Aquaplaning lässt sich durch den Einsatz von Dränbeton effektiv vermeiden. Bei diesem haufwerksporigen Beton sind die Hohlräume zwischen den Gesteinskörnern nicht mit Mörtel gefüllt, wodurch das Niederschlagswasser abfließen kann.
Die gesamte Belastung wird von der Gesteinskörner-Verklebung getragen. Durch Frost und den Einsatz von Taumitteln im Winter wird diese Verklebung stark beansprucht. Um die Belastungsfähigkeit und Dauerhaftigkeit von Dränbeton zu steigern, entwickelte Bauchemie-Spezialist Sika die Polymerdispersion Control E-260.
Das Mittel eignet sich fließtechnisch speziell für die Herstellung von haufwerkspori-gem Beton: Im Frischbeton verbessert er die Haftung und Standfestigkeit des polymermodifizierten Zementleims an den Gesteinskörnern deutlich. So kann der Zementleim bei Einbau und Verdichtung des Dränbetons nicht mehr von den Körnern ablaufen und die Haufwerksporen verstopfen. Im Festbeton verstärkt Sika Control-260 die Verklebung der Gesteinskörner. Dies führt dazu, dass die Festigkeit und der Frost-Taumittel-Widerstand des Dränbetons mit mit denen eines normalen, dichten Betons übereinstimmen.
Weitere Produkte des Herstellers Sika Deutschland GmbH:
Epoxidharzklebstoffe werden für das kraftschlüssige Verkleben und für Instandsetzungen verwendet. Mit Sikadur-31+ und Sikadur-31+ Rapid hat die Sika Deutschland CH AG & Co KG zwei neue Epoxidharzklebstoffe im Portfolio, die neue Maßstäbe in Bezug auf Nachhaltigkeit setzen.
Sika Sigunit L-5401 AF ist ein hochwirksamer, alkalifreier Erstarrungsbeschleuniger für Spritzbetonanwendungen in flüssiger Form vor allem im Tunnel-, Minen-, Stollen- und Schachtbau. Beim Bau des neuen unterirdischen Pumpspeicherkraftwerks Forbach mit Kavernenspeicher von EnBW Energie Baden-Württemberg hat die Porr GmbH & Co. KG den Zusatzstoff derzeit im Einsatz. Dabei wird das vorwiegend aus Schwarzwaldgranit bestehende Gebirge im Sprengvortrieb ausgebrochen und unter Verwendung von Nassspritzbeton gesichert.
Sika hat jetzt den neuen sulfatbeständige, schwindkompensierten Vergussbeton SikaGrout-580 vorgestellt. Dieser zeichnet sich durch eine langsame Festigkeitsentwicklung und den reduzierten CO2-Fußabdruck aus. Der mineralische Vergussbeton wurde für das Vergießen von Stützen, Wand- und Bodenflächen aller Art entwickelt. Durch das sehr geringe Schwindmaß (SKVB0), die langsame Festigkeitsentwicklung (Frühfestigkeitsklasse C) und die daraus resultierende niedrige Hydratationswärme eignet er sich ebenfalls sehr gut bei großvolumigen Vergüssen. SikaGrout-580 kann händisch vergossen oder maschinell gepumpt werden.
Sika Handel Bau erweitert sein Sortiment an SCHÖNOX Hybrid-Spachtelmassen. Dank der Hybrid-Active-Dry-Technologie und dem 100%igen Wasserbindevermögen ermöglicht die neue Spachtelmasse HS 8 eine noch schnellere, klimaunabhängige Trocknung und Belegreife.
Sika hat auf der BAU 2025 ein neues Portfolio anorganischer Schäume, das für die Anwendung vor Ort, für die Vorfertigung und als Dämmstoff in unterschiedlichen Bereichen konzipiert worden ist. Die Produktlinie Sikatherm NFF basiert auf der Entwicklung der Bauchemie im Segment der nicht brennbaren Schäume (non-flammable foams = NFF), die laut Sika einen Durchbruch in der Beton- und Dämmstofftechnologie darstellt.
Auf dem Stand der Sika Handel Bau präsentieren sich alle vier Marken – Sika, PCI, SCHÖNOX und THOMSIT – gemeinsam unter der Dachmarke Sika auf einem eigenen Ausstellungsbereich mit rund 200 qm. Der Fokus liegt markenübergreifend auf dem Trendthema Sanieren, Renovieren und Modernisieren. Um die Kunden im komplexen Bereich der Renovierung umfassend zu unterstützen, bietet der Geschäftsbereich Sika Handel Bau verschiedene Systemlösungen an und präsentiert auf seinem Stand eine Auswahl für die wichtigsten Anwendungsbereiche.
Sika hat ein hocheffizientes Verfahren entwickelt, um Altbeton in seine Einzelteile zu zerlegen, zu recyceln und die Qualität des aufbereiteten Materials zu optimieren. Das Recyclingverfahren mit dem Markennamen reCO2ver ermöglicht so die Herstellung eines Hochleistungs-Recyclingbetons, der ähnliche Eigenschaften aufweist wie ein völlig neues Produkt. Darüber hinaus bindet reCO2ver durch ein chemisches Verfahren im Recyclingprozess derzeit bis zu 15 kg CO2 pro Tonne zerkleinerten Betonabbruch gebunden. Das neue Recyclingverfahren bietet aufgrund der hohen Qualität der rezyklierten Gesteinskörnung ein enormes Potenzial für die technisch anspruchsvolle Herstellung von Betonrohren und -schächten.
Die wichtigste Aufgabe von elektrostatisch ableitfähigen Beschichtungen besteht darin, entstandene Ladungen kontrolliert abzuleiten oder bereits im Vorfeld zu verhindern. Für diese Zwecke hat Sika die dissipative Verlaufsbeschichtung Sikafloor-2350 ESD entwickelt, die sich sowohl für die produzierende Industrie als auch besonders für die hochsensiblen Bereiche der Mikroelektronik eignet. Das bestehende Portfolio wird nun mit Sikafloor-2350 ESD Thixo um eine ableitfähige Strukturbeschichtung ergänzt.
Strenge Sicherheitsvorschriften, außergewöhnliche Architektur und multiple Funktionalität stellen den modernen Baustoff Beton vor enorme Herausforderungen. Polymerfasern von Sika geben ihm festere Strukturen und Halt. Die neu entwickelten Makro-Polymerfasern SikaFiber Force erhöhen die Tragfähigkeit des Betons, steigern dessen Nachrisszugfestigkeit und verstärken ihn bis an die Oberfläche.
Mit SikaCem Pyrocoat hat die Sika Deutschland GmbH jetzt ein Brandschutzputzsystem im Portfolio, das im Brandfall einen Schutz von bis zu 240 Minuten bei Stahlbeton- und 180 Minuten bei Stahlkonstruktionen gewährleisten kann. Der Brandschutzputz für Stahlbeton- und Stahlkonstruktionen ist neben der ETK- auch mittels eines simulierten Tunnelbrandes durch die RWS-Brandkurve geprüft.
Immer mehr Betonbauwerke müssen instandgesetzt werden, um ihren Erhalt zu sichern. Dem damit verbundenen steigenden Bedarf an Betonersatzsystemen begegnet die Sika Deutschland GmbH mit drei neuen Instandsetzungsmörteln: Sika MonoTop-112 DE, -212 DE und -312 DE eignen sich speziell für Betonuntergründe mit geringen Qualitätsmerkmalen und sind auf die unterschiedlichen Anforderungen des Altbetons abgestimmt. Die von Sika entwickelten Produkte Sika MonoTop-112 DE, -212 DE und -312 DE entsprechen den Anforderungen der Altbetonklassen A1, A2 und A3 nach ZTV W sowie den Gebrauchstauglichkeitsklassen R1, R2 und R3 nach EN 1504-3. Die Instandsetzungsmörtel lassen sich innen und außen händisch als auch im Nassspritzverfahren applizieren. Der Einsatzbereich ist vielfältig und reicht von Hoch-, Ingenieur- bis zu Tunnelbauwerken, von Leichtbeton bis hin zu Kalksandstein.
Die neue Abdichtungsbahn Sika Ergobit Pro steht der Baubranche ab sofort für die professionelle und dauerhafte Abdichtung befahrener Flächen von Ingenieurbauwerken unter Gussasphalt zur Verfügung. Das Neuprodukt zeichnet sich durch eine exzellente Haftung aus und wurde für Betonbrücken und Parkbauten und damit für zwei Anwendungsfelder gleichzeitig entwickelt. Sika Ergobit Pro ist vollumfänglich nach ZTV-ING, Teil 7, Abschnitt 1, und nach DIN EN 14695 geprüft und zugelassen, eine BASt-Listung ist erfolgt. Diese Doppelprüfung ermöglicht es, die Abdichtungsbahn sowohl für Betonbrücken als auch für Parkbauten nach DIN 18532, Teil 2, jeweils in Verbindung mit Gussasphalt einzusetzen. Als Standardgrundierung dient das seit Jahren bewährte Epoxidharz Sika Ergodur-500 Pro.
Die Sika Deutschland GmbH hat jetzt den neuen PU Flachdachklebeschaum Sika RoofBond auf den Markt gebracht. Der Schaumklebstoff ist besonders ergiebig und reduziert damit die Verarbeitungszeit um bis zu 30 %. Als besonders emissionsarmes Bauprodukt ist Sika RoofBond gemäß EMICODE als EC1PLUS zertifiziert.
Bei der Sanierung und dem Neubau von Park- und Verkehrsflächen gibt es immer wieder zeitkritische Bereiche. Ein- und Ausfahrten, Verkehrswege aber auch dringend benötigter Parkraum zählen dazu. In der Folge bedeutet dies lange Sperrzeiten und somit hohe Ausfallkosten. Sika One Shot ermöglicht jetzt eine Kosten-Nutzen-optimierte Vorgehensweise. Mit der schnell zu applizierenden Parkhausbeschichtung kann eine Zeitersparnis von bis zu 75 % erreicht werden. Wo normalerweise für ein System mit vier Schichten auch vier Arbeitstage benötigt werden, ermöglicht Sika One Shot die Verarbeitung aller vier Arbeitsgänge an einem Tag. Dieser enorme Zeitvorteil minimiert so die Sperrzeit von Stellplätzen während einer Sanierung.
Um bei einem Straßensanierungsprojekt in Ulm die großräumige Umleitung so kurz wie möglich zu halten, sollten die Abdichtungsarbeiten und die Fahrbahnerneuerung in einer kurzen Zeitspanne realisiert werden. Der Stuttgarter Abdichtungsspezialist Sika Deutschland bietet für solche Projekte seine HANV-Rapid-Lösung an, die den reinen Abdichtungsvorgang auf nur drei Tage reduziert und somit nur ein Fünftel der üblichen Zeitspanne für diese Arbeiten beansprucht.
Auf der BAU 2011 erstmalig vorgestellt und heute ein bewährtes Erfolgsprodukt im Portfolio der Sika Deutschland: das Frischbetonverbundsystem SikaProof A. Der Einsatz dieser modernen Technologie im Bereich der Bauwerksabdichtung kompensiert die Unzulänglichkeiten reiner Betonkonstruktionen in Sachen Dichtigkeit und sorgt zuverlässig für deren uneingeschränkte Abdichtung.
Weitere Produkte aus der Kategorie Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau:
Die Produktreihe Zena von Kann steht für zeitlos-elegante Flächengestaltungen im durchgängigen Design. Um auch den Belangen der Regenwasserbewirtschaftung gerecht zu werden, ergänzt jetzt das Sickerfugenpflaster Zena-Aqua die Gestaltungsfamilie. Es vereint ökologische und optische Aspekte.
Mit AWADOCK Slim erweitert Rehau sein Sortiment im Bereich der Abwasseranschlusssysteme um eine besonders kompakte Lösung: Das neue System wurde speziell für Wanddicken von 23 bis 49 mm entwickelt und eignet sich für seitliche Anschlüsse an Steinzeug- und Betonrohre im Nennweitenbereich von DN/ID 250 bis DN/ID 500. Der Fokus liegt dabei auf sicherer Dichtheit, einfacher Handhabung und hoher Effizienz bei der Montage.
Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK) gilt als ein Verbundwerkstoff mit exzellenten Eigenschaften und hoher Langlebigkeit, doch beim Thema Recycling erweist sich genau dies als Herausforderung. Die Amiblu Germany GmbH hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Produktionsreststoffe in die eigene Fertigung zurückgeführt werden – ohne Einbußen bei den Materialeigenschaften der so hergestellten Rohre.
Das Unternehmen Gistex hat ein Verfahren entwickelt, mit dem die Kosten des Straßenbaus seinen Angaben zufolge ums 20 bis 30 % gegenüber herkömmlichen Verfahren reduziert werden können. Durch den intelligenten Einsatz des biologisch abbaubaren Additivs Gistrong wird das Erdreich derart stabilisiert, dass beim Bau oder dem Sanieren einer Straße weit weniger Baumaterial verwendet werden muss als bislang. Das anfallende Aushubmaterial muss nicht kostenintensiv auf einer Deponie entsorgt werden und spart damit auch wertvollen Deponieraum. Die Baugeschwindigkeit wird spürbar erhöht.
Ein wichtiger Schritt für Dywidag und seine Kunden: Das DYWI Drill-Hohlstab-System ist nun offiziell durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) für die dauerhafte Anwendung im Spezialtiefbau bauaufsichtlich genehmigt. Bislang war das System in Deutschland für temporäre Maßnahmen zugelassen. Für Bauunternehmen, Planer und Behörden bedeutet das mehr Planungssicherheit und Flexibilität.
Einen Mischwasserkanal DN 700 sanierte die Katec Kanaltechnik Müller & Wahl GmbH jetzt in Simmern in Hunsrück – und das auf einer Länge von 200 Metern mittels UV-Schlauchlining. Dabei erfolgt der Einbau der gesamten Länge in einem Arbeitsschritt. Damit konnten eine kurze Bauzeit und geringe Umweltbelastungen erzielt werden. Auch wurden die Verkehrseinschränkungen für die Anwohner minimiert. Im Vergleich zum klassischen Tiefbau punktet das Schlauchlining als effizientes, kostensparendes Verfahren.
Auf der InfraTech 2026 präsentiert BIRCO Lösungen für den Infrastrukturbau von morgen – vom digitalen Regenwassermanagement über modulare Entwässerungssyteme bis hin zu Hochleistungsrinnen zur Starkregen-Retention. Technologien, die die Infrastruktur von morgen prägen – wirtschaftlich, ökologisch und zukunftssicher!
Lange Zeit bestanden Regen- und Abwasserrohre überwiegend aus Beton, Steinzeug oder Guss. Heute werden diese traditionellen Werkstoffe zunehmend durch Kunststoffe wie PVC-U ersetzt. Das harte PVC überzeugt im Tiefbau durch hohe Korrosions- und Chemikalienbeständigkeit, Langlebigkeit sowie mechanische Robustheit. Sein geringes Gewicht erleichtert zudem Transport und Handhabung auf der Baustelle. Da dieser Kunststoff jedoch zu 43 % aus Erdöl besteht, rücken nachhaltigere Alternativen immer stärker in den Fokus. Als führender Hersteller von PVC-U-Tiefbaulösungen bietet Funke daher umweltbewussten Kunden inzwischen auch ressourcenschonende Produktvarianten an.
Die Auswirkungen des Klimawandels werden auch in Deutschland immer deutlicher sichtbar. Extreme Hitzeperioden wechseln sich mit Starkregenereignissen ab – mit spürbaren Folgen für die Anforderungen an das Bauen in urbanen Räumen. Eine klimaresiliente Stadtplanung ist daher unerlässlich. Für deren Umsetzung stehen heute zahlreiche praxistaugliche Lösungen zur Verfügung. Im Mittelpunkt einer Presseveranstaltung des Regenwasserbewirtschaftungsspezialisten Mall, die im Mai in Berlin stattfand, stand daher der neue Blick auf den Umgang mit Regenwasser.
