nun ein Sennebogen 870E Demolition zum Einsatz, um die beiden verbliebenen Brückenzüge kontrolliert zum Einsturz zu bringen. Nachdem der eingestürzte Teil der Brücke beseitigt worden war, begannen zwei Bagger damit, die Fahrbahndecken sowie die Fahrbahnplatten der verbliebenen Brückenzüge abzutragen. Im Vorfeld wurde ein Fallbett aus Schotter in der Elbe errichtet, um die herabfallenden Trümmerteile sicher aufzufangen. Über den Tag hinweg stürzten nacheinander die beiden verbliebenen Brückenzüge kontrolliert auf das Schotterbett. Von dort aus zerlegten insgesamt zehn Bagger die Trümmer, welche anschließend mit LKW und Traktoren abtransportiert wurden.
