Liebherr Stereolader L 514 und L 518

Allrounder mit Kraft und Wendigkeit

Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH

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Dr.-Hans-Liebherr-Straße 4
5500 Bischofshofen
Österreich

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Seit über zwei Jahrzehnten sind die Liebherr-Stereolader bekannt als zuverlässige und wendige Allrounder. Für diese Qualitäten stehen auch die beiden neuen Stereolader L 514 und L 518. Mit zahlreichen Neuerungen, wie der neuen Z-Einheitskinematik oder der großzügigen Fahrerkabine, bieten die beiden Modelle Betreibern einen echten Mehrwert. Robuste Komponenten und die innovative Diagonalkühlung sorgen für ein hohes Maß an Zuverlässigkeit. Die bewährte Stereolenkung ermöglicht vor allem bei beengten Platzverhältnissen eine hohe Produktivität.

Der bewährte und kraftvolle hydrostatische Fahrantrieb von Liebherr sorgt für eine stufenlose Beschleunigung. Für Einsätze mit längeren Fahrstrecken bietet Liebherr die Modelle L 514 und L 518 optional als „Speeder“ an. So erreichen die beiden Stereolader eine Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. Damit können Betreiber Zeit sparen und ihren Stereolader effizient von einer Baustelle zur nächsten überstellen.

Der L 514 Stereo ist besonders für den Kommunaldienst, für den Straßenbau und als zuverlässiger Helfer für verschiedenste Anwendungsgebiete geeignet. Der größere L 518, ein komplett neues Modell in der Radlader-Palette von Liebherr, ist für industrielle Einsätze konzipiert. Etwa für den Betrieb mit Vollgummireifen im Recycling. Das System zur Abgasnachbehandlung der Abgasstufe IV/ Tier 4f konformen Stereolader entspricht dem letzten Stand der Technik in diesem Segment. Die Kombination aus Diesel-Oxidationskatalysator (DOC), Dieselpartikelfilter (DPF) und selektiver katalytischer Reduktion (SCR) verringert Schadstoffemissionen effektiv.

Stereolenkung: Mehr Wendigkeit und höhere Kipplasten

Herzstück der beiden neuen Stereolader ist die für Liebherr in dieser Maschinenklasse typische Stereolenkung, eine Kombination aus Knicklenkung und gelenkter Hinterachse. Sie sorgt für ein Höchstmaß an Wendigkeit und Agilität. Im Vergleich zu herkömmlich gelenkten Radladern bieten die Stereolader L 514 und L 518 einen deutlich geringeren Wendekreis (gemessen über die Außenkante der Ausrüstung). Sie sind wie geschaffen für Einsätze auf engstem Raum. Liebherr-Stereolader arbeiten daher häufig im innerstädtischen Bereich, wo die Machbarkeit eines Projekts von der Wendigkeit einer Maschine abhängen kann. Selbst schwierige Lenkmanöver meistern die Stereolader mit Leichtigkeit.

Die mitlenkende Hinterachse erlaubt es den Liebherr-Ingenieuren, den Knickwinkel der Stereolader von den branchenüblichen 40° auf 30° zu reduzieren. Eine verbesserte Stand- und Kippsicherheit sowie höhere Kipplasten sind die Folge. Aus diesem Grund können die Stereolader L 514 und L 518 schwerere Lasten bewegen als vergleichbare Radlader derselben Größenklasse. Die Produktivität bei der täglichen Arbeit steigt. Das dämpfungsunterstützte Knick-Pendelgelenk trägt bei beiden Modellen zu hohen Komfort- und Sicherheitsstandards bei.

Neue Z-Einheitskinematik: Volle Leistung bei großer Einsatzvielfalt

Die neue Z-Einheitskinematik der Modelle L 514 und L 518 arbeitet bei sämtlichen Einsätzen mit höchster Kraft. Sie liefert hohe Ausbrechkräfte im unteren Hubgerüstbereich, was bei der Erdbewegung von Vorteil ist. Gleichzeitig besticht sie mit enormen Haltekräften im oberen Bereich. Das ist beim Einsatz schwerer Ausrüstungen wichtig, zum Beispiel beim Arbeiten mit einer Hochkippschaufel oder einer Schaufel mit Niederhalter. Die neue Z-Einheitskinematik ermöglicht es dem Maschinenführer, über den gesamten Hubbereich sicher und präzise mit einer Ladegabel zu arbeiten. Vor allem im Kommunaldienst oder bei Hilfstätigkeiten im Hoch- und Tiefbau ist diese Eigenschaft von großer Bedeutung.

Mit der Z-Einheitskinematik setzen Betreiber sämtliche Anbauwerkzeuge produktiv ein. Die Stereolader L 514 und L 518 arbeiten mit Kehrmaschine im Kommunaldienst oder mit Schneeschild im Winterdienst mit voller Leistung. Passend zur neuen Kinematik bietet Liebherr für beide Modelle einen neuen hydraulischen Schnellwechsler an. Er verbessert die Vielseitigkeit, weil Betreiber effizient zwischen Anbauwerkzeugen wechseln können. Die durchdachte Konstruktion erlaubt freie Sicht auf den Arbeitsbereich und auf die Ausrüstung, zum Beispiel auf die Gabelzinken. Die Sicherheit für Betreiber und Ladegut steigt.

Robuste Komponenten, ausgereifte Kühlanlage     

Liebherr-Stereolader übernehmen zuverlässig unterschiedlichste Aufgaben. Um dafür vorbereitet zu sein, hat Liebherr an diversen Stellen in die Robustheit der neuen Modelle L 514 und L 518 investiert. Etwa bei den Achsen, deren automatische Selbstsperrdifferentiale auch bei schwierigen Bodenverhältnissen eine hervorragende Traktion bieten. Die robuste Grundkonstruktion, hochwertige Stahlbauteile und langerprobte Hydraulikkomponenten sorgen unabhängig vom Einsatzprofil für Zuverlässigkeit.

Die neuentwickelte Kühlanlage der Stereolader L 514 und L 518 sorgt für eine hohe Produktivität. Sie führt die kühlende Luft diagonal durch den gesamten Motorraum. Damit ist eine optimale Wärmeabfuhr vom Motor sichergestellt. Die Anlage liefert bedarfsgesteuert das richtige Maß an Kühlleistung, wodurch sich Kraftstoffverbrauch und Lärmemissionen verringern. Die Position der Kühlanlage direkt hinter der Fahrerkabine, der saubersten Stelle am Radlader, bringt Vorteile. Dort kann die Anlage saubere Luft ansaugen, was ihre Langlebigkeit verbessert und Wartungskosten reduziert. Für Reinigungs- und Servicearbeiten können Mitarbeiter die Kühlanlage einfach und sicher vom Boden aus erreichen.

Innovatives Design

Typischerweise arbeiten auf einer Baustelle unterschiedliche Maschinenführer mit Radladern dieser Größenklasse. Deswegen hat Liebherr bei der Entwicklung darauf geachtet, dass sich die Stereolader L 514 und L 518 intuitiv bedienen lassen. Übersichtlich und ergonomisch angeordnete Bedienelemente sowie der im Fahrersitz integrierte, mitschwingende Liebherr-Bedienhebel ermöglichen eine einfache Handhabung. Das spart Zeit und erhöht die Flexibilität auf der Baustelle.

Ein breiter Aufstieg mit rutschfesten Trittflächen und stabilen Handläufen führt in die großzügige Komfortkabine. Individuelle Einstellmöglichkeiten bei Lenkrad, Display und Fahrersitz sowie das Ausstellfenster, das um 180° geöffnet werden kann, verbessern den Komfort. Die neu konzipierte Kabine bietet dank großer Fensterflächen hervorragende Sichtverhältnisse nach allen Seiten. Der Maschinenführer kann den gesamten Nahbereich überblicken. Im Dunkeln unterstützen ihn leistungsstarke Scheinwerfer, die Kunden auf Wunsch individuell konfigurieren können.

Bei Liebherr hat Sicherheit oberste Priorität. Das zeigt sich beim Design der Stereolader L 514 und L 518. Die kompakte Motorhaube mit ihren klaren Linien erleichtert es dem Betreiber, die Maschine zu überblicken. Weil sie keine Öffnungen an der Oberseite hat, schützt sie den Motorraum vor Verschmutzung. Nach Öffnen der Motorhaube ist der Motorraum für Wartungs- und Servicearbeiten sicher vom Boden aus zugänglich. Der Motor ist quer im Heck verbaut. Er dient somit, wie die Hydraulikpumpen, als natürliches Ballastgewicht. Diese Bauweise führt zu einer optimalen Gewichtsverteilung, zu höheren Kipplasten und zu einem agileren Fahrverhalten.

Leistungsdaten Stereolader L 514 und L 518 (Standardausführung)

 

Kipplast
 (kg)

Schaufelinhalt
 (m³)

Einsatzgewicht
 (kg)

Motorleistung
 (kW / PS)

L 514

5.750

1,5

8.860

78 / 106

L 518

6.550

1,7

9.190

78 / 106

Die Abgasemissionen unterschreiten die Emissionsgrenzwerte der Stufe IV/ Tier 4f.

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Bei sich wiederholenden Arbeitszyklen im Spezialtiefbau kommt dem kraftstoffeffizienten Arbeiten eine besondere Bedeutung zu. Hierfür bietet Liebherr die optionale Motor-Stopp-Automatik an. Damit schaltet das Spezialtiefbaugerät bei längeren Arbeitspausen nach vorheriger Überprüfung bestimmter Systemfunktionen automatisch ab, was sowohl Treibstoff spart als auch die Umwelt schont. Mit dem Eco-Silent-Mode kann außerdem die Motordrehzahl auf ein erforderliches, voreingestelltes Maß reduziert werden. Dies hat eine deutliche Senkung des Dieselverbrauchs zur Folge und senkt zudem die Schallemissionen, ohne dabei die Leistung zu schwächen.

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Anders als in vielen anderen Ländern rund um den Globus ist die Investitionsbereitschaft der deutschen Bauunternehmer ungebrochen. Unabhängig davon werden die Forderungen nach einer Reduzierung des Treibstoffverbrauchs immer lauter. Die von Kunden geforderte Steigerung der Produktivität treibt die Baumaschinenhersteller dazu, neue Technologien zu entwickeln, die effizienteres Arbeiten ohne Leistungsverlust ermöglichen. Mit Hochdruck hat Liebherr in den letzten Jahren daran gearbeitet, ein hydrostatisch-mechanisch leistungsverzweigtes Getriebe für Arbeitsmaschinen zu entwickeln. Nun stellte der Baumaschinenhersteller im Rahmen der diesjährigen Pressefahrt seine neue Großradladerserie XPower vor, deren Antriebskonzept den hydrostatischen und den mechanischen Antrieb vereint.

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