FRÄNKISCHE Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG
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Hellinger Str. 1
97486 Königsberg/Bayern
Deutschland
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Die Kunststoff-Füllkörper Rigofill ST und Rigofill ST-B von Fränkische sind besonders leistungsstarke Regenwasserspeicher. Sie bieten für jede Aufgabe in der Regenwasserbewirtschaftung die optimale Lösung: Die stapelbaren, wartungsfreundlichen und äußerst langlebigen Rigolen- Blöcke sind ausgelegt für Verkehrslasten bis SLW 30 oder SLW 60 und können als Ganz- oder Halbblöcke zu beliebig großen Anlagen zusammengefügt werden.
Die stetig wachsende Bebauung und Versiegelung von Flächen verhindert, dass Regenwasser natürlich versickern kann. Deswegen kommen überall dort, wo Baumaßnahmen den natürlichen Wasserkreislauf unterbrechen, Versickerungs- und Rückhalterigolen zum Einsatz. Sie fangen das Regenwasser vorübergehend auf, speichern es und geben es zeitverzögert wieder an die Natur ab. Die bislang üblicherweise verwendeten Kiesrigolen speichern ca. 30 % ihres Volumens an Wasser, benötigen dafür jedoch die dreifache Menge an Erdaushub. Gerade in Städten ist dies aufgrund des Platzmangels ein enormes Problem. Eine ökonomisch und ökologisch sinnvollere Alternative sind die Kunststoff-Füllkörperrigolen von Fränkische.
Spitzenreiter im Speichervolumen
Die Füllkörperrigolen Rigofill ST und Rigofill ST-B haben ein extrem hohes Speichervermögen von mehr als 96 %: Mit den handlichen Maßen von 80x80x66 cm pro Vollblock können die Rigolen-Blöcke bei einem Bruttovolumen von 422 l 406 l Wasser speichern. Für flache Baukonstruktionen, zum Beispiel bei hohen Grundwasserständen, bietet Fränkische den Halbblock mit einer Höhe von 350 mm an. Er speichert 212 l bei einem Bruttovolumen von 224 l. Der speziell konstruierte Säulenhohlraum dient zu 100 % als Speicherraum. Große Öffnungen an der Säulenbasis sorgen dafür, dass sich die Säulen ungehindert befüllen und entleeren können. Mit Rigofill ST und Rigofill ST-B vermindert sich die Rigolengröße – im Vergleich zu Kiesbauwerken – auf ein Drittel.
Die Einsatzmöglichkeiten der Füllkörper ST-B und ST sind vielfältig: Sie können Niederschläge verzögert versickern lassen oder Regenwasser bei ungünstigen Untergrundverhältnissen rückhalten und anschließend kontrolliert abfließen lassen. Selbst dort, wo die örtlichen Gegebenheiten sich schwierig gestalten –bei geringer Überdeckung oder wenig Platz – kann das Rigofill- Baukastensystem eine nachhaltige Anlage realisieren. Die statischen Eigenschaften und die Baugeometrie ermöglichen auch eine Nutzung als unterirdisches Löschwasserbecken. Gegenüber herkömmlichen Betonbehältern punktet die Löschwasserbevorratung mit Rigofill ST und Rigofill ST-B damit, dass die Anlage auch im gefüllten Zustand überprüft werden kann.
Sicherheit für alle Anforderungen
Die Rigofill-Füllkörperrigole kann direkt unter Nutzflächen eingebaut werden und spart so kostbaren Baugrund. Die Voraussetzungen dafür – Stabilität und sehr hohe statische Belastbarkeit – erfüllen die Blöcke von Fränkische mühelos: Die durchdachte Säulenkonstruktion verleiht der Rigole eine sehr hohe Stabilität und Belastbarkeit. Die grünen Blöcke Rigofill ST sind für Verkehrslasten bis zu SLW 60/GVW 60 t entwickelt und können einfach unter viel befahrenen Flächen eingebaut werden. Die schwarzen Rigofill-ST-B-Blöcke sind bis SLW 30/GVW 30 t belastbar und eignen sich ideal für weniger belastete Flächen wie Sportanlagen, Parkplätze oder Grünflächen. Das System hat eine garantierte Mindestlebensdauer von 50 Jahren.
Um ihre Langlebigkeit sowie die störungsfreie und sichere Funktion zu gewährleisten, sind Rigofill ST und Rigofill ST-B zu 100 % inspektionsfähig. Kameras können die Rigole mit ihrer offenen Konstruktion durch den kreuzförmigen Inspektionstunnel in vier Richtungen befahren und inspizieren. So lassen sich alle statisch tragenden Elemente sowie der gesamte Innenraum der Rigole bis zum Filtervlies begutachten. Über den zugehörigen QuadroControl ST Schacht ist die Anlage für Standardkanalkameras leicht zugänglich.
Praktisches Baukastenprinzip
Fränkische liefert die Rigofill-Blöcke kompakt gestapelt, 34 Halbelemente für 17 Blöcke pro Palette. Bauunternehmen können sie so auf geringstem Raum lagern: Die Nutzer sparen 88 % Platz im Vergleich zu nicht stapelbaren Rigolenfüllkörpern. Das ist ein enormer Vorteil auf beengten Baustellen. Für den Einbau fügen Monteure jeweils zwei Halbelemente – innerhalb der Baugrube oder außerhalb – über eine sichere Rastverbindung zu einem Vollblock zusammen. Anschließend stecken sie die vormontierten Blöcke innerhalb kürzester Zeit und ganz ohne Werkzeug zu einer beliebig großen Anlage zusammen. Verbindet man ein einzelnes Halbelement mit einer speziellen Deckenplatte, ergibt sich ein Halbblock für flache Einbausituationen.
Weitere Systemkomponenten sind einfach zu befestigende Seitenwandgitter als äußere Begrenzung der Kunststoffrigolen, ein Stufenadapter für einen strömungsoptimierten Zulaufanschluss sowie das Rigolenvlies RigoFlor. Mit den Rigolen-Blöcken Rigofill ST und Rigofill ST-B hat Fränkische eine flexibel einsetzbare und einfach zu montierende Generation an Kunststoff- Füllkörperrigolen auf den Markt gebracht. Das langlebige, belastbare und wartungsfreundliche System ist für jede Aufgabe in Versickerung, Rückhalt und Nutzung von Niederschlägen die richtige Lösung.
Fränkische erweitert sein Portfolio im Regenwassermanagement und bringt eine neue Generation an Schächten auf den Markt: QuadroControl ST-S(tandard) ergänzt den neuen Stapelblock Rigofill ST-S. QuadroControl ST-A(dvanced) ist der Schacht für das Rigofill inspect System. Die Systemschächte haben ein offenes Design und sind mit einer großzügigen Zugangsöffnung ausgestattet, passend für bevorstehende Inspektionsaufgaben. Zudem lassen sich die Rohranschlüsse nun flexibel auf der Baustelle herstellen.
Fränkische hat auf der IFAT 2024 neue Produkte zur Versickerung und Regenwassernutzung vorgestellt: im Bereich der Rigolenfüllkörper und zur Löschwassernutzung. Darüber hinaus hat das Unternehmen sein bewährtes Produktportfolio zum Transport, Reinigen, Speichern und Ableiten von Regenwasser gezeigt.
Regenwassermanagement spielt eine entscheidende Rolle in der Stadtplanung und ist von großer Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung urbaner Räume. Dadurch können die Städte widerstandsfähiger gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels gemacht und gleichzeitig ökologisch verträglicher gestaltet werden. Mit den DIBt-zugelassenen RigoCollect-Anlagen von Fränkische Rohrwerke lässt sich das Regenwasser nutzen, rückhalten und als Löschwasser bevorraten.
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) definiert die allgemein anerkannten Regeln der Technik in der Niederschlagswasserbehandlung neu. Die SediPipe Anlagen von Fränkische entsprechen der neuen Richtlinie DWA-A 102-2/BWK-A 3-2 bereits. Dies bestätigt ein eigens ausgearbeitetes und bereits fachlich anerkanntes Nachweisverfahren.
Die Produktreihe Zena von Kann steht für zeitlos-elegante Flächengestaltungen im durchgängigen Design. Um auch den Belangen der Regenwasserbewirtschaftung gerecht zu werden, ergänzt jetzt das Sickerfugenpflaster Zena-Aqua die Gestaltungsfamilie. Es vereint ökologische und optische Aspekte.
Mit AWADOCK Slim erweitert Rehau sein Sortiment im Bereich der Abwasseranschlusssysteme um eine besonders kompakte Lösung: Das neue System wurde speziell für Wanddicken von 23 bis 49 mm entwickelt und eignet sich für seitliche Anschlüsse an Steinzeug- und Betonrohre im Nennweitenbereich von DN/ID 250 bis DN/ID 500. Der Fokus liegt dabei auf sicherer Dichtheit, einfacher Handhabung und hoher Effizienz bei der Montage.
Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) gilt als ein Verbundwerkstoff mit exzellenten Eigenschaften und hoher Langlebigkeit, doch beim Thema Recycling erweist sich genau dies als Herausforderung. Die Amiblu Germany GmbH hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Produktionsreststoffe in die eigene Fertigung zurückgeführt werden – ohne Einbußen bei den Materialeigenschaften der so hergestellten Rohre.
Das Unternehmen Gistex hat ein Verfahren entwickelt, mit dem die Kosten des Straßenbaus seinen Angaben zufolge ums 20 bis 30 % gegenüber herkömmlichen Verfahren reduziert werden können. Durch den intelligenten Einsatz des biologisch abbaubaren Additivs Gistrong wird das Erdreich derart stabilisiert, dass beim Bau oder dem Sanieren einer Straße weit weniger Baumaterial verwendet werden muss als bislang. Das anfallende Aushubmaterial muss nicht kostenintensiv auf einer Deponie entsorgt werden und spart damit auch wertvollen Deponieraum. Die Baugeschwindigkeit wird spürbar erhöht.
Ein wichtiger Schritt für Dywidag und seine Kunden: Das DYWI Drill-Hohlstab-System ist nun offiziell durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) für die dauerhafte Anwendung im Spezialtiefbau bauaufsichtlich genehmigt. Bislang war das System in Deutschland für temporäre Maßnahmen zugelassen. Für Bauunternehmen, Planer und Behörden bedeutet das mehr Planungssicherheit und Flexibilität.
Einen Mischwasserkanal DN 700 sanierte die Katec Kanaltechnik Müller & Wahl GmbH jetzt in Simmern in Hunsrück – und das auf einer Länge von 200 Metern mittels UV-Schlauchlining. Dabei erfolgt der Einbau der gesamten Länge in einem Arbeitsschritt. Damit konnten eine kurze Bauzeit und geringe Umweltbelastungen erzielt werden. Auch wurden die Verkehrseinschränkungen für die Anwohner minimiert. Im Vergleich zum klassischen Tiefbau punktet das Schlauchlining als effizientes, kostensparendes Verfahren.
Auf der InfraTech 2026 präsentiert BIRCO Lösungen für den Infrastrukturbau von morgen – vom digitalen Regenwassermanagement über modulare Entwässerungssyteme bis hin zu Hochleistungsrinnen zur Starkregen-Retention. Technologien, die die Infrastruktur von morgen prägen – wirtschaftlich, ökologisch und zukunftssicher!
Lange Zeit bestanden Regen- und Abwasserrohre überwiegend aus Beton, Steinzeug oder Guss. Heute werden diese traditionellen Werkstoffe zunehmend durch Kunststoffe wie PVC-U ersetzt. Das harte PVC überzeugt im Tiefbau durch hohe Korrosions- und Chemikalienbeständigkeit, Langlebigkeit sowie mechanische Robustheit. Sein geringes Gewicht erleichtert zudem Transport und Handhabung auf der Baustelle. Da dieser Kunststoff jedoch zu 43 % aus Erdöl besteht, rücken nachhaltigere Alternativen immer stärker in den Fokus. Als führender Hersteller von PVC-U-Tiefbaulösungen bietet Funke daher umweltbewussten Kunden inzwischen auch ressourcenschonende Produktvarianten an.
Die Auswirkungen des Klimawandels werden auch in Deutschland immer deutlicher sichtbar. Extreme Hitzeperioden wechseln sich mit Starkregenereignissen ab – mit spürbaren Folgen für die Anforderungen an das Bauen in urbanen Räumen. Eine klimaresiliente Stadtplanung ist daher unerlässlich. Für deren Umsetzung stehen heute zahlreiche praxistaugliche Lösungen zur Verfügung. Im Mittelpunkt einer Presseveranstaltung des Regenwasserbewirtschaftungsspezialisten Mall, die im Mai in Berlin stattfand, stand daher der neue Blick auf den Umgang mit Regenwasser.