Klimafreundliche Betone der Produktfamilie Vertua

C02-reduziert sanieren

Cemex Deutschland AG

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Deutschland

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Die Bau- und Immobilienwirtschaft steht vor der dringenden Aufgabe, den Gebäudebestand zu modernisieren. Dabei soll das Thema Nachhaltigkeit nicht aus dem Blick verloren werden – eine deutliche Senkung klimaschädlicher Emissionen hat oberste Priorität. Das Baustoffunternehmen Cemex unterstützt das ambitionierte Vorhaben auf nationaler Ebene mit CO2-reduzierten Baustoffen.

Das Thema Modernisierung ist aktuell wie nie – auch dank der Renovierungswelle der EU. Bis 2030 will die europäische Kommission 35 Mio. nicht energieeffiziente Gebäude sanieren lassen, um das Fundament für eine bis 2050 klimaneutrale EU zu legen. Die energetische Renovierung von Bestandsgebäuden ist unverzichtbar, um Emissionen und Energieverbrauch zu senken. Gebäude verursachen über 40 % des Gesamtenergieverbrauchs in der EU, doch aktuell senken Renovierungen diesen Verbrauch pro Jahr nur um 1 %. Es besteht Handlungsbedarf.

Klimaneutralität bis 2045

Das 2021 überarbeitete Klimaschutzgesetz stellt sicher, dass Deutschland die nationalen und EU-Klimaschutzziele erreicht. Bis 2040 sollen die Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Referenzjahr 1990 um 88 % zurückgehen, 2045 soll Deutschland klimaneutral sein. Das bedeutet: Der Bausektor muss die Emissionen zwischen 2020 und 2030 um 43 % senken. CO2-reduzierte und nachhaltige Baustoffe sind sowohl für den Neubau als auch für die Sanierung notwendig, um die gesetzlichen Vorgaben zu erreichen.

Cemex ist auf den gesteigerten Sanierungsbedarf vorbereitet. Der Baustoffhersteller hat innovative Produkte in seinem Sortiment, die eine energieeffiziente, wirtschaftliche Sanierung in den Segmenten Wohnungsbau, öffentliche Gebäude und städtische Infrastruktur unterstützen. Die hohe Relevanz und Aktualität des nachhaltigen Bauens sowie die Nachfrage nach Baustoffen für nachhaltige Bauvorhaben erfüllt Cemex mit einem umfassenden Portfolio an CO2-reduzierten Produktlösungen der Produktfamilie Vertua.

Die 2020 eingeführten CO2-reduzierten Vertua-Transportbetone ermöglichen es, CO2-Emissionen um mindestens 50 bis zu 100 %, im Vergleich zum Referenzjahr 1990, zu reduzieren. Dabei sind alle Vertua-Betone normkonform. Auf Wunsch kann der verbleibende CO2-Fußabdruck vollständig kompensiert – und so klimaneutraler Beton erworben werden. Seit dem vergangenen Jahr sind auch Vertua-Zusatzmittel auf dem Markt, die der Bauindustrie den Übergang zu einer nachhaltigen Bauweise erleichtern: Sie senken den CO2-Fußabdruck, sie optimieren Produktionsprozesse und Ressourcennutzung, sie steigern Recyclingpotenziale und die Leistungsfähigkeit von Baustoffen für neue Konstruktionsweisen und Sanierungsprojekte. 

Über 40 % C02-Einsparung

Seit Ende 2021 kennzeichnet das Vertua-Siegel auch besonders klimafreundliche Zemente. Ein Beispiel ist Vertua Ultra CEM II/ C-M (S-LL) 42,5 N „CZ“, hergestellt im Zementwerk Rüdersdorf. Dieser Zement kann im Vergleich zu einem herkömmlichen Portlandzement um mehr als 40 % verminderte CO2-Emissionen vorweisen. So kann der CO2-Fußabdruck bei allen Schritten des Bauprojekts reduziert werden. Im Zusammenspiel mit den weiteren spezialisierten Produkten von Cemex wird die energetische Sanierung der Bausubstanz unterstützt. Nach einer fachgerechten Modernisierung haben Bestandsgebäude einen geringeren Energiebedarf. Das schont Ressourcen, mindert Emissionen und kommt den Nutzern zugute.

Weitere Produkte des Herstellers Cemex Deutschland AG:

Beton / Betonsanierung
Cemex
Transportbeton für die Energiewende
Cemex beliefert Ostbayernring-Neubau
Cemex

Der Ostbayernring ist eine bestehende, rund 185 km lange Höchstspannungsleitung zwischen Redwitz in Oberfranken und Schwandorf in der Oberpfalz. Da die Einspeisung von Wind- und Solarenergie in der Region stetig zunimmt, erweitert der Übertragungsnetzbetreiber TenneT die Kapazität der Stromtrasse durch einen Ersatzneubau. Cemex Deutschland liefert hierfür Transportbeton für die Fundamente von rund 100 Strommasten in mehreren Bauabschnitten.

Beton / Betonsanierung
Für den Neubau der Martin-Behaim-Schule in Nürnberg lieferte das Cemex rund 7.500 m3 Recycling-Beton der Marke Vertua. (Bild: Cemex Deutschland)
Klimaschutz beim Schulneubau
Cemex: Vertua Recyclingbeton
Für den Neubau der Martin-Behaim-Schule in Nürnberg lieferte das Cemex rund 7.500 m3 Recycling-Beton der Marke Vertua. (Bild: Cemex Deutschland)

Unter Vertua vereint Cemex eine Produktfamilie mit nachhaltigeren Eigenschaften. Dazu zählen auch Recycling-Betone, kurz R-Betone, mit rezyklierter Gesteinskörnung aus fachgerecht aufbereiteten mineralischen Bauabfällen. R-Betone unterliegen denselben Anforderungen wie konventionelle Transportbetone und weisen identische Frisch- und Festbetoneigenschaften auf, bieten aber eine Reduzierung der CO2-Emissionen um 30 bis 100 %. In Nürnberg kam der Recyclingbeton jetzt erfolgreich beim Neubau des Martin-Behaim-Gymnasiums zum Einsatz.

Beton / Betonsanierung
Das Werk Spandau ist eines der Cemex-Betonwerke, die jetzt auch Recycling-Beton anbieten. (Bild: Cemex Deutschland AG)
Angebot wird vergrößert
Cemex: Recycling-Beton
Das Werk Spandau ist eines der Cemex-Betonwerke, die jetzt auch Recycling-Beton anbieten. (Bild: Cemex Deutschland AG)

Der Baustoffproduzent Cemex Deutschland setzt verstärkt auf Nachhaltigkeit. Das Unternehmen hat acht seiner 14 Transportbetonwerke im Raum Berlin-Brandenburg auf Beton mit rezyklierter Gesteinskörnung umgestellt: Die Werke Spandau, Hohenschönhausen, Kreuzberg, Bernau, Finowfurt, Velten, Schönefeld und Grünheide sind technisch in der Lage, Recycling-Betone, kurz R-Betone, zu produzieren und zu liefern. Die Fachleute von Cemex beraten Interessenten zu den Anwendungsmöglichkeiten und erläutern die technischen Details.

Beton / Betonsanierung
Clevere Flächenentsiegelung 1
Clevere Flächenentsiegelung
Mit Dränbeton wasserdurchlässige Deckschichten herstellen
Clevere Flächenentsiegelung 1

Bereits seit vielen Jahren dient Dränbeton im Straßenbau sowie im Garten- und Landschaftsbau zur Herstellung von Tragschichten. Dabei erweist sich der formstabile Baustoff als ausgesprochen vielseitig. So können Dränbetontragschichten unter Pflaster-, Dränasphalt- und Dränbetondecken oder auch unter Platten- belägen verwendet werden. Relativ neu ist dagegen die Verwendung von Dränbeton zur Herstellung wasserdurchlässiger Deckschichten.

Beton / Betonsanierung
Cemex Promptis-Transportbetone
Für zügigen Bauablauf
Cemex: Promptis-Transportbetone
Cemex Promptis-Transportbetone

Der Faktor Zeit spielt gerade bei der baulichen Erhaltung und Instandsetzung von Verkehrsflächen eine immer größere Rolle: Auftraggeber haben den Anspruch, störende Sperrmaßnahmen so kurz wie möglich zu halten und den Verkehr zügig wieder freizugeben. Eine Lösung aus dem Hause Cemex wird besonders Unternehmen aus dem Verkehrsflächenbau aufhorchen lassen, denn die Promptis-Transportbetone zeigen einen besonders schnellen Anstieg der Druckfestigkeit, was einer frühen Verkehrsfreigabe zu Gute kommt. Nach acht Stunden werden bereits ~18 N/mm² erreicht, sechsmal mehr als bei anderen Betonen mit schneller Festigkeitsentwicklung.

Baustoffe Tief-, GaLa- und Straßenbau
Der Fahrmischer liefert den Dränbeton Pervia® direkt zum Einbauort.
Wasserdurchlässige Baustoffe für Verkehrsflächen
Cemex: Dränbeton Pervia
Der Fahrmischer liefert den Dränbeton Pervia® direkt zum Einbauort.

Stauendes Regenwasser auf der Straßenoberfläche kann zu gefährlichem Aquaplaning führen, die Versiegelung von Flächen durch den Straßenbau behindert die Grundwasserbildung. Für beide Probleme hat die Cemex Deutschland AG eine neue Antwort: Der Dränbeton Pervia® lässt Regenwasser an Ort und Stelle in den Untergrund versickern. Gleichzeitig vermindert er durch seine offenporige Beschaffenheit die Lärmentwicklung durch Reifenabrollgeräusche.

Weitere Produkte aus der Kategorie Beton / Betonsanierung:

Beton / Betonsanierung
Eine spezielle Stahlfaser-Betonmischung von ungewöhnlich hoher Festigkeit macht die Beton-Fertigtreppe Eco Step um 20 % leichter. (Bild: Dennert)
20 % Materialeinsparung
Dennert: Beton-Fertigtreppe Eco Step
Eine spezielle Stahlfaser-Betonmischung von ungewöhnlich hoher Festigkeit macht die Beton-Fertigtreppe Eco Step um 20 % leichter. (Bild: Dennert)

Mit der Entwicklung der neuen Fertigteiltreppe Eco Step hat Dennert in Kooperation mit der Bilstein Steel Fiber GmbH den Ressourcenverbrauch um 20 % reduziert. Gewöhnlich sorgt eine Stahlbewehrung aus Stäben und Matten für Stabilität. Dieses Grundgerüst wird dann verschalt und mit Beton ausgegossen. Bei Eco Step werden zur Bewehrung 60 mm lange, hochfeste Stabils-Stahlfasern verbaut, die im ganzen Beton dreidimensional verteilt sind. Auf einen Kubikmeter Beton kommen zwischen 25 und 30 kg Stahlfasern zum Einsatz – und damit deutlich weniger als bei einer konventionellen Bewehrung.

Beton / Betonsanierung
Stocretec
Denkmalgeschützter Beton-Glockenturm saniert
Systemlösungen von StoCretec für die Betoninstandsetzung
Stocretec

Der Glockenturm der Bugenhagenkirche in Hannover, ein ungewöhnlicher Betonbau aus den 1960er Jahren, wurde jetzt umfangreich saniert. Für die Arbeiten am denkmal-geschützten Turm mit filigranem Tragwerk fiel die Wahl auf Systemlösungen von StoCretec. 

Beton / Betonsanierung
Auf mit Sicorol ECO TN imprägnierten Betonoberflächen perlt Wasser einfach ab. (Bild: Fabrino)
Feuchte- und Frostschutz ohne PFAS
Fabrino: Betonimprägnierung Sicorol ECO TN
Auf mit Sicorol ECO TN imprägnierten Betonoberflächen perlt Wasser einfach ab. (Bild: Fabrino)

Mit Sicorol ECO TN präsentiert Fabrino eine innovative Imprägnierung, die Betonflächen nicht nur zuverlässig vor Wasser, Schmutz und Frostschäden schützt, sondern dabei auch ohne PFAS auskommt. Das macht das Produkt zur zukunftssicheren Lösung für Fertigteilwerke, Kommunen und Bauunternehmen. Bisher griff man zum Feuchteschutz von Betonflächen oft auf Produkte zurück, die sogenannte Ewigkeitschemikalien enthielten. Doch deren Zeit läuft ab: Die EU bereitet derzeit ein weitreichendes Verbot bestimmter per- und polyfluorierter Alkylsubstanzen (PFAS) vor. Fabrino hat mit Sicorol ECO TN eine ebenso wirksame wie nachhaltige Alternative entwickelt.

Beton / Betonsanierung
Heidelberg Materials
Teststrecke Zukunft
A62-Pilotprojekt mit 70 % Rezyklat im Fahrbahndeckenbeton
Heidelberg Materials

Mehr Recycling auf der Straße: Beim Pilotprojekt an der A62 setzte die Autobahn GmbH auf einen Rekordanteil von 70 % Recyclingmaterial im Beton. Dank intensiver Prüfungen durch Heidelberg Materials Beton und guter Zusammenarbeit aller Beteiligten zeigt das Projekt, wie nachhaltiger Straßenbau in der Praxis gelingen kann.

Beton / Betonsanierung
Cemex
Transportbeton für die Energiewende
Cemex beliefert Ostbayernring-Neubau
Cemex

Der Ostbayernring ist eine bestehende, rund 185 km lange Höchstspannungsleitung zwischen Redwitz in Oberfranken und Schwandorf in der Oberpfalz. Da die Einspeisung von Wind- und Solarenergie in der Region stetig zunimmt, erweitert der Übertragungsnetzbetreiber TenneT die Kapazität der Stromtrasse durch einen Ersatzneubau. Cemex Deutschland liefert hierfür Transportbeton für die Fundamente von rund 100 Strommasten in mehreren Bauabschnitten.

Beton / Betonsanierung
Schöck
Vom Lost Place zur Wohnoase
Das „Blub“-Areal wird mit serieller Bauweise zu einem zukunftsfähigen Quartier transformiert
Schöck

Wo einst das Bade- und Freizeitzentrum „Blub“ bis zu 600.000 Besucher jährlich in den Berliner Ortsteil Britz lockte, entsteht heute auf 36.000 m² hochwertiger Wohnraum: 860 Wohnungen, darunter 100 Sozialwohnungen, sollen bereits 2026 bezugsfertig sein. Möglich macht das die serielle Bauweise – insgesamt 15 Gebäude werden mit vorgefertigten Bauelementen realisiert, die im Werk produziert und vor Ort montiert werden. Das beschleunigt die Abläufe erheblich und sorgt für eine hohe Ausführungsqualität. Auch beim Thema Energieeffizienz wurde sorgfältig geplant: Besonders der Vermeidung von Wärmebrücken wurde große Aufmerksamkeit geschenkt.

Beton / Betonsanierung
SikaGrout-580 kann händisch vergossen oder maschinell gepumpt werden. (Bild: Sika Deutschland CH AG & Co KG)
Reduziert den CO2-Fußabdruck
Sika: Vergussbeton SIKAGROUT-580
SikaGrout-580 kann händisch vergossen oder maschinell gepumpt werden. (Bild: Sika Deutschland CH AG & Co KG)

Sika hat jetzt den neuen sulfatbeständige, schwindkompensierten Vergussbeton SikaGrout-580 vorgestellt. Dieser zeichnet sich durch eine langsame Festigkeitsentwicklung und den reduzierten CO2-Fußabdruck aus. Der mineralische Vergussbeton wurde für das Vergießen von Stützen, Wand- und Bodenflächen aller Art entwickelt. Durch das sehr geringe Schwindmaß (SKVB0), die langsame Festigkeitsentwicklung (Frühfestigkeitsklasse C) und die daraus resultierende niedrige Hydratationswärme eignet er sich ebenfalls sehr gut bei großvolumigen Vergüssen. SikaGrout-580 kann händisch vergossen oder maschinell gepumpt werden.

Beton / Betonsanierung
Mit der ETA-zertifizierten Betonschraube JC6-D können Sandwichelemente - ohne Einlegeschiene - direkt in Beton befestigt werden. (Bild: Ejot)
Sandwichbefestigung direkt im Beton
Ejot: Betonschraube JC6-D
Mit der ETA-zertifizierten Betonschraube JC6-D können Sandwichelemente - ohne Einlegeschiene - direkt in Beton befestigt werden. (Bild: Ejot)

Mit der neuen ETA-zertifizierten JC6-D Betonschraube von Ejot können Sandwichelemente im Industriellen Leichtbau nun direkt auf Betonfertigteilen der Unterkonstruktionen befestigt werden. Die bisher üblichen Einlegeschienen sind damit nicht mehr erforderlich. Das spart Zeit, Kosten und Ressourcen.

Beton / Betonsanierung
Eine auf der BAU 2025 von Solidian vorgestellte Innovation waren die materialsparenden Carbonbeton-Sandwich-Wandelemente. (Hier an einem neuen Bürogebäude in Eschweiler, Bild: Solidian)
Carbonbewehrungsgitter solidian Grid sehr gefragt
Solidian: Nicht-Metallische Bewehrungen
Eine auf der BAU 2025 von Solidian vorgestellte Innovation waren die materialsparenden Carbonbeton-Sandwich-Wandelemente. (Hier an einem neuen Bürogebäude in Eschweiler, Bild: Solidian)

Der Anbieter nicht-metallischer Bewehrungen Solidian hat auf der BAU 2025 ein starkes Interesse an seinem Carbonbewehrungsgitter solidian verzeichnet. Als einzigem Hersteller ist es Solidian gelungen, die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung sowie eine allgemeine Bauartgenehmigung für sein Carbonbewehrungsgitter zu erhalten. Dies erleichtert die Arbeit mit dem fortschrittlichen Baustoff enorm. Das Bewehrungsgitter wird anstelle der herkömmlichen Stahlbewehrung eingesetzt und ermöglicht die Fertigung dünnerer Betonschichten (ab 14 mm), weil die Betonabdeckung nicht zum Schutz der Bewehrung erforderlich ist. solidian GRID eignet sich für Betonfertigteile sowie Ortbeton gleichermaßen.