Unter der Erde sind Rohrtypen derselben Nennweite verbaut, die aus den verschiedensten Materialien bestehen, unterschiedliche Oberflächenstrukturen und abweichende Außendurchmesser haben. Um allen individuellen Verbindungssituationen gerecht werden zu können, mussten Installateure bislang eine Vielzahl passender Produkte zur Hand haben. Für DN 150-Rohre waren z.B. Typ 2A und 2B Manschetten ebenso gefragt wie DC Manschetten und Adapter-Kupplungen oder SC Manschetten mit Ausgleichsring. Die Manschette Unicon von Flexseal verbindet alle Rohre gleicher Nennweite sicher, dauerhaft und ohne Ausgleichsringe miteinander, egal aus welchem Material die einzelnen Rohre bestehen und wie ihre Oberfläche beschaffen ist. Damit ist für die sichere Verbindung aller Rohre etwa im Bereich DN 150 nur noch ein Produkt notwendig.
Die Neuentwicklung des Tiefbau-Spezialisten ersetzt eine ganze Reihe von herkömmlichen Verbindungsstücken zwischen Rohren derselben Nennweite. Dabei spielt es keine Rolle, aus welchem Material die Rohre gefertigt sind, und ob ihre Oberfläche glatt oder gerippt ist. Die universell einsetzbare Manschette verbindet Rohre innerhalb der Toleranzen derselben Größenordnung.
Für jede Situation gewappnet
Die Monteure müssen mit der multifunktionale Manschette wesentlich weniger Material mit zur Baustelle nehmen und sind dennoch bei Reparatur- und Verlegearbeiten für jede Situation gewappnet. Für die sichere und schnelle Rohrverbindung benötigen sie lediglich handelsübliches Werkzeug, Spezialwerkzeuge, Ausgleichsringe oder Schmiermittel sind nicht notwendig. Außerdem sparen Installateure Platz im Lager und sparen Zeit und Material bei ihrer Vorratshaltung.
Die robuste und qualitativ hochwertige Manschette erfüllt höchste Sicherheitsanforderungen. Der Kupplungskörper passt sich innerhalb der angegebenen Toleranzen an jede Rohr-Größe an. Zusätzliche Nylon-Module nehmen, falls nötig, abweichende Außendurchmesser auf. Das asymmetrische Design der Manschette garantiert eine optimale Scherlastaufnahme, unabhängig von den Außendurchmessern der zu verbindenen Rohre. Somit tritt bei maximaler Scherbelastung kein größerer Rohrversatz auf, als bei den gegenwärtigen Produkten. Für den sicheren und einfachen Einsatz auf der Baustelle werden die Rohre automatisch zentriert. Eine integrierte Einschubbegrenzung erleichtert die Positionierung der Manschette. Der Kunststoff-Korb der Manschette ist aus massivem, belastbarem Nylon-Kunststoff gefertigt. Hochwertiger Gummi aus EPDM-Kautschuk (Ethylen Propylen-Dien-Monomer) dichtet die Verbindung zuverlässig ab. Alle Stahlkomponenten der 170 mm breiten Manschette bestehen aus rostfreiem V2A (1.4301). UNICON ist lieferbar für alle Rohre von DN 100 bis DN 300. Die neue Manschette ist geprüft bis 2,5 bar und erfüllt die Leistungsanforderungen der DIN EN 16397-1 und der DIN 4060.
Weitere Produkte des Herstellers Flexseal GmbH :
Betonrohre mit Fuß, einbetonierte oder bündig abgeschnittene Rohre stellen Fachhandwerker bei der Rohrverbindung vor große Herausforderungen. Eine Lösung für alle Fälle bietet nun Flexseal: Der neue Innen-/Außen-Adapter schließt alle kreisrunden Rohre mit identischem Innendurchmesser zusammen – ob KG- oder SML-Rohre, Leitungen aus Guss, Beton oder mit gerippter Ober-fläche.
Einfache Installation mit wenigen Handgriffen und für Rohre aus unterschiedlichen Materialien sowie mit verschiedenen Außendurchmessern geeignet: Die Innenmanschette Pushfit IC100P ist die ideale Lösung, wenn Rohre über ihre Innenflächen zuverlässig verbunden werden sollen. Um den Anwendungsbereich zu erweitern, ergänzt Flexseal seine Innenmanschette, bisher in Nennweite DN 100 erhältlich, um die neuen Größen DN 75, 85, 150 und 150-100.
Extra breit und extra druckdicht stellt sich die Manschettendichtung Typ 2B MAGNUM von Flexseal großen Aufgaben in der Rohrverbindung. 370 mm breit und je nach Nennweite extra druckdicht bis 4,0 bar: Die Flexseal MAGNUM Manschettendichtungen meistern extreme Situationen. Die maßgeschneiderten Manschetten verbinden Rohre aus allen Materialien und von allen Herstellern zuverlässig und dauerhaft dicht miteinander. Die besondere Breite sorgt dabei für eine höhere Toleranz, wenn die Rohrenden zugeschnitten werden. Außerdem gibt sie dem Rohr mehr Bewegungsspielraum bei Setzungen sowie der Wärmedehnung.
Extra breit und extra druckdicht stellt sich die Manschettendichtung Typ 2B MAGNUM von Flexseal großen Aufgaben in der Rohrverbindung. 370 mm breit und je nach Nennweite extra druckdicht bis 4,0 bar: Die Flexseal MAGNUM Manschettendichtungen meistern extreme Situationen.
Weitere Produkte aus der Kategorie Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau:
Die Produktreihe Zena von Kann steht für zeitlos-elegante Flächengestaltungen im durchgängigen Design. Um auch den Belangen der Regenwasserbewirtschaftung gerecht zu werden, ergänzt jetzt das Sickerfugenpflaster Zena-Aqua die Gestaltungsfamilie. Es vereint ökologische und optische Aspekte.
Mit AWADOCK Slim erweitert Rehau sein Sortiment im Bereich der Abwasseranschlusssysteme um eine besonders kompakte Lösung: Das neue System wurde speziell für Wanddicken von 23 bis 49 mm entwickelt und eignet sich für seitliche Anschlüsse an Steinzeug- und Betonrohre im Nennweitenbereich von DN/ID 250 bis DN/ID 500. Der Fokus liegt dabei auf sicherer Dichtheit, einfacher Handhabung und hoher Effizienz bei der Montage.
Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) gilt als ein Verbundwerkstoff mit exzellenten Eigenschaften und hoher Langlebigkeit, doch beim Thema Recycling erweist sich genau dies als Herausforderung. Die Amiblu Germany GmbH hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Produktionsreststoffe in die eigene Fertigung zurückgeführt werden – ohne Einbußen bei den Materialeigenschaften der so hergestellten Rohre.
Das Unternehmen Gistex hat ein Verfahren entwickelt, mit dem die Kosten des Straßenbaus seinen Angaben zufolge ums 20 bis 30 % gegenüber herkömmlichen Verfahren reduziert werden können. Durch den intelligenten Einsatz des biologisch abbaubaren Additivs Gistrong wird das Erdreich derart stabilisiert, dass beim Bau oder dem Sanieren einer Straße weit weniger Baumaterial verwendet werden muss als bislang. Das anfallende Aushubmaterial muss nicht kostenintensiv auf einer Deponie entsorgt werden und spart damit auch wertvollen Deponieraum. Die Baugeschwindigkeit wird spürbar erhöht.
Ein wichtiger Schritt für Dywidag und seine Kunden: Das DYWI Drill-Hohlstab-System ist nun offiziell durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) für die dauerhafte Anwendung im Spezialtiefbau bauaufsichtlich genehmigt. Bislang war das System in Deutschland für temporäre Maßnahmen zugelassen. Für Bauunternehmen, Planer und Behörden bedeutet das mehr Planungssicherheit und Flexibilität.
Einen Mischwasserkanal DN 700 sanierte die Katec Kanaltechnik Müller & Wahl GmbH jetzt in Simmern in Hunsrück – und das auf einer Länge von 200 Metern mittels UV-Schlauchlining. Dabei erfolgt der Einbau der gesamten Länge in einem Arbeitsschritt. Damit konnten eine kurze Bauzeit und geringe Umweltbelastungen erzielt werden. Auch wurden die Verkehrseinschränkungen für die Anwohner minimiert. Im Vergleich zum klassischen Tiefbau punktet das Schlauchlining als effizientes, kostensparendes Verfahren.
Auf der InfraTech 2026 präsentiert BIRCO Lösungen für den Infrastrukturbau von morgen – vom digitalen Regenwassermanagement über modulare Entwässerungssyteme bis hin zu Hochleistungsrinnen zur Starkregen-Retention. Technologien, die die Infrastruktur von morgen prägen – wirtschaftlich, ökologisch und zukunftssicher!
Lange Zeit bestanden Regen- und Abwasserrohre überwiegend aus Beton, Steinzeug oder Guss. Heute werden diese traditionellen Werkstoffe zunehmend durch Kunststoffe wie PVC-U ersetzt. Das harte PVC überzeugt im Tiefbau durch hohe Korrosions- und Chemikalienbeständigkeit, Langlebigkeit sowie mechanische Robustheit. Sein geringes Gewicht erleichtert zudem Transport und Handhabung auf der Baustelle. Da dieser Kunststoff jedoch zu 43 % aus Erdöl besteht, rücken nachhaltigere Alternativen immer stärker in den Fokus. Als führender Hersteller von PVC-U-Tiefbaulösungen bietet Funke daher umweltbewussten Kunden inzwischen auch ressourcenschonende Produktvarianten an.
Die Auswirkungen des Klimawandels werden auch in Deutschland immer deutlicher sichtbar. Extreme Hitzeperioden wechseln sich mit Starkregenereignissen ab – mit spürbaren Folgen für die Anforderungen an das Bauen in urbanen Räumen. Eine klimaresiliente Stadtplanung ist daher unerlässlich. Für deren Umsetzung stehen heute zahlreiche praxistaugliche Lösungen zur Verfügung. Im Mittelpunkt einer Presseveranstaltung des Regenwasserbewirtschaftungsspezialisten Mall, die im Mai in Berlin stattfand, stand daher der neue Blick auf den Umgang mit Regenwasser.
