SBM Mineral Processing GmbH
Kontakt:
Oberweis 401
4664 Oberweis
Österreich
Auch wenn kompakte Brecher für die Stadt immer beliebter werden – die 40- Tonnen-Klasse bei der mobilen Aufbereitung ist das Maß aller Dinge, wenn es darum geht, hohe Produktivität mit praxistauglichem Transport und kurzen Setup-Zeiten zu vereinen. Mit den neuen Backenbrechern JAWMAX 400/450 sowie dem Prallbrecher REMAX 450 hat der österreichische Hersteller SBM gleich drei Neuzugänge in der Mittelklasse vorzuweisen. Anfang Mai wurden die neuen Maschinen Händlern und Pressevertretern im Liezener Werk vorgestellt.
Mit den neuen Brechern hat SBM sein Programm auf insgesamt 10 Standard-Modelle zwischen 30 und 60 t Einsatzgewicht ausgebaut. Dabei treten die JAWMAX 400/ 450 als echte Allrounder mit einem neu entwickelten Backenbrecher an, dessen Effizienz und Produktivität durch ein aktives Vorsieb in der 450er-Version weiter optimiert wird. Auch das bewährte 40-Tonnen-Modell der REMAX-Prallbrecher ist jetzt mit aktiver Doppeldeck-Vorabsiebung erhältlich, was den Wirkungsgrad, die Produktivität und Wirtschaftlichkeit des RE-MAX 450 nochmals steigert.
Vom Markt gefordert
Der Impuls für die Aufwertung der 40-Tonnen-Klasse kam direkt von der Kundenseite: „Der Markt in diesem Segment lieferte zuletzt nur wenig innovative Angebote, was uns auch die immer zahlreicher werdenden Anfragen von Bauunternehmen, Brech-Dienstleistern, kleinen bis mittleren Gewinnungsbetrieben und vor allem Vermietern zeigten“, erklärte SBM-Vertriebsleiter Helmut Haider. In dieser Klasse fehle es an Konzepten für Produktionssteigerung, an Anwenderorientierung sowie alternativen Antrieben. „All das passierte mehr oder weniger in den anderen Klassen“, so der Vertriebsprofi. „Das ‚Brot-und-Butter‘-Segment der Vierzigtonner blieb davon weitgehend unberührt.“ Die neuen Maschinen sind optimal auf geltende Transportbestimmungen und bestehende Fuhrpark-Ausrüstungen abgestimmt und ermöglichen schnelle und flexible Ortswechsel ohne große Zugeständnisse an Produktionsleistung oder aufwendige Sondergenehmigungen. Des Weiteren besitzen die Anlagen einen diesel-elektrischen Antrieb mit vollelektrischer Netzoption und verfügen über moderne Steuerungen mit neuer bedienerfreundlicher Funkfernsteuerung und Anbindung an das app-basierte SBM-Anlagenmanagement „Crush Control“.
Energieeffiziente Technik
Der neue 40-Tonnen-Backenbrecher ist als JAWMAX 450 mit aktivem Zweideck-Vorsieb und als JAWMAX 400 mit konventioneller Aufgaberostrinne mit 2 Decks – z. B. für den überwiegenden Einsatz als Vorbrecher – erhältlich. Beide Anlagen liegen trotz großzügig bemessenem 7-m3-Bunker innerhalb der kritischen Transport-abmessungen, was beim JAWMAX 450 (LxBxH: 14,71 m x 2,88 m x 3,60 m) bedienerfreundlich durch hydraulisch klappbare Bunkerwände gelöst wurde. Identisch ist die Antriebseinheit der beiden Modelle. Sie besteht aus einem 6,7-l-Cummins-Diesel mit 170 kW Leistung und einem 200-kVa-Aufbaugenerator, der wiederum die nahezu komplett elektrischen Einzelantriebe auf der Maschine versorgt. Lediglich Hubzylinder und Fahrantrieb hängen noch an der elektrisch betriebenen Arbeitshydraulik. Durch den optionalen Netzanschluss kann die Anlage bei voller Funktionalität auch kostengünstig und umweltfreundlich über das Stromnetz betrieben werden.
Dabei soll insbesondere der JAWMAX 450 mit unabhängigem Vorsieb Maßstäbe in Sachen Wirtschaftlichkeit setzen. Laut SBM liegt der Verbrauch der dieselelektrischen/ vollelektrischen 40-Tonnen-Anlage im Normalbetrieb bei 15 bis 20 l/h, womit sich bei den direkten Energiekosten bis zu 60 % gegenüber vergleichbaren diesel-hydraulischen Anlagen einsparen lässt. Im Vergleich zum eigenen Onboard-Diesel sollen die Ersparnisse bei gut 30 % liegen.
Neuer Hochleistungsbrecher
Ein 110-kW-Elektromotor treibt den neuen, von SBM speziell für den Mobileinsatz entwickelten Backenbrecher STE 110-70 über einen Keilriemen an. Die 14,35 t schwere Einheit bietet eine Einlauföffnung von 1.100 mm x 700 mm. Die Nenngröße des Aufgabematerials von 0 bis 700 mm, eine max. Stückgröße von 1.000 x 600 x 600 mm und die Auslegung auf Gesteinsfestigkeiten bis 400 MPa ermöglichen ein breites Anwendungsspektrum von der Verarbeitung großstückiger Betonrestmassen bis hin zur Aufbereitung harter Naturstein-Sorten.
Der STE 110-70 bietet einen großen Hub von 34 mm für hohe Durchsatzleistungen und eine Brechspalteinstellung von 40 bis 160 mm, die im Betrieb auch unter Last nachjustiert werden kann. Die mechanischhydraulische Spaltverstellung durch das spezifische SBM-Keilsystem übernimmt auch die optional verfügbare Überlastsicherung: Dehnmessstreifen am Brechergehäuse erfassen kontinuierlich die Druckbelastung – gelangt „Unbrechbares“ (Holz, Metall, etc.) zwischen die Backen, öffnet der Brechspalt bis zu 280 mm, lässt den Fremdkörper passieren und stellt sich automatisch auf das Ursprungsmaß zurück. Löst sich die Blockade nicht, stoppt der Motor und ermöglicht dem Bediener die manuelle Störungsbehebung – u. a. durch einfache Umkehr der Brecher-Laufrichtung.
Hohe Bedienerfreundlichkeit
Der neue JAWMAX 450 ist auf hohe Bedienungs- und Wartungsfreundlichkeit ausgelegt. Unterstützt wird der Maschinist dabei von Rüst- und Startroutinen der Anlagensteuerung SBM Crush Control, die über einen großen 10“-Touchscreen auch alle wichtigen Lade- und Betriebszustände meldet. Das System kommuniziert dabei über intuitiv erfassbare Symbole. Der Anlagenbetrieb erfolgt vollautomatisch über die integrierte SPS-Steuerung, die den Lastzustand aller Aggregate und weiterer Sensoren überwacht und die Produktion entlang voreingestellter Parameter steuert. Alle Anlagenzustände oder die von optionalen Bandwaagen erfassten Produktionsmengen lassen sich über eine Webbasierte App auch fernabfragen bzw. zur Dokumentation oder Wartungsplanung in andere Anwendungen übertragen.
Die neue Funk-Fernbedienung von SBM verschafft dem Maschinenführer die volle Kontrolle über die Anlage. Über insgesamt 10 Funktionen lassen sich nicht nur die Fahrbewegungen des Raupenfahrwerks proportional steuern, sondern auch die Höhe bzw. Wirkkraft des Magnetaustrags korrigieren oder die Staubniederschlagung aktivieren. Große Wartungsklappen bieten freien Zugang zu den gut staubgeschützten Antriebsaggregaten, Elektrik- und Steuerungskomponenten, was Wartungsarbeiten erleichtert und die Störungsbehebung einfach und sicher macht. So lässt sich z. B. das Brecherabzugsband hydraulisch um etwa 500 mm absenken und legt damit die Auslaufzone des Brechers komplett frei.
Verbesserter Prallbrecher
Im Zuge der Weiterentwicklung seines RE-MAX 400 Prallbrechers präsentierte SBM nun eine Version mit aktiver Vorabsiebung. Maßgebliche Veränderungen des neuen REMAX 450 betreffen insbesondere den hinteren Rahmenbereich, der jetzt statt einer Rostrinne auch einen hydraulisch klappbaren 8-m3-Aufgabebunker mit Vibrationsaufgeber und unabhängigem Vorsieb erhielt. Bis auf die Breite und die Standard-Ausrüstung des Stangenrost-Oberdecks (15 / 35 mm) ist das Kreisschwinger-Sieb in der Ausführung identisch zum JAWMAX 450. Dies gilt auch für die innovative dreistufige Feinaustrag/Bypass-Klappe, die das Bypass-Material allerdings auf die 1.300-mm-Abzugsrinne unter dem Prallbrecher leitet. Dank Vorabsiebung steigt auch die Nennleistung des Prallbrechers um etwa 50 t pro Stunde auf jetzt 450 t/h.
Als sehr vielseitig einsetzbare Anlage im Rohstoff- und Recyclingbereich akzeptiert die REMAX 450 Aufgabestückgrößen bis 800 mm und liefert Endkörnungen in den Bereichen von 0–90 bis 0–22 mm. Auch die in der Basisversion jetzt rund 43,5 t schwere Anlage besitzt einen integrierten diesel-elektrischen Antrieb mit 260-kW-Dieselmotor (EU V), einem leistungsstarken 300 kVa-Generator und optionalem Netzbetrieb aller Anlagenfunktionen. Zahlreiche verfügbare Optionen wie z. B. die absetzbare Eindeck-Nachsiebeinheit mit schwenkbarem Rückführ-/Austragsband, Windsichter, hydraulisch einstellbarer Magnetabscheider lassen das Transportgewicht auf gut 49 t anwachsen, wobei die kompakten Transportabmessungen inkl. Aufbauoptionen (LxBxH: 17,5 x 3,0 x 3,6 m) auch hier den unkomplizierten „One-Piece“-Transport per Tiefbett oder Dreiachs-Dolly ermöglichen.
bpzmeint: Hybride Lösungen auf Basis eines diesel-elektrischen Antriebs erhöhen die Flexibilität der mobilen Aufbereitungstechnik, weil sie sowohl auf Baustellen mit Netzanschluss eingesetzt werden können, als auch an Orten ohne Stromnetz, wo sie durch den Diesel autark arbeiten können. Gerade im Hinblick auf die aktuellen Umweltauflagen ist die optionale Netzversorgung wichtig, um das Material emissionsfrei aufzubereiten. Durch den Wegfall komplexer Hydraulikleitungen und den Einsatz wartungsarmer E-Motoren können Kunden mit einer Reduzierung von Defekten und deutlichen Wartungserleichterungen im Betrieb rechnen.
Überschusskörnungen stellen viele Betreiber vor erhebliche Herausforderungen. Häufig wird das hochwertige Gestein platzraubend zwischengelagert oder im Zuge von Verfüllungen unter Wert entsorgt. Dabei lassen sich auch größere Mengen mit überschaubarem technischem Aufwand effizient aufbereiten – wie im Werk 2 Saaldorf der deutsch-österreichischen Moosleitner-Gruppe. Dort verarbeitet ein raupenmobiler SBM-Vertikalprallbrecher überschüssige Kieskörnungen zu hochwertigem Brechsand.
Der Bau der internationalen Beschleunigeranlage FAIR (Facility for Antiproton and Ion Research) stellt eines der größten Forschungsbauprojekte weltweit dar. Neben der Errichtung eines Beschleunigerringtunnels werden auf einem etwa 20 Hektar großen Areal weitere Gebäude für die Unterbringung von hochtechnologischen Forschungsgeräten entstehen. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird diese hochkomplexe Anlage Einblicke in die Struktur der Materie ermöglichen und Antworten zur Entwicklung des Universums liefern. Um den enormen Betonbedarf der Baustelle von über 600.000 m³ zu decken, haben sich die Verantwortlichen für eine Vorort-Produktion des Baustoffs entschieden – umgesetzt mit der supermobilen Betonmischtechnik von SBM.
Die Erfolgsgeschichte von SBM begann mit der Entwicklung der sogenannten Schwenk-Balken-Mühle (SBM). Mit dieser neuartigen Brechtechnik revolutionierte Franz Wageneder, Eigentümer eines Sand- und Kieswerks, den Markt und legte damit den Grundstein für die erfolgreiche Positionierung des Unternehmens. Heute zählt SBM mit Sitz in Oberweis (Österreich) zu den europaweit führenden Anbietern – nicht nur im Bereich mobiler und stationärer Aufbereitungstechnik, sondern auch bei Betonmischanlagen für Transport- und Werksbeton. Auf der bauma feierte das Unternehmen sein 75-jähriges Bestehen und präsentierte Neuheiten aus beiden Sparten.
SBM Mineral Processing präsentiert auf der bevorstehenden bauma 2025 ein breitgefächertes Angebot an neuen und weiterentwickelten Technologien: Neben innovativen mobilen Brecheranlagen und modernen Betonmischwerken stellt das Unternehmen auch technologische Neuerungen vor, die zur Weiterentwicklung der Branche beitragen. Zudem blickt SBM auf 75 Jahre Firmengeschichte zurück und hebt wichtige Meilensteine in der Unternehmensentwicklung hervor.
Bereits seit ein paar Jahren hat SBM Mineral Processing mit dem EUROMIX 3300 SPACE eine mobile Betonmischanlage mit besonders großem Platzangebot im Programm. Nun hat das Unternehmen sein SPACE-Konzept auf seine kleinste Anlagenklasse übertragen. Die neue EUROMIX 1600 NOVA verspricht schnellen Einsatz an jedem Ort innerhalb kürzester Zeit. Sie wurde jetzt am Unternehmensstandort im österreichischen Oberweis mehr als 100 Kunden, Händlern und Journalisten vorgestellt und ging zeitgleich damit in den Verkauf.
Bereits seit ein paar Jahren hat SBM Mineral Processing mit dem EUROMIX 3300 SPACE eine mobile Betonmischanlage mit besonders großem Platzangebot im Programm. Nun hat das Unternehmen sein SPACE-Konzept auf seine kleinste Anlagenklasse übertragen. Die neue EUROMIX 1600 NOVA verspricht schnellen Einsatz an jedem Ort innerhalb kürzester Zeit. Sie wurde jetzt am Unternehmensstandort im österreichischen Oberweis mehr als 100 Kunden, Händlern und Journalisten vorgestellt und ging zeitgleich damit in den Verkauf.
Schon bei seiner Vorstellung vor zwei Jahren hat der Prallbrecher REMAX 600 optisch und technisch signalisiert, dass ihm die Zukunft gehört. Seitdem steht die 80 Tonnen schwere Anlage im Mittelpunkt des Forschungsprojekts „Autonomes Brechen“, an dem der österreichische Aufbereitungsspezialist SBM zusammen mit den Experten der Montanuniversität Leoben arbeitet. Bis 2026 soll die intelligente Maschine marktreif sein und Antworten auf die aktuellen und künftigen Herausforderungen bieten, mit denen sich Aufbereitungsunternehmen konfrontiert sehen.
Seit Spätsommer vergangenen Jahres arbeitet eine Betonmischanlage DYNAMIX 2500 von SBM Mineral Processing am Standort Weingarten der Frischbeton Eberle GmbH. Erstmals kommt die semi-mobile Anlage in innovativer Modulbauweise gemeinsam mit einem ebenso modular aufgebauten SBM-Hochbunker zum Einsatz, der die platzsparende Vorhaltung von 540 m³ Zuschlagstoffen ermöglicht.
Acht Monate nach dem Start der Bauarbeiten hat Birco im Mai 2023 an seinem Hauptsitz Baden-Baden eine neue Betonmischanlage in Betrieb genommen. Durch die leistungsstarke und weitgehend automatisierte Anlage kann der Spezialist für Oberflächenentwässerung und Regenwasserbehandlung seine Kapazität verdoppeln und das Kerngeschäft langfristig sichern. Zudem kann nun flexibler als bisher mit kundenspezifischen Rezepturen umgegangen und effektiver an der Entwicklung neuer Betonprodukte gearbeitet werden.
Mit einem Team aus durchgehend über sechzig eigenen Mitarbeitern aus den Geschäftsbereichen Betonmischtechnik und Aufbereitungstechnik war die SBM Mineral Processing GmbH in München präsent. Unterstützt durch nochmals rund achtzig Produktspezialisten von bestehenden und neuen Händlern präsentierte man die gesamte Bandbreite der SBM-Lösungen für stationäre Werke und zukunftsweisende mobile Technologien.
Mit der Markteinführung des neuen REMAX 600 im markanten Stealth-Design nimmt SBM Mineral Processing die nächste wichtige Etappe hin zum „autonomen Brechen“. In München informiert der österreichische Aufbereitungsspezialist unter anderem über sein weit fortgeschrittenes Entwicklungsprojekt, das bereits in naher Zukunft die mobile Aufbereitung revolutionieren soll.
Die Kenntnis der spezifischen Gesteinseigenschaften ist eine wichtige Voraussetzung für die Auslegung und den effizienten Betrieb von Aufbereitungsanlagen. Daher betreibt SBM Mineral Processing aus dem österreichischen Oberweis seit jeher einen hohen Aufwand in der Beprobung und Bewertung unterschiedlicher Ausgangsstoffe sowie der realisierten Produktionsergebnisse. Im eigenen Gesteinslabor validieren Spezialisten nicht nur die Effizienz neuer oder weiterentwickelter Maschinen, sondern liefern auch die Grundlagen für aufgabenspezifische Lösungen der SBM-Anlagenplaner.
Einen umfassenden Überblick über die aktuelle diesel-elektrische bzw. vollelektrische Mobilbrecher-Technologie von SBM Mineral Processing bieten die Präsentationen der deutschen SBM-Regionalpartner Kurz Aufbereitungsanlagen und Moerschen Mobile Aufbereitung auf der RecyclingAKTIV Anfang Mai in Karlsruhe. Insgesamt sieben raupen- und kufenmobile Anlagen von 25 bis 45 t Betriebsgewicht zeigen beide Händler in statischen Bereichen und auf der gemeinsamen Live-Demo ihrer unmittelbar aneinandergrenzenden Messestände. Unter den Backen- und Prallbrechern finden sich echte Messepremieren sowie neue Anbau-Optionen, mit denen sich Effizienz und Flexibilität der SBM-Mobiltechnik gerade bei Recycling-Anwendungen weiter steigern lassen.
Der mobile Prallbrecher Remax 1111 Maxi von SBM erweitert die Remax Reihe um eine leistungsstarke, ökonomische Anlage. Die Anforderungen an die Anlage waren kompakt, effizient und leistungsstark zu sein. Somit gehört die raupenmobile Anlage mit 29,8 t (ohne Optionen) zur Kompaktklasse der Serie. Das Gesamtgewicht mit Nachsiebeinheit beträgt 34,5 t und bietet mit ihren Abmessungen optimale Transportierbarkeit für diese Anlagengröße. Die Standard-Bunkergröße beträgt 3,3 m³, mit der hydraulisch klappbaren Bunkerwanderhöhung, die vom Boden aus bedien- und verriegelbar ist, erhöht sich das Bunkervolumen auf 6 m³. Das integrierte 2-Deck-Vorsieb inklusive Seitenaustragsband, die aggressive Einlaufgeometrie und die Abzugsrinne unter dem Prallbrecher zur schonenden Übergabe auf das Hauptaustragsband sorgen für guten Materialfluss.
Die Newcomer-Serie der SBM Mineral Processing vereint gebündeltes Know-how der Marken SBM und MFL. Erstmals mit Siebeinheit präsentiert sich die raupenmobile Backenbrechanlage JAWMAX 1006 ECO/MAXI technisch ausgereift und als kompaktes Kraftpaket.
Mesda Deutschland und Hako Bau haben eine neue Maschinenkombination für das Recycling von Baustoffen präsentiert. Mit der Lösung, bestehend aus der Mesda Grobstücksiebmaschine S8H und dem Leichtstoffabscheider Hako WS 1400 reagieren die Unternehmen auf die gestiegenen Qualitätsanforderungen der Ersatzbaustoffverordnung (EBV). Sie ermöglicht es Aufbereitungsbetrieben, verunreinigten Bauschutt prozesssicher in gütegesicherte Recyclingbaustoffe zu verwandeln.
Mit MCube CAM bringt REMA TIP TOP eine wegweisende Innovation für die Fördergurtüberwachung auf den Markt. Die neue Lösung ermöglicht eine einfache, automatisierte und KI-gestützte Videoanalyse der Tragseite des Fördergurtes direkt über ein Smartphone und setzt damit die konsequente Innovationsstrategie des Unternehmens fort. MCube CAM steigert die Effizienz und Betriebssicherheit erheblich und liefert Ergebnisse, die weit über herkömmliche Sichtprüfungen hinausgehen, in kürzester Zeit.
Der teilweise Einsturz der Carolabrücke in Dresden im September 2024 machte klar, dass die Reste der Brücke schnellstmöglich und kontrolliert abgerissen werden mussten. Die Arbeiten riefen ein wahres Kraftpaket auf den Plan: den 117 t schweren Longfront-Abbruchbagger SENNEBOGEN 870E Demolition.
Mit der erfolgreichen Sprengung und dem anschließenden Rückbau der Zeller Brücke im Odenwald wurde im Sommer 2025 ein bedeutendes Infrastrukturprojekt umgesetzt. Die Christof Brand GmbH übernahm dabei die Gesamtkoordination und setzte konsequent auf moderne Maschinentechnik von Liebherr. Im Zusammenspiel mit der Liebherr-Mietpartner GmbH sowie der Liebherr Baumaschinen Vertriebs- und Service GmbH kam eine leistungsstarke Flotte von Erdbewegungsmaschinen zum Einsatz, die für Effizienz, Sicherheit und Termintreue auf der Baustelle sorgte.
Bis 2027 soll am Hanauer Hauptbahnhof eine neue Brücke über die Bahngleise entstehen. Dafür musste die 120 m lange Vorgängerbrücke weichen. Die besondere Herausforderung: Da sie über aktive Bahnstrecken führte, war der Rückbau nur während einer vollständigen Sperrung möglich. Erschwerend kam der begrenzte Platz für den Großkran und die gesamte Baustellenlogistik hinzu. Das Abbruch-Team der Max Wild GmbH meisterte diese Aufgabe erfolgreich.
Überschusskörnungen stellen viele Betreiber vor erhebliche Herausforderungen. Häufig wird das hochwertige Gestein platzraubend zwischengelagert oder im Zuge von Verfüllungen unter Wert entsorgt. Dabei lassen sich auch größere Mengen mit überschaubarem technischem Aufwand effizient aufbereiten – wie im Werk 2 Saaldorf der deutsch-österreichischen Moosleitner-Gruppe. Dort verarbeitet ein raupenmobiler SBM-Vertikalprallbrecher überschüssige Kieskörnungen zu hochwertigem Brechsand.
MESDA Deutschland stellt mit der Low-Level-Aufgabeeinheit B210F eine innovative Lösung für die kosteneffiziente und materialschonende Lagerung von Schüttgütern vor. Der Low-Feeder optimiert die Flächennutzung und steigert die Produktionseffizienz, indem er die Nachteile herkömmlicher Methoden wie dem Radladereinsatz vermeidet.
Mit der raupenmobilen Siebanlage TEREX EvoQuip COLT 600 hat Moerschen Mobile Aufbereitung ein Modell im Sortiment, das besonders auf kleine und mittlere Unternehmen zugeschnitten ist. Es handelt sich um eine kompakte Lösung, die sparsam ist, intuitiv zu bedienen und schnell und einfach in Betrieb zu setzen. Mit dem Einstiegsmodell können auch Familienunternehmen etwa aus dem GaLaBau Recycling betreiben und eigene Baustoffe herstellen.
Nach dem Einsturz eines Brückenzuges der Carolabrücke in Dresden am 11. September 2024 kam nun ein Sennebogen 870E Demolition zum Einsatz, um die beiden verbliebenen Brückenzüge kontrolliert zum Einsturz zu bringen. Nachdem der eingestürzte Teil der Brücke beseitigt worden war, begannen zwei Bagger damit, die Fahrbahndecken sowie die Fahrbahnplatten der verbliebenen Brückenzüge abzutragen. Im Vorfeld wurde ein Fallbett aus Schotter in der Elbe errichtet, um die herabfallenden Trümmerteile sicher aufzufangen. Über den Tag hinweg stürzten nacheinander die beiden verbliebenen Brückenzüge kontrolliert auf das Schotterbett. Von dort aus zerlegten insgesamt zehn Bagger die Trümmer, welche anschließend mit LKW und Traktoren abtransportiert wurden.