Collomix GmbH
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Daimlerstraße 9
85080 Gaimersheim
Deutschland
Tel.: +49 8458 3298-0
Collomix, ein innovatives, inhabergeführtes Familienunternehmen, ist ein Paradebeispiel für den erfolgreichen deutschen Mittelstand. Dies wurde auch bei unserem Besuch am Unternehmensstandort in Gaimersheim anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Mischtechnik-Experten deutlich. Der verantwortungsvolle Umgang mit den Mitarbeitern während der Werksführung, das langfristige Denken bei der Präsentation der Ziele und Strategien sowie das charakteristische Spannungsfeld zwischen Kontinuität und Innovation verdeutlichen, warum inhabergeführte Mittelständler eine zentrale Rolle als Wirtschafts- und Beschäftigungsmotor spielen.
Das 1974 in Ingolstadt gegründete Unternehmen Collomix wird heute in zweiter Generation von den Geschäftsführern Alexander Essing und Elke Heimgärtner-Geier geführt. Mit seinen 120 Mitarbeitern fertigt Collomix Farbenmischmaschinen für Industrie und Handel sowie Elektrowerkzeuge und passende Rührwerke speziell für die Baubranche.
Die Konzentration auf das Thema Mischen ist das zentrale Alleinstellungsmerkmal von Collomix. Geschäftsführer Alexander Essing bringt es auf den Punkt: „Natürlich gibt es Unternehmen, die Rührer und Rührwerke herstellen. Und es gibt zahlreiche Anbieter von Elektrowerkzeugen – von günstig bis professionell. Auch größere Mischmaschinen werden von anderen Firmen gebaut. Aber das Mischen so konsequent als Kern der Marke zu etablieren, das macht uns einzigartig.“
Geprägt von der Entwicklung der Farben
Die Wurzeln von Collomix reichen in eine Zeit zurück, als sich der Wohnraumanstrich wandelte. Bis in die 1970er-Jahre wurden Wände meist lediglich gekalkt. Doch in den 1960er-Jahren brachte die Farbindustrie neue Produkte und Methoden auf den Markt, die individuelle Anstriche ermöglichten. „Dieser Wandel bot innovative Chancen, und Collomix nutzte diese frühzeitig“, erklärt Essing. In den Anfängen konzentrierte sich das Unternehmen mit stationären Collomat-Mischmaschinen auf die Lack- und Farbenindustrie, die im Einzelhandel Farben abtönte.
Später kamen Produkte für Handwerker hinzu, die bis dahin nur mit Holzstöcken oder Betonmischern arbeiteten. Bereits auf der Messe „Farbe 1978“ präsentierte sich Collomix mit seinen „4 Rühr-Trümpfen“ – Rührkörbe, Handrührwerke, Mischstationen und Zentrifugalmischer – als Kompetenzpartner im Bereich Mischen. „Im Grunde ist das noch heute unser Kerngeschäft“, so Essing. Zwar wurde das Sortiment internationaler und um ergänzende Produkte wie Betonschleifer erweitert, doch die ursprünglichen vier Produktsegmente generieren noch immer rund 85 % des Umsatzes.
In den 1980er-Jahren leitete Collomix die Industrialisierung des Mischens auf Baustellen ein. Es gelang, Rührer in großer Stückzahl maschinell zu produzieren und so den Markt entscheidend zu prägen. Essing betont: „Jeder Rührer, den man heute in einem Baumarkt sieht basiert im Kern auf einer unserer Entwicklungen.“ Dank dieser Innovationskraft und der konsequenten Ausrichtung auf das Thema Mischen hat sich Collomix über fünf Jahrzehnte hinweg als führender Anbieter etabliert und seine Position in einem dynamischen Markt behauptet.
Die rasante Entwicklung des Mischens auf der Baustelle in den 1970er-Jahren sei laut Marketingleiter Herbert Geier eng mit der wachsenden Zahl von Baumärkten verbunden. „Die zunehmende Verbreitung von Material-Fertigmischungen durch die Baustoffindustrie hat uns enormen Auftrieb gegeben“, erklärt Geier. Besonders nach der Wiedervereinigung nahm das Angebot an abgepackten, pulverförmigen Fertigmischungen spürbar zu. Geschäftsführer Alexander Essing ergänzt: „In den 70er-Jahren waren Sand, Kies, Zement und Freifallmischer auf jeder Baustelle Standard. Heute hingegen steht das Bauen stark im Zeichen von Klebetechnologien. Es geht darum, Spachtelmassen zu verarbeiten, Farben aufzutragen sowie Dichtungsmaterialien, Putze und Estriche richtig zu mischen. Dieser Wandel treibt die Nachfrage nach unseren Lösungen kontinuierlich an.“
Von der Bohrmaschine zum Rührwerk
Einen entscheidenden Meilenstein erreichte Collomix im Jahr 2001 mit der Entwicklung des ersten speziell konzipierten Rührwerks. „Damit haben wir uns endgültig von modifizierten Bohrmaschinen verabschiedet. Diese Innovation wurde in der Branche als wegweisend wahrgenommen“, so Essing. Seitdem habe sich das typische Design eines Rührwerks etabliert, und alternative Formen seien nicht mehr anzutreffen. „Auch hier waren wir der Vorreiter – Collomix ist das Original.“
Die jüngere Geschichte des Unternehmens ist geprägt von kontinuierlichen Produktverbesserungen und der Einführung innovativer Lösungen. Ein Beispiel dafür ist das Wasserdosiergerät AQiX, das es erstmals ermöglicht, direkt auf der Baustelle die Wassermenge exakt zu messen. „Wasser ist für nahezu jede Mischung essenziell. Eine präzise Dosierung ist entscheidend, um die optimale Konsistenz zu gewährleisten – weder zu flüssig noch zu klumpig“, erklärt Essing.
2011 entschloss sich Collomix, Rührwerke erstmals komplett in Eigenregie zu fertigen. Zuvor hatte das Unternehmen aufgrund geringerer Stückzahlen auf Partnerschaften mit der Elektrowerkzeugindustrie gesetzt und die Produktion ausgelagert. Dieser Schritt gab dem Unternehmen zusätzlichen Innovationsschub. Heute ist die Rührwerkssparte mit jährlich rund 50.000 produzierten Einheiten die stärkste Produktgruppe von Collomix.
Komplette Anwendung im Fokus
Collomix blickt mit Zuversicht in die Zukunft und sieht großes Potenzial, den Kunden noch besser unterstützen zu können. „Dank der Digitalisierung und der dadurch möglichen direkten Kommunikation mit den Anwendern können wir schneller und präziser herausfinden, welche Lösungen sie für ihre tägliche Arbeit benötigen“, erklärt der Collomix-Geschäftsführer. Dabei steht nicht nur der Mischprozess im Fokus, sondern die gesamte Anwendungskette. Ziel ist es, den Kunden ein umfassendes, ideal abgestimmtes Paket aus einer Hand zu bieten.
Was wird gemischt? Wie groß ist die zu bearbeitende Fläche? Wie gelangt das fertige Material zum Einsatzort, und wie wird es dort verarbeitet? Sobald diese Fragen geklärt sind, kann Collomix Lösungen anbieten, die die Arbeit auf der Baustelle einfacher und effizienter machen. Ein Beispiel hierfür ist die LevMix-Mischstation, speziell für Bodenspachtelmassen. „Anstatt schwere Mischungen mühsam durch Hallen und Räume zu tragen und unter großer Anstrengung auszubringen, übernimmt die LevMix-Station das Mischen, den Transport und das kontrollierte Ausgießen – und das alles von nur einer Person bedienbar“, erklärt Geier.
Um die Ausführungsqualität weiter zu steigern, arbeitet Collomix eng mit Baustoffherstellern zusammen. Gemeinsam organisieren sie Veranstaltungen, die die Bedeutung des richtigen Werkzeugs für jedes Material hervorheben. „Wir betreiben diese Aufklärungsarbeit seit 50 Jahren. Es wird zunehmend erkannt, dass jedes Material nur mit dem passenden Werkzeug ein stabiles Endergebnis liefert“, so Geier. Denn: kein Handwerker habe Interesse an teuren Rückrufaktionen. Qualitativ hochwertige Arbeit sei zudem auch ein Wettbewerbsvorteil.
Damit Handwerker die richtige Wahl treffen können, bietet Collomix mit dem Mix Atlas ein praktisches Nachschlagewerk. Darin sind zahlreiche namhafte Hersteller bauchemischer Produkte sowie die für das Mischen relevanten Materialien aufgeführt. Für jedes zu mischende Produkt enthält der Mix Atlas eine präzise Empfehlung zum passenden Rührer, um eine optimale Verarbeitung und ein perfektes Endergebnis sicherzustellen.
Akku-Technologie noch kein Schwerpunkt
Während Akkugeräte auf Baustellen zunehmend konventionelle Technik verdrängen, sieht Essing im Bereich der Rührwerke derzeit wenig Nutzen in dieser Entwicklung. „Aktuelle Akkutechnologien können das erforderliche Leistungsspektrum für Rührwerke noch nicht vollständig abdecken. Zudem ist das Rühren von Materialien keine besonders mobile Anwendung“, erklärt Essing.
In der Regel befinden sich Mischplätze auf der Baustelle in der Nähe von Wasseranschluss, Steckdose und Sackware. Daher bleibt der Schwerpunkt bei Collomix klar auf netzbetriebenen Rührwerken, auch wenn es auch ein Akku-Gerät im Sortiment gibt. „Das ist nicht zuletzt eine Kostenfrage: Für das Mischen zäher Materialien werden leistungsstarke Akkus benötigt, die die Produkte unnötig verteuern würden,“ betont Essing. Trotzdem bleibt Collomix an der Weiterentwicklung der Akku-Technologie dran, um langfristig auf neue Anforderungen und Marktbedürfnisse vorbereitet zu sein.
Aus Gaimersheim in die Welt
Trotz seiner tief verwurzelten Werte als familiengeführtes Unternehmen – pragmatisch, flexibel, entscheidungsfreudig und regional verbunden – agiert Collomix seit über 50 Jahren als globaler Akteur. Der Spezialist für Mischtechnik beliefert Kunden in über 40 Länder weltweit. Obwohl der deutsche Markt weiterhin der bedeutendste Absatzmarkt ist, liegt die Exportquote des Unternehmens bei beeindruckenden 50 %. Neben den USA, dem zweitgrößten Markt, zählen vor allem europäische Länder zu den wichtigsten Abnehmern. Während benachbarte Märkte durch einen eigenen Außendienst betreut werden, setzt Collomix für weiter entfernte Regionen auf ein etabliertes Netzwerk von Distributoren.
Die aktuelle Baukrise hat auch Collomix nicht unberührt gelassen, wie Essing einräumt: „Im Moment gibt es kaum jemanden, der nicht betroffen ist. Als Nischenanbieter sind die Schwankungen bei uns jedoch weniger stark ausgeprägt als bei anderen. Das muss man aushalten.“ Für Herbert Geier sind die aktuellen Umsatzanpassungen ebenfalls verkraftbar: „Unsere Produkte stellen keine großen Investitionen dar. Wird ein Rührwerk benötigt, dann wird es auch gekauft.“ Zudem profitieren die Lösungen von Collomix vom vergleichsweise stabilen Sanierungssektor, der weniger stark von der Krise im Wohnungsbau betroffen ist.
Außerdem bedient Collomix mit seinem Sortiment das gesamte Bauhandwerk und spricht zahlreiche Gewerke an. Zu den Kernzielgruppen zählen Maurer, Bodenleger, Stuckateure und Maler. Doch auch andere Handwerker greifen auf die Produkte zurück: „Selbst ein Ofensetzer, der seinen Schamottkleber anrühren muss, nutzt unsere Geräte. Ebenso ein Dachdecker oder Schreiner, wenn es um das Ausgleichen oder Verfüllen von Materialien geht“, erklärt Essing. Diese breite Ausrichtung, gepaart mit einer globalen Präsenz, lässt Collomix zuversichtlich auf die aktuellen herausfordernden Zeiten blicken.
Neue Rührwerksreihe XQ
Anstatt die Baukrise einfach auszusitzen, setzt Collomix pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum ein klares Zeichen und stellt mit der neuen XQ-Modellreihe einen innovativen Schritt in die Zukunft vor. Dabei handelt es sich um drei neue Profi-Rührwerke, die Mischen auf neuem Niveau bieten sollen. Statt manuell schaltbarer Getriebe bieten die Modelle XQ 4 und XQ 6 nämlich eine elektronisch regelbare Drehzahlsteuerung, die per Display auf der Maschinenfront individuell eingestellt werden kann. Das ermöglicht dem Anwender, die Drehzahl des Antriebs genau auf das zu mischende Medium anzupassen.
Während des gesamten Mischvorgangs überwacht die Maschine die eingestellte Drehzahl elektronisch und hält diese selbst bei wechselnden Lasten konstant. Auf diese Weise kann ohne Drehzahlschwankungen durchzugsstark im Material gearbeitet werden. So gelingt eine optimale Vermischung von Mörteln, Klebern oder Spachtelmassen in eine geschmeidige Masse. Ein weiteres neues Feature ist ein digitaler Zeitmesser, der dem Profi die jeweils absolvierte Mischzeit anzeigt. So gewinnt er die Sicherheit, dass seine Mischungen auch bei Serien in gleichbleibender Qualität erfolgen.
Alle drei neuen Modelle liegen außerdem deutlich unter der Lärmemissionsgrenze von 85 dB(A). So wird das Gehör geschont, meist kann sogar auf Gehörschutz verzichtet werden.
Zusätzlich zur elektronischen Antriebssteuerung hat Collomix die beiden großen Modelle XQ 4 und XQ 6 mit einer neuen Motortechnik ausgestattet. Maschinen dieser Leistungsklasse werden meist mit größeren Rührern betrieben, die ein hohes Drehmoment benötigen. Die neuen Motoren liefern genau diese Drehmomente, selbst bei langer Standzeit und gleichzeitig geringer Erwärmungsneigung.
Die neue Collomix XQ-Modellreihe wird zusätzlich mit einer aktualisierten Version der bewährten Schnellwechselkupplung HEXAFIX ausgestattet. Die neue HEXAFIX PRO zeichnet sich dadurch aus, dass die Kunststoffmanschette dem Rührerschaft präzise angepasst ist und den eingeschobenen Rührer dadurch dicht umschließt. So ist die Kupplung weniger schmutzanfällig und damit nahezu wartungsfrei, der Rührer gleitet sauber herein und heraus.
Abgerundet wird die Produktreihe durch ein erweitertes Angebot im Handel. Gab es bisher die Rührwerke im Set mit einem Rührer „WK“, bietet Collomix die neuen XQ-Maschinen alternativ auch ohne Rührer an. So hat der Handwerker die Möglichkeit, den für seinen Zweck passenden Rührer auszuwählen.
bpz meint: Durch seine klare Spezialisierung auf das Thema Mischen und seine kontinuierliche Innovationskraft hat sich Collomix als unverzichtbarer Akteur in seinem Marktsegment positioniert. Technische Meilensteine wie das erste speziell entwickelte Rührwerk und bahnbrechende Lösungen wie das Wasserdosiergerät AQiX unterstreichen die Position des Unternehmens als Kompetenzpartner für das Handwerk. Mit der Einführung der XQ-Modelle, die durch digitale Steuerungstechnik neue Maßstäbe setzen, knüpft das Familienunternehmen nun an seine Erfolgsgeschichte an.
Weitere Informationen:
https://www.collomix.com/de-de
Mit dem neuen Handrührwerk XQ 2 erweitert Collomix seine XQ-Modellreihe um ein weiteres leistungsstarkes Ein-Gang-Rührwerk für professionelle Anwender. Mit Hilfe der digitalen Mischzeitanzeige hat der Profi seine bereits geleistete Zeit stets im Blick. Das neue Modell positioniert sich gezielt zwischen den Typen XQ 1 und XQ 4 und bietet damit eine Lösung für Handwerker, die Wert auf Leistungsfähigkeit und Kontrolle des Mischvorgangs legen, ohne auf einfache Bedienbarkeit zu verzichten.
Viele Bauprojekte bei denen selbstverlaufende Spachtelmassen auf die Unterböden aufgebracht werden, bewegen sich häufig in einem Flächenbereich, bei dem der Einsatz einer Pumpe in der Regel zu aufwändig und nicht rentabel ist. Häufig wird dann das Material mit einem Rührwerk manuell aufbereitet. Das bindet Personal, kostet Zeit und führt zu schwankenden Qualitäten der Mischung. Vor zehn Jahren brachten die Mischexperten von Collomix deshalb den ersten Fließmassenmischer LevMix auf dem Markt, der die Kombination der Arbeitsschritte Befüllen, Mischen und Ausbringen der fertigen Masse ermöglichte. Jetzt kommt Collomix mit einer überarbeiteten Version des bisherigen LevMix 75 als LevMix 750 mit einem Fassungsvermögen von drei Sack (25 kg) Material sowie einem neuen Modell mit einem Mischvolumen von fünf Sack, dem LevMix 1100 auf den Markt.
Mit der neuen „Ready-To-Start“ Aktion 2026 gibt Collomix Fachhändlern und professionellen Anwendern einen starken Impuls zum Start der Hauptsaison auf der Baustelle. So profitieren Fachhändler vom 23. März bis 30. April 2026 von umfangreicher Verkaufsunterstützung und exklusiven Aktionsangeboten – darunter leistungsstarke Rührwerke inkl. Rührer und die brandneue nächste Generation des beliebten Wasserdosiergerätes AQiX², die am 1. April offiziell vorgestellt wird.
Mit dem Launch des neuen MixAtlas erweitert die Collomix ihr digitales Serviceangebot für Handwerk und Fachhandel deutlich. Das weiterentwickelte Tool unterstützt Anwender bei der Auswahl des passenden Mischwerkzeugs für unterschiedlichste Materialien und zielt darauf ab, optimale Mischergebnisse sowie konstante Materialeigenschaften sicherzustellen. Durch die Kooperation mit führenden Materialherstellern und den Einsatz moderner KI-Technologie wurde der Funktionsumfang nochmals ausgebaut.
Mit dem Launch des neuen Online-Ersatzteilkatalogs Parts Pilot baut Collomix seinen anwenderfreundlichen Online Servicebereich weiter aus. Statt komplexer PDF-Listen, umständlichem Zusammensuchen von Artikelnummern und manueller E-Mail-Anfragen bietet Parts Pilot eine moderne, visuelle Lösung zur schnellen und fehlerfreien Identifikation benötigter Ersatzteile. Anwender, Händler und Industriekunden profitieren von einem rund um die Uhr verfügbaren Service, der die Ersatzteilanfrage deutlich vereinfacht und beschleunigt.
Seit mehr als 40 Jahren präsentiert sich Collomix auf der bauma. In diesem Jahr zeigt das oberbayerische Unternehmen mit der XQ-Modellreihe modernste Rührwerke mit digitaler Steuerungstechnik und den Mischer oneMIX 340, der speziell für Ein-Mann-Baustellen entwickelt wurde. Die Innovationen sind vom 7. bis 13. April in Halle A1, Stand 331 zu erleben.
Collomix, ein innovatives, inhabergeführtes Familienunternehmen, ist ein Paradebeispiel für den erfolgreichen deutschen Mittelstand. Dies wurde auch bei unserem Besuch am Unternehmensstandort in Gaimersheim anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Mischtechnik-Experten deutlich. Der verantwortungsvolle Umgang mit den Mitarbeitern während der Werksführung, das langfristige Denken bei der Präsentation der Ziele und Strategien sowie das charakteristische Spannungsfeld zwischen Kontinuität und Innovation verdeutlichen, warum inhabergeführte Mittelständler eine zentrale Rolle als Wirtschafts- und Beschäftigungsmotor spielen.
Mechanische Belastungen und austretende Silagesäfte setzen den landwirtschaftlichen Fahrsiloanlagen vielfach zu. Weil die entstehende Feuchtigkeit einen niedrigen säurehaltigen pH-Wert aufweist, wirkt sie oft aggressiv auf die Oberfläche der Bodenplatten. Zudem können Flüssigkeiten durch Risse in den Untergrund einsickern und diesen verunreinigen. Zusätzlich erschwert eine rauhe und angegriffene Oberfläche eines Silos dessen Sauberhaltung und wirkt sich negativ auf die Qualität des gelagerten Futtermittels aus. An einer Instandsetzung der Siloplatte führt über kurz oder lang kein Weg vorbei.
Während es aktuell im Neubaubereich kriselt, konzentrieren sich viele Bauunternehmen und Verarbeiter auf den Sanierungsmarkt, der zum Treiber der Bauinvestitionen geworden ist. Hier gibt es viel zu tun, denn viele Betonbauten aus den 1950er bis 1970er Jahren sind akute Sanierungsfälle, besonders im Verkehrsbereich. Alterungsbedingte Abplatzungen oder Korrosionsschäden an der Bewehrung können bedrohliche Auswirkungen auf die Statik des Bauteils haben.
Auf einer ebenerdig befahrbaren Lkw-Fahrzeugwaage auf dem Gelände der Fa. LTD-Landhandel im thüringischen Wolfmannshausen sollte die beschädigte Betonoberfläche wiederhergestellt werden. Winterliche Temperaturen und ein schnell härtender Reparaturmörtel stellten die ausführende Jobst-Bau aus Grabfeld jedoch vor gewisse Herausforderungen. Collomix Mischtechnik trug zu einer schnellen und präzisen Verarbeitung des Spezialmörtels bei.
Wenn es um bauchemische Produkte geht, ist der Markt heute von einem großen Angebot für unterschiedlichste Anwendungen geprägt. Ob es sich um erdfeuchten Mörtel, cremeartigen Kleber oder fließende Spachtelmasse handelt – jedes Material muss jeweils individuell verarbeitet werden, damit es seine gewünschten Eigenschaften voll entfalten kann und die Qualität stimmt. Das gilt insbesondere für den Prozess des Anmischens. Bei der Komplexität des Angebots ist der Anwender hier oft überfordert. Aus Gewohnheit wird nicht selten das falsche Mischwerkzeug verwendet. Denn ungeeignetes Mischwerkzeug führt zu mangelhaften Mischergebnissen. Die logischen Folgen sind höherer Materialverbrauch, eine fehlerhafte Verarbeitung, die oft zu späteren Schäden und Regressforderungen führt, sowie längere Arbeitszeit. Collomix bietet für die Auswahl des geeigneten Rührers zum jeweiligen Mischmaterial verschiedene Entscheidungshilfen.
Der Staub ist auf der Baustelle allgegenwärtig. Ob beim Abbrechen, Anmischen, Bohren, Schleifen, Sägen, Trennen oder Reinigen: in kaum einer Branche ist die Staubbelastung am Arbeitsplatz so hoch wie auf dem Bau. Um ernsthafte Krankheiten der Atemwege zu vermeiden, müssen wirksame Gegenmaßnahmen getroffen werden. Eine davon sind wirksame Staubabsaugsysteme.
Auf der Baustelle tritt bei vielen Tätigkeiten Staub auf, beispielsweise Mischstaub aus Sand, Kalk und Zement. Besonders der Quarzanteil im Staub kann zu ernsthaften Krankheiten der Atemwege führen. Nicht nur beim Schleifen, Bohren oder Schlitzen wird Staub freigesetzt, sondern auch bereits beim Einfüllen von pulverförmigen Materialien in die Mischeimer und dem anschließenden Mischen. Collomix bringt nun Hilfsmittel auf den Markt, um den Gesundheitsschutz auch hier sicherzustellen und den Arbeitsablauf im gesamten Mischprozess so staubfrei wie möglich zu gestalten.
In einer Betriebskantine waren 31 m2 Fliesen im Küchenbereich zu verlegen. Zuvor musste jedoch Zementestrich als Unterboden eingebaut werden. Die Herausforderung: Die Baustelle befand sich im ersten Stock eines Betriebsgebäudes, und der Einbau musste bei laufendem Betrieb durchgeführt werden. Somit musste sich der Fliesenlegermeister Jens Werner aus dem unterfränkischen Sternberg auf einen schweren Einsatz unter beengten Arbeitsbedingungen einstellen.
Der Mischgerätespezialist Collomix hat ein neues Akku-Rührwerk auf den Markt gebracht. Nach dem akkubetriebene Vorgängermodell Xo 10 NC bietet das Unternehmen mit der Xo 20 NC jetzt erstmals ein kabelloses Rührwerk mit zwei Gängen an. Damit wird einerseits der stetig steigenden Nachfrage nach kabellosen Geräten Rechnung getragen, andererseits profitiert Collomix als Mitglied der erfolgreichen Akku-Kooperation Cordless-Alliance-System (CAS) von einer stetig wachsenden Zahl von Herstellern, die ihre Akkugeräte auf Basis des Metabo-Akku-Systems anbieten und damit eine 100 %ige Kompatibilität aller Geräte einer Voltklasse untereinander sicherstellen.
Aktuell ist die Verhinderung von Staubentwicklung bei allen Arbeiten auf der Baustelle ein zentraler Aspekt des Arbeitsschutzes. Dazu müssen sämtliche Arbeiten, die das Schleifen, Bohren oder Schlitzen betreffen, heute mit passender Staubabsaugung durchgeführt werden. Da selbst beim Mischen und Einfüllen der pulverförmigen Materialien in die Mischeimer zementhaltiger Staub freigesetzt wird, hat Collomix neue und effektive Hilfsmittel entwickelt, um diesen Arbeitsablauf staubfrei zu gestalten.
Die steinexpo 2026 steht trotz angespannter Rahmenbedingungen in der Rohstoff- und Baustoffindustrie vor einem vielversprechenden Start. Im bpz-Interview spricht der Messechef Dominik Rese über die aktuelle Stimmung der Branche, die Entwicklung der Ausstellerzahlen und die Erwartungen an die Besucherresonanz. Außerdem geht es um die besonderen Live-Demonstrationen im Steinbruch, neue Showkonzepte und die wichtigsten Technologietrends der Messe. Deutlich wird: Die steinexpo bleibt eine zentrale Plattform für Praxis, Austausch und Innovation.
Am 15. April öffnete Zeppelin seinen Standort in Garching für Pressevertreter, um im Rahmen des Medientags 2026 einen umfassenden Einblick in die Geschäftsentwicklung sowie die strategische Ausrichtung des Unternehmens zu geben. Neben der Vorstellung der Finanzergebnisse für das Jahr 2025 standen aktuelle Markttrends, technologische Entwicklungen und künftige Handlungsfelder im Fokus der Veranstaltung. Dabei wurde deutlich, wie das Unternehmen auf ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld reagiert und gleichzeitig die Weichen für weiteres Wachstum stellt. Im Mittelpunkt standen zudem konkrete Lösungen und Innovationen, mit denen Zeppelin den steigenden Anforderungen der Branche begegnen will.
Kobelco Construction Machinery Europe (KCME) hat seinen europäischen Hauptsitz neu aufgestellt – ein Schritt, der vor allem dem kontinuierlichen Wachstum des Unternehmens, dem Ausbau des Händlernetzwerks sowie steigenden Anforderungen an Service, Logistik und Schulung geschuldet ist. Im Rahmen eines Pressetages stellte Kobelco den neuen Komplex im niederländischen Lelystad offiziell vor und nutzte die Gelegenheit, um Einblicke in die strategische Entwicklung in Europa zu geben. Neben der Rolle des Standorts als zentrale Drehscheibe für Vertrieb, Service und Training standen dabei auch aktuelle Marktentwicklungen, technologische Innovationen sowie Produktneuheiten im Fokus.
Von einer Baukrise will Hyundai-Produktmanager Peter Sebold im Interview mit der bpz nichts wissen. Sein Unternehmen präsentierte denn auch vor internationalen Journalisten in der Europa-Zentrale im belgischen Tessenderlo gleich elf neue Baumaschinen, die 2026 auf den europäischen Markt kommen. Im Fokus stand vor allem die neue Generation von Kettenbaggern, die dank Elektrohydraulik mehr Möglichkeiten als bisher bieten. Sebold gewährte der bpz auch schon einen Blick ins Jahr 2027: Da will Hyundai Construction Equipment erstmals mit drei der – in Deutschland so beliebten – Kompakt-Radlader den Markt betreten.
Komatsu setzt bei seinen Hydraulikbaggern und Radladern verstärkt auf Automatisierung und digitale Assistenzsysteme, um die Arbeit auf der Baustelle einfacher und produktiver zu machen. Insbesondere mit dem neuen Kettenbagger PC220LCi-12 und seiner weiterentwickelten Maschinensteuerung iMC 3.0 lassen sich Arbeitsvorgänge stark automatisieren. Auf einem Pressetag am deutschen Produktionsstandort Hannover demonstrierte das japanische Unternehmen seine Fortschritte.
Praxis statt Prospekt: Mit den PRO DAYS hat die Robert Aebi GmbH ein Veranstaltungsformat etabliert, das Baumaschinentechnik dorthin bringt, wo sie ihren Mehrwert entfaltet – in den realen Einsatz. Mitte April lud das Unternehmen erneut auf das Areal der Kieswerke Ebenhöh ein und bot Kunden, Partnern und Interessierten die Möglichkeit, aktuelle Maschinen, Technologien und Services unter echten Baustellenbedingungen zu erleben und zu testen. Im Gespräch erläutert Geschäftsführer Armin Süß, welche Idee hinter dem Konzept steht, welche Highlights die Besucher erwarten und wie sich Markt, Technologien und die Rolle des Handels derzeit verändern.
Auf der bauma 2025 in München hat Develon mit zahlreichen Maschinen und fünf Live-Vorführungen pro Tag einem breiten Publikum gezeigt, wie die Zukunft des Bauwesens aussehen könnte. Ein Jahr später, vom 13. bis 16. April, konnten fast 900 Kunden, Händler und Vertreter der Fachmedien Develons breites Maschinenportfolio und die fortschrittlichen Technologien erneut in Aktion erleben – diesmal jedoch praxisnah im tschechischen Steinbruch Háje bei Prag. 25 Maschinen brachte der koreanische Baumaschinenhersteller nach Tschechien, darunter auch die neuen intelligenten Raupenbagger der Serie 9.
Kompakt, handgeführt und auf den ersten Blick unscheinbar – Stampfer und Rüttelplatten zählen dennoch zu den unverzichtbaren Baugeräten auf nahezu jeder Baustelle. Sie sorgen für die notwendige Verdichtung des Untergrunds und schaffen damit die Grundlage für dauerhaft tragfähige, ebene und schadensfreie Flächen. Ob im Pflasterbau, bei Asphaltarbeiten oder im Kanal- und Tiefbau: Ohne präzise Verdichtung drohen Setzungen, Risse und kostenintensive Nacharbeiten. Moderne Verdichtungstechnik verbindet heute bewährte Mechanik mit intelligenter Messtechnik und alternativen Antriebskonzepten.
Robust, sichtbar und zunehmend nachhaltig: Arbeitskleidung auf der Baustelle muss heute weit mehr leisten als nur Schutz vor Wind und Wetter. Sie soll extremen Belastungen standhalten, hohe Sicherheitsstandards erfüllen, ergonomisch sitzen und zugleich den wachsenden Anforderungen an Nachhaltigkeit gerecht werden. Welche Lösungen moderne Workwear für Hoch-, Tief- und Straßenbau bietet, welche Rolle Normen und Komfort spielen und warum Arbeitskleidung auch im Wettbewerb um Fachkräfte an Bedeutung gewinnt, darüber spricht bpz mit Andreas Bühner, Sales Director DACH beim Arbeitskleidungsspezialisten Fristads.