Der rundum überarbeitete Liebherr-Raupenbagger R 926 wurde vom bayrischen Erdbauunternehmen Heinz Kecht GmbH in Siegsdorf erstmals im praktischen Einsatz erprobt. Unter anderem mit einer neuen Motorisierung ersetzt der Bagger mit einem Einsatzgewicht von 26 t den gleichnamigen Vorgänger. Das Antriebsaggregat, ein 140 kW (190 PS) starker Dieselmotor, verfügt über ein SCR-System mit Harnstoffeinspritzung zur Abgasnachbehandlung und erfüllt damit die Emissionsnormen der Abgasstufe IV / Tier 4f. Weiterhin ist die Maschine mit einem leistungsstarken und energieeffizienten 2-Kreis-Hydrauliksystem, dem „Positive Control“ von Liebherr, ausgestattet. Bei diesem System ermöglichen zwei voneinander unabhängige hydraulische Kreise die Ansteuerung der Komponenten, um den benötigten Volumenstrom schnell und bei optimaler Energienutzung zur Verfügung zu stellen.
Durch den Wegfall des Partikelfilters, des Dieseloxidationskatalysators und des AGR-Ventils sorgen für kürzere Wartungszeiten. Der Kraftstoffverbrauch sowie Kosten für Ersatzteile konnten laut Hersteller gesenkt werden.
Mit dem Raupenbagger R926 adressiert Liebherr Kunden, die wie Heinz Kecht auf der Suche nach einer vielseitig einsetzbaren und leicht zu transportierenden Maschine sind. So soll sich die Maschine mit ihren kompakten Abmessungen flexibel und auf den unterschiedlichsten Baustellen einsetzten lassen, wie es heißt. Das Spektrum reicht von Erdbewegungsarbeiten auf privaten Baustellen über die Rohrverlegung bis hin zum Straßenbau. Dazu ist sie unter anderem auch mit einem Schnellwechselsystem für Anbaugeräte ausgestattet, dem sogenannten „Likufix“ von Liebherr, das einen einfachen und sicheren Wechsel verschiedener Werkzeuge von der Kabine aus ermöglicht.
Der Raupenbagger R926 verfügt über Reiß- und Losbrechkräfte von 143 kN und 165 kN. Mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 13,5 l/h ist er vergleichsweise kraftstoffsparend. Dafür sorgen unter anderem die von Liebherr entwickelten und produzierten sowie aufeinander abgestimmten Schlüsselkomponenten, wie Dieselmotor, Hydraulikpumpen, Elektronikteile, Drehkranz und Schwenkantrieb.
Weitere Produkte des Herstellers Liebherr-France SAS:
Zu den neuesten Maschinen von Liebherr im Bereich Erdbewegung gehört der Raupenbagger R 917 Compact G8.0. Der auf der bauma 2025 erstmals präsentierte Bagger ist mit einem Stufe-V-Motor mit 100 kW / 136 PS ausgestattet und hat ein Einsatzgewicht von rund 17,5 t. Sein kompakter Heckschwenkradius von 1.700 mm erleichtert den Einsatz in beengten Arbeitsumgebungen. Diese Kompaktheit erhöht Sicherheit, Flexibilität und Mobilität auf der Baustelle und sorgt zugleich für eine bessere Transportfähigkeit.
Mit einem Einsatzgewicht zwischen 19 und 22 t eignet sich der Liebherr-Raupenbagger R 918 speziell für Erdbewegungsarbeiten und das Ausheben von Gräben im Rahmen von Kanalarbeiten. Kunden können aus einem großen Angebot an Ausrüstungen auswählen, um für die speziellen Arbeiten gerüstet zu sein. Der Raupenbagger ist das neueste Modell aus der Sparte der Erdbewegungsmaschinen, das von Liebherr-France SAS im französischen Colmar entwickelt wurde und auch dort produziert wird. Für einen optimalen Arbeitseinsatz verfügt der R 918 über einen neuen Motor mit einer Leistung von 120 kW / 163 PS sowie mit einer SCR-Anlage mit Harnstoffeinspritzung und einem Oxidationskatalysator. Der Motor entspricht der Abgasstufe IV. Ein Partikelfilter ist als Option erhältlich. Bei Stillstand des Baggers wechselt er automatisch in den Leerlauf beziehungsweise der Motor schaltet sich aus.
Ein Tunnelbagger muss daher eine hohe Hydraulikleistung erbringen und vor allem über eine maßgeschneiderte Arbeitsausrüstung verfügen. Das Hydrauliksystem der Liebherr-Tunnelbagger ist für den Fräsenanbau optimiert. Sie erfüllen die Anforderungen des Tunneleinsatzes umfassend, denn sowohl das Grundgerät also auch die Ausrüstung
sind ab Werk genau auf den Tunnelbau abgestimmt und konsequent auf wirtschaftliches Arbeiten ausgerichtet.
Weitere Produkte aus der Kategorie Große Erdbaumaschinen:
Auf den Volvo Days 2026 im Juni hat Volvo Construction Equipment (Volvo CE) dem europäischen Publikum erstmals eine Auswahl seiner neuesten elektrischen und konventionellen Maschinen präsentiert. Im Blickpunkt stand dabei vor allem auch der EWR150 Electric, der erste vollelektrische Volvo-Mobilbagger. Europa ist die erste Region, in der Kunden auf diese emissionsfreie Maschine zugreifen können.
Komatsu setzt bei seinen Hydraulikbaggern und Radladern verstärkt auf Automatisierung und digitale Assistenzsysteme, um die Arbeit auf der Baustelle einfacher und produktiver zu machen. Insbesondere mit dem neuen Kettenbagger PC220LCi-12 und seiner weiterentwickelten Maschinensteuerung iMC 3.0 lassen sich Arbeitsvorgänge stark automatisieren. Auf einem Pressetag am deutschen Produktionsstandort Hannover demonstrierte das japanische Unternehmen seine Fortschritte.
Praxis statt Prospekt: Mit den PRO DAYS hat die Robert Aebi GmbH ein Veranstaltungsformat etabliert, das Baumaschinentechnik dorthin bringt, wo sie ihren Mehrwert entfaltet – in den realen Einsatz. Mitte April lud das Unternehmen erneut auf das Areal der Kieswerke Ebenhöh ein und bot Kunden, Partnern und Interessierten die Möglichkeit, aktuelle Maschinen, Technologien und Services unter echten Baustellenbedingungen zu erleben und zu testen. Im Gespräch erläutert Geschäftsführer Armin Süß, welche Idee hinter dem Konzept steht, welche Highlights die Besucher erwarten und wie sich Markt, Technologien und die Rolle des Handels derzeit verändern.
Auf der bauma 2025 in München hat Develon mit zahlreichen Maschinen und fünf Live-Vorführungen pro Tag einem breiten Publikum gezeigt, wie die Zukunft des Bauwesens aussehen könnte. Ein Jahr später, vom 13. bis 16. April, konnten fast 900 Kunden, Händler und Vertreter der Fachmedien Develons breites Maschinenportfolio und die fortschrittlichen Technologien erneut in Aktion erleben – diesmal jedoch praxisnah im tschechischen Steinbruch Háje bei Prag. 25 Maschinen brachte der koreanische Baumaschinenhersteller nach Tschechien, darunter auch die neuen intelligenten Raupenbagger der Serie 9.
Im Mittelpunkt des Messeauftritts von Komatsu auf der IFAT 2026 stehen sowohl leistungsstarke Maschinen für den täglichen Einsatz als auch modernste Assistenzsysteme für erhöhte Effizienz und Produktivität. So steht der Radlader WA170M-11 für hohe Leistungsfähigkeit, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit. Er bringt die Eigenschaften von klassengrößeren Radladern mit sich, während die kompakten Maße konsequent beibehalten wurden. Er eignet sich besonders für kommunale Aufgabenfelder, den Umschlag in Recyclingbetrieben und vielfältige logistische Anwendungen.
Seit 55 Jahren steht Atlas Weyhausen für Radladertechnik mit Charakter – geprägt von unternehmerischem Mut, technischem Know-how und dem festen Willen zur Eigenständigkeit. Was als Familienunternehmen begann, hat sich über Jahrzehnte zu einem international anerkannten Spezialisten entwickelt. Zum Jubiläum blickt Geschäftsführer Marc Bockelmann nicht nur auf einen langen und erfolgreichen Weg zurück, sondern richtet den Blick entschlossen nach vorn. Im Gespräch mit bpz spricht er über prägende Meilensteine der Unternehmensgeschichte, den Anspruch, Technologietreiber zu bleiben, und darüber, wie ein Mittelständler auch künftig eine aktive Rolle im internationalen Wettbewerb spielen will.
Mit einer neuen Heavy-Duty-Unterwagenkonfiguration erweitert Caterpillar das Einsatzspektrum des Kettenbaggers Cat 325 für Arbeiten in anspruchsvollem Gelände. Ein verlängertes Fahrwerk, ein vergrößertes Kontergewicht sowie leistungsstärkere Antriebs- und Schwenkkomponenten erhöhen Stabilität, Traktion und Kontrolle bei Einsätzen in Hanglagen, im Forst oder im Gebirge. Ergänzt durch integrierte Assistenzsysteme und eine effiziente elektrohydraulische Steuerung ist der Cat 325 auf präzises und wirtschaftliches Arbeiten unter schwierigen Einsatzbedingungen ausgelegt.
Mit der Raupenbagger-Serie 9 verfolgt Develon einen neuen Ansatz bei der Integration von Maschinensteuerungssystemen. Die neue Generation ist vollständig kompatibel mit Trimble Earthworks 3D und ermöglicht den nahtlosen Wechsel von 2D- zu 3D-Anwendungen – ohne zusätzliche Sensorik oder Eingriffe in die bestehende Hardware. Grundlage dafür ist eine offene Steuerungsarchitektur, die den direkten Datenaustausch zwischen der Maschinensteuerung und externen 3D-Systemen erlaubt und Anwendern mehr Flexibilität, Effizienz und Investitionssicherheit bietet.
Die SL Infrastrukturbau, eine Tochter der Stadtwerke Lünen, setzt beim Ausbau des örtlichen Leitungsnetzes auf zwei Mobilbagger Takeuchi TB 370 W. Die Maschinen werden im innerstädtischen Bereich für das Ausheben mehrerer Kilometer Leitungsgräben eingesetzt – ein Einsatzumfeld, das hohe Anforderungen an Präzision, Wendigkeit und Standfestigkeit stellt. Aufgrund der vielen Ortswechsel und des anspruchsvollen Arbeitsumfelds spielen technische Auslegung, Ausstattung und Bedienbarkeit eine entscheidende Rolle.
