Funke Kunststoffe zeigt Neues und Bewährtes auf der IFAT

Systemlösungen für die Infrastruktur

Funke Kunststoffe GmbH

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Siegenbeckstraße 15
59071 Hamm
Deutschland

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Auf der IFAT 2024 hat die Funke Kunststoffe neue zukunftsweisende und bedarfsgerechte Systemlösungen für ein modernes Wassermanagement und für eine nachhaltige Kanalinfrastruktur präsentiert – allesamt entwickelt im Austausch mit den Netzbetreibern und Planern sowie den Anwendern vor Ort auf den Baustellen.

"Mit den vielen neuen Produktlösungen unterstreichen wir die Vorreiterrolle, die unser Unternehmen in den letzten Jahren insbesondere mit dem Ausbau des Systemgedankens bei Kanalrohren und den vielfältigen Formteilen sowie im Bereich Regenwasserbewirtschaftung eingenommen hat“, sagt Funke-Vertriebsleiter Timo Langer.

Zu den Highlights auf dem Funke-Stand zählte z. B. die neue Funke Retentionsfilteranlage, die für Behandlung von Niederschlagsabflüssen eingesetzt wird. Sie verfügt über eine Länge von 4,87 m, eine Breite von 2,44 m und eine Höhe von 0,85 m. Die Anschlussfläche beträgt bis zu 2.500 m². Durch das Parallelschalten von bis zu vier Anlagen je Zulaufkanal kann die Anschlussfläche auf bis zu 10.000 m² erweitert werden. Die Reinigung der zu behandelnden Niederschlagsabflüsse erfolgt innerhalb der Anlage in mehreren Stufen. Zunächst erfolgt die Abscheidung von Grobstoffen in einer Vorreinigung. Feinere Partikel werden in dem darauffolgenden Sedimentationsbereich abgetrennt. In der dritten Behandlungsstufe wird das Wasser durch ein ebenfalls neu entwickeltes Area- Clean-Substrat gefiltert. Dadurch werden feinpartikuläre und gelöste Stoffe zurückgehalten und teilweise abgebaut.

Reinigung an Ort und Stelle

Mit dem neuen CompactClean können Niederschlagsabflüsse direkt im Straßenablauf behandelt werden. Hierbei werden Rückhaltewerte für Stoffeinträge von 77 % (AFSgesamt) und für Stoffeinträge < 63μm (AFS63) von 54 % erreicht. Mit dem Niederschlagswasser gelangen auch Reifenabrieb oder kleinere Kunststoffabfälle in Straßenabläufe. Diese belasten die Gewässer und gefährden die Gewässerbiologie. Deshalb wurde auch der Rückhalt von Kunststoffpulvern und -körnern mit unterschiedlichen Dichten in Anlehnung an das Prüfverfahren zum Stoffrückhaltevermögen der DiBt-Zulassungsgrundsätze für Niederschlagswasserbehandlungsanlagen (Teil 1) bestimmt. Dabei wurden insgesamt 95 % der Kunststoffpartikel zwischen 63 μm und 1 mm zurückgehalten.

Je nach Standort kann es notwendig sein, den Schlammraum des Straßenablaufs häufiger abzusaugen als das Substrat im Filter zu wechseln. Die kompakte Bauweise des Funke CompactClean ermöglicht das Aussaugen und Spülen des Schlammraums, ohne dass ein Herausnehmen des Funke CompactClean notwendig ist. Auf diese Weise wird der Wartungsvorgang des Straßenablaufs nicht verzögert, und die Wartung des Funke CompactClean kann separat erfolgen.

Nachträglich sicher eingebunden

Die seitliche Einbindung von Hausanschlussleitungen in die Hauptrohrleitung ist ein wichtiger Punkt bei der Planung und Ausführung von Entwässerungssystemen. Der auf der Messe ebenfalls präsentierte Funke VPS-Anschluss DN/OD 160 bzw. 200 ermöglicht eine mühelose nachträgliche Einbindung in Kanalrohre mit Nennweiten von DN 300 bis DN 2800. Die vielseitig einsetzbare Lösung funktioniert unabhängig von der Wanddicke bei Beton-, Steinzeug- oder Kunststoffkanalrohren. Für die Montage des Anschlusses wird eine Kernbohrung von 187 mm bzw. 230 mm erstellt. Konstruktionsbedingt passt sich der Dichtkragen des Anschlusses stufenlos an die innere Kontur der Bohrlaibungskante der anzuschließenden Rohre an. Der Dichtkragen, der mit dem Tragwerk des Anschlusses verbunden ist, folgt dabei der Krümmung entlang dieser Bohrlaibungskante und stellt somit eine nahtlose und stabilisierende Verbindung sicher. Unter dem flexiblen Dichtkragen befindet sich eine speziell konstruierte Dichtung, die gleichmäßig und flächendeckend komprimiert wird. Dadurch entsteht eine formund kraftschlüssige Verbindung.

WeitereInformationen:

www.funkegruppe.de

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Mit Hilfe des VPC-Delta-Rings können unterschiedliche Rohrwerkstoffe mit unterschiedlichen Nennweiten sohlengleich verbunden werden. (Bild: Funke Kunststoffe)
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Mit Hilfe des VPC-Delta-Rings können unterschiedliche Rohrwerkstoffe mit unterschiedlichen Nennweiten sohlengleich verbunden werden. (Bild: Funke Kunststoffe)

Egal, ob ein vorhandener Rohrstrang aufdimensioniert oder ob ein überdimensionierter Hauptkanal verkleinert werden muss – Kanalsanierungen mit Nennweitenwechsel sind für Tiefbauer keine Seltenheit. Häufig liegen sogar zwei oder mehr Nennweiten zwischen dem Altbestand und dem neu anzuschließenden Hauptkanal. Wenn die Rohre dann noch aus unterschiedlichen Werkstoffen mit bauartbedingt stark abweichenden Außendurchmessern bestehen, war es bislang schwierig, für die Verbindung eine technisch ausgereifte und zuverlässige Lösung zu finden. Mit dem VPC-Delta-Ring von Funke Kunststoffe soll die Suche nun der Vergangenheit angehören.

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Früher bestanden die Abwasser- und Regenwasserleitungen hauptsächlich aus den Werkstoffen Beton, Steinzeug oder Gusseisen. In den letzten 30 Jahren haben sich in den Leitungsnetzen Rohre aus Kunststoff etabliert. Einer der führenden Hersteller für solche Produkte ist die Funke Gruppe aus Hamm. Im Rahmen einer Werksbesichtigung sprachen wir mit dem Management-Team nicht nur über die Vorteile des Werkstoffs PVC-U und die neuesten Produkte des Unternehmens, sondern auch über die Verantwortung eines Herstellers von Kunststofflösungen für Trendthemen wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

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München platzt aus allen Nähten, was auch die Kommunen im Speckgürtel der bayerischen Landeshauptstadt als Wohnort immer beliebter macht. Dazu gehört auch Dachau – eine große Kreisstadt im gleichnamigen oberbayerischen Landkreis, die 20 km nordwestlich von München liegt. Um der Nachfrage nach Wohnraum entgegenzukommen, wird in Dachau derzeit das Gebiet Augustenfeld-Mitte mit Platz für 500 neue Wohneinheiten erschlossen. Damit das Regenwasser von den Straßenflächen im Neubaugebiet in unbedenklichem Zustand ins Grundwasser gelangen kann, setzen die Planer insgesamt 780 m D-Rainclean-Sickermulden von Funke ein.

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Im Ortsteil Allmannsweier in der südbadischen Gemeinde Schwanau entsteht derzeit ein neues Wohngebiet. Auf einem 2,67 ha großen Areal werden 23 Einfamilien- und vier Mehrfamilienhäuser gebaut, die insgesamt 180 Einwohnern Platz bieten sollen. Bei der Planung lag ein besonderer Fokus auf dem hohen Grundwasserstand, auf Höhendifferenzen zwischen dem Sammler und den Hausanschlussleitungen sowie auf einer zuverlässigen Behandlung und Versickerung von belasteten Oberflächenabflüssen. Die Systeme für die hohen entwässerungstechnischen Anforderungen kamen von der Funke Kunststoffe GmbH.

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Die Produktreihe Zena von Kann steht für zeitlos-elegante Flächengestaltungen im durchgängigen Design. Um auch den Belangen der Regenwasserbewirtschaftung gerecht zu werden, ergänzt jetzt das Sickerfugenpflaster Zena-Aqua die Gestaltungsfamilie. Es vereint ökologische und optische Aspekte.

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Mit AWADOCK Slim erweitert Rehau sein Sortiment im Bereich der Abwasseranschlusssysteme um eine besonders kompakte Lösung: Das neue System wurde speziell für Wanddicken von 23 bis 49 mm entwickelt und eignet sich für seitliche Anschlüsse an Steinzeug- und Betonrohre im Nennweitenbereich von DN/ID 250 bis DN/ID 500. Der Fokus liegt dabei auf sicherer Dichtheit, einfacher Handhabung und hoher Effizienz bei der Montage.

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Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) gilt als ein Verbundwerkstoff mit exzellenten Eigenschaften und hoher Langlebigkeit, doch beim Thema Recycling erweist sich genau dies als Herausforderung. Die Amiblu Germany GmbH hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Produktionsreststoffe in die eigene Fertigung zurückgeführt werden – ohne Einbußen bei den Materialeigenschaften der so hergestellten Rohre.

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Im unterfränkischen Klingenberg kam Gistrong beim Bau einer Wohnanlage mit 42 Wohneinheiten sowie einer Pflegeschule inklusive Straßen zum Einsatz. (Bild: Gistex GmbH)
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Im unterfränkischen Klingenberg kam Gistrong beim Bau einer Wohnanlage mit 42 Wohneinheiten sowie einer Pflegeschule inklusive Straßen zum Einsatz. (Bild: Gistex GmbH)

Das Unternehmen Gistex hat ein Verfahren entwickelt, mit dem die Kosten des Straßenbaus seinen Angaben zufolge ums 20 bis 30 % gegenüber herkömmlichen Verfahren reduziert werden können. Durch den intelligenten Einsatz des biologisch abbaubaren Additivs Gistrong wird das Erdreich derart stabilisiert, dass beim Bau oder dem Sanieren einer Straße weit weniger Baumaterial verwendet werden muss als bislang. Das anfallende Aushubmaterial muss nicht kostenintensiv auf einer Deponie entsorgt werden und spart damit auch wertvollen Deponieraum. Die Baugeschwindigkeit wird spürbar erhöht.

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Ein wichtiger Schritt für Dywidag und seine Kunden: Das DYWI Drill-Hohlstab-System ist nun offiziell durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) für die dauerhafte Anwendung im Spezialtiefbau bauaufsichtlich genehmigt. Bislang war das System in Deutschland für temporäre Maßnahmen zugelassen. Für Bauunternehmen, Planer und Behörden bedeutet das mehr Planungssicherheit und Flexibilität.

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200 Meter Schlauchliner DN 700 für Simmern
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Einen Mischwasserkanal DN 700 sanierte die Katec Kanaltechnik Müller & Wahl GmbH jetzt in Simmern in Hunsrück – und das auf einer Länge von 200 Metern mittels UV-Schlauchlining. Dabei erfolgt der Einbau der gesamten Länge in einem Arbeitsschritt. Damit konnten eine kurze Bauzeit und geringe Umweltbelastungen erzielt werden. Auch wurden die Verkehrseinschränkungen für die Anwohner minimiert. Im Vergleich zum klassischen Tiefbau punktet das Schlauchlining als effizientes, kostensparendes Verfahren.

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