fischerwerke GmbH & Co. KG
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Klaus-Fischer-Straße 1
72178 Waldachtal
Tel.: +49 (0) 7443/12-0
Vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) vereinen eine repräsentative Optik mit moderner Technik. Die Konstruktion wird hohen Anforderungen an Energieeffizienz, Schutz vor Witterung und Schall, Langlebigkeit, Wartungsarmut, Feuchtigkeitsregulierung und Nachhaltigkeit gerecht. Fischer Fassadensysteme überzeugen mit technischen, energetischen und wirtschaftlichen Vorteilen sowie einem Plus an Gestaltungsfreiheit und Sicherheit. Abgestimmt auf die jeweiligen Anforderungen der Kunden und Projekte bietet das Unternehmen optimale Lösungen zur sichtbaren oder verdeckten Befestigung aller Bekleidungsmaterialien in der VHF.
Das Gesamtsystem aus aufeinander abgestimmten Produkten umfasst ein breites Programm an Unterkonstruktionslösungen. Das umfangreiche Sortiment an Aluminiumtragkonstruktionen (ATK) ermöglicht einen hohen Vorfertigungsgrad, einfache Anwendungen und schnelle Montagen. Im Spektrum enthalten: Systeme für alle Fassadenmaterialien, statische und energetische Anforderungen sowie thermisch entkoppelte Lösungen zur Abtragung von Lasten aus VHF in den Verankerungsgrund. Mit dabei: Passivhaus-geeignete und energieoptimierte Wandhalter, wie der FLH-R, bei dem die Europäisch Technische Bewertung (ETA) weitere Anwendungssicherheit gibt.
Das Befestigungsspektrum reicht von sichtbaren Varianten wie Nieten, Bohrschrauben oder Klammern über Einhängelösungen für Fassadenkassetten bis zu Hinterschnittankern FZP II zur verdeckten Befestigung sowie – gegenüber herkömmlichen Randbefestigungen – statisch optimierten Anbringung jeglicher Fassadenplatten. Die FZP II verankern formschlüssig und spreizdruckfrei im konisch hinterschnittenen Bohrloch. Im Vergleich mit herkömmlichen Randbefestigungen können die Hinterschnittanker durch ihre statisch optimierte Positionierung im Fünftelspunkt auf der Plattenrückseite die Biegespannung in der Platte um bis zu 50 % reduzieren. Darüber hinaus werden niedrigere Plattenbiegemomente und höhere Tragfähigkeiten erreicht. Zudem steigt die Freiheit bei der Planung und Ausführung, und die jeweiligen technischen Materialeigenschaften können besser genutzt werden. Durch das optimierte statische System und die höheren Ausbruchskräfte lassen sich im Vergleich zu Randbefestigungen größerformatige Platten bei gleicher Dicke verwenden. Zusätzlich können dünnere und somit leichtere Platten eingesetzt werden.
Das optimal aufeinander abgestimmte Gesamtsystem beinhaltet neben Unterkonstruktionslösungen und Plattenbefestigungen auch die zugehörigen Dübel und Verbindungsmittel.
Sicher verankern
Außerdem im Fischer-Portfolio: die Ankerschienen FES, die als einbetonierte Befestigungslösung bei der Verankerung von vorgehängten Fassadenelementen in Beton durch Formschluss hohe Sicherheit und Belastbarkeit ermöglichen. Zusammen mit den Hammerkopfschrauben FBC werden die Anbauteile angebracht und fixiert. Das FireStop Portfolio an Produktlösungen, die im Brandfall die Ausbreitung von Feuer, Rauch und giftigen Gasen effektiv verhindern, ist ebefalls ein fortschrittliches Fischer-System. Für einfache und komplexe Anwendungen hält das Sortiment die passende, montagefreundliche und effiziente Systemlösung bereit, um bspw. Vorhangfassaden und VHF sicher auszuführen.
Im Fischer-Sortiment enthalten sind zusätzlich Dämmstoffbefestigungen, die bei der Ausführung vielfältiger WDV-Systeme die Montageeffizienz durch eine intuitive und schnelle Anwendung steigern und diese gegen Windlasten sichern. Darüber hinaus bietet der Befestigungsexperte Montageelemente, mit denen sich leichte bis mittelschwere Anbauteile wärmebrückenfrei am WDV-System befestigen lassen. Hinzu kommt das Abstandsmontagesystem TherMax. Damit können mittelschwere bis schwere Anbauteile zuverlässig und nahezu ohne Wärmeverluste befestigt werden.
Weitere Informationen:
www.fischer.de
Fischer bietet ein breites Sortiment an Kleb- und Dichtstoffen sowie PU-Schäumen für den Dach- und Holzbau, die alle gängigen Anwendungen abdecken – vom Dachanschluss bis zum Innenausbau. fischer Bauchemie-Lösungen zum Verfüllen, Dichten und Kleben beschleunigen Arbeitsabläufe, erhöhen Verarbeitungssicherheit und garantieren langlebige, saubere Ergebnisse. Neben PU-Schäumen bietet fischer Kleb- und Dichtstofflösungen auf Silikon-, Polyurethan-, Acrylat- oder Hybrid-Polymer-Basis an.
Ob beim Befestigen und Beiziehen von Holzelementen, bei Beplankungen, Sockelleisten oder Türbeschlägen, moderne Spanplattenschrauben gewährleisten eine zeitsparende, saubere Montage, reduzieren die Spaltwirkung und sorgen für stabile, belastbare Verbindungen zwischen Spanplatten und anderen Holzwerkstoffen. Fischer bietet ein breites Spektrum an Spanplattenschrauben, die optimal auf die Anforderungen moderner Holzverarbeitung abgestimmt sind, so etwa die Schraubeninnovation fischer PowerFast II und die Justierschraube FAFS.
Mit dem neuen, TÜV-zertifizierten fischer Hybrid-Klebstoff Trockenbau MS lassen sich Trockenbauprofile und Beplankungen allein durch Klebkraft montieren – ganz ohne Bohren, Staub, Lärm und die Sorge um versteckte Leitungen. Der elastische Alleskönner ermöglicht einen schnellen, leisen, sauberen und sicheren Ausbau. Er sorgt so für Effizienz, Qualität und ein gesundes Arbeitsumfeld bei Trockenbauarbeiten.
In Utrecht, Niederlande entsteht von 2020 bis 2030 das Stadtquartier Cartesius. Das Projekt umfasst rund 3.000 neue Wohnungen, von Sozialwohnungen bis hin zu luxuriösen Penthäusern, sowie weitere Einrichtungen, die durch ein cleveres Grünflächennetz miteinander verbun-den sind. Durch den Einsatz von zwei fischer BauBot Baurobotern ließen sich ca. 4.800 Löcher vollautomatisch in die Decke eines im Bau befindlichen Wohngebäudes bohren, was Überkopfmontagen erheblich erleichterte sowie die Effizienz und Präzision der Arbeiten deutlich steigerte.
Ob Anschlüsse neuer Wände, Stützen oder Treppen, das Schließen bestehender Deckenöffnungen, das Erstellen von Bodenplatten, Betondecken oder Fundamenterweiterungen – nachträglich mit Injektionsmörtel eingebaute Bewehrungsanschlüsse haben sich im Baualltag bewährt. Entsprechend häufig kommen die chemischen Schwerlastbefestigungen für diesen Anwendungsbereich im Neubau und bei Sanierungen zum Einsatz. Mit dem neuen Vinylester-Hybridmörtel RebarConnect FIS RC II stellt der Befestigungsspezialist Fischer Betonbauern eine starke sowie sichere und wirtschaftliche Lösung für den nachträglichen Bewehrungsanschluss mit ETA zur Verfügung.
Für die spreizdruckfreie Einleitung höchster Lasten in Beton und Mauerwerk bietet fischer eine Reihe chemischer Befestigungen mit Zulassung an. Mit dem neuen fischer Akku-Auspressgerät FIS DB S Pro können Anwender die Injektionsmörtel jetzt noch kraftschonender und wirtschaftlicher verarbeiten. Wenn hohe Lasten verankert werden müssen, kommen Injektionsmörtel zum Einsatz. Damit die chemischen Anker ihre volle Wirkung entfalten können, müssen sie korrekt dosiert an ihrem Einsatzort injiziert werden. Dafür stellt fischer seinen Anwendern jetzt das neue Akku-Auspressgerät FIS DB S Pro zur Verfügung.
Mit dem FIS V Plus bringt Fischer den ersten universell anwendbaren Injektionsmörtel mit einer bewerteten (ETA) Lebensdauer von 100 Jahren in Beton auf den Markt. Neben der Langlebigkeit erhöht sich die Verbundfestigkeit in Beton bei der neuen Generation an Fischer Universalmörteln um bis zu 45 %. Zudem erweitert sich der Anwendungsbereich: Ob Stahlkonstruktionen, Konsolen, Fassaden, Rettungsleitern oder Kabeltrassen – mit dem FIS V Plus können Planer und Handwerker mit einem Produkt zahlreiche Befestigungsaufgaben bemessen und durchführen. Die Einsatzmöglichkeiten des Universalmörtels umfassen Befestigungen in Beton und allen gängigen Mauerwerksarten.
Bauausführende sind verpflichtet, nachträgliche Bewehrungsanschlüsse zu dokumentierten. Das manuelle Ausfüllen der Montageprotokolle beansprucht jedoch viel Zeit, birgt Fehlerquellen und erhöht somit letztlich die Kosten. Daten werden oftmals unleserlich oder unvollständig erfasst. Wesentlich sicherer und effizienter lassen sich die Befestigungsausführungen mit der kostenfreien Montageprotokollfunktion innerhalb der fischer Professional App für Android- und iOS-Smartphones und -Tablets dokumentieren – und über eine PDF-Funktion direkt digital versenden.
Mit einem optimal abgestimmten Sortiment aus Akku-Schlagschrauber, Betonschrauben, Hohlbohrer und Sauger ermöglicht fischer hocheffizientes Arbeiten auf der Baustelle. Der Befestigungsspezialist ist nun zudem Partner des Cordless Alliance Systems (CAS). Dadurch ist der Schlagschrauber mit den Akkus und Ladegeräten anderer weltweit führender Hersteller kompatibel. Durch die Kombination aus Hohlbohrern und Saugern bietet fischer ein System zur staubfreien Erstellung von Bohrlöchern. Neu im Sortiment sind die Akku-Schlagschrauber FSS 18V, die fischer in zwei Varianten anbietet.
Bauteile mit hohen Lasten sicher in gerissenem Beton verankern: Dies verspricht Fischer in Bezug auf die Betonschraube Ultracut FBS II. Sie ist den Herstellerangaben zufolge leicht zu montieren, kann wiederverwendet werden und ist auch für Befestigungen in erdbebengefährdeten Gebieten geeignet. Für diese und andere Anwendungen verfügt die Ultracut FBS II über alle erforderlichen Zulassungen. Durch die Aufnahme hoher Lasten eignet sich die Betonschraube z. B. zur Befestigung von Geländern im Innenbereich, von Hochregalen oder von Aufzugskonstruktionen, aber auch zur Verankerung von Holzkonstruktionen. Die spezielle Gewindegeometrie soll hohe Zuglasten bei weniger Befestigungspunkten gewährleisten.
Die Bauwirtschaft steht unter Druck: steigende Kosten, verschärfte Qualitäts- und Nachhaltigkeitsanforderungen sowie der Mangel an Wohnraum und Fachkräften erzwingen ein Umdenken. Gleichzeitig machen veraltete Bauprozesse und ein struktureller Rückstand in Sachen Digitalisierung und Automatisierung die Branche im Wettbewerb weniger attraktiv. Die Antwort darauf liegt zunehmend in neuen, innovativen Bauweisen, die Wertschöpfung ins Werk verlagern und mit robotergestützten Prozessen höhere Effizienz, Präzision und Arbeitsattraktivität ermöglichen. Der deutsche Maschinenbauer Rimatem zeigt mit seinen automatisierten Produktions- und Logistiksystemen, wie moderne Vorfertigung im Mauerwerksbau nicht nur Zeit und Kosten spart, sondern auch einen zentralen Schlüssel für nachhaltiges, zukunftsfähiges Bauen darstellt.
In der bayerischen Gemeinde Ringelai entstand ein innovatives Einfamilienhaus, das ökologische Prinzipien und hervorragenden Wärme- sowie Kälteschutz vereint. Mit Fokus auf natürliche Baustoffe wie Holz, Lehm, Stroh und Kalk wurde ein großzügiger, gleichzeitig gemütlicher Rückzugsort geschaffen – inklusive Einliegerwohnung für zukünftige Familienbesuche. Das Projekt zeigt, wie durchdachte Bauweisen und nachhaltige Materialien eine zukunftsfähige und gesunde Wohnqualität ermöglichen, die im Einklang mit der Natur steht und Werte für kommende Generationen schafft.
Mit dem neuen KLB-Wabenstein erweitert KLB Klimaleichtblock sein Sortiment um einen Leichtbeton-Planstein, dessen ökologische Leistungsfähigkeit nun erstmals durch eine unabhängige Umwelt-Produktdeklaration (EPD) belegt ist. Die von den Kiwa Ecobility Experts veröffentlichten Daten bestätigen eine deutlich reduzierte Umweltwirkung im Vergleich zu anderen Leichtbetonsteinen mit integrierter Dämmung. Grundlage dafür sind sowohl die bionisch inspirierte Wabengeometrie als auch die mineralische Dämmstoff-Füllung, die den energiearmen Charakter des Baustoffs weiter optimiert.
Der Leichtbetonstein SK08 zählt zu den Klassikern von KLB Klimaleichtblock, der durch seine hohe energetische Speicherfähigkeit für moderne KfW-55-Effizienzhäuser die geeignete Wahl ist. Der Stein kam jetzt beim Bau eines entsprechenden Mehrfamilienhauses in Mönchengladbach zum Einsatz. Dank der integrierten Dämmstofffüllung verfügt der SK08 über einen niedrigen Wärmeleitwert von 0,08 W/mK. Für die Außenwände des Hauses konnte so bereits bei einer Wandstärke von 36,5 cm ein U-Wert von 0,21 W/m2K erzielt werden – und zwar in monolithischer Bauweise ohne zusätzliches Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Innen wurde lediglich ein Kalk-Gips-Putz, außen ein Faserleichtputz aufgebracht. Gerade im Hinblick auf begrenztes und oftmals mit Auflagen versehendes Bauland sind schlanke Wände wie diese bei der Wohnraumplanung ein großer Pluspunkt.
Europas führender LVL-Hersteller Metsä Wood ist 2026 mit eigenem Messestand auf der Dach+Holz International in Köln vertreten und stellt in Halle 7 an Stand 7.211 Materialeffizienz beim Bauen mit Holz in den Mittelpunkt. Im Fokus stehen die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Furnierschichtholzes Kerto LVL – darunter schlanke Wand-, Decken- und Dachkonstruktionen für Neubauten, bei Aufstockungen oder für das modulare Bauen. Besucher erleben, wie Kerto LVL durch außergewöhnliche Stabilität, Material- und Kosteneffizienz sowie zertifizierte Nachhaltigkeit neue Maßstäbe im Holzbau setzt und ressourcenschonende Lösungen für die Zukunft bietet.
Die neuen VeroBoard-Allstar-Bauplatten von der Sto-Tochter Verotec lassen sich sehr flexibel im Holzbau und in der Innenraumsanierung einsetzen, beispielsweise als Putzträgerplatten für vorgehängte hinterlüftete Fassaden (VHF) oder als feuchteregulierende Innenausbau- und Raumsanierungsplatten. Die leichten, aus Blähglas gefertigten Platten lassen sich leicht verarbeiten, sind robust, druckfest, nicht brennbar und schadstofffrei und bestens geeignet für das Bauhandwerk. Das Blähglas wird nachhaltig aus Altglas hergestellt. Je nach Einsatz gibt es die Platten in Dicken zwischen 8 und 20 mm.
Zukunftsweisende Systeme für den Wohnungsbau, Produktlösungen für die Fassade und Gebäudekonzepte für Logistik oder Produktion: Für all diese Bereiche entwickelt Brüninghoff das industriell vorgefertigte, ressourceneffiziente Bauen weiter. Als Systemanbieter, der sich die Vorteile der Digitalisierung zu Nutze macht, schafft die Unternehmensgruppe dabei ein verbessertes Schnittstellenmanagement im komplexen Bauprozess.
Eine Studie des internationalen Ingenieur- und Beratungsunternehmens AFRY Management Consulting zeigt: Der Einsatz von Kerto LVL, einem Furnierschichtholz von Metsä Wood, kann bei ausgewählten Decken- und Wandkonstruktionen zu erheblichen Einsparungen beim CO2-Ausstoß und Materialverbrauch führen. Im Vergleich zu herkömmlichem Stahlbeton ermöglicht die innovative Holzbauweise eine deutlich ressourcenschonendere Ausführung – und leistet damit einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Bauwesen.
Im bayerischen Kulmbach hat die staatliche Wohnungsbaugesellschaft BayernHeim GmbH in Kooperation mit der Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH eine moderne Wohnanlage mit 58 barrierefreien Wohnungen errichtet – 52 davon werden einkommensorientiert staatlich gefördert. Die Gebäude entstanden in klassischer Massivbauweise auf einem ehemaligen Bahnhofsareal und erfüllen den KfW-55-Standard. Für die tragenden Wände kamen rund 1.500 m² Silvacor-Hochlochziegel von Leipfinger-Bader zum Einsatz, ergänzt durch das Mörtelpad-System von Maxit zur effizienten Verarbeitung.